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Sonntag, 7. Februar 2021

21:58 Uhr | Schnee und Eis bremsen Verkehr in Mitteldeutschland

Der Deutsche Wetterdienst hat die Warnung vor extrem starken Schneefall und Schneeverwehungen aufgehoben, warnt aber weiter vor kräftigen Schneefällen. In weiten Teilen von Thüringen, Westsachsen und im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt gilt das noch bis morgen Mittag. Bis in den Abend hinein hatten Schnee und Glätte für massive Probleme auf Straßen und Schienen gesorgt - vor allem in der Mitte und im Norden Deutschlands.

18:10 Uhr | Einzelne Abellio-Züge fahren wieder durch Mitteldeutschland

Nachdem Abellio am Morgen wetterbedingt seinen gesamten Zugverkehr eingestellt hatte, sind einige Züge wieder unterwegs. Allerdings seien es nur sehr wenige, und sie führen sehr unregelmäßig, teilte das Bahnunternehmen am Nachmittag mit. Konkret gelte das auf den Strecken Halle-Merseburg-Naumburg-Jena-Saalfeld und Markranstädt-Naumburg-Weimar.

Nach wie vor rolle es auf den meisten Strecken nicht wegen immer noch heftiger Schneeverwehungen. Laut Abellio sind davon weiterhin betroffen: die Strecken von Halle, Dessau und Magdeburg in Richtung Bernburg, Aschersleben und Halberstadt sowie die gesamte Harzregion. Außerdem gelten die Einschränkungen für die Verbindungen von Stendal und Magdeburg in Richtung Wolfsburg, die Strecke von Halle Richtung Sangerhausen-Nordhausen-Leinefelde-Kassel, die Verbindung Sangerhausen-Erfurt sowie die Unstrutbahn von Naumburg nach Wangen.

17:53 Uhr | Winterlandschaft auf Rügen

Etwas Positives hat dieses Wetter auch - etwa diese Bilder von der Insel Rügen:

17:00 Uhr | Thüringen: Siedlung bei Gotha eingeschneit - Bahn in Erfurt entgleist

Auf Thüringens Straßen hat es bedingt durch die Wetterverhältnisse dutzende Verkehrsunfälle gegeben. Wie die Polizei mitteilte, kamen bei 17 Unfällen auch Menschen zu Schaden. So wurden im Saale-Orla-Kreis acht Insassen eines Kleinbusses verletzt. Nach Polizeiangaben geriet das Fahrzeug in einer langgezogenen Kurve auf der Landstraße zwischen Oettersdorf und Dittersdorf ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Das Technische Hilfswerk musste unterdessen nach Burgtonna im Kreis Gotha ausrücken. Laut THW ist in dem Ort eine Siedlung eingeschneit. Auf der Zufahrtsstraße in das Wohngebiet liegt der Schnee etwa 1,5 Meter hoch. Die Feuerwehr hatte seit Samstag erfolglos versucht, den Schnee wegzuräumen. Die Ortsverbände von Erfurt und Gotha rückten daraufhin mit Kippern und Radladern an.

In Suhl rutschte ein abgestelltes Räumfahrzeug einen Hang hinab und schob mehrere Autos zusammen. Außerdem entgleiste in Erfurt eine Straßenbahn. Nach Angaben der Erfurter Verkehrsbetriebe wurde niemand verletzt.

16:02 Uhr | Ausblick auf das Winterwetter morgen

Unsere MDR-Wetterexpertin Michaela Koschak nimmt Sie mit nach draußen und gibt einen Ausblick:

15:31 Uhr | Bahn stellt Fernverkehr nördlich von Frankfurt/Main ein

Die ergiebigen Schneefälle in der Mitte und im Norden Deutschlands haben den Bahnverkehr weitgehend zum Erliegen gebracht. Die Deutsche Bahn hat mitgeteilt, dass nördlich von Frankfurt/Main der Fernverkehr eingestellt wurde. Damit fahren auch keine ICE- oder IC-Züge mehr von und nach Mitteldeutschland. Auch viele Regionalzüge und S-Bahnen fallen aus. Eine Bahnsprecherin sagte MDR AKTUELL, man habe alle Kräfte im Einsatz, um Schienen zu räumen. Kunden müssten aber auch morgen mit Störungen rechnen.

