Coronavirus-Pandemie Ticker vom Sonntag: Berliner Bürgermeister fordert strengere Kontrollen bei Reiserückkehrern

Der Berliner Bürgermeister Michael Müller hat sich dafür ausgesprochen, Urlaubsrückkehrer stärker auf ihre Corona-Tests zu überprüfen, die bei der Einreise oft nötig sind. Grund ist die sich ausbreitende Delta-Variante. Zudem fordern Gesundheitsexperten angesichts der Delta-Variante eine schnellere Zweitimpfung. In Sachsen-Anhalt entfällt die Testpflicht für weitere Bereiche. Alle aktuellen Entwicklungen zur Pandemie lesen Sie in unserem Ticker.

Passagiere warten einen Tag nach der Eröffnung im Gate C von Terminal 1 vor dem Start in Richtung London-Gatwick auf das Boarding.
Passagiere auf dem BER Schönefeld Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Sonntag, 27. Juni 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:42 Uhr | Moskau verschärft Ausgehregeln

Angesichts des dramatischen Anstiegs der Infektionen mit der Delta-Variante des Coronavirus treten in der russischen Hauptstadt Moskau ab dem morgigen Montag verschärfte Pandemie-Bestimmungen in Kraft. So muss man sich mit einem "Anti-Covid-Pass" ausweisen, wenn man beispielsweise ins Restaurant will. Voraussetzung ist, dass man geimpft ist, in den vergangenen sechs Monaten an Corona erkrankt war oder einen aktuellen negativen PCR-Test vorweisen kann. Unternehmen müssen zudem die Zahl ihrer Mitarbeiter im Büro um 30 Prozent reduzieren. Zudem müssen alle Arbeitnehmer über 65 Jahre sowie alle jene mit Vorerkrankungen von zu Hause aus arbeiten. In Moskau werden nach Angaben der Stadtverwaltung derzeit täglich fast 2.000 Infizierte in die Krankenhäuser eingeliefert. Am Sonntag meldeten die Behörden 144 Todesopfer innerhalb von 24 Stunden – das ist die höchste Zahl in einer russischen Stadt seit Beginn der Pandemie.

Corona Therapie in Moskau
Ein Covid-19-Kranker in einem Krankenhaus in Moskau Bildrechte: IMAGO / ITAR-TASS

22:27 Uhr | Nur wenig Nachfrage in Testzentren

Nach Rekordzahlen im Mai haben nun die Testzentren in Mitteldeutschland immer weniger zu tun. Der Nachweis für einen Test ist aufgrund der niedrigen Infektionszahlen vielerorts nicht mehr nötig.

21:51 Uhr | Berliner Bürgermeister: Strengere Kontrollen bei Reiserückkehrern

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat sich für strengere Regeln bei Corona-Tests bei Reiserückkehrern ausgesprochen. Im ZDF schlug er vor, jeden Rückkehrer zu kontrollieren, ob er einen entsprechenden negativen Testausweis hat. Es sei schön, wenn Menschen Urlaub machen könnten, man wolle aber die Gefahr nicht nach Deutschland getragen bekommen. Wer aus einem Hochinzidenz-Gebiet einreist, benötigt bei der Einreise in Deutschland ein negatives Testergebnis. Das Ergebnis muss der Reisende auf Aufforderung vorlegen. Die Prüfung, ob Reisende ein Testergebnis dabei haben, erfolgt oft nur stichprobenartig. Mit Blick auf die rasche Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus hatte zuvor schon Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek strengere Einreisekontrollen gefordert.

20:38 Uhr | Delta-Variante ruft Behörden auf den Plan

In Deutschland beginnen in vielen Bundesländern die Ferien – die Inzidenzen in Deutschland sind niedrig. Doch in so manchen Urlaubsland ist die Lage eine andere. Portugal, aber auch Großbritannien und Russland kämpfen mit der Delta-Variante des Virus. Experten warnen: Nur wer doppelt geimpft ist, ist geschützt. Das sind in Deutschland aber nur gut 34 Prozent. Die deutschen Behörden wollen rechtzeitig reagieren – gefordert werden engmaschige Kontrollen für Urlaubsrückkehrer.

