Coronavirus-Pandemie Ticker: Jeder Zehnte will zu Weihnachten verreisen

Laut einer Umfrage will jeder zehnte Deutsche am Weihnachtsfest verreisen - zumeist zu den Verwandten. Der große Rest will aber zu Hause bleiben. Kassenärzte rechnen damit, dass sie ab kommendem Sommer den Impfstoff auch in ihren Praxen anbieten können. In London und Süd-England gibt es eine Ausgangssperre, da dort eine neue Coronavirus-Variante grassiert. Die Virus-Mutation besorgt inzwischen auch andere Länder. Die aktuellen Entwicklungen zur Pandemie hier im Ticker.

Reisende gehen durch einen Flughafen mit Koffer
Zwei Reisende am Flughafen Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Sonntag, 20. Dezember 2020, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:36 Uhr | EU-Notfalltreffen wegen Virus-Mutation

Wegen der neuen Coronavirus-Variante soll es morgen ein Notfalltreffen von Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten geben. Es wurde von der deutschen EU-Ratspräsidentschaft einberufen. Die Mutation wurde in Großbritannien nachgewiesen und soll deutlich ansteckender sein. Zahlreiche Länder verhängten inzwischen Landeverbote für Flüge aus Großbritannien und teilweise weitergehende Verkehrsbeschränkungen.

21:50 Uhr | Virus-Mutation auch in Italien nachgewiesen

Einzelne Fälle der Coronavirus-Mutation aus England sind offenbar auch in der EU aufgetreten. Das italienische Gesundheitsministerium teilte mit, bei einem Patienten das entsprechende Genom sequenziert zu haben. Der Patient sei kürzlich mit einer weiteren Person per Flug aus dem Vereinigten Königreich in Rom gelandet. Beide seien in Isolation.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erwähnte im ZDF Fälle in Dänemark, die aber nach Angaben dänischer Behörden unter Kontrolle seien. Der Europaabgeordnete Peter Liese sprach zudem von nachgewiesenen Infektionen in Belgien und den Niederlanden.

21:28 Uhr | Dänemark will getötete Nerze wieder ausgraben

In Dänemark sollen vier Millionen Nerz-Kadaver exhumiert werden. Die Tiere waren wegen einer Coronavirus-Mutation getötet und in Massengräbern vergraben worden. Wie die dänische Regierung mitteilte, könnte die Zersetzung der vielen Tiere das Grundwasser und nahegelegne Seen verunreinigen. Daher wolle man die Kadaver ausgraben und verbrennen. Die Exhumierung werde erst in sechs Monaten beginnen, wenn ein Infektionsrisiko ausgeschlossen werden könne.

Die dänische Regierung hatte im November entschieden, mehr als 15 Millionen Zucht-Nerze töten zu lassen. In den Farmen war eine auf den Menschen übertragbare Coronavirus-Mutation aufgetreten.

20:34 Uhr | Auch Frankreich stoppt Personenverkehr aus Großbritannien

Wegen der Coronavirus-Mutation in England stoppt nun auch Frankreich den gesamten Personenverkehr aus Großbritannien. Nach Angaben der Regierung wird ab Mitternacht der Straßen-, Schienen-, See- und Luftverkehr für 48 Stunden eingestellt.

Zuvor hatten bereits Deutschland, die Niederlande, Luxemburg, Italien, Österreich und Irland ihre Flugverbindungen aus Großbritannien gekappt oder dies angekündigt. Belgien stoppte alle Verkehrsverbindungen.

20:20 Uhr | Mehrere Demos gegen Corona-Maßnahmen

In mehreren deutschen Städten haben Hunderte Menschen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich in Berlin bis zu 800 Demonstranten versammelt. Bei neun Teilnehmern seien die Personalien aufgenommen worden. Sie hätten keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Außerdem bestehe der Verdacht, dass die meisten von ihnen ein gefälschtes Attest vorgezeigt hätten. Im thüringischen Gera beteiligten sich nach Polizei-Angaben bis zu 170 Menschen. Sie hätten Masken getragen und die Abstandsregeln eingehalten. In Cottbus in Brandenburg erschienen laut Stadt trotz eines Demonstrationsverbots etwa 60 Gegner der Schutzmaßnahmen. Die Beamten hätten die Veranstaltung unterbunden.

