Chronik Das war der Dezember 2020

Deutschland geht wieder in den Lockdown, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. In Sachsen gibt es extrem viele Neuinfektionen. In Sachsen-Anhalt löst der Streit um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags eine Regierungskrise aus.

Passanten gehen am durch die Mädlerpassage
Ab Mitte Dezember bleiben die meisten Geschäfte in Deutschland geschlossen. Bildrechte: dpa

Ereignisse in Mitteldeutschland

  • In Halle wird am 6. Dezember ein sechsjähriges Mädchen aus der Saale gerettet. Die Polizei geht unmittelbar von einem Verbrechen aus und verhaftet wenig später einen Tatverdächtigen. Die Hintergründe bleiben vorerst ungeklärt.

Ereignisse in Deutschland und der Welt

  • Weil die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen auf hohem Niveau stagniert, beschließen Bund und Länder zu Monatsbeginn eine Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 10. Januar. Die Lage bessert sich jedoch auch danach nicht. Am 13. Dezember beschließen Bund und Länder deshalb drastische Einschränkungen. Deutschlandweit werden Schulen und Geschäfte geschlossen. Hoffnung auf eine Rückkehr zur Normalität gibt die Zulassung eines Impfstoffs durch die EU-Behörden am 21. Dezember. Allerdings wird zeitgleich in Großbritannien eine größere Mutation des Virus bekannt, dessen Folgen zunächst nicht abzuschätzen sind. Am 26. Dezember erhalten in Halberstadt die ersten Menschen in Deutschland eine Impfung.

  • Nach elf Jahren Plan- und Bauzeit wird am 16. Dezember in Berlin das Humboldt-Forum eröffnet. Es handelt sich um das weitgehend originalgetreu nachgebaute Stadtschloss. Zu DDR-Zeiten stand dort der Palast der Republik, der später abgerissen wurde.

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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL FERNSEHEN | 31. Dezember 2020 | 19:30 Uhr