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Vom sogenannten Sturm auf das Kapitol bis zum Ende der Ära Merkel – in unserem Jahresrückblick finden Sie alle wichtigen Ereignisse des Jahres 2021. Bildrechte: imago images/ZUMA Press, dpa

JahresrückblickDie Nachrichten und Bilder des Jahres 2021

Stand: 29. Dezember 2021, 19:23 Uhr

Eine neue Regierung, eine Flutkatastrophe und immer noch Corona-Pandemie. Hier finden Sie die Nachrichten und Bilder des Jahres 2021 im Monatsüberblick.

1. Quartal

2. Quartal

3. Quartal

4. Quartal

2021: Das Jahr in Bildern

6. Januar: Sturm auf das Kapitol Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump besetzen gewaltsam das Kapitol in Washington. Mehrere Menschen kommen ums Leben. Abgeordnete müssen in Sicherheit gebracht werden. Bildrechte: dpa
27. April: Pink Moon über Deutschland Der sogenannte Pink Moon ist Ende April vor allem in Deutschland sehr gut zu sehen. Weil der Mond besonders nah an der Erde ist, wirkt er viel größer. Bildrechte: IMAGO / ZUMA Wire
11. Juli: Milliardär Branson im All Der Milliardär Richard Branson fliegt mit seinem Unternehmen Virgin Galactic als erster Weltraumtourist ins All. Nur wenige Tage später startet Amazon-Gründer Jeff Bezos mit seiner Firma Blue Origin ebenfalls ins Weltall. Bildrechte: IMAGO / ZUMA Wire
12. Juli: Italien gewinnt die Fußball-EM Italien schlägt im Finale der nachgeholten Fußball-Europameisterschaft England im Elfmeterschießen. Bildrechte: imago images/PA Images
Ab 14. Juli: Hochwasser-Katastrophe Mitte Juli ereignet sich eine der größten Unwetterkatastrophen der Nachkriegszeit. In Deutschland werden insbesondere die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz getroffen. Starkregen führt zu rasanten und großflächigen Überschwemmungen. Im Westen Deutschlands sterben mindestens 180 Menschen. Bildrechte: dpa/picture alliance/dpa/Polizei | -
Mitte Juli: Unwetter in Mitteldeutschland Auch Teile Mitteldeutschlands werden vom Starkregen getroffen, unter anderem das Erzgebirge, die Sächsische Schweiz und die Oberlausitz. Bildrechte: imago images/Bernd März
Anfang August: Weltweit wüten Waldbrände In vielen Teilen der Welt brennen großen Flächen Wald. In Europa ist unter anderem Griechenland stark betroffen. Der Tourismus geht dennoch weiter. Bildrechte: dpa
17. August: Evakuierungen aus Kabul Nach der Machtübernahme der Taliban fliegen die USA in einer übervollen Militärmaschine mehr als 600 Menschen auf einmal aus. Bildrechte: imago images/ZUMA Press
16. September: Reiner Haseloff erneut Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff wird in Sachsen-Anhalt erneut als Ministerpräsident vereidigt. Er führt eine Koalition seiner CDU mit SPD und FDP an. Bildrechte: dpa
20. September: Vulkanausbruch auf La Palma Auf der Kanareninsel La Palma bricht der Vulkan Cumbre Vieja aus. Bildrechte: dpa
26. September: SPD gewinnt Bundestagswahl Die SPD mit Olaf Scholz erhält bei der Bundestagswahl die meisten Stimmen. Bildrechte: dpa
29. September: FDP und Grüne sondieren als erstes Weil Union und SPD eine erneute Koaltion ausschließen, können sich FDP und Grüne praktisch aussuchen, mit wem sie gemeinsam koalieren wollen. Spitzenvertreter der Parteien treffen sich nach der Wahl, um das Vorgehen abzustimmen. Das bei Instagram gepostete Bild wird zum PR-Coup. Bildrechte: Screenshot: MDR
26. Oktober: Ende der Ära Merkel Der neu gewählte Bundestag kommt am 26. Oktober zu seiner ersten Sitzung zusammen. Für Kanzlerin Angela Merkel ist es die letzte nach 31 Jahren Abgeordneten-Dasein und 16 Jahre Kanzlerin. Am selben Tag erhält Merkel ihre Entlassungsurkunde. Bildrechte: dpa
10. November: Konflikt an der polnisch-belarussischen Grenze Mitte November eskaliert ein Konflikt an der Grenze zwischen Polen und Belarus. Hunderte Migrantinnen und Migranten campieren im Grenzgebiet und versuchen immer wieder die Grenze zu überqueren. Die EU wirft dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko vor, die Situation absichtlich herbeigeführt zu haben und die Migranten als "lebendige Waffen" zu missbrauchen. Sie lehnt es ab, die Menschen aufzunehmen. Polen riegelt seine Grenze zu Belarus ab. Bildrechte: dpa
