Coronavirus-Ticker 10. Mai: Großbritannien verlängert Ausgangsbeschränkungen bis 1. Juni

In Großbritannien gelten auch in den kommenden Wochen strenge Einschränkungen der Bewegungsfreiheit. Spitzenpolitiker von SPD, CDU und Grünen fordern von Innenminister Horst Seehofer schnelle Öffnungen der europäischen Binnengrenzen. Ausländische Touristen sollen ab Juni wieder in die Türkei reisen. Alle Entwicklungen im Live-Ticker.

10.05.2020, Groߟbritannien, London: Passanten und Radfahrer sind auf dem Broadway Market unterwegs während landesweiter Maßnahmen, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie durch gesetzt wurden.
In Großbritannien bleiben die allermeisten Geschäfte bis zum 1. Juni geschlossen, mehr als zwei Personen dürfen sich weiterhin nicht versammeln. Auf den Straßen Londons herrschte am Sonntag trotzdem viel Bewegung. Bildrechte: dpa

Damit beenden wir den Ticker für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse.

22:20 Uhr | Avianca stellt Insolvenzantrag

Die zweitgrößte Airline Lateinamerikas, das Luftfahrtunternehmen Avianca, hat am Sonntag Antrag auf Insolvenz gestellt. Das Unternehmen mit rund 20.000 Mitarbeitern ist nach eigenen Angaben dringend auf staatliche Hilfen angewiesen, da sie wegen der Pandemie seit Ende März keine Flüge mehr durchführen konnte. Entsprechende Gespräche mit der kolumbianischen Regierung hatten aber nicht zum Erfolg geführt. Nach Angaben eines Avianca-Vertreters hat die Airline die Hoffnung darauf aber noch nicht aufgegeben.

22:00 Uhr | Zahl der täglichen Todesfälle in New York sinkt langsam

Nach Wochen der Ausgangsbeschränkungen gehen die coronabedingten Todeszahlen im besonders hart getroffen US-Bundesstaat New York allmählich zurück. 207 Menschen seien innerhalb von 24 Stunden infolge einer Covid-19-Infektion gestorben, teilte Gouverneur Andrew Cuomo am Sonntag bei seiner täglichen Pressekonferenz mit. Im März und April waren zeitweise bis zu 800 Menschen täglich gestorben. In dem Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern, von denen knapp die Hälfte in der Metropole New York leben, haben sich bislang fast 330.000 Menschen mit dem Virus infiziert. Mehr als 26.000 starben.

21:52 Uhr | Maskenpflicht: Männer verletzen Polizisten

Zwei Männer haben sich in einem Supermarkt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen geweigert, Schutzmasken zu tragen und eingreifende Polizisten attackiert. Ein 35-Jähriger und ein 38-Jähriger stritten zunächst mit den Mitarbeitern eines Supermarktes, teilte die Polizei mit. Mit zwei hinzugerufenen Beamten kam es dann zu einem Handgemenge. Ein Polizist erlitt eine Gesichtfraktur, der andere musste wegen schwerer Gesichtsprellungen behandelt werden.

21:34 Uhr | Fleischindustrie weist Kritik zurück

Nach der Häufung von Corona-Infektionen in Schlachtbetrieben hat die Fleischindustrie Kritik zurückgewiesen. Die Hauptgeschäftsführerin des Verbands der Deutschen Fleischwirtschaft, Heike Harstick, sagte der "Süddeutschen Zeitung", die Arbeitsbedingungen seien nicht der Hauptgrund für die Erkrankungen. Als kritische Infrastruktur habe man die Produktion nicht wie die Autoindustrie einfach stoppen können. So könne es zu Ansteckungen kommen. Harstick warnte zugleich davor, betroffene Betriebe zu schließen. Besser sei es, sie unter Quarantäne zu stellen. Sonst würden Engpässe bei der Versorgung drohen.

20:53 Uhr | Infektionsrate in Deutschland steigt weiter

Die Virus-Ansteckungsrate in Deutschland ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) den zweiten Tag in Folge wieder über den kritischen Wert von 1,0 angestiegen. Das RKI teilte am Sonntagabend in seinem aktuellen Lagebericht mit, die Reproduktionsrate (R) werde aktuell auf 1,13 geschätzt, nach 1,1 am Samstag. Jeder Infizierte steckt damit statistisch mehr als eine weitere Person an, die Fallzahlen würden damit wieder steigen.

Das RKI bewertet dies aufgrund von statistischen Schwankungen und Unsicherheiten noch nicht als Trend. Die Lage müsse aber genau beobachtet werden.