15:21 Uhr | Thüringen lässt Montag Schulen zu

In Thüringen bleiben die Schulen morgen geschlossen. Das hat das Bildungsministerium mitgeteilt. Demnach sollen weder Präsenzunterricht noch Notbetreuung stattfinden. Als Grund wurden die Wetterwarnungen sowie die Wetter- und Straßenbedingungen angegeben. Schulen, die normalerweise eine Betreuung anbieten würden, seien am Montag notfallmäßig besetzt, so das Ministerium. Sie sollten vereinzelt ankommende Kinder aufnehmen können, bis deren Abholung organisiert sei. Außerdem sollen Schulen selbst entscheiden, ob häusliches Lernen möglich ist. Ob die Kindergärten am Montag öffnen, entscheiden dem Ministerium zufolge die Träger der Einrichtungen sowie die Kommunen.

15:02 Uhr | Unfälle auf A4 und A14 in Sachsen

Auch Sachsen meldet die ersten größeren Unfälle auf den Autobahnen: Laut Polizei hat sich auf der A14 von Halle in Richtung Leipzig bei Schkeuditz ein Lastwagen quergestellt. Dort kam es zu einem 40 Kilometer langen Stau. Auf der A4 zwischen den Anschlüssen Burkau und Ottendorf-Okrilla im Landkreis Bautzen stellten sich gleich zwei Lastwagen auf dem rechten Fahrstreifen quer. Auch dieser Unfall sorgte für kilometerlangen Stau.

Das große Winterchaos ist in Sachsen aber bisher ausgeblieben. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei Verkehrsunfällen keine Menschen verletzt.

Die Schneeverwehungen auf der A14 werden von Fahrzeugen des Winterdienstes geräumt. Bildrechte: MDR/Markus Neumann

14:29 Uhr | Straßenbahn in Halle entgleist - Magdeburg stellt ÖPNV ein

In Halle ist eine Niederflurbahn in einer Kurve am Reileck aus den Gleisen gerutscht und gegen einen Mast geprallt. Medienberichten zufolge wurde niemand verletzt. Nach Leipzig haben auch die Verkehrsbetriebe in Halle und Magdeburg ihre Straßenbahnen in die Depots geholt. Wie die Magdeburger Verkehrsbetriebe mitteilten, fahren aufgrund der Schneeverwehungen derzeit gar keine Bahnen oder Busse. In Halle und Leipzig sind wenige Tramlinien im Notbetrieb unterwegs.

In Halle sind nur noch wenige Straßenbahnen unterwegs. Bildrechte: MDR/Sven Kochale

12:27 Uhr | Rettungseinsatz bei der Wuppertaler Schwebebahn

Rettungskräfte haben sechs Menschen aus einer Schwebebahn in Wuppertal befreit. Nach Angaben der Feuerwehr war die Bahn wegen des eisigen Wetters stehen geblieben. Die Fahrgäste wurden mit Drehleitern aus luftiger Höhe befreit, alle blieben unverletzt. Der Betrieb der berühmten Schwebebahn wurde vorerst eingestellt.

Die Schwebebahn ist das Wahrzeichen der Stadt Wuppertal (Archivbild) Bildrechte: dpa

12:05 Uhr | Schneeballschlacht mit Polizei in Amsterdam

In den Niederlanden ist nach dem ungewöhnlich heftigen Schneesturm der Zugverkehr weitgehend eingestellt worden. Auch auf vielen Straßen kam der Verkehr zum Erliegen. In Amsterdam lieferten sich am Sonntagmorgen im Zentrum Spaziergänger und Polizisten eine illegale Schneeballschlacht. Videos dokumentieren die eigentlich verbotene Szene. Nach den Corona-Regeln im Nachbarland sind Schneeballschlachten nur mit dem eigenen Haushalt erlaubt.

