Infektionsschutz-Regeln Corona-Schutz: Diese Regeln gelten in Mitteldeutschland

In den meisten Teilen Deutschlands ist die "Notbremse" außer Kraft, weil seit Tagen die Inzidenzen stabil unter 35 liegen. Sie greift erst wieder bei Inzidenzen über 100 und könnte zum 30. Juni auslaufen. Auch in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen treten zum 1. Juli viele Lockerungen in Kraft. Ein Überblick über die aktuellen Regelungen bundesweit sowie in drei mitteldeutschen Ländern.

Collage - ab sofort geltende Lockerungen in Dresden
Was gilt - was nicht mehr? Die Infektionsschutz-Regeln in der Coronavirus-Pandemie Bildrechte: MDR/Imago Images/Andreas Weihs / Panthermedia

Die bundesweit geltende Notbremse definiert einheitliche Infektionsschutz-Maßnahmen für Kreise und Städte ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100, darunter gelten spezifische Regelungen der Länder. Die Notbremse soll am 30. Juni auslaufen.

Die Regierung in Sachsen-Anhalt etwa sieht mit der neuen Eindämmungsverordnung vom 1. Juni Änderungen für die Inzidenzspanne zwischen 50 und 100 vor, genauere Regelungen gibt es nun auch für Inzidenzen unter 35. In Thüringen orientiert sich die Verordnung ab dem 2. Juni ebenfalls an den Inzidenzen 100, 50 und 35. Die seit dem 14. Juni gültige Verordnung in Sachsen regelt Verhaltensweisen anhand der Inzidenzwerte 165, 100, 50 und 35.

Hier finden Sie einen Überblick, was aktuell deutschlandweit und in den mitteldeutschen Ländern gilt.


Regeln der bundesweiten Notbremse ab Inzidenz 100

Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz (Ansteckungen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner) in einem Kreis oder einer Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Schwelle von 100 überschreitet, sollen dort ab dem übernächsten Tag schärfere Maßnahmen gelten. Sie sollen so lange in Kraft bleiben, bis die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen diese Marke dann wieder unterschritten hat, um am übernächsten Tag wieder außer Kraft zu treten.

Das schreibt die Notbremse vor:

Kontaktbeschränkung im Privaten

Es darf sich höchstens ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Eigene Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Für Zusammenkünfte von Ehe- und Lebenspartnern oder zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts gilt die Kontaktbeschränkung nicht. Zu Trauerfeiern dürfen bis zu 30 Menschen.

Für genesene und vollständig geimpfte Menschen gilt, dass sie bei privaten Zusammentreffen nicht mehr gezählt werden. Vollständig gegen Covid-19-geimpfte Personen sind denen gleichgestellt, die tagesaktuell negativ getestet sind. Genesene Menschen erhalten diesen Status bis sechs Monaten nach der Infektion und ab 14 Tagen nach Erhalt einer ersten Impfdosis auch darüber hinaus.

Ausgangsbeschränkungen

Die Ausgangsbeschränkungen gelten ab 22 Uhr. Bis 5 Uhr darf man die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück nicht mehr verlassen. Ausnahmen gelten bei "Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum", für gesundheitliche Notfälle bei Mensch und Tier oder dringende medizinische Behandlungen. Bewegung draußen ist bis Mitternacht erlaubt, allerdings nur allein und nicht in Sportanlagen.

Ausnahmen gelten in der Regel auch für die Ausübung eines Berufs, für die Wahrnehmung von Sorge- oder Umgangsrechten, die unaufschiebbare Betreuung von Unterstützungsbedürftigen, Minderjährigen oder Sterbenden, die Versorgung von Tieren oder "ähnlich gewichtige und unabweisbare Zwecke".

Des Weiteren gelten die Ausgangsbeschränkungen nicht mehr für genesene und vollständig geimpfte Personen.

Freizeiteinrichtungen

Einrichtungen wie Schwimmbäder, Saunen, Diskotheken, Bordelle, Wellnesszentren, Solarien, Fitnessstudios, Ausflugsschiffe oder Indoorspielplätze müssen schließen.

Geschäfte

Geschäfte dürfen Kunden nur noch empfangen, wenn diese einen negativen Corona-Test vorlegen und einen Termin gebucht haben. Dies entfällt für genesene und vollständig geimpfte Personen. Sie müssen aber einen Nachweis erbringen, geimpft oder genesen zu sein. Ab einer Inzidenz von 150 soll jedoch nur noch das Abholen bestellter Waren möglich sein (Click & Collect).

