Coronavirus-Pandemie Ticker vom Sonntag: Wieler – Lehren aus Pandemie ziehen

RKI-Chef Wieler hat gefordert, dass Deutschland Lehren aus der Pandemie zieht. Man habe "gnadenlos Defizite kennengelernt". Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrem Podcast eindringlich zum Impfen aufgerufen. Die beliebten Urlaubsinseln Kreta und Korsika sind ab heute nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft. In Kopenhagen haben 50.000 Zuschauer ein Rockkonzert besucht. Neue Entwicklungen zur Pandemie in unserem Corona-Ticker.

Lothar Wieler
Für Lothar Wieler hat die Corona-Pandemie "Defizite" aufgezeigt, aber auch positive Lerneffekte hervorgebracht. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Sonntag, 12. September 2021, endet hier. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus finden Sie hier.

22:38 Uhr | TV-Triell: Kanzlerkandidaten werben für mehr Impfungen

Die Kanzlerkandidaten von SPD, Union und Grünen haben bei ihrem zweiten TV-Triell bei ARD und ZDF für mehr Corona-Impfungen geworben. Grünen-Chefin Annalena Baerbock kritisierte, dass es erst nach eineinhalb Jahren Pandemie von diesem Montag an eine bundesweite Aktionswoche dazu gibt. Wenn man etwa bei Pflege und Kliniken in eine Situation komme, dass nicht genug Menschen geimpft seien, müsse auch die Frage einer Impfpflicht für einzelne Berufsgruppen angegangen werden. Sie sprach sich dafür aus, dass es wie bei Schulkindern auch bei Arbeitnehmern Verpflichtungen zu regelmäßigen Corona-Tests geben soll.

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) wandte sich gegen eine Testpflicht am Arbeitsplatz. In Betrieben würden Testangebote breitflächig genutzt. Dies sei "in dieser Phase der Pandemie der richtige Weg". Er wies darauf hin, dass eine Testpflicht Konsequenzen haben könnte, dass man möglicherweise seinen Arbeitsplatz verlieren könnte. CDU-Chef Armin Laschet warb unter anderem für mobile Impfangebote, etwa auch für Menschen, die keinen Hausarzt haben. Er betonte das Ziel, zu mehr Impfungen zu kommen, und das "ohne eine Pflicht".

21:22 Uhr | Irak erhält mehr als 100.000 Impfdosen über Covax-Initiative

Der Irak hat 100.800 Impfdosen des Vakzins Astrazeneca erhalten. Das UN-Kinderhilfswerk Unicef teilte mit, es handele sich um eine Spende Italiens im Rahmen der internationalen Initiative Covax. Insgesamt habe Italien die Lieferung von 15 Millionen Dosen zugesagt. Die irakische Bevölkerung steht der Impfung gegen das Coronavirus mehrheitlich skeptisch gegenüber. Bislang haben nach jüngsten Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als vier Millionen Iraker eine oder zwei Impfungen gegen das Coronavirus erhalten – etwa zehn Prozent der Bevölkerung.

20:53 Uhr | China: Millionenstadt Putian abgeriegelt

In China ist die Stadt Putian nach einer Reihe von Corona-Fällen abgeriegelt worden. Wie die Stadtregierung mitteilte, wurde der Bus- und Zugverkehr eingestellt. Kinos, Bars und öffentliche Einrichtungen wurden geschlossen. Die 2,9 Millionen Bewohner sollen die Stadt nur noch für unbedingt nötige Reisen verlassen und auch nur dann, wenn sie einen negativen Corona-Test vorweisen könnten, der nicht älter sei als 48 Stunden ist.

China hatte die Ausbreitung des Coronavirus nach einer ersten Welle Anfang 2020 weitgehend eingedämmt, doch die ansteckendere Delta-Variante brachte auch dort zahlreiche neue Viruscluster. Meist machen die Behörden dafür Reisende aus Russland, Myanmar oder anderen Staaten verantwortlich.

