Berlin Kabinett bringt Fluthilfefonds auf den Weg

Mit 30 Milliarden Euro soll ein Fluthilfefonds ausgestattet werden. Die Länder übernehmen 14 Milliarden davon. Auf Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen entfallen damit jeweils mehrere hundert Millionen Euro.

Überschwemmte Straßen und Wohngebite in Ahrweiler und Ahrtal.
Überschwemmte Straßen und Wohngebiete im Ahrtal. Bildrechte: Polizei Thüringen

Die Bundesregierung hat den milliardenschweren Staatsfonds für die Opfer der Hochwasserkatastrophe auf den Weg gebracht. Insgesamt sollen für den Wiederaufbau von Wohnhäusern, Unternehmen, Straßen, Brücken und Schienenwegen rund 30 Milliarden Euro ausgezahlt werden.

16 Milliarden noch in diesem Jahr

Wie das Kabinett weiter beschloss, sollen 16 Milliarden Euro davon noch in diesem Jahr fließen. Durch die Flut geschädigte Hauseigentümer sollen 80 Prozent der Kosten erstattet bekommen, die für die Wiederherstellung ihrer zerstörten Gebäude notwendig wären - in Härtefällen soll auch eine Übernahme aller Kosten möglich sein. Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD sollen einen entsprechenden Entwurf nun in den Bundestag einbringen.

Länder übernehmen 14 Milliarden

Die Kosten für die Wiederherstellung der Bundes-Infrastruktur in Höhe von zwei Milliarden Euro trägt der Bund allein. Das Gros von 28 Milliarden Euro teilen sich Bund und Länder. Auf Sachsen kommen damit 650 Millionen Euro zu, auf Sachsen-Anhalt 366 Millionen und auf Thüringen 345 Millionen Euro.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL FERNSEHEN | 18. August 2021 | 19:30 Uhr

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