Ausgenommen von Schließungen oder starken Beschränkungen bleiben der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkäufer, Buchhandlungen, Blumenläden, Garten-, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte und der Großhandel. Diese dürfen aber nur das übliche Sortiment verkaufen.

Für die zulässige Kundenanzahl gelten Grenzen in Abhängigkeit von der Verkaufsfläche. In geschlossenen Räumen müssen Kunden eine Maske auf FFP2-Niveau oder eine medizinische Maske tragen.

Kultur und Zoos

Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Musikclubs, Kinos (außer Autokinos), Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten müssen schließen, auch entsprechende Veranstaltungen sind untersagt. Die Außenbereiche von Zoos und botanische Gärten können für Besucher mit aktuellem Negativ-Test offen bleiben.

Sport

Nur kontaktloser Individualsport bleibt erlaubt, den man allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands ausüben kann. Für Berufs- und Leistungssportler gibt es Ausnahmen. Für Kinder im Alter bis 14 Jahren soll Sport in Gruppen weiter möglich sein.

Gastronomie

Der Betrieb von Gastronomie und Kantinen wird untersagt. Es gibt aber Ausnahmen etwa für Speisesäle in Reha-Zentren oder Pflegeheimen, die Versorgung Obdachloser oder von Fernfahrern. Die Abholung von Speisen und Getränken zum Mitnehmen bleibt erlaubt, ebenso die Auslieferung.

Körpernahe Dienstleistungen

Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind untersagt. Ausgenommen sind Dienstleistungen, "die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen sowie Friseurbetriebe und die Fußpflege". Dabei müssen in der Regel FFP2-Masken oder Masken mit gleicher Schutzwirkung getragen werden. Wer zum Friseur oder der Fußpflege will, muss ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis vorweisen.

Nah- und Fernverkehr

Für Passagiere in Bus, Bahn und Taxi sind Masken mit FFP2-Niveau Pflicht, für Personal mit Kundenkontakt medizinische Masken. Möglichst soll nur die Hälfte der regulär zulässigen Passagiere mitfahren.

Tourismus

Die Vermietung touristischer Übernachtungsmöglichkeiten ist untersagt.


Bundesweit geltende Regelungen für Schulen und Kitas

Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer müssen im Präsenzunterricht jede Woche zwei Mal getestet werden. Darüber hinaus gilt hier eine eigene Notbremse: Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 100, so wird Wechselunterricht ab dem übernächsten Tag Pflicht. Ab 165 wird ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht in Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnlichen verboten. Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen sind möglich. Das gilt auch für Kitas, die Länder können aber Notbetreuung ermöglichen. Die Schulbremse tritt außer Kraft, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen den Schwellenwert von 165 unterschreitet.


Weitere bundesweit geltende Regelungen

Weiterreichende Gebote und Verbote des Infektionsschutzes bleiben von der Notbremse unberührt. In früheren Bund-Länder-Treffen waren zudem bereits Öffnungsschritte für das Unterschreiten verschiedener Inzidenz-Grenzen festgelegt worden:

Kostenlose Schnelltests

Seit März haben alle Bürgerinnen und Bürger einen Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Schnelltest pro Woche. Das Ergebnis des Schnelltests wird bescheinigt. Die Tests werden in Testzentren, Apotheken und Arztpraxen angeboten.

Maskenpflicht

Es gilt weiterhin eine verschärfte Maskenpflicht. Demnach müssen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften FFP2-Masken (bzw. eine Maske auf diesem Niveau) getragen werden. Die Maskenpflicht gilt auch weiter für genesene und vollständig geimpfte Menschen.

Homeoffice und Unternehmen

Unternehmen müssen ihren Angestellten zwei Corona-Tests pro Woche bereitstellen. Arbeitgeber sind weiterhin angehalten, den Angestellten Homeoffice zu ermöglichen.

Schulen und Kindertagesstätten

Schulen und Kitas dürfen seit Mitte Februar wieder öffnen, wenn dies die Landesregierungen in den einzelnen Bundesländern so entscheiden – und die Notbremse wie oben beschrieben nicht greift. Bundesweit gilt: Wenn Eltern wegen der Schließung von Schule und Kita nicht zur Arbeit gehen können, haben sie zusätzliche 20 Tage Anspruch auf Kinderkrankengeld, Alleinerziehende 40 Tage.

