Coronavirus-Pandemie Ticker: Senioren in Pflegeheim trotz Impfung angesteckt

In einem Pflegeheim in Osnabrück haben sich Senioren trotz Corona-Impfung mit der britischen Mutante infiziert. Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland ist unter die Marke von 10.000 pro Tag gesunken. Sachsens Regierungschef Kretschmer hält erste Lockerungen beim Lockdown daher für möglich. Die aktuellen Entwicklungen zur Pandemie im Ticker.

Unser Ticker am Sonntag, 7. Februar 2021, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

21:54 Uhr | Bundesweiter Leitfaden für Schulöffnung erarbeitet

Ein neuer Leitfaden mit Handlungsempfehlungen für den Schulalltag legt erstmals fest, unter welchen Bedingungen Schulen wieder öffnen können. Dafür haben 36 Fachgesellschaften im Auftrag des Bundesbildungsministeriums 40 Studien zum Schulbetrieb ausgewertet und daraus evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für den Schulalltag in Pandemiezeiten erarbeitet. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", der das Papier vorliegt.

Konkret geht es darum, Maßnahmen einzuhalten wie die Gruppenaufteilung von Schülern, die Entlastung des Schülernahverkehrs durch versetzten Unterrichtsbeginn, das Tragen medizinischer Masken durch Schüler und Lehrer, das Lüften von Räumen, Maßnahmen im Sport- und Musikunterricht sowie einen klaren Umgang mit erkälteten Schülern und Verdachtsfällen. Nur wenn das gesamte Paket befolgt werde, könne der Unterricht auch in Pandemiezeiten aufrecht erhalten werden, so die Wissenschaftler.

21:44 Uhr | Update: Südafrika stoppt Impfung mit Astrazeneca-Wirkstoff

Südafrika will den Einsatz des Impfstoffes des britisch-schwedischen Konzerns Astrazeneca aussetzen. Dies soll gelten, solange Wissenschaftler über die beste Verwendung der Arznei beraten. Das kündigte Gesundheitsminister Zweli Mkhize an. Zuvor hatte Astrazeneca eingeräumt, der Impfstoff biete nur begrenzten Schutz bei einer mild verlaufenden Infektion mit der südafrikanischen Variante des Virus.

19:49 Uhr | Bayern und Österreich verstärken Grenzkontrollen

Bayern verstärkt die Grenzkontrollen. Das bayerische Innenministerium erklärte, gerade mit Blick auf hochansteckende Mutationen sei die Corona-Lage immer noch sehr brenzlig. Deshalb müssten die strengen Einreiseregeln an den Grenzen zu Österreich und dem Hochrisikogebiet Tschechien sowie an den Flughäfen überwacht werden. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) habe auch eine verstärkte Schleierfahndung im Hinterland der Grenze angeordnet. Dafür würden zusätzliche Einheiten der Bereitschaftspolizei eingesetzt.

Zuvor hatte auch Österreich verstärkte Grenzkontrollen zu allen Nachbarn angekündigt. Ab Montag sollen nach Angaben des Innenministeriums alle Reisebewegungen auf ein Minimum reduziert werden. Es gebe nur wenige Ausnahmen für Reisen, die dringend notwendig seien.

18:03 Uhr | Nur wenige Gesundheitsämter nutzen Corona-Software Sormas

Derzeit nutzen weniger als die Hälfte der deutschen Gesundheitsämter die Corona-Software Sormas zur Kontaktnachverfolgung. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums ist sie aktuell nur in 151 der rund 380 Gesundheitsämter im Einsatz. Wie die "Wirtschaftswoche" berichtet, wird sie in Sachsen, Hamburg und im Saarland noch von keinem einzigen Amt benutzt. Bund und Länder hatten beschlossen, dass die neue Software bis Ende Februar in allen Gesundheitsämtern eingeführt werden soll. Sie soll den Austausch zwischen den Ämtern erleichtern und die Kontaktverfolgung effizienter machen.