11. November: Ende der Ära Löw Nach fast 16 Jahren als Bundestrainer wird Jogi Löw offiziell vom DFB verabschiedet. Bildrechte: imago images/Schüler
16. November: Immer öfter gilt 2G Bei der Pandemie-Bekämpfung setzen immer mehr Bundesländer auf die sogenannte 2G-Regel. Heißt: Nur genesene oder geimpfte Menschen erhalten Zugang zu bestimmten Einrichtungen oder Veranstaltungen. Bildrechte: IMAGO / Bihlmayerfotografie
24. November: Ampel stellt Vertrag vor Nach wochenlangen vertraulichen Verhandlungen stellen SPD, Grüne und FDP Ende November ihren Koalitionsvertrag vor. Bildrechte: dpa
27. November: Corona-Intensivpatienten werden verlegt Ende November sind die Kliniken in Sachsen und Thüringen an der Belastungsgrenze angekommen, weil zu viele Menschen mit Covid-19 eingeliefert werden. Patientinnen und Patienten von Intensivstationen werden in andere Bundesländer verlegt. Bildrechte: dpa
2. Dezember: Zapfenstreich für Merkel Bundeskanzlerin Merkel wird mit einem Großen Zapfenstreich der Bundeswehr verabschiedet. Bildrechte: dpa
8. Dezember: Erste Sitzung des neuen Bundeskabinetts Wenige Stunden nach der Wahl von Olaf Scholz zum Bundeskanzler tritt das neue Bundeskabinett erstmals zusammen. Der Regierungswechsel ist damit abgeschlossen. Bildrechte: dpa
Anfang Dezember: Weihnachtsmarkt adé Zahlreiche Weihnachtsmärkte werden wieder abgebaut. Dort, wo sie noch erlaubt sind, gibt es Zugangsbeschränkungen wie die 2G-Regel. Bildrechte: IMAGO / Jochen Tack
7. Dezember: Kraftwerk Deuben stillgelegt Das Kraftwerk Deuben im Burgenlandkreis wird nach mehr als 80 Jahren stillgelegt. Es galt bis dahin als ältestes aktives Braunkohlekraftwerk in Deutschland. Bildrechte: MDR SACHSEN-ANHALT
10. Dezember: Stellenabbau bei Alstom Der Zughersteller Alstom kündigt einen massiven Stellenabbau in seinen Werken in der Lausitz an. In Görlitz sollen bis zu 400 Arbeitsplätze gestrichen werden, in Bautzen bis zu 150. Die Mitarbeiter gehen spontan auf die Straße. Bildrechte: Danilo Dittrich
10./11. Dezember: In sechs Bundesstaaten der USA wüten gleich mehrere heftige Tornados, besonders schlimm in Kentucky. Mindestens 79 Menschen sterben, die Zerstörungen sind enorm. Bildrechte: dpa
15. Dezember: Razzia nach Morddrohungen Nachdem ZDF-Recherchen ergaben, dass in Telegram-Chatgruppen über eine Ermordung von Sachsens Ministerpräsident Kretschmer diskutiert wurde, findet in Dresden eine Razzia gegen Teilnehmer statt. Ein Mann wird in Gewahrsam genommen, Waffen werden sichergestellt. Bildrechte: dpa
16. Dezember: EU warnt Russland Angesichts des russischen Truppenaufmarschs an der Grenze zur Ukraine warnt die EU Moskau vor einem Angriff auf das Land und droht mit Sanktionen. Bildrechte: dpa
17. Dezember: Hunderte Tote nach Taifun Die Philippinen melden nach Durchzug des Taifuns "Rai" mindestens 375 Tote und schwere Schäden. Bildrechte: dpa
Dezember: Impfen was das Zeug hält Im Kampf gegen die aktuelle Corona-Welle und die drohende fünfte Welle durch die Omikron-Variante werden Millionen Impfungen verabreicht. Inzwischen auch an Kinder ab fünf Jahren. Auch zwischen Weihnachten und Silvester wird geimpft. Bildrechte: dpa

Diese Prominenten starben 2021

Tanya Roberts: 15. Oktober 1955 - 4. Januar 2021 Die US-amerikanische Schauspielerin war vor allem durch ihre Rollen in "Drei Engel für Charlie" und als Bond-Girl im Film "Im Angesicht des Todes" von 1985 bekannt. Bildrechte: imago/Picturelux
Thomas Gumpert: 11. Dezember 1952 - 7. Januar 2021 Der Schauspieler Thomas Gumpert war unter anderem bekannt durch Rollen in den Vorabendserien "Verbotene Liebe" und "Alisa - Folge deinem Herzen". Er spielte aber auch in Krimi-Serien wie "Alarm für Cobra 11", "Der Clown" oder "Wolffs Revier“ mit. Zudem hatte er Engagements am Theater, etwa an der Berliner Schaubühne. Bildrechte: imago images/Sven Simon
