recap Bäcker-Brot bald Luxus: Droht die Pleitewelle im Handwerk?

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Insolvenzwelle, Pleitetsunami, Krisen-Herbst – aktuell überschlagen sich die Nachrichten mit Horror-Szenarien. Doch wie schlimm steht es wirklich um Deutschlands Betriebe? Und können wir uns in Zukunft noch Brot vom Bäcker leisten? Das erfahrt ihr diese Woche bei recap.

Grafik - Mann hält Brot
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Gas- und Stromkosten gehen durch die Decke, Rohstoffe werden immer teurer und das Personal knapp. Viele Unternehmen müssen aktuell um ihre Existenz kämpfen. Die einzige Möglichkeit für sie zu überleben – die gestiegenen Preise an die Kundinnen und Kunden weitergeben.

Doch auch die leiden immer stärker unter der Inflation. Viele Menschen können sich beispielsweise das Brot vom Bäcker nicht mehr leisten und kaufen stattdessen beim Discounter ein. Und so geht es nicht nur Bäckereien. Handwerksverbände warnen deshalb vor einer Insolvenzwelle im Herbst.

Darauf angesprochen hat Wirtschaftsminister Robert Habeck in der Talkshow Maischberger gesagt, er könne sich vorstellen, dass bestimmte Branchen eine Zeit lang aufhören, zu produzieren. Mit dieser Aussage hat Habeck viel Spott und Ärger auf sich gezogen. Auch von Bäcker Paul Süpke aus Sömmerda.

Man kann keine Bäckerei zwei oder drei Monate schließen. Wir haben laufende Kosten!

Paul Süpke, Bäcker

In den verschiedensten Branchen haben Unternehmen mit der aktuellen Krise zu kämpfen. So auch die Firma Textilpflege Thieme aus Zwickau. Sechsmal so hoch wie 2021 ist die Gasrechnung der Firma. Deshalb musste Besitzer Tom Thieme seine Preise deutlich erhöhen.

Doch wie dramatisch ist die Lage wirklich – droht tatsächlich eine Insolvenzwelle? Wie sich die aktuelle Situation für betroffene Betriebe anfühlt, was die Folgen für die Kundinnen und Kunden sind und was eigentlich die Politik gegen all das tut – erfahrt ihr diese Woche bei recap.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | recap – bei Youtube | 16. September 2022 | 17:00 Uhr

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