19:28 Uhr | Spahn: Schnellere Übertragbarkeit würde viel verändern

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich besorgt gezeigt angesichts der in England und Südafrika aufgetretenen Mutationen des Coronavirus. Man nehme solche Meldungen sehr ernst, sagte der CDU-Politiker in der ARD. "Die deutlich schnellere Übertragbarkeit, wie sie in diesem Fall vermutet wird, die würde natürlich viel verändern", sagte er. Deshalb sei es wichtig, den Eintrag nach Deutschland und auf Kontinentaleuropa zu unterbinden. Zudem äußerte er sich verwundert darüber, dass offenbar viele Deutsche ihren Weihnachtsurlaub in Südafrika verbringen. Er frage sich, ob diese Menschen die Botschaften nicht gehört hätten, nicht zu reisen und die Kontakte einzuschränken.

18:53 Uhr | Party in Halle aufgelöst

In Halle hat das Ordnungsamt eine Geburtstagsparty mit 40 Gästen aufgelöst. Wie die Stadt mitteilte, fand das Fest gestern Abend in einer Gartenanlage statt. Oberbürgermeister Bernd Wiegand erklärte, gegen 23 Teilnehmer sei Anzeige erstattet worden.

In Halle dürfen sich derzeit maximal fünf Personen treffen. Nach Angaben der Stadt liegt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner heute bei fast 255. Das sei ein Höchstwert.

18:14 Uhr | Update: Ab Mitternacht keine Landungen aus Großbritannien

Wegen der neuen Variante des Coronavirus wird der Flugverkehr von Großbritannien nach Deutschland weitgehend gestoppt. Das geht aus einer Verfügung des Bundesverkehrsministeriums hervor. Demnach sind ab Mitternacht Landungen aus Großbritannien untersagt. Ausnahmen gelten etwa für Frachtflüge.

Mehrere EU-Staaten hatten bereits die Verkehrsverbindungen zu Großbritannien eingeschränkt oder entsprechende Verordnungen auf den Weg gebracht.

18:04 Uhr | Papst ruft zu Unterstützung für Bedürftige auf

Der Papst hat die Menschen aufgerufen, sich in der Corona-Pandemie stärker um Bedürftige zu kümmern. Franziskus sagte bei seiner Ansprache zum vierten Advent auf dem Petersplatz, statt zu jammern, sollten die Menschen lieber etwas für jene tun, die weniger hätten. Dabei kritisierte er vor allem Festvorbereitungen, die am Konsum ausgerichtet seien.

16:17 Uhr | Diakonie ruft zur Mitarbeit in überlasteten Heimen auf

Die evangelische Landeskirche und die Diakonie in Mitteldeutschland rufen wegen der Corona-Pandemie zur Mitarbeit in Pflege- und Wohnheimen auf. In einer Erklärung heißt es, gesucht würden Männer und Frauen mit pflegerischer Erfahrung. Auch Gastronomie-Mitarbeiter mit einem Hygienezertifikat könnten sich melden. Für potenzielle Helfer sei eine Internet-Plattform eingerichtet worden. Die Diakonie sprach von einzelnen Einrichtungen, in denen aktuell mehr als zwei Drittel der Mitarbeiter krankgemeldet seien.

Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne hatte wegen der Personalnot bereits für morgen eine Telefon-Hotline angekündigt.

15:14 Uhr | Kekulé: Flüge aus Großbritannien sofort stoppen

Der Virologe Alexander Kekulé fordert, Flüge aus Großbritannien nach Deutschland sofort zu stoppen. Hintergrund ist eine neue Coronavirus-Variante, die sich in dem Land ausbreitet. Kekulé sagte MDR AKTUELL, mit einem Flugverbot habe man möglicherweise noch eine Chance, die Ausbreitung zu verhindern. Es sei klar, dass die Mutation deutlich ansteckender sei. In London sei etwas mehr als die Hälfte aller Neuinfektionen auf die neue Variante zurückzuführen.