19:38 Uhr | Luxemburgs Regierungschef positiv auf Coronavirus getestet

Kurz nach Ende des EU-Gipfels ist Luxemburgs Regierungschef Xavier Bettel positiv auf das Coronavirus getestet worden. Seine Sprecherin gab bekannt, dass er nun für zehn Tage in Quarantäne bleibe. Der 48-Jährige, der bisher nur einmal mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft wurde, hatte am Ende der Woche am EU-Gipfel teilgenommen. Nach Angaben seiner Sprecherin wurden die 26 anderen Staats- und Regierungschefs aber nicht als Kontaktpersonen eingestuft. Beim Gipfel seien die Hygienemaßnahmen eingehalten worden. Bettel leidet den Angaben zufolge unter leichten Symptomen wie Fieber und Kopfschmerzen, wird seine Arbeit aber im Homeoffice fortsetzen.

Xavier Bettel
Luxemburgs Regierungschef Xavier Bettel hier im Mai auf einem EU-Gipfel. Bildrechte: imago images/Belga

17:55 Uhr | Oxford-Universität testet abgewandelten Impfstoff

Der Pharmakonzern Astrazeneca und die Universität Oxford haben nach eigenen Angaben mit neuen Studien zur Wirksamkeit ihres abgewandelten Impfstoffs begonnen. Er soll gegen die Beta-Variante des Coronavirus eingesetzt werden. An den klinischen Studien der Phasen II und III mit dem leicht veränderten Auffrischungsimpfstoff sollen rund 2.250 Teilnehmer aus Großbritannien, Südafrika, Brasilien und Polen teilnehmen. Ein Teil der Probanden wurde bereits schon in der Vergangenheit geimpft, ein anderer Teil soll bisher noch keine Impfung erhalten haben. Erste Daten aus der Studie werden noch in diesem Jahr erwartet.

Die Beta-Mutante war zuerst in Südafrika entdeckt worden. Experten gehen davon aus, dass die bestehenden Impfstoffe gegen die Beta-Variante weniger wirksam sind, auch wenn sie weiterhin schwere Erkrankungen verhindern. Große Sorge bereitet inzwischen aber vor allem die hochansteckende Delta-Variante, die derzeit in einigen Ländern auf dem Vormarsch ist, darunter auch in Großbritannien.

17:28 Uhr | Australien verschärft Corona-Maßnahmen

Australien verschärft nach einem Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen die Maßnahmen. Im Norden des Landes – im Großraum Darwin – verhängte die Regionalregierung zunächst am Sonntag einen zweitägigen "vollen Lockdown". Nachdem Bergarbeiter positiv getestet worden waren, befinden sich nun knapp 200 Einwohner in Quarantäne. Auch in der Millionenmetropole Sydney gilt seit Samstag ein zweiwöchiger Lockdown. Bis auf wenige Ausnahmen müssen Bewohner zuhause bleiben. Grund ist die sich verbreitende Delta-Variante. Im rund 25 Millionen Einwohner zählenden Australien meldeten die Behörden bislang mehr als 30.000 Infektionen. 910 Menschen starben an und mit dem Coronavirus.

15:32 Uhr | Update: Dresden-Preis für spanische Ärztin

Für eine kleine Geste mit großer Wirkung in der Corona-Pandemie ist die spanische Ärztin Cristina Marín Campos den mit 10.000 Euro dotierten Dresden-Preis 2021 ausgezeichnet worden. Die 32-Jährige hatte den Preis am Sonntag in der Dresdner Semperoper entgegengenommen. Der auslobende Verein "Friends of Dresden" ehrt sie stellvertretend für das medizinische Personal weltweit, das in der Pandemie Herausragendes geleistet hat und leistet.

Marín Campos hatte in der ersten Pandemie-Welle über die sozialen Medien die Bevölkerung Spaniens aufgerufen, Briefe an Patientinnen und Patienten auf Corona-Stationen zu schicken, um deren Isolation zu lindern. In ihrer Dankesrede sagte die Ärztin, sie sehe sich nicht als Heldin, sie habe nur die Idee gehabt. Das Eigentliche hätten diejenigen getan, die die Briefe geschickt haben. Ihnen gelte die Anerkennung.

13:36 Uhr | Reiserückkehrer erwarten strenge Regeln

Urlauber, die aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehren, sollen nach dem Willen von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek an den Grenzen engmaschig auf Impfausweise und negative Corona-Tests kontrolliert werden. Das sagte der CSU-Politiker, der auch Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz ist, der "Bild am Sonntag". Anlass der Ankündigung ist die rasche Ausbreitung der Delta-Variante. Bayern sei mit dem Bund in enger Abstimmung, um engmaschige Kontrollen während der Reisezeit sicherzustellen.

