Preisentwicklung Inflation in Deutschland im Januar leicht zurückgegangen

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Die Inflation in Deutschland ist zu Beginn des neuen Jahres unter die Marke von fünf Prozent gesunken – bleibt aber weiter auf einem hohem Niveau. Im Januar lag die Teuerungsrate bei 4,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Dezember hatte die Teuerungsrate noch bei 5,3 Prozent gelegen.

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Die Verbraucherpreise in Deutschland sind zu Jahresbeginn nicht mehr ganz so stark gestiegen wie zuletzt. Wie das Statistische Bundesamt nach ersten Schätzungen mitteilte, verteuerten sich Waren und Dienstleistungen im Januar um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Dezember hatte die Teuerungsrate noch bei 5,3 Prozent gelegen. Das war der höchste Stand seit Juni 1992.

Teuerungen halten weiter an

Die Inflationsrate bleibt also weiter hoch – und auch Ökonomen erwarten erstmal keine schnelle durchgreifende Entspannung an der Preisfront. Haupttreiber seien weiterhin die gestiegenen Energiepreise, erklärte das Bundesamt. Zudem machen sich auch die Folgen von Lieferengpässen in vielen Wirtschaftsbereichen bemerkbar. Diese führten zu deutlichen Preissteigerungen für Unternehmen beim Einkauf von Ausgangsstoffen.

Den Schätzungen zufolge lag die Teuerungsrate bei Energie und Sprit im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 20,5 Prozent, Waren verteuerten sich um 7,2 Prozent. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich den vorläufigen Berechnungen zufolge um fünf Prozent. Die Inflation bei den Wohnungsmieten wurde mit 1,4 Prozent angegeben.

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | MDR AKTUELL RADIO | 31. Januar 2022 | 14:30 Uhr

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