17:58 Uhr | Update: Rücktrittforderung gegen Wiegand

Nach der Corona-Impfaffäre fordern die Grünen in Sachsen-Anhalt den Rücktritt von Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand. Grünen-Landeschef Sebastian Striegel sagte, wer beim Impfstoff erst an sich und dann an Höchstbetagte denke, sei nicht als Stadtoberhaupt geeignet. Zuvor hatte auch die Ärztin und Grünen-Stadträtin Annette Kreutzfeldt eingeräumt, dass sie bei der von Wiegand initierten Aktion außer der Reihe geimpft worden sei. Sie habe dabei an die Sicherheit ihrer Patienten gedacht, sehe ihre Beteiligung aber jetzt als Fehler. Auch die Beigeordnete für Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Christine Gröger bestätigten MDR AKTUELL, dass sie außer der Reihe geimpft wurden. Nach Informationen der "Mitteldeutschen Zeitung" ging bei der Staatsanwaltschaft Halle wegen der Impfaktion eine Anzeige ein.

17:35 Uhr | Senioren in Altenheim trotz Impfung angesteckt

In einem Alten- und Pflegeheim in Osnabrück haben sich mehrere Bewohner mit der britischen Variante des Coronavirus infiziert - obwohl sie bereits die zweite Impfung erhalten hatten. Wie der Landkreis mitteilte, war bei 14 Senioren das Virus B 1.1.7. nachgewiesen worden. Das Heim, alle Mitarbeiter und deren Familien wurden unter Quarantäne gestellt.

Bisher gebe es nur asymptomatische oder leichte Verläufe der Erkrankung bei den Bewohnern. Das könne eine positive Wirkung der Impfung sein, sagte der Pressesprecher des Landkreises Osnabrück mit Verweis auf Angaben des zuständigen Amtsarztes. Geimpft worden sei mit dem Produkt von Biontech/Pfizer. Wann sich die Bewohner genau infiziert hätten, sei unklar.

16:00 Uhr | Thüringen legt Stufenplan für Corona-Lockerungen vor

Das Thüringer Kabinett hat einen Stufenplan für einen Ausstieg aus dem Corona-Lockdown entwickelt. Das Papier, das dem MDR vorliegt, sieht mehrere Stufen mit unterschiedlich strengen Auflagen vor. Neben den Inzidenzzahlen werden Lockerung auch von der Impfquote und der Auslastung von Intensivbetten abhängig gemacht. Die Regierung plädiert in dem Papier für bundesweit möglichst einheitliche Kriterien. Zudem müssten die Abgabebeschränkungen für Antigentests deutlich gelockert werden. Am Mittwoch wollen Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten.

15:25 Uhr | Strafanzeige gegen Wiegand wegen vorzeitiger Impfung

Die Impfaffäre um Halles Oberbürgermeister Wiegand beschäftigt jetzt auch die Justiz. Nach Informationen der "Mitteldeutschen Zeitung" ging bei der Staatsanwaltschaft Halle eine Anzeige ein. Wiegand steht in der Kritik, weil er und zehn Stadträte vorrangig geimpft wurden. Wiegand hat dies damit gerechtfertigt, dass dies mit Impfrestbeständen geschehen sei. Unterdessen entschuldigte sich die Grünen-Stadträtin Kreutzfeld dafür, dass sie bei der Aktion dabei war. Sie habe das Impf-Angebot des OB angenommen, weil sie Ärztin sei und an die Sicherheit ihrer Patienten gedacht habe. Inzwischen sei ihr klar, dass sie als Stadträtin einen Fehler gemacht habe.

