Geplante Neuregelung Masken sollen Pflicht in Verbandskästen werden

In Autos, Lkws und Bussen sollen künftig auch zwei Mund-Nasen-Masken in die Verbandskästen gehören. Wer sich nicht daran hält, muss wohl mit einem Bußgeld rechnen. Wann die Neuregelung in Kraft tritt, ist aber noch offen.

Eine Schutzmaske hängt in einem Auto am Rückspiegel.
Schutzmasken sollen künftig in jedem Auto, Lkw oder Bus vorhanden sein. Bildrechte: dpa

In Autos sollen künftig zwei Mund-Nase-Schutzmasken verpflichtend mitgenommen werden müssen. Wie eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte, soll das Normblatt DIN 13164 dahingehend geändert werden. Es regelt, welche Bestandteile in den Verbandskasten zur Ersten Hilfe im Auto gehören.

Die Normänderung wurde der Ministeriumssprecherin zufolge vom Bundesverband Medizintechnologie vorgeschlagen und soll mit der nächsten Änderung in die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung übernommen werden. Zuerst hatte die "Rheinische Post" über die Pläne berichtet.

Keine Maske dabei – dann droht Bußgeld

Demnach ist vorgesehen, dass die Masken in die Pkw-Verbandskästen gelegt werden sollen. Das gelte auch für Verbandskästen in Lkw und Bussen. Wer den Verbandskasten nicht um zwei Masken ergänze, müsse mit einem Bußgeld rechnen. Bisher werden fünf Euro fällig, wenn die Erste-Hilfe-Ausrüstung unvollständig ist.

Greifen soll die Regelung nach Informationen der "Rheinischen Post" voraussichtlich im kommenden Jahr. Der genaue Zeitpunkt steht aber noch nicht fest.

Aus dem Bundesgesundheitsministerium hieß es auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa, man begrüße grundsätzliche jede Maßnahme, die zum Infektionsschutz beitrage.

Quelle: epd, dpa, AFP (aju)

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 25. September 2021 | 06:00 Uhr

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