Schwangerschaftsabbruch Medizinstudierende üben Absaugung an einer Papaya

Wie ein Schwangerschaftsabbruch praktisch vorgenommen wird, lernen angehende Ärztinnen und Ärzte nicht im Studium. Initiativen wie "Fem*med" – eine Leipziger Hochschulgruppe – bieten daher Kurse an, in denen eine Absaugung an Papayas geübt wird.

Triggerwarnung Papaya
Triggerwarnung Bildrechte: MDR-Grafik
Triggerwarnung Papaya
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Leipziger Medizinstudierende üben die Absaugung an Papayas.
Nötige Instrumente für eine Absaugung (v.l.): Entenschnabel-Spekulum, Vakuumspritze, Kugelzange, Kornzange, Dilatator (zum Aufdehnen), Saugkürette (durchsichtig) darunter Tupfer zum Desinfizieren Bildrechte: Johannes Angermann
Leipziger Medizinstudierende üben die Absaugung an Papayas.
Eine reife Papaya ähnelt in den Dimensionen einer Gebärmutter. Die Konsistenz ähnelt dem Gewebe, das bei einem Schwangerschaftsabbruch per Absaugung entfernt wird. Bildrechte: Johannes Angermann
Leipziger Medizinstudierende üben die Absaugung an Papayas.
Nach dem Einführen des Saugröhrchens wird durch die Vakuumspritze ein Unterdruck erzeugt und das Röhrchen vorsichtig hin und herbewegt. Dabei ist deutlich spürbar, wo weiches – abzusaugendes – und wo festes Gewebe ist. Bildrechte: Johannes Angermann
Leipziger Medizinstudierende üben die Absaugung an Papayas.
Mechanische Vakuumspritze mit links daneben (brauner Aufsatz) Saugkürette. In Deutschland kommen elektrische Pumpen zum Einsatz. Bildrechte: Johannes Angermann
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