Kontaktreduzierung mit Ausnahmen

Die Kontaktreduzierung ist Anfang März grundsätzlich etwas gelockert worden. Wenn die Notbremse nicht greift, sollten private Zusammenkünfte mit maximal fünf Personen aus maximal zwei Haushalten gestattet sein. In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern wird die Regelung auf maximal zehn Personen aus drei Haushalten erweitert. Dabei gelten Paare als ein Haushalt, Kinder bis 14 Jahre sowie genesene und vollständig geimpfte Personen werden nicht mitgezählt. Die genauen Regeln legt jedes Land selbst fest, nur im Rahmen der Notbremse ab der Inzidenz von 100 gelten die oben beschriebenen einheitlichen Begrenzungen.

Gastronomie

Laut dem bereits Anfang März vereinbarten Öffnungsplan darf die Gastronomie ihre Außenbereiche für Gäste öffnen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Weitere Öffnungsschritte, auch die Öffnung der Innengastronomie regeln die Länder.

Sollte der Inzidenzwert zwischen 50 und 100 schwanken, ist ein tagesaktuelles negatives Covid-19-Testergebnis erforderlich.

Kultur und Museen

Seit Anfang März können Museen, Galerien, Gedenkstätten sowie Zoos und botanische Gärten wieder öffnen. Bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100 dürfen die Einrichtungen nur mit vorheriger Terminbuchung und mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung öffnen.

Theater, Kinos, Konzert- und Opernhäuser dürften im vierten Öffnungsschritt geöffnet werden. Auch hier ist der Inzidenzwert in der Region oder im Bundesland entscheidend. Bei einem Inzidenzwert unter 50 darf geöffnet werden. Wenn der Inzidenzwert zwischen 50 und 100 liegt, dürfen die Einrichtungen nur für Gäste mit einem tagesaktuellen negativen Schnell- oder Selbsttest öffnen. Ab der Inzidenz von 100 greift die Notbremse wie oben beschrieben.

Alten- und Pflegeheime

In Alten- und Pflegeheimen sowie für mobile Pflegeteams sind Corona-Schnelltests für Mitarbeiter und Besucher verpflichtend. Die Praxis kann in den Bundesländern und in den Landkreisen unterschiedlich gestaltet werden.

Reisen

Die Behörden rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, alle nicht zwingend erforderlichen beruflichen und privaten Reisen grundsätzlich zu vermeiden.

Reisen innerhalb Deutschlands

Der Inlandstourismus hat in den vergangenen Wochen bereits deutlich zugenommen. Weitere Öffnungsschritte folgen.

Übernachtungen in Hotels und Pensionen sind in den Verordnungen der Bundesländer geregelt. In den meisten Bundesländern sind touristische Übernachtungen anhänging von den regionalen Inzidenzen und unter Auflagen wie der Abstands- und Maskenpflicht wieder möglich. Auch die Kontaktnachverfolgung muss gewährleistet sein, außerdem muss in allen Bundesländern zumindest bei der Anreise ein negativer Test nachgewiesen werden. Dies gilt nicht für vollständig Geimpfte sowie Genesene.

Einen Überblick über Reiseregelungen bietet dieser Artikel.

Hinweise für Reisen ins Ausland

Seit dem 1. Oktober gelten weltweit länderspezifische Reisehinweise. Eine Reisewarnung gilt automatisch für solche Gebiete, die als Corona-Risikogebiete ausgewiesen sind. Die fortlaufend aktualisierte Liste dieser Gebiete veröffentlicht das Robert Koch-Institut. Informationen zur Corona-Lage in den jeweiligen Zielländern veröffentlicht das Auswärtige Amt.

Hinweise für Einreisen nach Deutschland

Seit dem 30. März 2021 müssen grundsätzlich alle Personen, die auf dem Luftweg nach Deutschland reisen, vor Reiseantritt ein negatives Covid-19-Testgebnis vorweisen. Dies gilt unabhängig vom Land, aus dem die Einreise erfolgt. Ausgenommen sind Personen unter sechs Jahren. Das negative Testergebnis muss vor Abflug der Airline vorgelegt werden.

Bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten oder Virusvariantengebieten muss vor der Einreise eine digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt werden. Außerdem gilt eine Quarantänepflicht für einen Zeitraum von zehn Tagen nach Rückkehr. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nur durch einen negativen Test möglich, der frühestens am fünften Tag nach der Einreise abgenommen wurde. Die Quarantänevorschriften geben die einzelnen Bundesländer vor.

Mehr Informationen zu Sachsen-Anhalt

Seit dem 17. Juni gilt in Sachsen-Anhalt eine neue Corona-Schutzverordnung mit weiteren Öffnungsschritten. Entscheidend sind stabile Inzidenzen unterhalb von 50 und 35. Unter anderem wird die Maskenpflicht entschärft und unter bestimmten Bedingungen entfällt die Testpflicht. Die aktualisierte Verordnung gilt erstmal bis zum 14. Juli.

Derzeit gilt folgendes:

  • Nur noch im öffentlichen Peronennahverkehr sowie beim Einkaufen und bei Kulturveranstaltungen gilt die Maskenpflicht. Es muss jedoch nur noch eine medizinische Maske getragen, die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske entfällt. Auch auf dem Schulhof und im Unterricht wird die Maskenpflicht aufgehoben.
  • Die Testpflicht ist für genesene und vollständig geimpfte Personen aufgehoben. Ein vollständiger Impfschutz oder die überstandene Infektion muss in schriftlicher oder digitaler Form nachgewiesen werden. Außerdem werden genesene und vollständig geimpfte Personen bei Zählung nicht mehr berücksichtigt. Dies gilt aber nicht für flächenbezogene Zugangsbeschränkungen wie zum Beispiel beim Einkaufen.
  • Schulen sollen noch vor Ende des laufenden Schuljahrs wieder für alle öffnen, Grundschulen stellen sich seit dem Ende der Pfingstferien wieder sukzessive auf Vollbetrieb ein. In den ersten Wochen soll es dazu mehrere Schnelltests für die Schülerinnen und Schüler geben. Bis zu 500.000 Tests will das Land bereitstellen. Im ÖPNV sollen Kinder keine FFP2-Masken mehr tragen müssen, medizinische Masken reichen.
  • Kontaktbeschränkungen: Die bisherigen Vorgaben werden durch eine Empfehlung ersetzt. Diese lautet, sich nur mit maximal zehn Personen und vor allem im Freien zu treffen sowie größere Ansammlungen zu vermeiden.
  • Private Feiern sind bei einer Teilnehmerzahl von maximal 50 Personen aus verschiedenen Haushalten ohne Tests möglich. Falls mehr Menschen zusammenkommen wollen, ist ein "professioneller Organisator" notwendig.
  • Die Beherbergung in Hotels ist wieder erlaubt, sofern die Gäste alle 72 Stunden einen neuen negativen Corona-Test vorlegen. Vor der Weitervermietung einer Unterkunft muss der Vermieter eine gründliche Reinigung durchführen. Für die Unterkunft auf Camping- und Wohnmobil-Plätzen sowie in Ferienhäusern und -wohnungen muss nur bei der Ankunft ein negatives Testergebnis vorgelegt werden, sofern sich die Beherbergung auf den zulässigen Personenkreis von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten beschränkt und eine Selbstversorgung ohne Nutzung von Gemeinschaftsräumen stattfindet.
  • Die Gastronomie darf Gäste im Außen- und Innenbereich empfangen und bei einer Inzidenz unter 35 ohne zeitliche Begrenzung öffnen, die Testpflicht entfällt bei einer Inzidenz unter 35 - auch für Gäste im Innenräumen. Voraussetzung ist die Einhaltung der Hygienevorschriften. Dazu zählt ein ausreichender Abstand von mindestens 1,5, Metern zu benachbarten Tischen.
  • Kulturbetriebe dürfen bei einer Marke von 35 in geschlossenen Räumen bis zu 250 Besucher und im Freien höchstens 500 Besucher zulassen. Auch Museen, Gedenkstätten und Bibliotheken dürfen wieder Besucher empfangen. Ebenso Zoos und Tierparks. Fitness- und Sportstudios werden auch bei einer Inzidenz unter 100 geöffnet. Schwimmhallen werden geöffnet mit entsprechenden Testungen.
  • Für Trauungen,Trauerfeiern und Beerdigungen gibt es unterhalb einer Inzidenz von 35 keine Beschränkungen mehr auf eine bestimmte Gruppengröße.
  • Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen können zeitgleich von höchstens fünf Personen aus zwei verschiedenen Hausständen besucht werden. Besucherinnen und Besucher müssen zuvor einen Corona-Test machen. Die Einrichtungen haben die Tests vorzuhalten.
  • Gottesdienste können unter Hygieneauflagen stattfinden.
  • Touristische Angebote wie Busreisen, Stadtrundfahrten und -führungen sollen wieder erlaubt. Außenbereiche von Freizeitparks dürfen öffnen.
  • Clubs, Discotheken, Indoor-Spielplätze und Saunen etc. werden wieder geöffnet. Bedingungen sind eine Belegung mit höchstens 60 Prozent der möglichen Gästezahl sowie ein negativer Test.


