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Straßenbild in Halle: Viele Menschen wollen weniger Beschränkungen im Alltag. Bildrechte: IMAGO / Steffen Schellhorn

Coronavirus-PandemieTicker vom Sonntag: Knappe Mehrheit für Lockerungen

von MDR AKTUELL

Stand: 06. Februar 2022, 22:42 Uhr

Während einer Umfrage zufolge eine knappe Mehrheit für Lockerungen bei den Pandemie-Schutzmaßnahmen ist, bleibt die Bundesregierung noch zurückhaltend. Auch unter den befragten Bürgern war tatsächlich kaum die Hälfte für Lockerungen und eine große Mehrheit auch weiterhin für Maskenpflichten. Mehr dazu hier im Ticker.

Unser Ticker am Sonntag, 06. Februar 2022, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

21:53 Uhr | Präsidentin von Honduras positiv getestet

Zehn Tage nach ihrer Vereidigung in einem vollen Fußballstadion ist bei der neuen Präsidentin von Honduras, Xiomara Castro, eine Coronavirus-Infektion festgestellt worden. Ein PCR-Test sei am Sonntag positiv ausgefallen, teilte die Linkspolitikerin auf Twitter mit. Sie habe leichter Symptome und arbeite aus der Distanz weiter, schrieb sie. Am 27. Januar hatte Castro als erste Frau das Amt der Staats- und Regierungschefin des mittelamerikanischen Landes angetreten. Den Amtseid legte die 62-Jährige im Nationalstadion von Tegucigalpa vor einem Publikum von Tausenden Menschen und in Anwesenheit ausländischer Gäste ab – darunter die US-Vizepräsidentin Kamala Harris.

20:04 Uhr | Niedersachsen vernichtet tausende Dosen Impfstoff

Tausende Corona-Impfstoffdosen sind in den vergangenen Wochen in Niedersachsen wegen zu geringer Nachfrage vernichtet worden. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergeben, an der sich insgesamt 30 Landkreise und kreisfreie Städte beteiligt haben. So mussten im Landkreis Lüneburg nach Angaben einer Sprecherin im Januar insgesamt 5.000 Dosen vernichtet werden. Der Landkreis Osterholz spricht von 3.600 Dosen. Die Stadt Osnabrück berichtete etwa von 100 Fläschchen Moderna, die entsorgt werden mussten, was bis zu 2.000 Dosen für Auffrischungsimpfungen entspreche.

19:09 Uhr | FDP fordert Änderung bei Befristung des Genesenenstatus

Die FDP will einen Kurswechsel bei der Befristung des Genesenenstatus für Corona-Infizierte. "Die Entscheidung über den Genesenenstatus gehört ins Parlament. Dabei sollte unser Ziel eine einheitliche Regelung in Europa sein", verlangte FDP-Fraktionschef Christian Dürr in der "Welt". "Wenn alle europäischen Länder bei sechs Monaten bleiben, sollte Deutschland sich dem ebenfalls anschließen." Auf Initiative des Robert Koch-Instituts wurde der Status in Deutschland auf drei Monate verkürzt, was zu Unruhe geführt hat.

18:05 Uhr | Scholz verteidigt Kurs der Bundesregierung

Bundeskanzler Olaf Scholz hat den Kurs der Bundesregierung im Kampf gegen die Corona-Pandemie verteidigt. In der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" sagte er, man habe sehr weitreichende Entscheidungen getroffen, die dazu geführt haben, dass Deutschland durch die Kontaktbeschränkungen viel später hohe Infektionszahlen bekommen habe als andere. Auch die geringe Sterberate und der geringe Schaden in der Wirtschaft seien auf die Maßnahmen der Regierung zurückzuführen. "In der Frage des Umgangs mit der Pandemie ist Deutschland gegenwärtig das erfolgreichste Land in Europa", so Scholz.