Die Niederlande haben bereits ein Verbot für Flüge von und nach Großbritannien verhängt. Italien und Belgien wollen dem folgen. Nach Angaben mehrerer Nachrichtenagenturen denkt auch die Bundesregierung darüber nach.

15:09 Uhr | Sächsischer Elternrat startet Umfrage zu Schulsituation

Der Landeselternrat in Sachsen will untersuchen, wie es in der Corona-Pandemie um die Schulen im Freistaat steht. Auf der Internetseite läuft dazu bis zum 1. Januar eine Umfrage. Dabei geht es unter anderem um die Maskenpflicht, Homeschooling und Unterrichtsausfall. Ziel der Umfrage ist es nach Angaben des Elternrats, die Methoden der Lehrer zu verbessern und neue Ideen zu sammeln. In Sachsen müssen die Schüler seit Montag wieder zu Hause lernen. Mit der Lernplattform LernSax gab es aber gleich Probleme. Grund waren ein Cyberangriff und Technikfehler im Rechenzentrum.

13:50 Uhr | Fast 24.000 Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter haben am Samstag fast 24.000 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das geht aus Daten des Risklayer-Projekts am Karlsruher Institut für Technologie hervor. Eine Woche zuvor waren es noch knapp 22.000 Neuinfektionen gewesen. Der Sieben-Tage-Schnitt stieg auf fast 25.000 Neuinfektionen und damit auf einen neuen Höchststand. In Sachsen wurden 1.777 neue Infektionen gemeldet, in Sachsen-Anhalt 626 Neuinfektionen und in Thüringen 913.

Aufgrund eines längeren Meldeweges beim Robert Koch-Institut unterscheiden sich die Zahlen zu denen von Risklayer, die in der Regel aktueller sind. Die Ausgangsquelle für alle Daten sind die örtlichen Gesundheitsämter beziehungsweise die für die Erfassung und Meldung verantwortlichen kommunalen Ämter oder Behörden. Die Zahlen sind in allen Fällen verifiziert und valide.

13:41 Uhr | Bundesregierung besorgt über Virus-Mutation

Die Bundesregierung zeigt sich angesichts der neuen Coronavirus-Variante in Großbritannien besorgt. Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagte, die Entwicklung in Großbritannien werde genau verfolgt. Die vorliegenden Informationen würden mit Hochdruck ausgewertet. Auch die Weltgesundheitsorganisation twitterte, man stehe mit Großbritannien in engem Kontakt. Man werde die Mitgliedsstaaten und die Öffentlichkeit auf dem Laufenden halten. Nach Angaben des Virologen der Berliner Charité, Drosten, ist die Mutation in Deutschland bisher nicht aufgetaucht.

Corona
Eine bildliche Darstellung des Corona-Virus. Bildrechte: imago images/Science Photo Library

13:00 Uhr | Belgien stellt Reiseverkehr mit Großbritannien ein

Angesichts der neuen Variante des Coronavirus in Großbritannien kappt Belgien seine Verkehrsverbindungen zum Vereinigten Königreich. Flüge und Zugverbindungen aus Großbritannien würden ab Mitternacht gestoppt, kündigte ein Regierungsvertreter in Brüssel am Sonntag an. Regierungschef Alexander De Croo sagte im Fernsehsender VRT, die Aussetzung der Flug- und Zugverbindungen werde für mindestens 24 Stunden gelten. In den Niederlanden dürfen bereits keine Flugzeuge mehr aus Großbritannien landen. In Deutschland wird ein ähnlicher Schritt erwogen. Nach ersten Erkenntnissen britischer Behörden ist das mutierte Virus ansteckender als die bisher bekannte Form.