Mehr Informationen zu den Regelungen in Sachsen

Ab dem 1. Juli gilt in Sachsen eine neue Corona-Schutz-Verordnung, abweichend oder in Ergänzung zu den bundesweiten Regeln und voraussichtlich bis zum 28. Juli:

  • Vollständig Geimpfte werden Menschen gleichgestellt, die einen tagesaktuellen negativen Test nachweisen können. Das bedeutet, sie müssen kein negatives Testergebnis nachweisen, sondern ihre Impfung. Genesene Personen erhalten in den sechs Monaten nach ihrer Genesung ebenfalls diesen Status.
  • Testpflicht: Zwei wöchentliche Corona-Tests sind vorgesehen für Arbeitnehmer oder Selbstständige mit Kundenkontakt (Arbeitgeber muss Tests stellen), Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler sowie Erzieher und Erzieherinnen in Kitas. Sollte die Inzidenz stabil unter zehn liegen, müssen sich Schüler, Schülerinnen und das Personal an Schulen und Kitas nur noch einmal in der Woche testen lassen.
  • Kontaktbeschränkungen: Erst unter einer stabilen Inzidenz von zehn soll keine Kontaktbeschränkungen mehr geben. Sonst gelten die bisherigen Kontaktbeschränkungen.
  • Die Maskenpflicht unter freien Himmel entfällt komplett bei einer Inzidenz von unter zehn. Weiterhin gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske beim Einkaufen, im öffentlichen Personennahverkehr und bei körpernahen Dienstleistungen.
  • Kundinnen und Kunden von Friseur-, Nagel- sowie Kosmetikstudios müssen ab einer Inzidenz über 35 einen tagesaktuellen Schnelltest vorweisen. Keine Testpflicht besteht für körpernahe medizinische Dienstleistungen wie Physiotherapie und Fußpflege. Bei einer stabilen Inzidenz unter 35 entfällt die Testpflicht.
  • Maskenpflicht in Schulen: Möglich sind medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen oder FFP2-Masken. Bei einer stabilen Inzidenz unter 35 gilt, kann die Maskenpflicht aufgehoben werden. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird aber weiterhin empfohlen.
  • Schulen und Kitas sollen unabhängig von den Inzidenzwerten geöffnet bleiben. Steigt die Inzidenz auf über 100, gehen Grund- und Förderschulen sowie Kitas in den eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen und Klassen. An weiterführenden Schulen wird dann im Wechselmodell unterrichtet.
  • Eltern dürfen Kitas und Schulen nur betreten, wenn sie eine FFP2-Maske oder medizinische Maske tragen. Die bisherige Testpflicht entfällt.
  • Gottesdienste und andere religiöse Zusammenkünfte regeln Kirchen und Religionsgemeinschaften in eigener Verantwortung.
  • Eheschließungen sind im engsten Familienkreis, mit maximal 20 Personen, möglich (bei einer Inzidenz zwischen 35 und 50 sind 50 Personen möglich). Vollständig Geimpfte, Genesene und Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Bei mehr als zehn Personen müssen alle Teilnehmenden einen tagesaktuellen negativen Selbsttest vorweisen sowie den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, die Testpflicht entfällt ab einer Inzidenz unter 35.
  • An Beerdigungen dürfen nicht mehr als 30 Personen teilnehmen (bei einer Inzidenz unter 50 sind 50 Personen möglich). Bei mehr als zehn Personen müssen alle Teilnehmenden einen tagesaktuellen negativen Selbsttest vorweisen sowie den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Bei einer Inzidenz unter 35 fällt die Testpflicht weg. Abhängig vom Infektionsgeschehen kann die zuständige Behörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt im Einzelfall Prozessionen im öffentlichen Raum zulassen.
  • Besuche in Kliniken und Pflegeeinrichtungen sind möglich. Negative Corona-Tests müssen nachgewiesen werden, Hygienekonzepte müssen vorliegen und die Kontaktnachverfolgung geregelt sein. Die Besuchsregeln sind auf der Internetseite der Einrichtung zu veröffentlichen.
  • Landkreise oder Städte können bei einer Inzidenz über 100 Alkoholverbote an konkreten Orten aussprechen.
  • Demonstrationen sind bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100 nur ortsfest und mit maximal 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erlaubt. Dies gilt auch bei einer Inzidenz unter 35.
  • Reisen: Der kleine Grenzverkehr zwischen Tschechien und Sachsen ist wieder erlaubt. Fortlaufend aktualisierte Informationen dazu veröffentlicht der Freistaat auf dieser Seite.
  • Bei einer Inzidenz von unter zehn können Clubs und Diskotheken mit einer Testpflicht wieder öffnen. Die Maskenpflicht entfällt dann. Auch Konzerte und Großveranstaltungen dürfen mit einem entsprechenden Hygienekonzept wieder stattfinden. Bei über 1.000 Teilnehmern soll es eine Testpflicht geben.