20:50 Uhr | Großbritannien verlängert Ausgangsbeschränkungen bis Juni

Großbritannien verlängert die seit sieben Wochen geltende Corona-Augangssperre. Der britische Premierminister Boris Johnson sagte am Abend in einer Fernsehansprache, die Beschränkungen blieben noch bis mindestens zum 1. Juni in Kraft. Erst dann könne der Unterricht an Grundschulen schrittweise wieder aufgenommen werden und einige Geschäfte wieder öffnen.

10.05.2020, Groߟbritannien, London: Boris Johnson, Premierminister von Groߟbritannien, hält in der 10. Downing Street eine Rede an die Nation zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise in Groߟbritannien.
Premierminister Boris Johnson verkündete am Sonntagabend die Pläne des Landes in der Corona-Krise für die kommenden Wochen. Bildrechte: dpa

Johnson verkündete zugleich einige Lockerungen. Ab Montag könnte alle, die nicht von zu Hause aus arbeiten könnten, wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Ab Mittwoch dürften Menschen mit Angehörigen aus ihrem Hausstand so oft sie wollten im Freien sein, wenn sie sich an die Abstandsregeln hielten. Bislang durften sie nur einmal am Tag ihre Wohnungen verlassen, um Sport zu treiben.

Großbritannien ist von der Coronavirus-Pandemie besonders schwer getroffen. Nur in den USA gibt es mehr Todesopfer. Im Vereinigten Königreich wurden bislang mehr als 212.000 Corona-Infektionen nachgewiesen, 31.855 Menschen starben nach Behördenangaben infolge der Infektion.

20:15 Uhr | Bayerischer Innenminister verteidigt Polizei

Großdemonstration gegen die Corona-Regeln auf dem Münchner Marienplatz
Bei einer Demonstration in München standen am Samstag Tausende Demonstranten dicht gedrängt. Bildrechte: dpa

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat das Vorgehen der Polizei bei einer Corona-Demonstration in München verteidigt. Der CSU-Politiker sagte dem "Münchner Merkur", die Polizei habe unter dem Strich richtig gehandelt. Ein Eingreifen hätte nur zu noch mehr Enge und Körperkontakt geführt. Die Demonstration auf dem Münchner Marienplatz war mit maximal 80 Teilnehmern genehmigt worden. Stattdessen versammelten sich rund 3.000 Menschen. Die Polizei war kritisiert worden, weil sie nicht einschritt.

20:12 Uhr | Lambrecht: Maßnahmen besser erklären

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat die eingeschränkten Grundrechte während der Corona-Pandemie verteidigt. In der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" plädierte sie zugleich dafür, die Notwendigkeit der Auflagen besser zu erklären. Die SPD-Politikerin sagte, man müsse noch stärker deutlich machen, warum bestimmte Einschränkungen wichtig seien. Es gehe nicht darum, den Menschen die Freiheit zu nehmen, sondern Gesundheit und Leben zu schützen. Man dürfe nicht leichtfertig verspielen, was man erreicht habe.

19:04 Uhr | Spitzenpolitiker von SPD, CDU und Grünen fordern Grenzöffnung

Die Forderungen nach einer Wiederöffnung der Grenzen werden immer lauter. "Schutz und Durchlässigkeit in den Grenzregionen schnellstmöglich zu gewährleisten, ist ein gesamteuropäischer Auftrag", sagte der SPD-Bundesvorsitzende Norbert Walter-Borjans den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Vorabmeldung vom Sonntag. Würden Corona-Auflagen im Inland gelockert, dürfe es nicht bei der harten Grenzschließung bleiben, erklärte er.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet forderte "dringend eine Öffnung der Grenze zu Frankreich". Gegenüber der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" schlug der CDU-Politiker eine Öffnung bereits am Montag vor - "das wäre ein guter Zeitpunkt, unseren Nachbarn zu signalisieren, dass wir eine gemeinsame europäische Antwort bei der Pandemiebekämpfung anstreben."

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter kritisierte, die anhaltenden Schließungen belasteten Familien und Berufstätige in den Grenzregionen. Bundesinnenminister Horst Seehofer müsse „endlich einen Plan für die Grenzregionen vorlegen, der Freizügigkeit und Gesundheitsschutz vereint, damit die Grenzübergänge so bald wie möglich wieder geöffnet werden können“.

Seehofer hatte zuletzt klar gemacht, dass er vor dem 15. Mai keine Lockerungen der Bestimmungen akzeptieren will. Dann laufen die bisherigen Maßnahmen aus.