11:34 Uhr | Umfrage: Jeder zehnte Deutsche will Weihnachten verreisen

Trotz hoher Corona-Infektionszahlen will jeder zehnte Deutsche während der Weihnachtsfeiertage verreisen. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor. 9 Prozent sagten, sie würden verreisen, um mit Freunden oder Verwandten Weihnachten feiern zu können. Ein Prozent der Befragten plant eine Urlaubsreise. 87 Prozent wollen dagegen über die Feiertage zu Hause bleiben. Drei Prozent machten keine Angaben. Besonders die Jüngeren haben Reisepläne für Weihnachten. Unter den 18- bis 24-Jährigen sind es 15 Prozent. Dagegen wollen nur fünf Prozent der Befragten über 55 verreisen. Die Bundesregierung und die Länderchefs raten von nicht notwendigen Reisen an Weihnachten ab. Verboten sind sie aber nicht.

10:20 Uhr | Söder: Mehr Tempo bei Beschaffung von Impfstoff

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat mehr Tempo bei der Beschaffung von Corona-Impfstoff gefordert. Der CSU-Chef sagte der "Bild am Sonntag", es müsse alles darauf ausgerichtet werden, mehr Impfstoff zu bekommen, der dann schneller verteilt werde. Bundesgesundheitsminister Spahn hatte am Sonnabend erklärt, dass jedem, der 2021 geimpft werden wolle, so bald wie möglich ein Impf-Angebot gemacht werden solle. Deutschland hat sich inzwischen die Bestellung von rund 136 Millionen Dosen Corona-Impfstoff gesichert. Laut Spahn könnten damit rein rechnerisch 68 Millionen Bundesbürger immunisiert werden. Damit ließe sich das Ziel einer Herdenimmunität erreichen.

09:49 Uhr | Belgien befürchtet Besucheransturm

Belgien befürchtet kurz vor dem Weihnachtsfest einen Kauf-Ansturm von Besuchern aus Deutschland und den Niederlanden. So hat die belgische Regierung – anders als in den Nachbarländern – die Läden bislang nicht geschlossen. In Deutschland und den Niederlanden dürfen Geschäfte derzeit nur noch lebensnotwendige Waren anbieten, alles andere befindet sich gerade im Lockdown.

09:15 Uhr | Gauck lobt Deutsche für Besonnenheit

Altbundespräsident Joachim Gauck hat die Bundesbürger für einen überwiegend guten Umgang mit der Corona-Pandemie gelobt. Gauck sagte der "Welt am Sonntag", die große Mehrheit verhalte sich sehr besonnen. Zwar seien die Deutschen traditionell eher sorgenvoll und neigten zu Aufgeregtheit und mitunter auch zu Hysterien. Derzeit nehme er aber vor allem eine Mischung aus Rationalität und Besorgnis wahr. Irrationale Angst herrsche gegenwärtig eher in einer Minderheit. Es zeige sich, dass die mitunter sehr lauten Proteste und Verschwörungsideologien einer Minderheit die Mehrheit nicht erreichten. Wenn irgendeiner mit Aluhut auf dem Kopf komme, überzeuge das keinen.

Angela Merkel, Joachim Gauck und Sigmar Gabriel
Joachim Gauck (zweiter von rechts) hier neben Kanzlerin Merkel und Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel und Grünen-Politikerin Claudia Roth. Bildrechte: Michael Gottschalk/dapd

08:32 Uhr | Unionspolitiker wollen Abgabe für den Online-Handel

Unionsabgeordnete denken offenbar über eine Zwangsabgabe für den Online-Handel nach, um die Innenstädte zu unterstützen. Laut der "Welt am Sonntag" geht das aus einem Entwurf von Fraktionsvize Andreas Jung und dem kommunalpolitischen Sprecher Christian Haase hervor. Darin sei vorgesehen, dass Internethändler eine gesonderte Paketgebühr an das Finanzamt abführen müssten. Die Höhe würde sich nach dem Bestellwert richten. Die Einnahmen sollen in einen sogenannten "Innenstadt-Fonds" fließen.