11:50 Uhr | Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt ist fast komplett schneebedeckt, doch die Schneedecke ist regional unterschiedlich stark. Der Deutsche Wetterdienst meldete im Harz, Mansfelder Land und im Burgenlandkreis etwa 30 Zentimeter Neuschnee. Dagegen seien es in der Altmark zunächst nur ein paar Flöckchen gewesen und die dann teils auch vom Wind verweht worden. Rund um Halle, Magdeburg und in der Börde fielen demnach zehn bis 15 Zentimeter Schnee. Die Meteorologen erwarten für Sonntagabend nachlassenden Wind. Doch dafür werde es am Montag mit maximal minus fünf Grad und am Dienstag mit teils unter minus 10 Grad Celsius deutlich kälter. Das Wetter in Mitteldeutschland.

11:16 Uhr | Zirkuszelt bricht unter Schneelast zusammen

Beim Einsturz eines Zirkuszeltes im nordrhein-westfälischen Hagen sind alle alle dort untergebrachten 13 Tiere gerettet worden. Wie die Polizei mitteilte, konnten die sieben Pferde, zwei Kamele, zwei Ziegen sowie zwei Lamas unverletzt geborgen werden. Menschen waren demnach nicht in Gefahr. Das Zelt war unter den Schneemassen zusammengebrochen.

10:34 Uhr | Bus- und Straßenbahnverkehr in Leipzig gestoppt

Wegen starken Schneefalls und Verwehungen haben die Leipziger Verkehrsbetriebe den Bus- und Straßenbahnverkehr fast komplett eingestellt. Betroffen sind LVB-Angaben zufolge alle Buslinien sowie die Tramlinien 1,2, 3, 4, 8, 9, 10, 12 und 14. Die Straßenbahnen 7, 11 und 15 fahren im Notbetrieb.

10:11 Uhr | Abellio stoppt Zugverkehr in Mitteldeutschland

Das Bahnunternehmen Abellio Rail Mitteldeutschland hat am Sonntag seinen Zugverkehr gestoppt. Betroffen sind die Strecken von Halle, Dessau und Magdeburg in Richtung Bernburg, Aschersleben und Halberstadt sowie die gesamte Harzregion. Ebenso die Verbindungen von Stendal und Magdeburg in Richtung Wolfsburg und die Strecken von Halle in Richtung Kassel. Auch von Halle/Leipzig in Richtung Weimar-Erfurt-Eisenach, nach Jena-Saalfeld und zwischen Sangerhausen und Erfurt fahren vorerst keine Züge mehr. Mehr Infos von Abelllio.

10:00 Uhr | Straßensperrungen in Sachsen-Anhalt

Schneeverwehungen und Glätte machen Autofahrern in Sachsen-Anhalt zu schaffen. Auf mehreren Straßen kam es zu Sperrungen, zumeist weil sich Autos oder Lkws quer stellten. Menschen wurden nach Polizeiangaben nicht verletzt. Mehr Meldungen aus der Region im Sachsen-Anhalt-Ticker.

09:35 Uhr | Lkw-Fahrverbot auf Autobahnen in NRW

Heftige Schneeverwehungen sorgen in Teilen Nordrhein-Westfalens zunehmend für Probleme auf den Autobahnen. Einige Strecken sind gesperrt, anderswo ging es nur im Schneckentempo voran. Auf den Autobahnen in den Regionen Münster und Detmold ordneten die Behörden ein Fahrverbot für Lastwagen ab 7,5 Tonnen an, zunächst bis 12 Uhr.

09:15 Uhr | Mehr als 100 Unfälle in Thüringen

Eisregen und starke Schneefälle haben auf Thüringer Straßen zu zahlreichen Unfällen geführt. Auf der B19 bei Rohr im Landkreis Schmalkalden-Meiningen kollidierten ein Lkw und ein Auto. Landesweit registrierte die Polizei seit Samstag mehr als 100 Unfälle, teils mit Verletzten. 

