Waldbrände an der US-Westküste Mehr als 500.000 Menschen auf der Flucht vor den Flammen

Die verheerenden Brände an der US-Westküste erreichen Rekord-Ausmaße: In Kalifornien haben Feuer mehr Flächen zerstört als je zuvor. Auch die Bundesstaaten Oregon und Washington sind von schweren Bränden betroffen.

Die Golden Gate Bridge in orangefarbenem Licht.
Allein in Kalifornien brennen mehr als zwei Dutzend große Feuer. Bildrechte: dpa

Bei den bisher größten Bränden an der US-Westküste sind mindestens 23 Menschen gestorben, mehr als 500.000 Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Betroffen sind die Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington.

Viele Ortschaften sind durch gigantische Feuerwände von der Außenwelt abgeschnitten. Begünstigt wurden die Flammen durch eine Hitzewelle und starke Winde. Die Behörden warnten, dass weitere Todesopfer zu befürchten seien.

Fünf Städte in Oregon weitgehend zerstört

Wie der Katastrophenschutz der Regierung des Bundesstaates Oregon bereits am Donnerstag mitteilte, mussten etwa eine halbe Million Menschen ihre Häuser verlassen und sich so vor den Feuern in Sicherheit bringen.

Eine Frau sitzt weinend in den Trümmern ihres Hauses.
Eine Frau sitzt in den Trümmern ihres Hauses im US-Staat Oregon. Bildrechte: dpa

Allein in Oregon brennt es derzeit auf mehr als 3.600 Quadratkilometern – eine Fläche von der Größe Mallorcas. Bereits fünf Städte wurden weitgehend zerstört. Auch die Bewohner der Kleinstadt Mollala, östlich der Metropole Portland, wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.

In Kalifornien verbrannten allein bis Freitagmorgen mehr als zehntausend Quadratkilometer Land.

Am Donnerstag hatten sich mehrere Brände auf fast 2.000 Quadratkilometern Fläche zum größten Wald- und Buschfeuer zusammengeschlossen, das der Bundesstaat jemals gesehen hat.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | 11. September 2020 | 19:30 Uhr

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