Die EU-Kommission hatte Ende vergangener Woche angekündigt, in den kommenden Tagen Richtlinien für die koordinierte Rücknahme der vielerorts wegen der Corona-Pandemie eingeführten Grenzkontrollen zu veröffentlichen.

18:42 Uhr | Lockerungen in Frankreich, Spanien und Belgien

Mehrere der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder Europas lockern ab Montag ihre strikten Ausgangssperren.

In Frankreich dürfen nach Angaben der Regierung rund 400.000 Geschäfte und Dienstleister wieder öffnen. Dazu zählen Friseure, Kleidergeschäfte, Blumen- und Buchläden. Cafés und Restaurants müssen jedoch geschlossen bleiben, ebenso Theater, Kinos, Konzertsäle und Sportstätten. Für den Großraum Paris und das Grenzgebiet zu Deutschland gelten strengere Regelungen als im Rest des Landes, wo die Menschen das Haus erstmals wieder ohne Auflagen verlassen dürfen. Auch rund eine Million Kinder und Jugendliche können ab Montag wieder zum Unterricht.

In Spanien darf rund die Hälfte der Bevölkerung ab Montag in einer ersten Phase der Lockerung unter strikten Abstandsvorkehrungen wieder auf die Straße. Restaurants sollen für beschränkten Betrieb im Freien öffnen dürfen. Aus Angst vor einer zweiten Infektionswelle werden die Ausgangssperren in den besonders betroffenen Regionen Madrid und Barcelona noch nicht aufgehoben.

Auch das stark von der Pandemie betroffene Belgien lockert am Montag einige Beschränkungen und öffnet seine Geschäfte wieder. Restaurants, Bars und Cafés bleiben jedoch weiterhin geschlossen.

18:23 Uhr | Proteste in Hongkong

In Hongkong haben erneut Hunderte Menschen gegen die chinafreundliche Regierung protestiert. Der Polizei zufolge versammelten sie sich in mehreren Einkaufszentren. Mindestens elf Menschen seien festgenommen worden. Zudem habe die Polizei gegen Dutzende Anwesende Bußgelder verhängt, weil sie die Abstandsregeln zur Eindämmung der Coronapandemie nicht eingehalten hätten. Die Demonstranten warfen den Behörden vor, die Maßnahmen gegen das Coronavirus auszunutzen, um bürgerliche Freiheiten zu beschneiden.

18:20 Uhr | Deutlicher Anstieg der Todesfälle in Moskau

In Moskau sind im April nach Behördenangaben insgesamt 18 Prozent mehr Menschen gestorben als im Vorjahresmonat. Demnach wurden im vergangenen Monat 11.846 Todesfälle in der russischen Hauptstadt registriert. Die Daten deuten daraufhin, dass womöglich die tatsächliche Zahl der Corona-Toten in Moskau höher sein könnte, als bislang bestätigt. Offiziell waren es im April 658. In ganz Russland sind nach Angaben der Behörden 1.915 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der landesweiten Infektionen stieg bis Sonntag auf 209.688.

17:41 Uhr | Mitarbeiter des Innenministeriums kritisiert Bundesregierung

Ein Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums (BMI) hat in einem scheinbar offiziellen Dokument die Politik der Regierung scharf kritisiert – und wird dafür nun dienstrechtlich belangt. Der Mitarbeiter habe "in einem mehrseitigen Dokument unter Verwendung des BMI-Briefkopfs und der dienstlichen Kommunikationskanäle seine kritische Privatmeinung zum Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung verbreitet", erklärte das Ministerium am Sonntag.

Das gut 80 Seiten lange Papier soll nach einem "Spiegel"-Bericht an einen großen Verteiler gegangen sein. Darin vertrete der Verfasser die Meinung, es handle es sich beim Umgang mit Covid-19 um einen "globalen Fehlalarm". Die Maßnahmen zur Eindämmung richteten mehr Schäden an, als sie nutzten. Der Staat müsse sich womöglich den Vorwurf gefallen lassen, "einer der größten Fake-News-Produzenten" gewesen zu sein.

Nach Angaben des BMI erfolgte die Ausarbeitung auch unter Beteiligung Dritter, die nicht dem Ministerium angehörten. Für die "Analyse" sei der Mitarbeiter weder zuständig gewesen noch habe er einen Auftrag gehabt. Durch "innerdienstliche Maßnahmen" sei sichergestellt, dass der Mann sein Tun nicht fortsetzen könne. Es sei nicht akzeptabel, seine Privatmeinung unter Verwendung behördlicher Symbole zu veröffentlichen.