19:37 Uhr | Zehntausende verfolgen Kieler Windjammerparade

Mit der traditionellen Windjammerparade hat die Kieler Woche am Samstag ihren maritimen Höhepunkt erlebt. Wie eine Stadtsprecherin mitteilte, verfolgten etwa 30.000 Menschen das Geschehen auf dem Wasser entlang der Förde. Damit hat es sich nach Angaben der Stadt wie im Vorjahr um die mit Abstand größte Veranstaltung der Regattawoche gehandelt. Allerdings sei die Freude durch einen kräftigen Regenguss getrübt worden: Große Windjammer mit mehreren Masten nahmen in diesem Jahr nicht teil. Wie im vergangenen Jahr durften bei der Parade dafür neben Traditionsseglern private Boote aller Art dabei sein. Wegen der Corona-Pandemie ist Kiels Festwoche in diesem Jahr noch kleiner ausgefallen als im vergangenen Jahr. Unter normalen Bedingungen hatte das Sommerfest 2019 mehr als 3,5 Millionen Besucher aus gut 70 Ländern angelockt.

18:53 Uhr | Dänemark: Royaler Volkslauf gestartet

Vergangenes Jahr ist Corona dazwischengekommen – dieses Jahr ist Dänemark Kronprinz Frederik erstmals wieder beim von ihm initiierten Volkslauf Royal Run an den Start gegangen. Der dänische Thronfolger lief am Sonntag zunächst in Sønderborg nahe der deutsch-dänischen Grenze über die Distanz von einer Meile (1,6 Kilometer) mit und erhielt dabei Unterstützung von Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU).

Nachdem der Royal Run 2020 pandemiebedingt abgesagt und in diesem Mai nochmals verschoben werden musste, hatten sich insgesamt knapp 79.000 Menschen für die verschiedenen Läufe in Sønderborg, Aalborg, Odense, der Hauptstadt Kopenhagen und auf Bornholm angemeldet.

Dänemarks Kronprinz Frederik (M), rennt mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU, l) beim Volkslauf Royal Run mit.
Dänemarks Kronprinz Frederik (M), rennt mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (l) beim Volkslauf Royal Run. Bildrechte: dpa

17:34 Uhr | RKI-Chef Wieler: Lehren aus Pandemie ziehen

Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), sieht im Umgang mit Infektionskrankheiten wie Corona deutlichen Nachbesserungsbedarf für Deutschland. "Es gibt sehr viele Lehren zu ziehen", sagte Lothar Wieler zum Start der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie am Sonntag in Berlin. In der laufenden Pandemie habe man "gnadenlos Defizite kennengelernt". So gebe es in Deutschland ein Manko beim Erstellen klinischer Studien, erläuterte Wieler. Ein weiteres Thema mit Nachbesserungsbedarf sei die Datentransparenz. Sie zu schaffen, sei "ein dickes Brett". Oftmals seien Daten im Prinzip schon da, aber gut versteckt und nicht frei verfügbar.

Zu den positiven Lerneffekten zählt der RKI-Präsident, dass Entscheidern in Politik und Wirtschaft die gesamtgesellschaftliche Bedeutung von Infektionskrankheiten stärker klar geworden sei. In der Bevölkerung sei zudem das Verständnis für Hygiene gewachsen, bei vielen Infektionskrankheiten hätten sich im Zuge dessen die Fallzahlen reduziert. Das könne womöglich ein nachhaltiger Effekt sein.

17:19 Uhr | AfD will gegen 2G-Regel klagen

Die AfD will gegen die sogenannte 2G-Regel klagen. Fraktionschefin Alice Weidel sagte dem Nachrichtenportal T-Online, ihre Partei werde gegen jegliche Diskriminierung von Ungeimpften vorgehen. Gesunde Menschen dürften nicht in ihren Grundrechten eingeschränkt werden. Die 2G-Regel bedeutet, dass nur Geimpften und Genesenen Zutritt zu bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens erlaubt wird. In Hamburg gilt dieses Prinzip bereits. Berlin will in der kommenden Woche darüber entscheiden. Mehrere Bundesländer prüfen derzeit solch eine Verschärfung, darunter auch Sachsen-Anhalt.

15:45 Uhr | England: Doch keine Corona-Impfpflicht für Besuch von Nachtclubs und Veranstaltungen

Der Nachweis einer vollständigen Corona-Impfung wird in England doch keine Voraussetzung für den Zugang zu Nachtclubs und größeren Veranstaltungen. Gesundheitsminister Sajid Javid sagte der BBC, die britische Regierung habe entsprechende Pläne verworfen. Man habe sich diese Idee ausgiebig angeschaut, werde solche Pläne aber nicht weiter verfolgen. Die Regierung hatte zwischenzeitlich geplant, eine Nachweispflicht für den Landesteil England ab Ende des Monats einzuführen. Dann hätte nur in Clubs oder zu Großveranstaltungen gehen können, wer doppelt geimpft ist. Viele Abgeordnete auch der Regierungspartei von Premierminister Boris Johnson stemmten sich aber gegen diese Pläne.