Bei einer Inzidenz von unter 100 an sieben aufeinander folgenden Tagen dürfen die Städte und Landkreise folgende Lockerungen beschließen:

  • Angehörige zweier Hausstände dürfen sich in geschlossenen Räumen treffen, insgesamt aber maximal fünf Personen; im Außenbereich darf die Gesamtzahl von zehn Personen nicht überschritten werden. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden nicht mitgezählt.
  • Der gesamte Einzelhandel kann für Kunden öffnen, die einen tagesaktuellen Test vorweisen. Baumärkte dürfen unter einer Inzidenz von 100 öffnen, sie sind wie Supermärkte von einer Testpflicht ausgenommen.
  • Kontakterfassung und -nachverfolgung durch Ladeninhaber oder Veranstalter soll vorrangig digital, insbesondere mit der Corona-Warn-App geschehen.
  • Der Außenbereich von Gastronomiebetrieben kann mit Terminbuchung sowie Kontakterfassung genutzt werden. Sitzen mehr als zwei Hausstände an einem Tisch, braucht es einen tagesaktuellen negativen Test.
  • Kulturangebote wie Museen, Galerien, Kinos, Theater, Gedenkstätten und Open Air-Veranstaltungen können mit Terminbuchung, Kontaktnachverfolgung und Nachweis eines tagesaktuellen negativen Tests stattfinden.
  • Campingplätze sowie Ferienwohnungen unterliegen nicht dem Beherbergungsverbot. Kontakterfassung und -nachverfolgung ist erforderlich.
  • Angebote der Kinder-, Jugend und Familienerholung sind mit Ausnahme von Schulfahrten ebenso möglich. Die Gäste müssen einen negativen tagesaktuellen Test vorweisen und ihre Kontakte hinterlassen.
  • Für medizinisch notwendige Behandlungen und kontaktfreien Sport dürfen Fitnessstudios öffnen. Für nicht medizinisch notwendigen Sport in Fitnessstudios gilt Testpflicht und Kontakterfassung. Schulsport, Dienstsport und Leistungssport sind unter Auflagen möglich.
  • Sport für Kinder und Jugendliche ist für bis zu 20 Teilnehmende im Außenbereich möglich. Kontaktfreier Sport auf Außensportanlagen und auf Innensportanlagen ist in Gruppen mit bis zu 30 Personen unter Maßgabe der Kontakterfassung und Testpflicht erlaubt. Anleitungspersonen beim Sport benötigen grundsätzlich einen tagesaktuellen negativen Test.
  • Freizeit- und Vergnügungsparks ebenso Freibäder dürfen öffnen, wenn sie ein Hygienekonzept vorlegen und Kontakte erfassen. Besucher müssen einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen.

Bei einer Inzidenz von unter 50 an sieben aufeinander folgenden Tagen dürfen die Städte und Landkreise folgende Lockerungen beschließen:

  • Die Innengastronomie darf mit Kontakterfassung für Besucher öffnen. Sollten Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen, müssen diese einen negativen tagesaktuellen Test nachweisen.
  • Kontaktsport auf Innensportanlagen ist mit bis zu 30 Personen möglich, wenn Kontakterfassung und tagesaktuelle Tests vorliegen.