08:39 Uhr | Zug-Fernverkehr nach Leipzig/Halle eingestellt

Die Bahn meldet massive Behinderungen im Nah- und Fernverkehr. Bildrechte: dpa

Die Deutsche Bahn hat den Fernverkehr teils eingestellt. Nach Bahnangaben verkehren derzeit keine Züge zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Hannover sowie Hamburg und Berlin. Fernzüge fahren demnach vorerst auch die Region Leipzig/Halle nicht mehr an. Vor allem Schneeverwehungen und starker Wind machten den Einsatzkräften zu schaffen. Infos der Deutschen Bahn hier.

08:20 Uhr | Magdeburg stoppt Bus- und Tramverkehr

Auf mehreren Autobahnen und Bundesstraßen in Mitteldeutschland kommt es zu Behinderungen wegen Unfällen oder quer stehender Fahrzeuge, so auf der A14, der A9 sowie auf den Bundesstraßen 4 und 19. Die Thüringer Polizei erklärte, geräumte Straßen würden oft sofort wieder zugeweht. In Magdeburg wurden der Straßenbahn- und Busverkehr eingestellt, auch in Halle fahren keine Straßenbahnen. In Leipzig läuft ein Notbetrieb.

Der Deutsche Wetterdienst rechnet auch am Sonntag weiter mit starken Schneefällen und gefährlichem Eisregen. Es gelten regional Unwetterwarnungen.

07:45 Uhr | Mitteldeutschland – Behinderungen auf Autobahnen und Bundesstraßen

In Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt sorgt starker Schneefall für Verkehrsbehinderungen. Nach Angaben des MDR-Wetterstudios schneit es in ganz Mitteldeutschland, außer in der Altmark. In Thüringen gibt es Sperrungen und Behinderungen durch quer stehende Lkws, unter anderem auf der A4, der A71 und der B71. Im Saalekreis und Kyffhäuserkreis sind mehrere Straßen wegen Schneeverwehungen gesperrt. Auch der Zugverkehr wurde eingeschränkt. Auch im S-Bahnverkehr gibt es Ausfälle, so im Raum Leipzig-Halle. Die Deutsche Bahn hatte bereits Verbindungen gestrichen.

07:35 Uhr | Bahnverkehr in NRW eingeschränkt

Die Bahn in Nordrhein-Westfalen meldet erhebliche Probleme durch den heftigen Wintereinbruch. Auf mehreren Strecken wurden demnach Oberleitungen beschädigt, so etwa auf dem wichtigen Abschnitt zwischen Duisburg und Essen. Auch die S-Bahnen zwischen Dortmund und Hagen konnten wegen einer Oberleitungsstörung nicht mehr fahren oder mussten umgeleitet werden.

07:30 Uhr | Bahnverkehr im Raum Hannover eingestellt

Im niedersächsischen Regionalverkehr fallen aufgrund von Schnee und Kälte am Sonntagvormittag viele Züge aus. So soll unter anderem der gesamte S-Bahn-Verkehr in Hannover bis etwa 10 Uhr stillstehen, teilte die Deutsche Bahn mit. Auch der Verkehr im Harz-Weser-Netz falle aus.

07:15 Uhr | Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee in NRW

Besonders viel Schnee ist in der Nacht zum Sonntag in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gefallen. Die Polizei in Münster meldete am Morgen Schneehöhen von 20 bis 30 Zentimeter. Die Lage auf den Straßen sei dennoch weitgehend entspannt. Die wichtigsten Verkehrsachsen im Münsterland seien gut geräumt, es habe bislang kaum Unfälle gegeben. Den Angaben zufolge waren die Menschen vernünftig und sind zu Hause geblieben.

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR extra – Die Winterlage | 08. Februar 2021 | 10:50 Uhr

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