14:09 Uhr | Bürgermeister stellen Inzidenzmarke 50 in Frage

Die Bürgermeister mehrerer deutscher Großstädte halten die Verfolgung von Corona-Kontaktpersonen auch bei einem Inzidenzwert über 50 für machbar. In der "Welt am Sonntag" äußerten sich dazu unter anderem Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Bremens Stadtoberhaupt Andreas Bovenschulte. Ihre Gesundheitsämter seien inzwischen in der Lage, alle Betroffenen binnen eines Tages in Quarantäne zu schicken. Ähnliche Aussagen kommen aus Leipzig, München und Düsseldorf. Der Deutsche Städtetag begründet das mit schnelleren IT-Lösungen. Bundesweit gibt es dem Verband zufolge aber noch viele Ämter, die dazu nicht in der Lage sind. Die Marke von 50 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen gilt als kritischer Wert. Viele Politiker wollen erst unterhalb der Inzidenz von 50 den Infektionsschutz lockern.

13:15 Uhr | Kretschmer will Lockerungen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hält eine Lockerung des Lockdowns ab Mitte Februar für möglich. Entgegen der Skepsis in der Bundesregierung sagte Kretschmer der "Leipziger Volkszeitung", sobald es die Fallzahlen zuließen, sollten Kitas und Grundschulen öffnen. Der CDU-Politiker sagte: "So werden wir es in Sachsen organisieren und so halte ich es auch für ganz Deutschland für richtig."

Kretschmer erklärte vor dem nächsten Bund-Länder-Treffen am Mittwoch: "Ich teile nicht die Meinung, dass wir überhaupt nichts lockern können." Überschaubare Schritte seien vertretbar. Das gelte auch für Erleichterungen im Einzelhandel, etwa die Abholung bestellter Ware in bestimmten Zeitfenstern oder die Öffnung der Friseure. Danach müsse das Infektionsgeschehen allerdings drei Wochen beobachtet werden, bevor man über weitere Lockerungen sprechen könne.

13:00 Uhr | Briten planen jährliche Corona-Impfung

Großbritannien rechnet mit einer regelmäßigen Auffrischung der Coronavirus-Impfung. Der für den Einsatz der Impfstoffe verantwortliche Minister Nadhim Zahawi sagte der BBC, er gehe von einer Anwendung wie beim Grippeschutz aus, wo der Impfstoff auch permanent angepasst werde.

12:45 Uhr | Stiko-Mitglied: Dieses Jahr keine Impfung für Kinder

Das Mitglied der Ständigen Impfkommission, Fred Zepp, rechnet damit, dass Kinder frühestens Ende des Jahres gegen das Corona-Virus geimpft werden können. Der Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Uni Mainz sagte, möglicherweise werde es auch erst Anfang nächsten Jahres. Zepp widersprach damit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der einen Impfstoff für Kinder bereits für September in Aussicht gestellt hatte.

12:30 Uhr | Zahl der Neuinfektionen im Schnitt unter 10.000er-Marke

Die Zahl der durchschnittlichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den jeweils letzten sieben Tagen ist am Wochenende unter die Marke von 10.000 Fällen pro Tag gefallen. Das geht aus den Zahlen des Daten-Projekts Risklayer am Karlsruher Institut für Technologie hervor. Bereits am Freitag fiel dieser Wert auf 9.846 Fälle pro Tag im Sieben-Tage-Schnitt, gestern sank er weiter auf 9.663. Zuletzt lag dieser Wert Ende Oktober auf diesem Niveau. Mit 8.636 Fällen am Samstag lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen am Samstag gut 1.300 Fälle unter dem Wert der Vorwoche. In Sachsen wurden 582 neue Fälle gemeldet, in Thüringen 406 und in Sachsen-Anhalt 338. Auch die 7-Tage-Inzidenzen sind weiter gefallen, wenngleich sich das Tempo des Rückgangs in der letzten Woche verringert hat:

11:55 Uhr | Illegale Schneeballschlacht mit Polizei in Amsterdam

In Amsterdam haben sich nach ungewöhnlich heftigen Schneefällen am Sonntagmorgen Spaziergänger und Polizisten eine illegale Schneeballschlacht geliefert. Videos dokumentieren die eigentlich verbotene Szene. Nach den Corona-Regeln in den Niederlanden sind Schneeballschlachten nur mit dem eigenen Haushalt erlaubt.

