Chronik Das war der November 2020

In Deutschland gilt im November ein Teil-Lockdown, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Dennoch protestieren in Leipzig und Berlin Zehntausende "Querdenker" ohne Einhaltung von Hygiene-Regeln. In den USA wird Präsident Trump abgewählt, in Wien tötet ein Terrorist vier Menschen.

Tausende nehmen an der Demonstration der Stuttgarter Initiative „Querdenken“ auf dem Augustusplatz teil.
Demonstration der Initiative "Querdenken" auf dem Augustusplatz in Leipzig am 7. November 2020. Bildrechte: dpa

Ereignisse in Mitteldeutschland

Ereignisse in Deutschland und der Welt

  • Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier tritt zurück. Der bis dahin dienstälteste Innenminister der Republik zieht die Konsequenzen aus einer Affäre um einen Waffenkauf. Der CDU-Politiker erwarb nach eigenen Angaben im Jahr 2018 legal eine Kurzwaffe bei einem Waffenhändler, der später allerdings mit der Rechtsextremen Gruppe Nordkreuz in Verbindung gebracht wurde. Caffier erklärte zu seinem Rücktritt, nicht der Erwerb sei ein Fehler gewesen, sondern sein Umgang damit. Die Vorwürfe an ihn, Kontakte zu rechtsextremen Kreisen zu pflegen, seien absurd.

  • Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert am 17. November in Sevilla mit 0:6 gegen Spanien. Es ist die höchste Niederlage einer deutschen Elf seit 1931.

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