Schnee und Kälte Winterlicher Wochenstart in Mitteldeutschland

Eine Kaltfront aus Skandinavien sorgt für Kälte, Schnee und teils starke Windböen in Mitteldeutschland. In Thüringen und Sachsen hat es zahlreiche Unfälle gegeben und teils massive Verkehrsbehinderungen. Betroffen war auch der Busverkehr.

ein Winterdienst-Fahrzeug auf einer verschneiten Straße
Der Spätwinter hat mancherorts für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Bildrechte: MDR/NEWS5/Merzbach

Das Sturmtief "Ulli" hat zum Start in die Woche nach Ostern Schnee, Kälte und teils kräftige Windböen nach Mitteldeutschland gebracht. Fast alle Thüringer Wetterstationen meldeten am frühen Dienstagmorgen leichten Schneefall. Auf der Schmücke sowie in Neuhaus am Rennweg registrierte der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis zu zwölf Zentimeter Neuschnee.

Verkehrsbehinderungen auf Autobahnen

Schneefall und Eisglätte beeinträchtigen den Verkehr in weiten Teilen Thüringens. Die Polizei meldet "etliche Unfälle" auf allen Autobahnen im Freistaat. Verkehrsbehinderungen werden derzeit noch für die A4 und die A9 gemeldet. In Gera und im Altenburger Land hatte es am Dienstagvormittag auch Behinderungen bei den örtlichen Verkehrsbetrieben gegeben. Inzwischen würden die Linienbusse wieder planmäßig fahren.

Rund 70 Unfälle allein in Dresden

Auch in Sachsen haben glatte Straßen am Dienstag zu zahlreichen Unfällen und Behinderungen geführt. Allein in Dresden hatte die Polizei eigenen Angaben zufolge am Dienstagmorgen rund 70 Unfälle registriert. Die meisten waren Blechschäden. Ein Mensch sei verletzt worden. Die Nossener Brücke war wegen zahlreicher Unfälle für rund zwei Stunden gesperrt. Auf der A14 ereigneten sich zwischen den Anschlussstellen Döbeln-Nord und dem Dreieck Nossen innerhalb weniger Stunden sieben Unfälle. Hier staute sich der Verkehr bis in den Nachmittag.

Auch im Raum Chemnitz sowie Zwickau kam es zu Behinderungen. Wie der Verkehrsverbund Mittelsachsen mitteilte, war davon auch der Öffentliche Nahverkehr betroffen.

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | 06. April 2021 | 06:00 Uhr

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