10:20 Uhr | Astrazeneca-Vakzin schützt nur beschränkt vor Südafrika-Mutation

Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca bietet nur einen begrenzten Schutz bei Infektionen mit der südafrikanischen Virusvariante. Das teilte der britisch-schwedische Konzern nach erster Auswertung einer Studie mit. Demnach ist jedoch auch keiner der mehr als 2.000 Teilnehmer schwer erkrankt oder gestorben. Man gehe davon aus, dass der Impfstoff vor schweren Verläufen schütze. Die Probanden waren überwiegend junge Erwachsene, für Senioren gibt es noch keine Aussage.

09:45 Uhr | Lehrerverbände verlangen Plan für Schulöffnungen

Mehrere Lehrerverbände und Gewerkschaften haben Bund und Länder aufgerufen, bei ihrem Treffen am Mittwoch einen einheitlichen Stufenplan mit verbindlichen Kriterien für Schulöffnungen zu verabschieden. "Wir brauchen einen vorsichtigen, klugen und klaren Stufenplan, der am Pandemiegeschehen und am Grad der Sicherheit für alle an den Schulen Beteiligten orientiert ist", sagte die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing, dem Redaktions-Netzwerk Deutschland. Nötig seien bundesweite Kriterien, um Schulen schrittweise wieder öffnen zu können. Kriterien sollten sein: Eine Inzidenz deutlich unter 50 , eine R-Ansteckungsrate deutlich unter 1 sowie eine höhere Impfquote in der Bevölkerung sowie insbesondere unter den Lehrkräften. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft forderte ebenfalls einen bundesweit verlässlichen Stufenplan. Das föderale Durcheinander müsse beendet werden.

09:00 Uhr | Opposition gegen Bürgerbeirat

In Thüringen stößt die Idee eines Bürgerbeirats zu Coronafragen auf gemischte Reaktionen. Geplant ist, dass 40 zufällig ausgewählte Frauen und Männer Vorschläge machen sollen, wie man Probleme lösen könnte. Justizminister Dirk Adams, der das Projekt initiiert hat, sagte MDR AKTUELL, es hätten sich schon viele interessierte Bürger gemeldet. Zustimmung erhält er vom Verein "Mehr Demokratie". Demnach könnte das Verfahren helfen, Vertrauen in Politik und Demokratie zu stärken. Die FDP-Politikerin Ute Bergner kritisierte dagegen, es dauere zu lange, bis ein solcher Beirat zustande komme. Auch CDU-Geschäftsführer Andreas Bühl, sagte, Abgeordnete bekämen von Verbänden und Bürgern ausreichend Rückmeldungen zum Thema Corona. Da müsse man kein Geld für ein neues Gremium ausgeben.

08:05 Uhr | Altmaier warnt vor Lockerungs-Wettstreit

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat vor den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch vor zu großen Lockerungen gewarnt. Altmaier sagte der "Bild am Sonntag", man dürfe sich nicht öffentlich mit Lockerungs-Fahrplänen überbieten. Die Zahl der Neuinfektionen sinke erst seit gut zwei Wochen. Die Todeszahlen seien immer noch sehr hoch. Altmaier äußerte sich aber optimistisch, dass die Gastronomie zu Ostern wieder öffnen könne. Zugleich sprach er sich für ein differenziertes Vorgehen aus. Den Lockdown in Super-Hotspots wie an der Grenze zu Tschechien zu lockern, mache keinen Sinn.

07:30 Uhr | Neue Vorwürfe gegen Halle-OB

Die Vorwürfe gegen Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand wegen Missachtung der Impfreihenfolge weiten sich aus. Der SPD-Fraktionschef im Stadtrat, Eric Eigendorf, sagte dem MDR, Wiegand habe alle Fraktionschefs im Rathaus Anfang des Jahres über die Impfmöglichkeit informiert. Die fünf SPD-Stadträte hätten das Impfangebot nicht angenommen. Gleiches berichtet die CDU für ihre Stadträte. Gestern war bekannt geworden, dass Wiegand und zehn Stadträte in Halle eine Impfung erhalten hatten, obwohl sie noch nicht an der Reihe waren. Wiegand verteidigte das Vorgehen. Ziel sei es gewesen, keine Impfreste zu verschwenden.