12:50 Uhr | Pandemie-Lager in Erfurt bleibt bestehen

Das wegen der Corona-Pandemie vom Land Thüringen eingerichtete Lager für Impfstoffe und Schutzausrüstungen in Erfurt soll langfristig bestehen bleiben. Das sagte Gesundheitsministerin Heike Werner MDR THÜRINGEN. Man wolle damit für mögliche Pandemien in der Zukunft gerüstet sein. Es sei wichtig, eine Notfallreserve an Ausrüstungen wie Schutzanzügen, Masken und Handschuhen zu haben. Derzeit lagern dort unter anderem zwei Millionen Mund-Nasenschutz-Masken und 500.000 Schutzkittel. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat das Land rund 25 Millionen Euro für Schutzausrüstung ausgegeben.

12:02 Uhr | Tausende Neuinfektionen in Moskau und St. Petersburg

In Russland steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen rasant an. Die Behörden meldeten für Moskau 6.700 neue Fälle innerhalb eines Tages und für den EM-Austragungsort St. Petersburg fast 1.300. In Moskau sind außerdem 144 Todesfälle innerhalb 24 Stunden registriert worden – die höchste Zahl an Corona-Toten in einer russischen Stadt seit Beginn der Pandemie, wie russische Nachrichtenagenturen melden. St. Petersburg hatte erst gestern mit 107 Todesfällen einen Höchststand verzeichnet. In ganz Russland wurden 599 Todesfälle sowie 20.538 Neuinfektionen registriert.

11:45 Uhr | "Tag der Architektur" findet online statt

Der bundesweite Tag der Architektur an diesem Wochenende findet in Sachsen-Anhalt größtenteils im Internet statt. Wegen der Corona-Pandemie werden nach Angaben der Architektenkammer des Landes 30 Bauwerke in digitaler Form präsentiert. Der Fokus liege in diesem Jahr auf dem Thema Nachhaltigkeit. Das Spektrum reiche von der Nutzung historischer Gebäude bis hin zu zeitgenössischen Häusern.

10:11 Uhr | Bundesregierung macht Veranstaltern Hoffnung

Die Veranstaltungsbranche kann auf einen Neustart im Herbst hoffen. Das sagte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, der "Welt am Sonntag". Mit zunehmender Impfquote sei er trotz neuer Virusvarianten zuversichtlich, dass bald wieder Normalität herrsche. Besucher müssten dann geimpft oder getestet sein. Wenn jeder ein Impfangebot bekommen habe, sehe er keinen Grund mehr, warum nicht auch Veranstaltungen mit 10.000 Besuchern oder mehr wieder möglich sein sollten. Im Spätherbst könne es soweit sein. Er wolle sich für möglichst einheitliche Regeln in den Bundesländern einsetzen. Impfverweigerer müssen dann möglicherweise draußen bleiben.

Für das laufende Jahr rechnet der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft mit einem Umsatz-Minus von 98 Prozent gegenüber 2019. Damit wären rund elf Milliarden Euro an Einnahmen verloren, so der Verband.

09:35 Uhr | Werner rechnet nicht mit Herbst-Lockdown

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner geht nicht von einem weiteren Corona-Lockdown im Herbst aus. Die Linke-Politikerin sagte dem MDR, man habe mit den Impfungen gegen das Coronavirus ein wichtiges Instrument in der Hand. Nach derzeitiger Einschätzung sei die Pandemielage beherrschbar. Das gelte auch für den Fall, dass Impfungen aufgefrischt werden müssten. Die Thüringer Landesregierung gehe allerdings von einem leichten Anstieg der Infektionszahlen im Herbst aus.

Update 08:58 Uhr | RKI: Zahl der Todesfälle sinkt auf acht

Die Infektionslage in Deutschland bleibt stabil. Nach Daten des Risklayer-Projekts haben die Gesundheitsämter am Samstag 543 positive Tests gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag damit wie am Vortag bei sechs Fällen pro 100.000 Einwohnern. Vor einer Woche lag der Wert bei zehn. In Mitteldeutschland sank die Inzidenz auf vier, dabei liegt Sachsen-Anhalt mit zwei deutlich unter dem Mittelwert. Dem Robert Koch-Institut zufolge wurden nur noch acht neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Vor einer Woche waren es 16 Menschen, die starben.