Siegfried Fischbacher: 13. Juni 1939 - 13. Januar 2021 Fischbacher war berühmt als Teil des Magier-Duos "Siegfried und Roy". Mit seinem Partner Roy alias Uwe Ludwig Horn zählte Fischbacher jahrzehntelang zu den Topstars im Showgeschäft von Las Vegas. Bekannt war das Duo für Auftritte mit weißen Tigern und Löwen. Siegfrieds Partner Roy starb im Mai 2020 an Covid-19. Bildrechte: dpa
Winfried Sziegoleit: 2. Oktober 1939 - 16. Januar 2021 Der Architekt Winfried Sziegoleit war maßgeblich an den Entwürfen für das neue Gewandhaus in Leipzig beteiligt. Er lieferte außerdem die Pläne für den Bowlingtreff am Wilhelm-Leuschner-Platz und das Rundkino in Dresden. Sziegoleit war 1991 Gründungspräsident der Architektenkammer Sachsen, später Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer und Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. Bildrechte: SÄCHSISCHE AKADEMIE DER KÜNSTE/Klaus Michael
Gisela Grube: 18. Oktober 1925 - 14. Januar 2021 Die Kabarettistin Gisela Grube (Bildmitte) war über Jahrzehnte eines der Gesichter des Kabaretts "Die Herkuleskeule" in Dresden. Bildrechte: dpa
Larry King: 19. November 1933 - 23. Januar 2021 Der US-amerikanische Journalist moderierte beim Sender CNN von 1985 an 25 Jahre lang die Talkshow "Larry King Live", in der Berühmtheiten aus allen Bereichen zu Gast waren. Bildrechte: imago images / ZUMA Wire
Margitta Gummel: 29. Juni 1941 - 26. Januar 2021 Gummel gewann 1968 Olympia-Gold im Kugelstoßen. Im selben Jahr wurde die gebürtige Magdeburgerin zur "DDR-Sportlerin des Jahres" ernannt. Als erste Frau stieß sie die Kugel über die 19-Meter-Marke. Bildrechte: IMAGO / Werner Schulze
Tom Moore: 30. April 1920 - 2. Februar 2021 Der in Großbritannien verehrte Spendenheld Captain Tom Moore starb im Alter von 100 Jahren an Covid-19. Moore hatte im April 2020 mit dem Rollator 100 Runden im eigenen Garten zurückgelegt und damit umgerechnet mehr als 44 Millionen Euro Spenden für Mitarbeiter des britischen Gesundheitssystems NHS gesammelt. Im Juli 2020 wurde er von der Queen zum Ritter geschlagen. Bildrechte: imago images/i Images
Christopher Plummer: 13. Dezember 1929 - 5. Februar 2021 Der kanadische Schauspieler war zunächst am Broadway als Theater-Darsteller erfolgreich, ehe er zum Film ging. Insgesamt wirkte er in mehr als 80 Filmen mit. Für "Beginners" erhielt er 2011 den Oscar als Bester Nebendarsteller. Bildrechte: dpa
Mary Wilson: 6. März 1944 - 8. Februar 2021 Die Soul-Sängerin war Gründungsmitglied des Trios "The Supremes". Die Gruppe landete etwa mit "You Can't Hurry Love" oder "Stop! In the Name of Love" diverse Nummer-1-Hits. Bildrechte: dpa
Chick Corea: 12. Juni 1941 - 9. Februar 2021 Chick Corea gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Rockjazz. Im Laufe seiner Karriere gewann er 23 Grammys. Bildrechte: IMAGO / ZUMA Wire
Hanns-Jörn Weber: 16. Dezember 1941 - 17. Februar 2021 Hanns-Jörn Weber war eine Dresdner Schauspielerlegende. In mehr als 100 Rollen bewies er am Staatsschauspiel Dresden seine große Wandlungsfähigkeit. Bildrechte: Historisches Archiv der Sächsischen Staatstheater/Kerstin Theurich
Petra Ehlert: 28. Oktober 1966 - 2. März 2021 Seit 1990 war Petra Ehlert am Neuen Theater in Halle engagiert. Unvergesslich bleibt sie dort in vielen Rollen, auch im "Tatort" und "Polizeiruf" war sie zu sehen. Bildrechte: Anna Kolata
Katharina Matz: 11. Juni 1930 - 3. März 2021 Neben der Bühne war die Schauspielerin auch in Filmen und TV-Produktionen zu sehen. In den 1950er-Jahren wirkte sie in Defa-Filmen wie "Carola Lamberti" oder "Hotelboy Ed Martin" mit. Bildrechte: dpa
Klaus Ender: 2. April 1939 - 18. März 2021 Bekannt wurde er zu DDR-Zeiten durch seine Akt- und Landschaftsfotografien, die in den Zeitschriften "Eulenspiegel" und "Magazin" gedruckt wurden. Er schrieb auch Gedicht und Aphorismen und illustrierte für mehrere Verlage Geschenk-Poesie-Bücher. Bildrechte: dpa
Prinz Philip, Duke of Edinburgh: 10. Juni 1921 - 9. April 2021. Prinz Philip, Ehemann der britischen Queen Elizabeth II., starb auf Schloss Windsor. Er war zuvor am Herzen operiert worden. Der Herzog von Edinburgh war seit 1947 mit Elizabeth verheiratet, sie haben vier Kinder. Bildrechte: imago images/PA Images