17:07 Uhr | Sorge in Südkorea

In Südkorea ist die Zahl der Neu-Infektionen so stark gestiegen wie seit vier Wochen nicht mehr. Die Gesundheitsbehörden teilten am Sonntag mit, am Samstag seien 34 zusätzliche Fälle festgestellt worden. Sorgen bereitet den Behörden insbesondere eine Häufung von Infektionen in einem Vergnügungsviertel in der Millionenmetropole Seoul. Ein infizierter Mann soll dort mindestens zwei Dutzend weitere Menschen angesteckt haben. Der Betrieb sämtlicher Clubs, Bars und anderer nächtlicher Unterhaltungseinrichtungen der Hauptstadt wurde daraufhin vorläufig eingestellt. Südkorea gilt als Vorbild bei der Eindämmung des Virus.

16:55 Uhr | China wehrt sich weiter gegen Kritik

Chinas Außenministerium weist mit einer 30-seitigen Gegendarstellung Vorwürfe der USA an seinem Krisenmanagement als Lügen zurück. Insbesondere Mutmaßungen, das Virus könnte in einem Labor in Wuhan entstanden sein, kontert der auf der Internetseite des Ministeriums veröffentlichte Text. Alle Belege zeigten, dass das Virus nicht vom Menschen gemacht worden sei und dass das besagte Labor auch gar nicht in der Lage sei, einen neuen Coronavirus herzustellen.

16:49 Uhr | Sächsischer Schülerrat lehnt Sportunterricht ab

Der Landesschülerrat Sachsen kritisiert, dass bei den geplanten Schulöffnungen auch der Sportunterricht durchgeführt werden soll. "Der Sportunterricht sollte bis auf Weiteres nicht stattfinden, denn hier ist die Infektionsgefahr höher als in anderen Bereichen der Schule", sagte Landesschülersprecherin Joanna Kesicka. Der Sportunterricht solle auf Schulen mit einem Unterrichtsschwerpunkt auf Sport begrenzt werden.

16:38 Uhr | Infektion in Pflegeheim im Landkreis Mansfeld-Südharz

In einem Pflegeheim im Landkreis Mansfeld-Südharz ist ein Mensch positiv auf den Coronavirus getestet worden. "Die Person aus dem Pflegeheim wird inzwischen stationär im Krankenhaus betreut", teilte der Landkreis am Sonntag mit. Angaben zu Geschlecht und Alter des oder der Betroffenen machte der Landkreis nicht. "Das gesamte Pflegeheim ist durch das Gesundheitsamt unter Quarantäne mit entsprechendem Besuchsverbot gestellt worden", hieß es weiter. Um welches Altersheim es sich handle und wann der Test gemacht wurde, wurde nicht mitgeteilt. In den kommenden Tagen seien Tests bei allen Bewohnern sowie Mitarbeitern des Pflegeheims geplant.

16:19 Uhr | Grüne für mehrstufiges Warnsystem

Die Grünen im Bundestag haben ein Corona-Warnsystem mit fünf Stufen angeregt. Einem Konzept der Grünen zufolge soll damit den regional sehr unterschiedlichen Entwicklungen Rechnung getragen werden. Die fünf Stufen reichen von sogenannten Hotspots bis zu Regionen, in denen es so gut wie keine Infektionen gibt. In den Hotspotregionen mit besonders vielen Infektionen sollen nach Willen der Grünen alle Menschen vorsorglich getestet werden. Nur in Regionen mit der niedrigsten Corona-Warnstufe genügten Tests für Menschen mit Symptomen, wie es die Richtlinien bislang vorsähen. "Es braucht einheitliche, verbindliche Regeln zur Kontrolle der Entwicklungen, um verlässlich über weitere Lockerungen oder Beschränkungen entscheiden zu können", sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt am Sonntag.

16:00 Uhr | Steinmeier dankt Kirchen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Kirchen und Religionsgemeinschaften für ihre seelsorgerische Arbeit und die Bereitschaft zu Einschränkungen in der Corona-Krise gedankt. Nachdem Besuch eines Gottesdienstes am Sonntag in der St. Marienkirche in der Nähe des Alexanderplatzes in Berlin sagte Steinmeier: "Sie nehmen Einschränkungen des religiösen Lebens in Kauf, um vor der Verbreitung von Corona zu schützen. Und sie sind neue Wege in der Seelsorge gegangen, um auch in dieser krisenhaften Zeit für die Gläubigen da zu sein."