17:00 Uhr | Wirtschaftsverbände: Keine Insolvenzwelle in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts Arbeitgeberpräsident Marco Langhof glaubt nicht an Insolvenzwelle. Langhof sagte, man habe ja fast ein merkwürdiges Bild. Die Auftragsbücher seien voll, aber die Produktionszahlen relativ weit unten. Die Industrieunternehmen könnten wegen Faktoren wie unterbrochener Lieferketten nicht alles abarbeiten. Langhof äußerte sich aber besorgt zur Lage im Dienstleistungssektor. In der Gastronomie und bei Beherbergungsbetrieben erwarte er ein "stilles Sterben".

In Sachsen-Anhalt war die Zahl der Firmenpleiten im zweiten Corona-Krisenjahr weiter gesunken. Grund ist auch, dass der Bund die Pflicht zur Insolvenzanmeldung bei pandemiebedingter Überschuldung bis Ende April 2021 ausgesetzt hatte.

16:31 Uhr | Portugal lockert Corona-Maßnahmen für Reisende aus der EU

Wer mit einem in der EU anerkannten Nachweis über die vollständige Impfung nach Portugal einreisen will, muss ab Montag keinen zusätzlichen Test mehr absolviert haben. So heißt es in einem am Sonntag veröffentlichten Regierungsbeschluss. Die Einreise ohne Test nach Portugal ist auch dann möglich, wenn ein digitales EU-Zertifikat über eine nicht länger als sechs Monate zurückliegende Genesung von Covid-19 vorgelegt wird. Seit Anfang Dezember mussten Reisende ab zwölf Jahren einen negativen Corona-Tests bei der Einreise vorweisen, selbst wenn sie geimpft waren.

16:07 Uhr | Gastgewerbe fordert einheitlichen Öffnungsplan

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga fordert einen bundesweit einheitlichen Öffnungsplan für die Gastronomie. Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges sagte der "Rheinischen Post", da sich abzeichne, dass Omikron das Gesundheitssystem nicht überfordere, sollten Bund und Länder rasch einheitliche Regeln vereinbaren. So müsse die 2G+-Regel aufgehoben werden. Hartges rief die Ministerpräsidenten auf, bei ihrer nächsten Konferenz Mitte des Monats entsprechende Beschlüsse zu fassen. Die abendlichen Sperrzeiten sollten hingegen sofort abgeschafft werden. In Sachsen wurde die Sperrstunde in der Gastronomie heute aufgehoben. Außerdem gilt für Restaurant-Besuche 2G statt 2G+.

15:36 Uhr | Türkei: Festnahmen nach Tweets über Erdogans Corona-Erkrankung

Weil sie "beleidigende Beiträge" über die Corona-Erkrankung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auf Twitter verfasst haben sollen, sind in der Türkei vier Menschen festgenommen worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu mitteilte, werde nach vier weiteren gefahndet. Einzelheiten zum Inhalt der Tweets wurden nicht genannt.

Erdogan und seine Ehefrau hatten am Samstag mitgeteilt, sie seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Präsident versicherte auch am Sonntag via Twitter, es handele sich um einen milden Verlauf.

15:08 Uhr | Berlin: Jugendliche wegen fehlender Maske zusammengeschlagen

In Berlin ist am Samstagabend eine 17-Jährige wegen fehlender Mund-Nase-Bedeckung angegriffen und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, gab die Jugendliche an, zuerst in einer Straßenbahn mit sechs Erwachsenen gestritten zu haben. Diese hätten sie auf die Maskenpflicht hingewiesen. Als alle Beteiligten die Bahn verlassen hatten, soll der Streit weiter eskaliert sein. Die junge Frau wurde demnach festgehalten und mehrfach geschlagen und getreten. Die 17-Jährige musste schließlich in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Die Polizei nahm später drei Tatverdächtige in einer nahegelegenen Kneipe fest. Die Männer waren zum Teil betrunken, bestritten aber die Tatvorwürfe.

14:30 Uhr | Kinderarzt für Covid-19-Impfung ab fünf Jahren

Der Chef der Leipziger Kinderklinik, Wieland Kiess, hat sich für eine Covid-19-Impfung von Kindern ab fünf Jahren ausgesprochen. Vor zwei Jahren sei er noch anderer Meinung gewesen, sagte er. Inzwischen explodierten aber die Infektionszahlen, weshalb auch mehr Kinder schwer erkrankten.