Bei einer Inzidenz von unter 35 an 14 aufeinander folgenden Tagen fällt die Testpflicht in den folgenden Bereichen weg:

  • für Kunden im Einzelhandel
  • Gastronomie und Hotellerie
  • Zoo
  • Botanischer Garten sowie Freizeit- und Vergnügungsparks
  • Sportveranstaltungen mit Publikum (nur wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann)
  • Kulturstätten (Testpflicht entfällt nur, wenn in den Kulturstätten der Mindestabstand eingehalten werden kann)
  • Kulturveranstaltungen im Außenbereich (außer wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter unterschritten wird)
  • in Fahr-, Boots- und Flugschulen
  • beim Friseurbesuch und weiteren körpernahen Dienstleistungen
  • bei Eheschließungen und Beerdigungen
  • für die Ausübung verschiedener sportlicher Aktivitäten
  • in Freibädern
  • bei Stadt-, Gäste- und Naturführungen
  • bei Angeboten der Kinder-, Familien- und Jugenderholung
  • in Aus-, Fort- und Weiterbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen sowie Volkshochschulen
  • für Schülerinnen und Schüler in Kunst-, Musik- und Tanzschulen


Mehr Informationen zu Thüringen

Eine neue Corona-Verordnung soll ab 1. Juli in Thüringen in Kraft treten. Sie soll stark vereinfacht sein und Öffnungen für alle Bereiche beinhalten. Abweichend oder ergänzend zu bundesweiten Regeln gilt folgendes:

  • Schulen und Kitas dürfen grundsätzlich öffnen, Kreise und Städte entscheiden selbst über Schließungen. Es greift lediglich die bundeseinheitliche Notbremse.
  • Testpflicht gilt nur noch für folgende Bereiche: bei körpernahen Dienstleistungen, beim Besuch von Clubs und Diskotheken, bei Tanz- und Ballettunterricht, Chor- und Orchesterproben und bei sexuellen Dienstleistungen
  • Kontaktbeschränkungen sollen komplett entfallen. Es wird lediglich empfohlen, sich nur mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushaltes zu treffen oder mit nicht mehr als zehn anderen Menschen. Zudem zählen vollständig geimpfte und genesene Personen nicht mit.
  • Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder in denen Publikumsverkehr besteht. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren sollen dafür auch Stoffmasken verwenden können. Für alle anderen sollen weiterhin medizinische oder FFP2-Masken Pflicht sein - zum Beispiel beim Shoppen oder im öffentlichen Personennahverkehr.
  • Bewohner in Alten- und Pflegeheimen können pro Tag zwei Besuchspersonen empfangen, die täglich wechseln dürfen. Bei Inzidenzen über 200 sind ebenfalls zwei Besucher möglich, diese dürfen aber nur wochenweise wechseln. Es gelten Test-, Registrier- und Maskenpflicht. Pflegeheime dürfen ihren Bewohnern aber wieder Gruppenangebote unterbreiten, die nicht nur auf einen Wohnbereich begrenzt sind.
  • Tagespflegeeinrichtungen dürfen bei Inzidenz unter 200 öffnen.
  • Überall, wo ein negativer Corona-Test nötig ist, brauchen ihn Geimpfte und Genesene künftig nicht mehr vorzuweisen. Als Nachweis gilt dann der Impfausweis oder ein vom Gesundheitsamt oder vom Arzt ausgestellter positiver PCR-Test.
  • Baumärkte dürfen für Kunden mit Termin öffnen – bis zum Greifen der "Notbremse".
  • Auch Click & Meet bis zum Greifen der "Notbremse" möglich.
  • Kunden müssen für körpernahe Dienstleistungen (wie Friseur sowie Nagel-, Kosmetik-, Tätowier- oder Massagestudios) einen Negativtest vorweisen, wenn sie während der Behandlung die Schutzmaske abnehmen müssen. Für körpernahe Dienstleistungen gilt die "Notbremse", siehe oben.
  • Die maximal erlaubte Teilnehmerzahl bei Versammlungen beträgt 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter freiem Himmel und 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in geschlossenen Räumen. Bei einer Inzidenz von über 200 gelten lokal strengere Regeln.
  • Gottesdienste sind zulässig, es gelten aber Abstandsregeln und Hygieneauflagen. Außerdem ist die Zahl der zugelassenen Teilnehmer ja nach lokaler Inzidenz begrenzt.
  • Diskotheken und Clubs dürfen wieder öffnen. Sie müssen jedoch die Kontaktnachverfolgung weiterhin sicherstellen und Besucher brauchen einen aktuellen negativen Test, einen Impfnachweis oder einen Nachweis, dass sie genesen sind.
  • Eheschließungen und Bestattungen sind mit maximal bis zu 25 Personen erlaubt.
  • Der Konsum von Alkohol im Freien ist bei einer Inzidenz von über 100 untersagt vor Geschäften, auf Parkplätzen sowie auf öffentlichen Plätzen, die von den Kommunen festgelegt werden.