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Mitte l) und seine Ehefrau Elke Büdenbender (Mitte r) stehen mit Mund-Nasen-Schutz kurz vor Beginn des Gottesdienstes neben weiteren Besuchern in der evangelischen St. Marienkirche.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender nahmen am Sonntag an einem Gottesdienst in Berlin teil. Bildrechte: dpa

Für die Berliner Gemeinde war es der erste Gottesdienst seit Wochen. Auch in anderen Bundesländern konnten am Sonntag erstmals wieder richtige Gottesdienste gefeiert werden, wenn auch mit ähnlich strengen Auflagen wie in Berlin.

15:45 Uhr | 800 infizierte Polizisten in indischer Provinz

Im westindischen Bundesstaat Maharashtra sind annähernd 800 Polizisten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Von den insgesamt 786 Beamten seien sieben an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte ein Sprecher am Sonntag mit. Alle Polizisten über 55 Jahre wurden angewiesen, zu Hause zu bleiben.

Maharashtra, dessen Hauptstadt die Finanzmetropole Mumbai ist, ist einer der am stärksten vom Virus getroffenen Bundesstaaten in dem 1,3 Milliarden Einwohner zählenden Land. Rund 30 Prozent der bislang rund 63.000 registrierten Fälle wurden dort gemeldet. Mehr als 1.700 Menschen sind bisher landesweit in Verbindung mit dem Virus gestorben.

15:19 Uhr | Kemmerich entschuldigt sich

Der Thüringer FDP-Chef Thomas Kemmerich hat seinen Auftritt bei einem Protest gegen Corona-Auflagen in Gera als Fehler bezeichnet. Kemmerich erklärte am Nachmittag, er habe Verschwörungstheoretikern keine Bühne geben wollen, es aber getan. Er entschuldigte sich zudem dafür, die Schutzvorschriften gegen das Coronavirus bei der Demonstration nicht eingehalten zu haben. Kemmerich hatte nicht auf Abstandsregeln geachtet und auch keinen Mund-Nase-Schutz getragen.

Zuvor hatten ihn Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und auch sein Parteichef Christian Lindner kritisiert.

15:15 Uhr | Türkei plant Urlaubssaison ab Juni

Die Türkei will ab Juni Touristen aus dem Ausland einreisen lassen. Es werde dann voraussichtlich nach und nach wieder internationale Flüge geben, sagte Kultur- und Tourismusminister Mehmet Ersoy am Sonntag dem Sender CNN Türk. Dies solle in Absprache mit den Herkunftsländern der Touristen geschehen.

Hotels und Restaurants unterlägen strengen Auflagen, erklärte Ersoy. Dazu habe die Türkei eine Zertifizierung mit 132 Kriterien entwickelt. Unter anderem müssten Hotels und andere Einrichtungen Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Außerdem bekomme das Personal eine Pandemie-Ausbildung. An Buffets werde es zum Beispiel keine Selbstbedienung geben.

Die Türkei veröffentlichte zudem eine Übersicht von Krankenhauskapazitäten in den Tourismusgebieten. Daraus geht etwa hervor, dass in dem bei Deutschen beliebten Urlaubsort Antalya rund 59,4 Prozent der Intensivbetten belegt sind.

Tourismusminister Ersoy erklärte weiter, man dürfe keine zu hohen Erwartungen haben; wenn 50 oder 60 Prozent der Hotels öffneten, sei das eine gute Saison. Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Türkei.

14:50 Uhr | Scholz möchte Steuern für Wohlhabende erhöhen

Bundesfinanzminister Olaf Scholz befürwortet angesichts der Milliardenlasten durch die Corona-Krise höhere Steuern für besonders vermögende Bürger. Der SPD-Politiker sagte dem "Tagesspiegel", die Bürger, die sehr viel verdienten, sollten einen etwas höheren Beitrag leisten.

Der Vizekanzler verwies auf das Wahlprogramm 2017, in dem die SPD einen Spitzensteuersatz von 45 Prozent und die Einführung einer Reichensteuer gefordert hatte. Diese Steuer sollte ab einem zu versteuernden Einkommen für Ledige von 250.000 Euro gezahlt werden.

14:40 Uhr | Conte weckt Hoffnung auf Urlaub

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat seinen Landsleuten Hoffnung auf einen Strandurlaub gemacht. Er sagte der Zeitung "Corriere della Sera", die Italiener würden den Sommer nicht auf dem Balkon verbringen, sondern könnten ans Meer und in die Berge fahren. Derzeit sind die meisten Strände gesperrt. Ob Touristen aus dem Ausland kommen dürfen, sagte Conte nicht.