14:05 Uhr | Eltern fordern Kita- und Hort-Gebühren zurück

Eltern von Kindergarten-Kindern in Thüringen fordern eine Erstattung der Gebühren im Fall von Quarantäne. Laut Landeselternvertretung sind in vielen Gruppen die Angebote zurzeit wegen der Personal-Engpässe, Krankheit und Quarantäne eingeschränkt. Auch müssten die Kinder nach positiven Tests häufig zu Hause bleiben und von den Eltern betreut werden.

13:34 Uhr | Erste Freiheitsstrafe für Impfpass-Fälscher

Wegen einer Impfpass-Fälschung ist jetzt erstmals eine Freiheitsstrafe verhängt worden. Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, war ein Mann in einer Apotheke in Rheinland-Pfalz vor zwei Monaten mit einer Fälschung aufgefallen, als er sich ein gültiges Zertifikat habe beschaffen wollen. Der vorbestrafte Paketzusteller sei wegen Urkundenfälschung vom Amtsgericht Landstuhl nun zu drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

13:14 Uhr | Ungeimpfte haben noch lange Antikörper

Laut einer Studie aus den USA haben ungeimpfte Genesene auch nach 20 Monaten noch Antikörper. Allerdings stammen die untersuchten Proben aus der Zeit vor der Omikron-Variante, was Rückschlüsse auf den aktuellen und zuletzt auch umstrittenen Status von Genesenen schwierig macht.

12:55 Uhr | Gewalt bei Kundgebung in Leipzig

Auf dem Leipziger Augustusplatz ist es gestern Abend zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Gegnern der Pandemie-Schutzmaßnahmen und Gegendemonstranten gekommen. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben wegen gefährlicher Körperverletzung. Demnach hatten sich rund 100 Demonstranten am Völkerschlachtdenkmal getroffen, um in Gruppen stadteinwärts zu ziehen, begleitet von etwa 30 Gegendemonstranten.

12:05 Uhr | Tote in Alten-Pflegeheim im Südwesten

In einem Altenheim in Baden-Württemberg sind 15 Pflegebedürftige nach Coronavirus-Infektionen gestorben. Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, waren 55 der rund 80 Bewohnerinnen und Bewohner im "Haus Paulus" in Rastatt infiziert. Der Krisenstab im Kreis kritisierte das Heim, Leiter Sébastien Oser sagte der Zeitung: "Es gab im Heim Hygienemängel, die zum Corona-Ausbruch beitrugen und letztlich zum Tod von 15 Bewohnern führten."

Das Landratsamt untersagte demnach dem Heim die Aufnahme neuer Bewohner, sechs "akut gefährdete" sollen verlegt werden. Der Zeitung zufolge stellte der Kreis auch Strafanzeige gegen den Betreiber Kursana – wegen fahrlässiger Tötung und unterlassener Hilfeleistung. Das Unernehmen habe bundesweit rund 100 Häuser mit 11.381 Betten, hieß es in der "BamS".

11:38 Uhr | Afrika gründet eigene Gesundheitsorganisation

Als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie will Afrika eine eigene Gesundheitsorganisation aufbauen. Einen Entwurf billigten die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union an diesem Wochenende auf ihrem Gipfeltreffen in Äthiopiens Haupstadt Addis Abeba. Basis soll die vor fünf Jahren gegründete panafrikanische Gesundheitsorganisation Africa CDC sein, gab deren Leiter John Nkengasong heute bekannt. Die neue African Preparedness and Response Authority (APRA) solle eine autonome Struktur erhalten und den Kontinent für künftige Pandemien zu wappnen.

10:54 Uhr | Viele schwer kranke Covid-19-Patienten in Israel

Die Zahl der schwer an Covid-19 erkrankten Menschen in Israel ist auf dem höchsten Stand seit Beginn der Pandemie. Laut dem Gesundheitsministerium werden aktuell 1.263 schwer kranke Patienten in Krankenhäusern behandelt. Die Zahl der Neuinfektionen geht derweil stetig zurück. Experten gehen davon aus, dass die Omikron-Welle bricht, Schutzmaßnahmen werden gelockert.