07:00 Uhr | Umfragen sehen schwindende Akzeptanz für Lockdown

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hat sich jeder zweite Teilnehmer gegen eine Lockerung des Lockdowns ausgesprochen. 37 Prozent sind für eine Verlängerung der bisherigen Einschränkungen über den 14. Februar hinaus, weitere 13 Prozent sogar für eine Verschärfung. Dagegen unterstützen 30 Prozent der Teilnehmer Lockerungen und 13 Prozent eine komplette Rückkehr zur Normalität. Sieben Prozent machten keine Angaben. Damit schwindet die Akzeptanz für die Maßnahmen: Vor der letzten Verlängerung des Lockdowns Anfang Januar waren noch zwei Drittel für eine Beibehaltung oder Verschärfung der Maßnahmen.

Dieser Trend zeigt sich auch in einer Umfrage für die "Bild am Sonntag". Eine Mehrheit unterstützte Lockerungen ab Mitte Februar. 78 Prozent der Befragten sprachen sich demnach für eine Öffnung von Schulen und Kitas aus, 20 Prozent dagegen. Für eine Öffnung des Einzelhandels waren 73 Prozent der Befragten (25 Prozent dagegen), für eine Öffnung von Hotels und Gaststätten 62 Prozent (34 Prozent dagegen). Lediglich Kinos, Theater und Museen will demnach eine Mehrheit von 56 Prozent geschlossen halten.

06:45 Uhr | Karliczek für regionale Schulöffnungen

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek fordert, die Impfungen für Lehrkräfte vorzuziehen. Karliczek sagte den Funke-Medien, der Impfstoff von Astrazeneca sei nur für Menschen bis 65 zugelassen und sollte daher schon bald Lehrerinnen und Lehrern sowie Erziehern angeboten werden. Das könne bei der Normalisierung des Kita- und Schulbetriebs helfen. Bei den Schulöffnungen sieht Karliczek keinen "einfachen Lösungsweg". Eine flächendeckende Rückkehr zum Präsenzunterricht halte sie für verfrüht, sagt die CDU-Politikerin. Sie könne sich jedoch Ausnahmen in Regionen mit dauerhaft niedrigen Infektionszahlen und unter ganz strengen Präventionsmaßnahmen vorstellen – etwa für Abschlussklassen, die ersten Grundschulklassen und besondere Förderfälle.

06:30 Uhr | Kassenärzte fordern schnelle Impfung von Medizinern

Die deutschen Kassenärzte verlangen eine vorgezogene Impfung für Mediziner. Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, sagte, diejenigen, die andere jeden Tag in den Arztpraxen behandelten, medizinisch versorgten und schützten, müssten auch selbst geschützt sein. Nach der Impfverordnung zählen Kassenärzte zur zweiten der prioritär zu impfenden Gruppen.

06:17 Uhr | Kretschmann: Haben Fehler in der Corona-Politik gemacht

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat Fehler im Krisenmanagement in der Corona-Pandemie eingeräumt. Dem "Tagesspiegel am Sonntag" sagte der Grünen-Politiker, der Lockdown light im November sei falsch gewesen. Die Einschränkungen seien nicht weit genug gegangen. Man habe von Teilen der Wissenschaft die Ansage bekommen, dass das genügen könnte. Das sei aber ein Irrtum gewesen. Man habe in der Situation unter Druck handeln müssen, dabei passierten leider Fehler.

06:00 Uhr | Der Ticker am Sonntag, 7. Februar 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier. Unsere Ticker der vergangenen Tage finden Sie direkt hier unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 07. Februar 2021 | 06:00 Uhr

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