14:35 Uhr | Lindner contra Kemmerich

FDP-Chef Christian Lindner hat seinen Thüringer Parteikollegen Thomas Kemmerich wegen seiner Teilnahme an einem Protest gegen Corona-Beschränkungen kritisiert. Lindner twitterte, er habe kein Verständnis für Kemmerichs Aktion. Sie schwäche die Argumente der FDP. Wer sich für Bürgerrechte und eine intelligente Öffnungsstrategie einsetze, der demonstriere nicht mit obskuren Kreisen und verzichte auch nicht auf Abstand und Schutz.

Zuvor hatte bereits Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) Kemmerichs Beteiligung an einer Demonstration in Gera mit 600 Teilnehmern kritisiert. Kemmerich hielt dort eine kurze Ansprache.

13:50 Uhr | Patientenschützer kritisieren Infektionsobergrenze

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat die Infektionsobergrenze in den Corona-Lockerungsplänen von Bund und Ländern kritisiert. Die Grenze sei zu hoch angesetzt. Der Vorstand der Stiftung, Eugen Brysch, sagte, die Warnungen von Experten werde ignoriert. Um eine neue Infektionswelle zu verhindern, sei ein Höchstwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner jetzt angemessen. Derzeit ist die Infektionsobergrenze bei 50 Neuinfektionen angesetzt.

Es zeichne sich ab, dass die Solidarität mit den Menschen in der Hochrisikogruppe aufgebraucht sei, beklagte Brysch. Vereinzelt versuchten Landkreise mit kritischen Werten, strengere Eindämmungsmaßnahmen zu umgehen. Brysch forderte die Länder auf, verbindliche Standards in Kreisen und Städten festzulegen.

13:18 Uhr | Großbritannien plant Corona-Warnsystem

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson will Medienberichten zufolge ein fünfstufiges Warnsystem im Kampf gegen die Corona-Pandemie einführen. Die Stufen würden mit Farbcodes von grün bis rot gekennzeichnet sein und das Corona-Risiko in der jeweiligen Gegend angeben, erklärte Wohnungsbauminister Robert Jenrick. Stufe fünf sei die "beunruhigendste". Derzeit stehe man bei Stufe vier.

Mit jeder Stufe nach unten sollen wirtschaftliche und andere Beschränkungen aufgehoben werden. Betreut wird das Warnsystem laut Jenrick von einem neuen Zentrum für Biosicherheit. Das System sei zunächst nur für England geplant.

13:02 Uhr | Sachsen-Anhalt zahlt Kommunen 283 Millionen Euro

Das Land Sachsen-Anhalt zahlt an diesem Wochenende vorzeitig 283 Millionen Euro an die Kommunen aus. Finanzminister Michael Richter sagte dem MDR, damit solle die Liquidität der Kommunen gesichert werden. Ursprünglich sei die Zahlung für Dezember geplant gewesen. Insgesamt gebe es über 1.000 Einzelzahlungen.

So erhalte Köthen beispielsweise 2,5 Millionen Euro, Gardelegen 1,5 Millionen. Der Städte- und Gemeindebund lobte die vorgezogene Überweisung als eine gute Entscheidung. Weitere Finanzhilfen seien dennoch nötig.

12:08 Uhr | Über 200 Fleischfabrik-Arbeiter positiv getestet

Nach dem Corona-Ausbruch in einer Fleischfabrik in Coesfeld ist die Zahl der positiv auf das Virus getesteten Arbeiter bis Sonntagmittag auf 205 gestiegen. Der Kreis teilte mit, dass knapp die Hälfte der Ergebnisse von bisher rund 950 Corona-Tests vorliege. Laut eines Sprechers sind erneut Teams des Gesundheitsamtes am Sonntag vor Ort. Sie testen die Arbeiter des betroffenen Betriebes der Firma Westfleisch in ihren Unterkünften. Die Arbeiter würden außerdem über die Quarantäne belehrt.

Der Kreis Coesfeld hatte als Konsequenz aus dem Corona-Ausbruch bereits einen Großteil der geplanten Lockerungen der Corona-Auflagen um eine Woche verschoben. Sie sollten eigentlich ab Montag in ganz Nordrhein-Westfalen gelten. Außerdem sollen die bis zu 20.000 Mitarbeiter aller Schlachtbetriebe in Nordrhein-Westfalen auf das Corona-Virus getestet werden.