Im britischen Landesteil Schottland soll dagegen ab Oktober der Zutritt zu Nachtclubs und vielen Großveranstaltungen für Volljährige nur noch mit Corona-Impfnachweis möglich sein. Nordirland plant eine solche Regelung nicht. In Wales steht eine Entscheidung in der kommenden Woche an.

14:52 Uhr | Erste Impfzentren in Sachsen schließen

In Sachsen stellen die ersten Impfzentren ihren Betrieb ein. Nach einem Beschluss des sächsischen Regierungskabinetts im Juni sollen alle 13 Einrichtungen im Freistaat bis Ende September schließen. Den Anfang machen Riesa und Kamenz. Dort wird am heutigen Sonntag beziehungsweise am Mittwoch das letzte Mal gegen Corona geimpft. Wer sich noch impfen lassen möchte, kann den Zentren zufolge auch ohne Termin spontan vorbeikommen.

Die Impfungen in Sachsen sollen dann beim Haus-, Fach- oder Betriebsarzt weitergehen. Auch in den Krankenhäusern sollen verstärkt Corona-Schutzimpfungen angeboten werden. Darüber hinaus werden weiterhin die 30 mobilen Impfteams des DRK unterwegs sein. Sie sind noch bis Ende des Jahres im Einsatz und beginnen unter anderem ab 13. September mit den Impfungen in Schulen.

13:10 Uhr | RKI: Wirksamkeit von Grippe-Impfstoffen schwer abzuschätzen

Nach Ansicht des Robert Koch-Institutes lässt sich die Wirksamkeit der Grippe-Impfstoffe für die kommende Saison kaum abschätzen. RKI-Chef Lothar Wieler sagte, die Datenbasis sei nicht so gut wie in den Vorjahren. Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen habe es im vergangenen Winter nur einige Hundert im Labor bestätigte Grippefälle gegeben. Im Vorjahr seien es mehr als 180.000 gewesen. Wieler sagte, das mache Rückschlüsse auf die in dieser Saison erwarteten Grippestämme schwierig. Generell sei aber zu befürchten, dass es im Herbst und Winter wieder zu deutlich mehr Atemwegsinfektionen komme. Der RKI-Chef empfahl daher, Schutzmaßnahmen wie das Masketragen den gesamten Winter über beizubehalten.

12:17 Uhr | Dehoga verärgert über 2G-Pläne in Sachsen-Anhalt

Angesichts eines möglichen 2G-Optionsmodells für die Gastronomie- und Veranstaltungsbranche in Sachsen-Anhalt zeigt sich der Branchenverband Dehoga verärgert. Wenn die Politik über eine 2G-Regel zum Coronaschutz nachdenke und dies "auf dem Rücken der Branche, die nachweislich keine Fall-Welle losgetreten hat", mache das einfach nur fassungslos, teilte der Dehoga-Landesverband am Sonntag mit. Es müssten klare Regeln her, allerdings im Einklang mit der Freiheit der Unternehmen, für die die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter und Gäste das oberste Gut sei, hieß es weiter.

In Sachsen-Anhalt soll ab der kommenden Woche die 2G-Regel gelten können. Das hat Sozialministerin Petra Grimm-Benne in der "Mitteldeutschen Zeitung" angekündigt. Auch andere Bundesländer planen diese Möglichkeit.

11:32 Uhr | Merkel wirbt für Impfwoche

Kanzlerin Angela Merkel hat Ungeimpfte zur Beteiligung an der bundesweiten Covid-Impfwoche aufgerufen. Sie appellierte: "Nie war es einfacher, eine Impfung zu bekommen." Ab Montag könne sich vielerorts jeder ohne Termin kostenfrei impfen lassen. "Ich bitte Sie daher: Schützen Sie sich selbst und andere!"

Bei der Impfaktion gibt es eine Woche lang zahlreiche zusätzliche Impfangebote etwa bei Freiwilligen Feuerwehren, in öffentliche Verkehrsmitteln, in Sportstätten und Moscheen. Auch der Handel beteiligt sich mit mobilen Impfständen vor Supermärkten.