07:59 Uhr | Mehr als zwei Drittel weniger Fluggäste

Wegen der Corona-Krise sind zwischen Januar und Oktober in Deutschland deutlich weniger Fluggäste verzeichnet worden. So wurde ein Rückgang von 155 Millionen Passagieren gezählt – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das entspreche einem Rückgang von 72 Prozent, berichtet die "Bild am Sonntag". Die Zahl stammt aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion. Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Oliver Luksic, forderte die Bundesregierung auf, im kommenden Jahr das Reisen stärker in den Fokus zu nehmen. Ansonsten drohe der Reisebranche und ihrem Umfeld "ein Kollaps".

06:55 Uhr | Kassenärzte: Flächendeckende Impfungen ab Sommer?

Nach dem geplanten Start in regionalen Impfzentren rechnen die Kassenärzte mit flächendeckenden Corona-Impfungen in den Praxen voraussichtlich im Sommer. Der Chef der Bundesvereinigung, Andreas Gassen, sagte, der aktuelle Impfstoff müsse bei minus 70 Grad gelagert werden. Das sei in den meisten Praxen nicht möglich. Wenn aber ein Impfstoff da sei, der nicht so extrem gekühlt werden müsse, könne es direkt losgehen. Deutschland hat sich inzwischen rund 136 Millionen Dosen Corona-Impfstoff gesichert. Laut Bundesgesundheitsministerium könnten damit rein rechnerisch 68 Millionen Bundesbürger immunisiert werden. Damit ließe sich das Ziel einer Herdenimmunität erreichen.

06:20 Uhr | "Spuckschutz" für Berliner Busse

Die provisorischen Corona-Schutzfolien in vielen Berliner Bussen sollen bis Ende Februar verschwinden. Wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ankündigten, sollen bis dahin alle Fahrerplätze mit Sicherheitsglas ausgestattet werden. Der sogenannte Spuckschutz soll eine Corona-Infektion der Fahrer verhindern und Fahrgästen ermöglichen, wieder vorn einzusteigen. Derzeit ist etwa die Hälfte der Flotte mit Sicherheitsglas ausgerüstet. Weil das Material wegen der großen Nachfrage schwieriger zu beschaffen gewesen sei, gebe es eine zeitliche Verzögerung, hieß es von der BVG. Eigentlich sollten bis Ende dieses Jahres alle Busse umgerüstet sein. Der Einbau kostet das Landesunternehmen etwa 2,1 Millionen Euro.

06:03 Uhr | Ausgangssperre in London und Südost-England

Für Millionen Briten ist in der Nacht eine weitgehende Ausgangssperre in Kraft getreten. Premier Boris Johnson begründete die Einschränkungen mit der raschen Ausbreitung einer neuen Coronavirus-Variante, die wesentlich ansteckender ist. In London und in Südost-England dürfen die Einwohner ihre Häuser nur noch in Ausnahmefällen verlassen, etwa um zum Arzt oder zur Arbeit zu gehen. Zudem dürfen sie keine Menschen aus anderen Haushalten mehr treffen. Alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte müssen geschlossen bleiben. Die Einschränkungen sollen auch an den Weihnachtsfeiertagen gelten. Die Niederlande verhängten bis Neujahr ein Landeverbot für alle Flüge aus Großbritannien.

06:00 Uhr | Der Ticker am Sonntag, 20. Dezember 2020

Guten Morgen! Auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier. Unsere Ticker der vergangenen Tage finden Sie direkt hier unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses mit dem Elektronenmikroskop gemachte und nachträglich eingefärbte Bild zeigt den Erreger SARS-CoV-2 (gelb eingefärbt). Das Foto hat das National Institute of Allergy and Infectious Diseases der USA bereits im Januar veröffentlicht. mit Video
Dieses mit dem Elektronenmikroskop gemachte und nachträglich eingefärbte Bild zeigt den Erreger SARS-CoV-2 (gelb eingefärbt). Das Foto hat das National Institute of Allergy and Infectious Diseases der USA bereits im Januar veröffentlicht. Bildrechte: imago images / ZUMA Wire / NIAID-RML

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 20. Dezember 2020 | 14:00 Uhr

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