11:41 Uhr | Gelockerte Grenzregelungen am Muttertag

Am heutigen Muttertag hat die Bundespolizei die strengen Einreise-Regeln an den Grenzen gelockert. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Demnach gilt der Besuch der Mutter heute als triftiger Grund für eine Einreise nach Deutschland.

Seit Wochen darf nur einreisen, wer einen wichtigen Grund vorweisen kann. Das sind beispielsweise Lastwagenfahrer, Angehörige medizinischer Berufe oder Berufspendler aus der Grenzregion. Vor zwei Wochen wurde die Regelung auf die Kernfamilie angepasst. So konnten sich unter anderem auch Ehe- und Lebenspartner wieder sehen, sowie minderjährige Kinder die Eltern.

10:41 Uhr | Corona-Krise für Millionen Menschen existenzbedrohend

Laut einem Zeitungsbericht erleiden mehrere Millionen Menschen in Deutschland durch die Corona-Krise erhebliche finanzielle Verluste. Ein Grund dafür sei, dass sie durch das Raster des Staats fielen. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar berichtet, seien die Einbußen für 2,1 Millionen Menschen sogar existenzbedrohend.

Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung habe weniger Geld zur Verfügung als vor der Krise. Darunter seien Bezieher von Kurzarbeitergeld, Solo-Selbständige und Unternehmer. Überdurchschnittlich häufig von Verlusten betroffen, sind dem Bericht zufolge Familien sowie Menschen in der Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren.

10:24 Uhr | Obama kritisiert Trumps Corona-Management

Der ehemalige Präsident der USA, Barack Obama, hat den Umgang seines Nachfolgers Donald Trump mit der Corona-Krise kritisiert. Trumps Krisenmanagement sei ein "absolut chaotisches Desaster", sagte Obama in einer Telefonkonferenz den früheren Mitgliedern seiner Regierung. Eine Aufnahme davon liegt der Nachrichtenwebsite "Yahoo News" vor.

Barack Obama
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama kritisiert die Arbeit seines Nachfolgers. Bildrechte: imago images / ZUMA Press

Die USA sind das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt. Dort wurden mittlerweile mehr als 1,3 Millionen Infektionen und mehr als 78.000 Corona-Tote gemeldet. Trump hatte bei öffentlichen Auftritten die Gefahr des Coronavirus immer wieder heruntergespielt.

09:38 Uhr | 1. FCM: Geisterspiele sind finanzielle Zusatzbelastung

Der Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg, Mario Kallnik, warnt vor den finanziellen Folgen einer Fortführung der Saison in der dritten Fußball-Liga. Er sagte dem MDR, Geisterspiele würden den Verein 740.000 Euro kosten. Diese Summe käme auf die ohnehin großen Verluste durch die Corona-Krise obendrauf. Der Fußballverband solle die Vereine lieber finanziell schützen und nicht noch weiter belasten.

Am Vortag hatte der 1. FCM-Spieler Sören Bertram die Fortsetzung der Saison kritisiert. Er habe Angst, sich bei Spielen zu infizieren.

09:14 Uhr | Corona-Krise führt zu alten Geschlechterrollen

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat davor gewarnt, in der Corona-Krise in alte Rollenmuster zurückzufallen. Der "Welt am Sonntag" sagte die SPD-Politikerin, erste Untersuchungen zeigten, dass Mütter wieder mehr Verantwortung für Erziehung und Schularbeiten übernähmen als Väter. Wenn es ernst werde, sei der Weg zur traditionellen Rollenverteilung näher, als man denke.

Auch die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), Jutta Allmendinger, warnte diese Woche vor einer solchen Entwicklung. In der "Welt" sprach sie von einer "Rolle rückwärts" für die Gleichstellung.

Giffey stellte eine vollständige Öffnung der Kitas im Sommer in Aussicht. Eine Rückkehr in den Regelbetrieb könne zum neuen Kita-Jahr möglich sein, wenn es das Infektionsgeschehen zulasse.

08:34 Uhr | Forscher wetteifern bei Impfstoffentwicklung

Mehr als 100 Forscherteams aus Wissenschaft und Pharmaindustrie arbeiten derzeit an der Entwicklung eines Impfstoffs. Der Forschungssprecher des Verbandes der forschenden Pharmaunternehmen, Rolf Hömke, hält diesen Wettbewerb für notwendig. Je mehr Unternehmen später gleichzeitig produzieren könnten, umso mehr Dosen würde man zeitig verfügbar haben. Ähnlich sieht das die Virologin von der Nationalakademie Leopoldina, Helga Rübsamen-Schaeff. Die Welt könne nur profitieren, wenn jedes Land geimpft werden könne.