Matthias Biskupek: 22. Oktober 1950 - 11. April 2021 Der Schriftsteller Matthias Biskupek starb im Alter von 70 Jahren an einem Krebsleiden. Er verfasste mehr als 30 Bücher und schrieb für Zeitschriften wie "Die Weltbühne" oder das Satireblatt "Eulenspiegel". Bildrechte: dpa
Olympia Dukakis: 20. Juni 1931 - 1. Mai 2021 Die US-Schauspielerin Olympia Dukakis wirkte in Dutzenden Filmen und TV-Serien mit, unter anderem in "Magnolien aus Stahl" und "Geliebte Aphrodite". Für ihre Rolle in "Mondsüchtig", in der sie die Mutter von Cher spielt, wurde sie 1988 mit dem Oscar für die beste Nebendarstellerin geehrt. Bildrechte: IMAGO / Future Image
David Dushman: 1. April 1923 - 5. Juni 2021 Mit David Dushman starb der letzte noch lebende Befreier des Konzentrationslagers Auschwitz im Alter von 98 Jahren in München. Er stammte aus der ehemaligen Sowjetunion und kämpfte als Panzerfahrer unter anderem in der Schlacht um Stalingrad. Am 27. Januar 1945 walzte er im Alter von 21 Jahren mit einem Panzer der Roten Armee den Zaun des Konzentrationslagers Auschwitz nieder. Bildrechte: IMAGO / Markus Heine
Libuše Šafránková: 7. Juni 1953 - 9. Juni 2021 Mit der Hauptrolle in "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" gelang Libuše Šafránková mit gerade einmal 19 Jahren der Durchbruch. Auch danach spielte sie noch mehrere Prinzessinnen. 2014 wurde bei ihr Lungenkrebs diagnostiziert. Bildrechte: dpa
Bill Ramsey: 17. April 1931 - 2. Juli 2021 Ramsey war als junger US-Amerikaner nach Deutschland gekommen und hatte sich mit Hits wie "Souvenirs", "Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe" oder "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett" einen Namen gemacht. Er spielte außerdem in etwa 30 Filmen mit, moderierte Fernsehsendungen wie den "Talentschuppen" und war mehrere Jahre Dozent an der Hamburger Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Bildrechte: dpa
Esther Bejarano: 15. Dezember 1924 - 10. Juli 2021 Von den Nazis als junges Mädchen deportiert, war sie Mitglied des Mädchenorchesters von Auschwitz und überlebte die KZ Auschwitz-Birkenau und Ravensbrück. Bejarano engagierte sich später in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Sie trat bis zu ihrem Tod aktiv im Internationalen Auschwitz-Komitee und als Sängerin auf. Bildrechte: ARD.de
Kurt Westergaard: 13. Juli 1935 - 14. Juli 2021 Der dänische Karikaturist und Zeichner wurde vor allem für seine umstrittenen Mohammed-Karikaturen berühmt. Eine davon zeigt etwa Mohammed mit einer Bombe im Turban. Als die Zeitung "Jyllands-Posten" 2006 mehrere Zeichnungen abdruckte, löste sie damit eine Kontroverse aus. Viele Muslime sahen die Bilder als Beleidigung ihrer Religion. Zudem kam es auch zu anti-dänischen Protesten und Gewalt in mehreren mehrheitlich muslimischen Ländern. Westergaard stand deswegen jahrelang unter Polizeischutz. 2010 erhielt der Zeichner den Leipziger "Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien". Bildrechte: imago/Belga
Peter R. de Vries: 14. November 1956 - 15. Juli 2021 Der niederländische Investigativjournalist de Vries hatte sich durch seine Berichterstattung über organisierte Kriminalität und deren Opfer einen Namen gemacht. Am 6. Juli 2021 wurde de Vries in Amsterdam auf offener Straße angeschossen und starb neun Tage später an seinen schweren Verletzungen. Bildrechte: dpa
Alfred Biolek: 10. Juli 1934 - 23. Juli 2021 Mit "Alfredissimo" machte Alfred Biolek ab 1994 das Format Kochsendung in Deutschland populär. Bis 2007 kochte der Moderator in der Sendung mit Prominenten. Biolek leitete darüber hinaus weitere Sendungen als Talkmaster. Bildrechte: dpa