Vor zwei Wochen hatte die Zahl der Neuinfektionen im Land mit mehr als 85.000 an einem Tag ihren Pandemie-Höhepunkt erreicht. Israel hat rund 9,4 Millionen Einwohner, Deutschland im Vergleich etwa neunmal so viele.

10:09 Uhr | "Seuchenparlament" in Bad Berka

Meinungen zum Leben mit der Coronavirus-Pandemie scheinen zu spalten. Ein Versuch zum Dialog ist das "Seuchenparlament" in Bad Berka, das MDR-THÜRINGEN-Reporterin Conny Mauroner besucht hat:

09:48 Uhr | Trucker in Kanada festgenommen

In Kanada hat es bei den anhaltenden Protesten von Lkw-Fahrern gegen Pandemie-Schutzmaßnahmen und Impfvorschriften einige Festnahmen gegeben. Sieben Menschen seien in Gewahrsam genommen worden, in mehr als 50 Fällen werde ermittelt, teilte die Polizei in der Hauptstadt Ottawa mit. Demnach nahmen dort schätzungsweise 5.000 Menschen an den Protesten teil, rund 1.000 Laster und andere Fahrzeuge blockierten Teile der Innenstadt. In Ottawa war vor einer Woche ein "Freedom Convoy" hunderter Lastwagen angekommen, der seither nahe dem Parlament ausharrt. Politiker sprachen von einer "Belagerung" und Bedrohung der Demokratie. Die Polizei in Ottawa baute Barrikaden auf. Auch in anderen kanadischen Städten gab es solche Demonstrationen. Anlass waren zunächst Impfvorschriften für Lkw-Fahrer und danach die staatlichen Beschränkungen insgesamt.

09:00 Uhr | Habeck für Impfpflicht ab 18 Jahren

Auch Vizekanzler Robert Habeck hat sich für eine Covid-19-Impfpflicht für alle ab 18 Jahren ausgesprochen. "Ich bin der Meinung, dass wir eine allgemeine Impfpflicht brauchen", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe und der französischen Zeitung "Ouest-France". Wer geimpft sei, schütze nicht nur sich, sondern auch die offene Gesellschaft, meinte der Grünen-Politiker.

08:45 Uhr | Australien will wieder Touristen einlassen

Australien will seine Grenzen für internationale Touristen demnächst wieder öffnen. Wie Ministerpräsident Scott Morrison ankündigte, könnte sies noch vor Ostern möglich werden. Er wolle das Thema in der kommenden Woche im Parlament diskutieren. Auch Innenministerin Karen Andrews sagte in einem TV-Interview am Sonntag, die Entscheidung zur Grenzöffnung sei nahe.

08:05 Uhr | Krankenhäuser werden Pflegefälle nicht los

Schon vor dem Beginn der Covid-19-Impfpflicht im Gesundheitswesen haben es Krankenhäuser in Mitteldeutschland schwer, pflegebedürftige Patienten zu entlassen. Der Geschäftsführer der Oberlausitz-Kliniken, Reiner E. Rogowski, sagte MDR AKTUELL, es fehle an freien Plätzen, denn die Heime hätten nicht genug Personal. Die Coronavirus-Pandemie habe die Lage verschlimmert.

Laut Rogowski macht sich das für die Krankenhäuser auch finanziell bemerkbar. Denn die Krankenkassen zahlten nur, bis die Krankenhaus-Behandlung abgeschlossen sei. Es solle demnächst zwar eine neue Regelung dazu geben, doch die Verhandlungen darüber liefen derzeit noch. Von der AOK plus hieß es dazu, ein Abschluss werde bis April angestrebt.