Dennoch geht Thomas Hesterkamp vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung davon aus, dass im Hintergrund um die Fördermittel für die Covid-19-Forschung gekämpft werde. Für die Corona-Forschung haben Regierungen, Organisationen und Privatleute insgesamt 7,5 Milliarden Euro bereitgestellt. Das Geld soll in drei Bereiche fließen: Impfstoffe, Medikamente und Tests.

Nach Ansicht Hömkes solle für Impfstoffe das Geld an Gavi und Cepi gehen. Cepi ist eine Organisation, die die Entwicklung von Impfstoffen fördert. Gavi kümmert sich um die Impfstoffverteilung in der Welt.

07:55 Uhr | Wieder Neuinfektion in Wuhan

Erstmals seit einem Monat meldet China eine Coronavirus-Infektion in der Stadt Wuhan. Hier wurde das Virus entdeckt. Der Fall ist eine der 14 bestätigten Ansteckungen, die China am Sonntag veröffentlichte. Zuletzt war am 3. April in Wuhan eine Infektion festgestellt worden.

07:42 Uhr | Heimbesuche werden Herausforderung

Wohlfahrtsverbände sehen große Herausforderungen bei der Umsetzung der neuen Besuchsregeln für Pflegeeinrichtungen darin, alle Infektionsschutzregeln umzusetzen sowie Vertrauen und Kontrolle in Einklang zu bringen. Das teilten das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Sachsen-Anhalt und die Diakonie Mitteldeutschland der Deutschen Presse-Agentur mit. Die meisten Pflegeeinrichtungen können laut DRK die Einhaltung der Abstandsregeln nicht permanent kontrollieren, weil sie einen personellen Mehraufwand bedeuten.

Sachsen-Anhalt lockert von Montag an das seit Wochen geltende strenge Besuchsverbot in Pflegeeinrichtungen: Heimbewohner dürfen einen Besucher pro Tag für eine Stunde empfangen. Bedingung dafür ist, dass die Besucher einen Mund-Nasen-Schutz tragen, der von der Einrichtung gestellt wird.

07:25 Uhr | Bundesregierung bestärkt Wunsch nach nationaler Masken-Produktion

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat erneut angekündigt, auf eine nationale und europäische Schutzmaskenproduktion zu setzen. Die Regierung werde Programme auflegen, um Anlagen zur Herstellung sicherer Masken zu fördern, sagte Altmaier den Zeitungen der Funke Mediengruppe. In einem "Sprinterprogramm" sollen noch im Mai kurzfristig verfügbare Produktionsmaschinen gefördert werden. Konkret sei ein staatlicher Investitionskostenzuschuss von bis zu 30 Prozent geplant.

Die Textilindustrie hatte schon vor Wochen die Pläne der Regierung kritisiert. Unter anderem machten es die Regelungen der europäischen Chemieagentur ECHA zunehmend "unmöglich", in Europa zu produzieren. Immer mehr chemische Stoffe und Verbindungen, die für die Produktion nötig seien, würden verboten. Zudem brauche die Branche eine staatliche Abnahmegarantie, um sicherzustellen, dass sie nicht von ausländischen, billigen Produzenten ausgestochen werde.

Das Bundesumweltministerium hatte der Textilindustrie Ausnahmegenehmigungen zugesagt, um Schutzkleidung produzieren zu können.

06:41 Uhr | Kemmerich erntet für Corona-Protest Kritik

Thüringens Ex-Ministerpräsident Thomas Kemmerich ist wegen seiner Teilnahme an einem Protest gegen die Corona-Beschränkungen in Gera kritisiert worden. Ministerpräsident Bodo Ramelow schrieb bei Twitter: "Abstand halten oder Mund-Nasenschutz-Bedeckung? - Fehlanzeige. Vorbildfunktion? Fehlanzeige!" Die Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, Ria Schröder, erklärte, wer bewusst Hygienemaßnahmen missachte und sich mit Rechtsextremen einreihe, gefährde alle und untergrabe die Arbeit der FDP. Landeschef Kemmerich hatte auf Twitter "Verhältnismäßigkeit und einen Corona-Exit mit Maß und Mitte" gefordert.

Bei Protesten gegen die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind in Thüringens Städten mehr als 1.000 Menschen auf die Straße gegangen. Dabei blieb es nach Angaben der Polizei friedlich. Die größte Veranstaltung habe mit 600 Teilnehmern in Gera stattgefunden, sagte ein Sprecher der Polizei.

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 08. Mai 2020 | 00:00 Uhr

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