Herbert Köfer: 17. Februar 1921 - 24. Juli 2021 Der Schauspieler und Moderator war mehr als 80 Jahre lang auf der Bühne und vor der Kamera tätig. Als Opa Schmidt in der Kult-Serie "Rentner haben niemals Zeit" feierte der beliebte DDR-Schauspieler große Erfolge. Auch in DEFA-Kinofilmen wie "Nackt unter Wölfen" oder "Krupp und Krause" spielte Köfer mit. Nach der Wende war er in beliebten Serien wie "In aller Freundschaft", "SOKO Leipzig" oder "Ein starkes Team" zu sehen. Bildrechte: dpa
Joey Jordinson: 26. April 1975 - 26. Juli 2021 Jordison galt als einer der einflussreichsten Schlagzeuger seiner Generation. Er war Mitbegründer der Band Slipknot und verhalf der Nu-Metal-Band aus Iowa in den frühen 2000er-Jahren zu weltweitem Ruhm. Wie seine Familie mitteilte, starb der Musiker "friedlich im Schlaf". Die Todesursache blieb offen. Bildrechte: imago images/BRIGANI-ART
Dusty Hill: 19. Mai 1949 - 27. Juli 1921 Der US-amerikanische Rockmusiker stieß in den 1970er-Jahren zur legendären Band ZZ Top aus Texas. Mehr als ein halbes Jahrhundert blieben ZZ Top in dieser Dreierbesetzung. Markenzeichen neben dem typischen schweren Blues-Rock wurden ihre langen Bärte, Sonnenbrillen und Stetson-Hüte. Bildrechte: dpa
Dennis "Dee Dee" Thomas: 9. Februar 1951 - 7. August 2021 Thomas war einer von sieben Jugendfreunden, die die Soul- und Disco-Band "Kool & the Gang" in den 1960er-Jahren ins Leben riefen. Der Saxophonist, Flötist und Schlagzeuger feierte mit seiner Band Erfolge wie "Celebration", "Jungle Boogie", "Get down on it" und "Ladies' Night". Bildrechte: imago images/MediaPunch
Kurt Biedenkopf: 28. Januar 1930 - 12. August 2021 Der in Ludwigshafen geborene CDU-Politiker war 1990 zum ersten Nachwende-Ministerpräsidenten von Sachsen gewählt worden. Er blieb zwölf Jahre Regierungschef. Aus dieser Zeit stammt der Spitzname "König Kurt". Aufgrund zunehmender Kritik an seinem Führungsstil, Machtkämpfen innerhalb der Sachsen-CDU und einiger Affären erklärte Biedenkopf im Januar 2002 seinen Rücktritt. Bildrechte: dpa
Gerd Müller: 3. November 1945 - 15. August 2021 Liebevoll der "Bomber der Nation" genannt: Gerd Müller schoss in nur einer Bundesliga-Saison (1971/72) 40 Tore. Der Rekord hatte bis 2021 Bestand. Mit der Nationalmannschaft wurde er 1972 Europameister und 1974 Weltmeister, wobei er das Siegtor im Finale in München gegen die Niederlande erzielte. Bildrechte: dpa
Jürgen Engert: 17. Januar 1936 - 22. August 2021 Der in Dresden geborene Journalist hatte sich über viele Jahre als kritischer Beobachter der Ost-West-Politik einen Namen gemacht. In der DDR blieb ihm ein Studienplatz verwehrt, deshalb ging er noch vor dem Mauerbau zuerst nach München und dann nach Berlin. In den 80er- und 90er-Jahren moderierte Engert das Fernseh-Politmagazin "Kontraste". Danach war er Gründungsdirektor des ARD-Hauptstadtstudios. Bildrechte: imago images/Eventpress
Charlie Watts: 2. Juni 1941 - 24. August 2021 Der Drummer der "Rolling Stones" starb im Alter von 80 Jahren. Anfang August hatte die Band mitgeteilt, bei der geplanten Fortsetzung ihrer USA-Tournee auf ihren Schlagzeuger verzichten zu müssen. Als Grund wurde eine medizinische Behandlung genannt. Watts war das älteste Mitglied der Stones. Fast 60 Jahre saß er am Schlagzeug der legendären britischen Band. Bildrechte: dpa
Heide Keller: 15. Oktober 1939 - 27. August 2021 Die TV- und Theaterschauspielerin verkörperte im "Traumschiff" 38 Jahre lang die Rolle der Chefhostess Beatrice. ZDF-Fernsehfilm-Chefin Heike Hempel: "So lange verkörperte noch keine Schauspielerin eine vergleichbare Serienrolle. Dabei schrieb sie selbst auch am Drehbuch mit, entwickelte ihre Figur weiter und machte sie zu einer deutschen Kultfigur. Sie wird uns sehr fehlen." Bildrechte: dpa
Wolf-Dieter Poschmann: 22. Mai 1951 - 27. August 2021 Wolf-Dieter Poschmann war langjähriger Leiter und späterer Chefreporter der ZDF-Sportredaktion. Von 1994 bis 2011 moderierte Poschmann das "Aktuelle Sportstudio". Nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro war er in den Ruhestand gegangen. ZDF-Chefredakteur Peter Frey würdigte Poschmanns Leistung als Journalist: "Er hat den ZDF-Zuschauern viele große Sportmomente anschaulich, kompetent und mit viel Leidenschaft für die Leistung der Athleten vermittelt." Bildrechte: imago/Sven Simon