07:45 Uhr | Neue Verordnung in Sachsen

In Sachsen gelten seit heute neue Corona-Regeln. So wurde die Sperrstunde in der Gastronomie aufgehoben. Zudem gilt für Restaurant-Besuche 2G statt 2G+ – geimpfte und genesene Gäste brauchen keinen zusätzlichen Test mehr. Im Einzelhandel gilt ab sofort 3G, weshalb nun auch ungeimpfte Kunden mit tagesaktuell negativem Test in die Läden dürften. Die Personen-Obergrenze für Versammlungen ist entfallen. Kultur- und Freizeiteinreichtigung dürfen mit der 2G+-Regel unabhängig von der Inzidenz öffnen.

Die meisten Lockerungen gelten allerdings nur, wenn weniger als 1.300 Betten auf Normalstationen und weniger als 420 Betten auf Intensivstationen mit Covid-19-Kranken belegt sind.

07:15 Uhr | Polizisten in Thüringen verletzt

In Thüringen sind bei Protesten gegen die Pandemie-Schutzmaßnahmen gestern drei Polizisten durch Reizgas leicht verletzt worden. Wie die Polizei heute Morgen mitteilte, waren die meisten Kundgebungen gestern nicht angemeldet. Die größte Versammlung in Thüringen habe es mit rund 300 Teilnehmern vor der Staatskanzlei in Erfurt gegeben.

Auch in vielen anderen deutschen Städten wurde wieder protestiert. In Freiburg im Breisgau etwa beteiligten sich nach Angaben der dortigen Polizei rund 4.000 Menschen und etwa 2.000 in Karlsruhe. Weitere Demonstrationen und Gegenproteste gab es in Schwerin, Berlin, Stuttgart und Osnabrück.

07:00 Uhr | Auch Habeck bleibt vorsichtig

Wie Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht auch Vizekanzler Robert Habeck die Voraussetzungen für Lockerungen noch nicht erfüllt. "Natürlich brauchen wir eine Öffnungsperspektive, aber die Lockerungen müssen zum richtigen Zeitpunkt kommen", sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: "Noch ist die Omikron-Welle nicht gebrochen." Ähnlich hatte sich kürzlich auch Scholz geäußert. Der Koalitionspartner FDP dringt hingegen auf Öffnungsschritte, die einzelne Bundesländer bereits gehen.

06:50 Uhr | Unterschiede bei Tests in Kitas

Während in den Schulen regelmäßige Coronavirus-Tests vorgeschrieben sind, wird in Kitas nur verhältnismäßig selten getestet. Doch auch da gibt es große Unterschiede in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

06:30 Uhr | RKI-Daten: Inzidenz über 1.400

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist nach den RKI-Daten erstmals über die Marke von 1.400 gestiegen. Das Robert Koch-Institut gab den Wert heute Morgen mit 1.400,8 an – nach 1.388 am Vortag. Die an einem Tag registrierte Zahl der neuen Infektionsfälle ist demnach mit rund 133.000 um 14.000 im Vergleich zum Sonntag vor einer Woche gestiegen. Die Hospitalisierungsrate hat demnach zuletzt bei einem Wert 5,45 gelegen.

06:10 Uhr | Umfrage: Mehrheit für Lockerungen

Einer Umfrage zufolge sind mehr etwas Menschen für Lockerungen bei den Pandemie-Schutzmaßnahmen als dagegen. Wie die "Bild am Sonntag" heute berichtet, ergab das eine repräsentative INSA-Umfrage unter 1.002 Befragten. Demnach waren 49 Prozent für Lockerungen, 44 Prozent dagegen.

Gegen die 2G-Regeln im Einzelhandel waren laut "BamS" 53 Prozent der Befragten, 42 Prozent aber dafür. 2G+ in der Gastronomie lehnten 49 Prozent ab, doch seien 47 Prozent weiter dafür. Deutliche Unterstützung gebe es mit 71 Prozent für die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen, im Einzelhandel mit 65 Prozent und in Schulen mit 58 Prozent. Weitere Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Menschen fanden 64 Prozent der Befragten sinnvoll.

06:00 Uhr | Der Ticker am Sonntag, 06. Februar 2022

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

INFORMATIONEN ZU REGELN UND IMPFUNG

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm:MDR AKTUELL RADIO | 06. Februar 2022 | 06:00 Uhr