Stiftung Warentest Schlechte Noten für aktuelle Crosstrainer-Geräte

Ein Crosstrainer daheim - gerade in Pandemiezeiten erscheint das eine gute Idee: Die Geräte versprechen ein gelenkschonendes Training von Armen, Beinen und Kreislauf. Jetzt hat die Stiftung Warentest acht Geräte von 450 bis 1.300 Euro getestet. Das Ergebnis vorweg: Auf das Prädikat ausreichend kam aber nur eines.

Eine Frau trainiert am Tag der Wiedereröffnung auf einem Ellipsentrainer in einem Fitnessstudio in Valladolid. Die Region Castilla y Leon hat am Montag begonnen, die Corona-Maßnahmen zu lockern.
Verbraucherschützer haben Crosstrainern für den Hausgebrauch ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Bildrechte: dpa

Verbraucherschützer haben Crosstrainern für den Hausgebrauch ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Wie die Stiftung Warentest mitteilte, ist von acht getesteten Fitnessgeräten nicht eins als empfehlenswert eingestuft worden. Selbst der mit 1.300 Euro teuerste Crosstrainer im Test wurde mit mangelhaft bewertet.

Größtes Problem war danach bei fast allen Geräten die Stabilität. Die Warentester erklärten, unter anderem hätten sich Griffe verbogen oder seien teilweise abgebrochen. Nur ein Gerät habe die Trainingsleistung korrekt gemessen. Bei sechs Modellen seien zudem krebserregende Stoffe und Weichmacher nachgewiesen worden.

Kein Gerät kann wirklich überzeugen

Unter den geprüften Trainingsgeräten befanden sich Geräte im Wert von 450 bis 1.300 Euro von Christopeit, Kettler, Reebok und Finnlo. Mit "Ausreichend" wurde das Gerät ChristopeitEco 2000 von Christopeit bewertet. Ein anderes Gerät schnitt beim Training zwar besser ab, bei den Schadstoffen aber schlechter.

dpa (ane)

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 26. Januar 2022 | 12:30 Uhr

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