Siegfried Matthus: 13. April 1934 - 27. August 2021 Mit rund 600 Musikstücken war Siegfried Matthus einer der bekanntesten DDR-Komponisten. Dabei bediente er sich oftmals der Zwölftontechnik und anderer avantgardistischer Stilelemente. Sein Werk umfasst 14 Opern und mehr als 60 große Orchesterwerke, dazu zahlreiche Kammermusikwerke und Vokalkompositionen, Ballettszenen und Filmmusiken. Im September 1990 gründete er die Kammeroper Schloss Rheinsberg in Brandenburg. 2015 wurde Matthus das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik verliehen. Bildrechte: dpa
Jacques Rogge: 2. Mai 1942 - 29. August 2021 Der Chirurg Rogge führte das Internationale Olympische Komitee (IOC) von 2001 bis 2013, ehe ihn der Deutsche Thomas Bach im Amt ablöste. Rogge war ehemaliger Rugbyspieler und dreimaliger Olympia-Teilnehmer im Segeln. Er galt als Kämpfer gegen das Doping – jedoch ohne den Sportbetrug in den Grundfesten erschüttern zu können. Dennoch verschaffte er dem IOC mehr Anerkennung und den Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen. Bildrechte: imago images/Xinhua
Mikis Theodorakis: 29. Juli 1925 - 2. September 2021 Er galt als der bekannteste griechische Komponist des 20. Jahrhunderts und war darüber hinaus Schriftsteller, Dirigent, Politiker und Widerstandskämpfer. Berühmt wurde Theodorakis vor allem durch seine Film-Musik zu "Alexis Sorbas" sowie sein Album "Canto General" nach Versen von Pablo Neruda. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er gegen die deutschen Besatzer und später gegen die griechische Militärdiktatur. Bildrechte: dpa
Ludwig Haas: 16. april 1933 - 4. September 2021 Bekannt war der Schauspieler durch seine Rolle des Dr. Dressler in der Lindenstraße. Seit der ersten Folge 1985 war er dabei – 34 Jahre lang spielte er die Rolle des etwas oberlehrerhaften Arztes, der im Rollstuhl saß. Einige Monate vor der Einstellung der Serie im März 2020 starb seine Figur den Serientod. Bildrechte: IMAGO / Revierfoto
Jean-Paul Belmondo: 9. April 1933 - 6. September Belmondo war einer der erfolgreichsten Stars im europäischen Kino. Er spielte in rund 80 Filmen mit, in Komödien wie in Action-Filmen. Mit 26 Jahren gelang ihm in der Hauptrolle des französischen Gangsterstreifens "Außer Atem" (1959) der Durchbruch zum Kinostar. Französische Regisseure wie François Truffaut, Louis Malle und Claude Sautet rissen sich um den jugendlichen, unerschrockenen Typen in engen Jeans und knapper Jacke. Neben Alain Delon profilierte er sich zu einem der wandlungsfähigsten Darsteller in allen Genres. Bildrechte: dpa
María Mendiola: 4. April 1952 - 11. September 2021 Mendiolas Karriere begann beim spanischen Fernsehballett. Dort lernte sie ihre Kollegin Mayte Mateos kennen, zusammen gründeten sie das Tanz- und Gesangsduo "Baccara". Das erste Album mit Hits wie "Yes Sir, I Can Boogie" und "Sorry, I’m a Lady" wurde von den deutschen Produzenten Rolf Soja und Frank Dostal geschrieben und europaweit zum Chartbreaker. Die beiden Sängerinnen trennten sich 1982 und traten mit neuen Partnerinnen beide als "Baccara" auf. Privat konnten sich Mendiola und Mateos Medien zufolge aber weitgehend versöhnen. Zuletzt erschien von Mendiola 2016 die Single "I Belong to Your Heart". Bildrechte: dpa
Willie Garson: 20. Februar 1964 - 21. September 2021 Fans kennen Willie Garson aus "Sex and the City" – als Stanford Blatch, den liebenswerten besten Freund von Carrie Bradshaw. Daneben spielte er auch den Betrüger Mozzie in der Crime-Serie "White Collar" oder den Kunstexperten Gerard Hirsch in "Hawaii Five-0". Bildrechte: dpa
Alan Lancaster: 7. Februar 1949 - 26. September 2021 Alan Lancaster hatte 1962 gemeinsam mit seinem Schulfreund Francis Rossi eine Band namens "The Scorpions" gegründet. 1965 trafen sie Rick Parfitt und damit begann die Zeit von "Status Quo" mit Lancaster als Bassist. In den 1970er Jahren zog Lancaster nach Australien und entfremdete sich zunehmend von seinen Bandkollegen. 2013/2014 ging Lancaster noch einmal mit der Originalbesetzung von "Status Quo" auf Reunion-Tour. Er starb nach langer Krankheit in Australien. Bildrechte: imago/Andreas Weihs