Ab einer Inzidenz unter 100 an fünf aufeinander folgenden Tagen gelten folgende Lockerungen:

  • Veranstaltungen sind nur unter freiem Himmel mit Testpflicht möglich. Veranstalter müssen zehn Tage im Voraus eine Erlaubnis bei der zuständigen Behörde einholen.
  • Die Außengastronomie darf öffnen, Tests und Termine sind nicht notwendig.
  • Tagestouristische Busreisen sind mit einem negativen Test möglich.
  • Campingplätzen, Ferienhäusern und -wohnungen dürfen öffnen. Auch Hotelübernachtungen sind möglich - jedoch nur bis zu einer Auslastung von 60 Prozent. Bei der Anreise sowie alle 72 Stunden muss ein negativer Test vorgelegt werden. Gastronomische Bereiche sind nur für Übernachtungsgäste geöffnet.
  • Bei Gottesdiensten ist der Gemeindegesang nur unter freiem Himmel möglich.
  • Freizeitsport ist außerhalb geschlossener Räume in Gruppen von bis zu zehn Personen erlaubt, im Profibetrieb in Gruppen von bis zu 20 Personen.

Ab einer Inzidenz unter 50 an fünf aufeinander folgenden Tagen gelten folgende Lockerungen:

  • Im Einzelhandel ist ein kein negativer Test mehr verpflichtend.
  • Bei Veranstaltungen unter freiem Himmel entfällt die Testpflicht. Möglich sind nun auch Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, z.B. in Theatern, Opern, Konzerthäusern. Auch Kinos, Ausstellungen und Messen dürfen öffnen. Nötig sind Corona-Tests, Kontaktnachverfolgung und eine Erlaubnis der Behörde.
  • Innenräume der Gastronomie können öffnen. Corona-Tests und Kontaktnachverfolgung bleiben Pflicht, Terminbuchungen sind nicht erforderlich.
  • Freizeitsport und der Profibetrieb sind nun auch in geschlossenen Räumen erlaubt. Ein Test muss nachgewiesen werden.
  • Fitnessstudios und Saunen dürfen öffnen. Ein negativer Tests und eine Kontaktnachverfolgung sind Pflicht.
  • Schwimm-, Freizeit- und Erlebnisbäder sowie Thermen dürfen für negative Getestete öffnen.
  • Mehrtägige touristische Busreisen sind erlaubt.
  • Übernachtungsbetriebe dürfen vollständig öffnen. Ein negativer Test muss nur bei Anreise vorgelegt werden.
  • Mit Testpflicht dürfen Begegnungsstätten für Senioren öffnen.

Ab einer Inzidenz unter 35 an fünf aufeinander folgenden Tagen gelten folgende Lockerungen:

  • Veranstaltungen unter freiem Himmel müssen lediglich angemeldet werden. Für Veranstaltungen in Innenräumen muss zudem ein negativer Test vorgelegt werden. Bei Besuchen von Freizeiteinrichtungen entfällt die Testplficht.
  • Freizeit- und Profisport sind ohne Einschränkungen möglich.
  • Für den Besuch in Restaurants, Bars, Kneipen und Cafés sowie Fitnessstudios und Saunen gibt es keine Testpflicht mehr. Das gilt auch für Busreisen und Übernachtungen in Hotels.
  • Der Gemeindegesang in Gottesdiensten ist wieder vollständig erlaubt.
  • Clubs und Diskotheken dürfen bei Erlaubnis der Behörde öffnen.

Quellen: MDR/dpa/Landesverordnungen

Dieses Thema im Programm: 01. Juni 2021 | 19:00 Uhr

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