Ehemalige VEB - Die Orte der Arbeit in Ostdeutschland

Der Arbeitsalltag in der DDR war geprägt von Großbetrieben mit Tausenden Mitarbeitern. Sie waren nicht nur Arbeitsstätten, sondern auch Orte, an dem die Menschen Freundschaften schlossen. Mit der Wende wurden viele dieser Großbetriebe Geschichte, Hundertausende Menschen verloren ihre Arbeit. Doch das was sie gelernt und die Erfahrungen, die sie in den DDR-Betrieben gesammelt hatten, nahmen sie mit in die Zukunft.

Am Ende der DDR gehörten über 8.000 Volkseigene Betriebe (VEB) zum Volkseigentum, waren also im Besitz des Staates. Die Treuhandanstalt übernahm ab 1990 die gigantische Aufgabe, diese Ostbetriebe zu privatisieren, zerschlug, verkaufte und liquidierte sie. Mit dem Ende der Betriebe verschwanden auch viele der Ostprodukte.

Interaktives Datenprojekt: Was wurde aus den VEB?

Hier lässt sich für viele der Ostbetriebe nachvollziehen, wie groß sie waren, was die Treuhand mit ihnen machte und ob es sie heute noch gibt.

Ehemalige Orte der Arbeit in Mitteldeutschland

Quelle: MDR

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Orte der Arbeit | 01. Mai 2021 | 05:30 Uhr

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