08:33 Uhr | Eckpunkte-Papier für umfassende Verwaltungsreform

Angesichts der in der Corona-Krise aufgedeckten Missstände und Mängel in der staatlichen Verwaltung schlagen Berater der Bundesregierung Reformen vor. Der Vorsitzende der Normenkontrollrates, Johannes Ludewig, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", jetzt sei eine gute Chance für eine grundlegende Verwaltungsreform. Denn die Erinnerungen an die Probleme des Staates seien noch frisch, eine neue Bundesregierung komme demnächst ins Amt, ein neuer Koalitionsvertrag werde geschrieben.

In einem Positionspapier, das auf der Homepage des Rats veröffentlicht wurde, schlagen die Berater sogenannte gezielte Selbstreflexionen von Behörden im Normalbetrieb vor sowie regelmäßige Stresstests mit simulierten Krisensituationen.

Der unabhängige Nationale Normenkontrollrat ist 2006 von der Bundesregierung eingesetzt worden. Er soll den Bürokratieabbau vorantreiben. Das Gremium prüft unter anderem Gesetzentwürfe auf unnötige Bürokratiekosten und andere Folgebelastungen.

07:45 Uhr | Schnellere Zweitimpfung wegen Delta gefordert

Gesundheitsexperten der Opposition plädieren für eine schnellere Zweitimpfung, um die Ausbreitung der Delta-Variante zu bremsen. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete und Notfallmediziner Janosch Dahmen sagte der "Welt am Sonntag", mit Blick auf die Delta-Variante sollte bei mRNA-Impfstoffen die Zweitimpfung dringend vorgezogen werden und bereits drei Wochen nach der ersten Impfung stattfinden. Der FDP-Abgeordnete und Infektiologe Andrew Ullmann äußerte sich ähnlich. Der Präsident des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, zeigte sich dagegen skeptisch. Es gebe weiterhin noch nicht genügend Impfstoff und fast die Hälfte der Bevölkerung habe noch nicht einmal die erste Impfung erhalten.

07:10 Uhr | Sachsen-Anhalt lockert Testpflicht

In den meisten Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts wird ab heute die Testpflicht gelockert. Nach MDR-Informationen erlaubt die 14. Corona-Eindämmungsverordnung des Landes den Kommunen in bestimmten Bereichen von der Testpflicht abzuweichen, wenn die Inzidenz einen Wert von 35 an zehn aufeinanderfolgenden Tagen unterschreitet. Dann müssen zum Beispiel für einen Kino-, Theater- oder Restaurantbesuch kein negatives Testergebnis mehr vorgelegt werden. Mehr Details dazu lesen Sie im folgenden Beitrag:

06:30 Uhr | Lehrerverband für Sicherheitsphase nach den Ferien

Der Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) fordert eine mindestens 14-tägige Sicherheitsphase nach den Sommerferien. Verbandschef Udo Beckmann sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, in den ersten Wochen solle es an den Schulen verstärkt Tests und Maskenpflicht geben. Vorbild könne Berlin sein. Die Hauptstadt will die Schüler in der ersten Woche nach den Sommerferien dreimal testen.

06:15 Uhr | Neue Betrugsmaschen in Corona-Pandemie

In der Corona-Pandemie haben Telefon-Trickbetrüger mit neuen Vorgehensweisen großen Schaden angerichtet. Wie die Thüringer Polizei mitteilte, setzten viele auf Gutgläubigkeit oder Angst von älteren Menschen. Unter anderem wurde am Telefon erklärt, ein kranker Angehöriger benötige ein teures, aber noch nicht zugelassenes Medikament. Dafür müsse sofort Geld übergeben werden. Betrüger hätten sich auch als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgegeben, um so Zutritt zu den Wohnungen und Wertsachen zu erhalten. Im Corona-Jahr 2020 wurden in Thüringen nach Polizeiangaben insgesamt 1.734 Telefontrick-Betrugsfälle registriert. Das sei ein leichter Rückgang im Vergleich zum Jahr zuvor. In diesem Jahr habe es vor allem in den ersten beiden Monaten vermehrt solche Fälle gegeben.

06:00 Uhr | Der Ticker am Sonntag, 27. Juni 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über aktuelle Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Quelle: dpa, AFP, MDR Aktuell

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 27. Juni 2021 | 19:30 Uhr

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