10:49 Uhr | Leipzig: 3G-Regel seit heute in Kraft

In der Stadt Leipzig gilt seit heute die 3G-Regel. Wer nicht geimpft oder genesen ist, braucht im Kino, beim Frisör oder im Restaurant ab sofort einen negativen Coronatest. Grund dafür ist, dass die Inzidenz fünf Tage in Folge über dem kritischen Wert von 35 lag. Nach Angaben des RKI liegt die Inzidenz heute bei 38,3. Im Landkreis Zwickau ist die 3G-Regel bereits seit gestern in Kraft. Aktuell liegen nur noch die Landkreise Görlitz, Leipzig, Nordsachsen und Bautzen unter dieser Marke.

08:09 Uhr | Nur wenige Verstöße gegen Testpflicht bei Einreise

Die meisten Urlauber haben nach einem Auslandsaufenthalt bei der Rückkehr nach Deutschland die Corona-Testpflicht befolgt. Daten der Bundespolizei zufolge wurden seit Einführung der Testpflicht im August etwa 2,82 Millionen Personen stichprobenartig kontrolliert. Dabei wurden bis zum 7. September nur 3.727 Verstöße festgestellt, wie die "Welt am Sonntag" berichtet.  Die Gewerkschaft der Polizei gehe jedoch von einer "großen Dunkelziffer und vielen unentdeckten Verstößen" aus.

Seit 1. August gilt eine Corona-Testpflicht für Urlaubsheimkehrer. Alle Menschen ab zwölf Jahren müssen nachweisen können, dass sie entweder negativ getestet, gegen Corona geimpft oder genesen sind. Die Bundespolizei kontrolliert das stichprobenartig auf Autobahnen, Bundesstraßen und in Zügen.

07:00 Uhr | Konzert in Kopenhagen mit 50.000 Zuschauern

In Kopenhagen hat am Abend ein Konzert mit 50.000 Zuschauern stattgefunden. Nach der Aufhebung der letzten verbliebenen Corona-Beschränkungen in Dänemark hatte die Rockband "The Minds of 99" zu einem ausverkauften Konzert ins Stadion Parken geladen. Nach Angaben des Veranstalters war die Band damit die erste, die seit Pandemiebeginn in Europa eine Stadion-Show mit voller Zuschauerauslastung spielt. In den Stunden vor dem Konzert konnte man sich am Stadion gegen das Coronavirus impfen lassen. Solche Pop-up-Impfstationen sollen in der kommenden Zeit auch vor anderen größeren Konzerten und Veranstaltungen aufgebaut werden.

06:35 Uhr | Weniger Teilnehmer bei Protesten in Frankreich

Am neunten Protest-Wochenende gegen die Corona-Politik der Regierung in Frankreich haben sich weniger Menschen beteiligt als in den Vorwochen. Dem Innenministerium zufolge protestierten am Samstag 121.000 Menschen. Das sind 20.000 weniger als in der Vorwoche und etwa 50.000 weniger als vor drei Wochen. Der Unmut richtet sich gegen den von Präsident Emmanuel Macron und der Regierung verlangten Gesundheitspass zum Nachweis von Impfung, Genesung oder negativem Test. Wer ins Café gehen, mit dem Fernzug fahren oder in manchen großen Einkaufszentren shoppen will, muss den Pass vorlegen. Die Nachweispflicht besteht für fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Auch die Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, darunter im Gesundheitswesen, stößt auf Widerstand.

06:11 Uhr | Kreta und Korsika keine Corona-Hochrisikogebiete mehr

Die Mittelmeer-Ferieninseln Kreta und Korsika gelten von heute an nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiete. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin ist Griechenland damit vollständig von der Liste gestrichen. In Frankreich fällt der Status außer für Korsika auch noch für die Region Okzitanien weg. Hochrisikogebiete sind aus Sicht der Bundesregierung in Frankreich dann nur noch die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur im Süden des Landes sowie einige Überseegebiete.

Neu als Hochrisikogebiete eingestuft werden nun Norwegen mit den Provinzen Oslo und Viken sowie Bosnien-Herzegowina, Nicaragua und Grenada. Für die Einstufung sind – anders als früher – nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Weitere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Übersicht Einreiseverordnung ab 1. August 2021
Übersicht der Einreiseverordnung ab 1. August 2021 Bildrechte: Bundesregierung

06:00 Uhr | Der Ticker am Sonntag, 12. September 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie hier in unserem Ticker über die aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten:

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 12. September 2021 | 06:50 Uhr

Mehr aus Panorama

Screenshot 5 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Mehr aus Deutschland