Eberhard Panitz: 16. April 1932 - Oktober 2021 Panitz veröfftenlichte Romane, schrieb aber auch Hörspiele, Reportagen und Drehbücher. Außerdem veröffentlichte er zwei Bände mit wichtigen deutschen Erzählungen. Die Bücher "Die sieben Affären der Doña Juanita" und "Der Dritte" wurden in der DDR verfilmt. "Dresdner Novelle 1989", "Tagebuch der totgesagten Dichter und "Das Trümmerhaus der Träume" waren weitere wichtige Publikationen. Bildrechte: dpa
Bernard Tapie: 26. Januar 1943 - 3. Oktober 2021 Der Franzoses sorgte als schillernder Geschäftsmann und Politiker für Schlagzeilen. Es war zwischenzeitlich Besitzer des Sportartikelkonzerns Adidas und des Fußballklubs Olympique Marseille, der 1993 die Champions League gewann. Nach einer Schmiergeldaffäre folgte der Absturz und die Privatinsolvenz. Außerdem wurde er zu acht Monaten Haft verurteilt. In der 90ern war Tapie auch französischer Wohnungsbau-Minister. Bildrechte: dpa
Evelyn Richter: 31. Januar 1930 - 10. Oktober 2021 Menschen auf der Straße, Reisende, Museumsbesucher, Künstlerkollegen und Selbstporträts waren die Motive von Evelyn Richter, die zu den bedeutendsten Fotografinnen Deutschlands zählt. Richter fotografierte etwa den Maler Otto Dix, die russische Künstlerin Lilja Brik, den zeitgenössischen Komponisten Werner Henze oder den Dichter Günter Kunert. Ihr Hauptwerk ist im Museum der Bildenden Künste in Leipzig zu sehen. Bildrechte: picture alliance / dpa | Peter Endig
Gerd Ruge: 9. August 1928 - 15. Oktober 2021 Gerd Ruge berichtete viele Jahre als Korrespondent aus Ländern wie Russland und den USA. Er galt als Reporter-Legende und Zeitzeuge wichtiger politischer Ereignisse im In- und Ausland. Bildrechte: dpa
Colin Luther Powell: 5. April 1937 - 18. Oktober 2021 Der frühere US-Außenminister Colin Powell starb im Alter von 84 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion. Powell war gegen das Virus geimpft. Als US-Außenminister unter Präsident George W. Bush war Powell mitverantwortlich für den Irak-Krieg 2003. Er warb für den Einmarsch mit angeblichen Massenvernichtungswaffen des Hussein-Regimes. Später gestand er die Falschaussage ein. Bildrechte: dpa
Udo Zimmermann: 6. Oktober 1943 - 22. Oktober 2021 Der gebürtige Dresdner war von 1990 bis 2001 Intendant der Leipziger Oper. Anschließend ging er als Generalintendant an die Deutsche Oper Berlin. Zugleich komponierte er selbst Opern. Weltweit bekannt wurde vor allem seine Kammeroper "Weiße Rose" aus dem Jahr 1986 über das Schicksal der Geschwister Scholl im Nationalsozialismus. Bildrechte: dpa
Dogan Akhanli: 1957 - 31. Oktober 2021 Dogan Akhanli wurde in der Türkei geboren und lebte seit 1992 als Autor in Köln und Berlin. In der Türkei wurde er mehrfach verhaftet und saß ab 1985 zweieinhalb Jahre im Militärgefängnis von Istanbul. Akhanli befasste sich in seinem Werk ausführlich mit dem Völkermord an den Armeniern. Er galt als Streiter für Menschenrechte und interkulturelle Verständigung. Bildrechte: IMAGO
Ted Herold: 9. September 1942 - 20. November 2021 Der Rock'n'Roll-Musiker Ted Herold verzückte Ende der 50er Jahre mit Songs wie "Moonlight" die deutsche Jugend. Nach einem Karriere-Knick feierte er Ende der 70er Jahre ein Comeback. Für seine Fans war er der "deutsche Elvis". Bildrechte: imago images/Sven Simon
Noah Gordon: 11. November 1926 – 22. November 2021 US-Romanautor Noah Gordon starb er im Alter von 95 Jahren. Gordons bekanntestes Werk ist der Roman "Der Medicus" von 1986. Der Roman war der erste Teil einer Trilogie, die ebenfalls große Erfolge feierte. Bildrechte: dpa
Volker Lechtenbrink: 18. August 1944 – 22. November 2021 Der Schauspieler Volker Lechtenbrink war unter anderem im "Tatort" und in "Der Alte" zu sehen. Mit seiner markanten Stimme war er auch als Sänger und Synchronsprecher bekannt. Bildrechte: dpa
Stephen Sondheim: 22. März 1930 - 26. November 2021 Der Durchbruch gelang Sondheim, als er 1957 die Texte zu Leonard Bernsteins Welterfolg "West Side Story" schrieb. Im Laufe seiner langen Karriere als Komponist und Texter wirkte er an weiteren Musical-Erfolgen wie "Sweeney Todd", "Gypsy" oder "Sunday in the Park with George" mit. Für sein Schaffen wurde Sondheim mit acht Grammy Awards, ebenso vielen Tony Awards, einem Oscar und dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Bildrechte: IMAGO / MediaPunch
Frank Williams: 16. April 1942 – 28. November 2021 Der Rennstallgründer und langjährige Formel-1-Teamchef Frank Williams starb im Alter von 79 Jahren. Bis zu seinem offiziellen Ausscheiden im September 2020 war er der älteste Teamchef in der Formel 1. Bildrechte: dpa
Horst Eckel: 8. Februar 1932 - 3. Dezember 2021 Eckel spielte zwischen 1952 und 1958 insgesamt 32 Mal für die DFB-Auswahl. Mit dem 1. FC Kaiserslautern wurde der Außenläufer mit dem Spitznamen "Windhund" 1951 und 1953 deutscher Meister. Sein größter sportlicher Erfolg war das "Wunder von Bern". Das 3:2 nach 0:2-Rückstand am 4. Juli 1954 im WM-Finale gegen die als unschlagbar geltenden Ungarn gilt als der größte Mythos des deutschen Fußballs. Bildrechte: dpa
Mirco Nontschew: 29. Oktober 1969 - Dezember 2021 Nontschew war Anfang der 1990er-Jahre durch die Sendung "RTL Samstag Nacht" bekannt geworden, zu deren Gründungsmitgliedern er zählte. Im April diesen Jahres war er bei der ersten Staffel der Amazon-Show "LOL: Last One Laughing" mit Michael "Bully" Herbig und anderen namhaften deutschen Comedians dabei. Bildrechte: imago/eventfoto54
Eckard Lange: 1941 - Dezember 2021 Kabarett-Urgestein Eckard Lange war den Zuschauern vor allem durch seine Parodien von Erich Honecker, Marcel Reich-Ranicki und Helmut Kohl bekannt. Bildrechte: Chemnitzer Kabarett
János Kóbor: 17. Mai 1943 - 6. Dezember 2021 Kóbor gehörte 1962 zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe Omega und war bis zuletzt ihr Frontmann. Omega gilt als erfolgreichste Band der ungarischen Rockgeschichte. Die Gruppe gab 17 Alben heraus, die weltweit 50 Millionen Mal verkauft wurden. Eines der bekanntesten Omega-Lieder ist "Das Mädchen mit dem Perlenhaar". Es wurde unter anderem von Frank Schöbel ("Schreib es mir in den Sand") und den Scorpions ("White Dove") gecovert. Bildrechte: imago/ITAR-TASS
Michael Nesmith: 30. Dezember 1942 - 10. Dezember 2021 Michael Nesmith wurde als Sänger und Gitarrist der US-Band The Monkees weltbekannt. Die Monkees gelten als erste künstlich zusammengestellte Boyband. Diese wurde 1965 eigentlich für eine fiktive Fernsehserie gegründet, feierte aber tatsächlich große Hits wie "I'm a Believer". Wenige Jahre nach dem Ende der Fernsehshow 1968 löste sich die Gruppe auf. Doch die Musiker traten über Jahre hinweg immer wieder zusammen auf, zuletzt 2011. Außerdem entwickelte Nesmith ein Sendeformat für Popmusik-Videoclips für den Sender Nickelodeon, der es an Time Warner verkaufte, was letztlich zur Gründung des Musiksenders MTV führte. Bildrechte: dpa
Anne Rice: 4. Oktober 1941 - 11. Dezember 2021 Die US-Amerikanerin Anne Rice galt als die Königin des Schauerromans. Ihre Vampir- und Hexengeschichten verkauften sich weltweit millionenfach. Ihr Roman "Interview mit einem Vampir" wurde 2003 erfolgreich mit ‎Brad Pitt und Tom Cruise in den Hauptrollen verfilmt. Bildrechte: dpa
Desmond Tutu: 7. Oktober 1931 - 25. Dezember 2021 Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger und einstige Erzbischof von Johannesburg starb mit 90 Jahren. Er war eine Symbolfigur des Anti-Apartheid-Kampfes in Südafrika. Nach dem Ende der Apartheid war Tutu ein Verfechter der Aussöhnung zwischen Schwarz und Weiß. Bildrechte: dpa
Betty White: 17. Januar 1922 - 31. Dezember 2021 Die aus der Sitcom "Golden Girls" bekannte US-Schauspielerin Betty White wäre am 17. Januar 2022 100 Jahre alt geworden. Mit ihrer Rolle als naive Witwe Rose Nylund – eines von vier "Golden Girls" in einer Wohngemeinschaft – war White weltweit bekannt geworden. Bildrechte: dpa