Geschichten der MDRfragt-Gemeinschaft Kleine Anleitung zum Glücklichsein: Was gibt uns Kraft in der Coronakrise?

Ausgelaugt, träge, müde, pessimistisch. Der anhaltende Lockdown schlägt vielen immer mehr auf das Gemüt. Aber zum Glück gehen Menschen verschieden mit der Situation um. Hier berichten MDRfragt-Teilnehmer offen darüber, was ihnen aktuell Kraft gibt. Und: Wir haben aus den mehr als 6.000 Kommentaren zu diesem Thema ein kleines „Was-gibt-uns-Kraft-ABC“ für den Hausgebrauch erstellt.

Lockdown und dann auch noch Winter. Sozialer Abstand und dann auch noch kalt und dunkel. In der aktuellen Situation ist es nicht ganz einfach, glücklich und motiviert durch den Tag zu kommen. Die Stimmung, so zeigen Ergebnisse des Meinungsbarometers MDRfragt, wird schlechter. Und ein Ende der Coronakrise scheint noch weit entfernt. Wie gehen Menschen damit um? MDRfragt hat sich unter seinen rund 41.000 Mitgliedern in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen einmal umgehört und gefragt: Was gibt Ihnen aktuell Kraft? Herausgekommen ist eine kleine Anleitung zum Glücklichsein.

Schon der Klingelton kann "Happy" machen

Da ist zum Beispiel Daniel Arndt. Wer den 31-Jährigen anruft, bekommt den Song „Happy“ von Pharell Williams zu hören, so lange das Telefon klingelt. Schon das macht gute Laune. Ihm gibt Kraft, dass er trotz Corona einen festen Arbeitsvertrag als kommunaler Stadtarbeiter bekommen hat. „Darauf hatte ich lange gewartet“, sagt der Mann aus Klötze in der Altmark. Nach der Arbeit spiele er gern mit der Playstation oder chatte mit seiner Bekannten aus Braunschweig. Und noch etwas Positives hat für Daniel Arndt die Coronazeit. Durch die Abstandsregeln und das Tragen des Mund-Nasenschutzes habe er keine Erkältung oder Grippesymptome bekommen. Das sei bislang in jedem Winter anders gewesen.

Probleme sind Lösungen in Arbeitshosen

Wiete Fay aus Zschopau ist rundum positiv eingestellt und schöpft ihre Kraft aus vielen kleinen Dingen. Die ehemalige Krankenschwester hat sich im Seniorenkolleg der TU Chemnitz eingeschrieben und freut sich nun über die digitalen Angebote.

BigBlueButton, Zoom-Konferenzen, das war alles neu, aber es ist toll, was damit möglich ist. Ich höre Vorlesungen über Motivationspsychologie, über die Nonkonformisten und frische mein Wissen über das politische System der Bundesrepublik auf.

Wiete Fay, 59-jährige MDRfragt-Teilnehmerin aus Zschopau
Neues Lernen und keine Scheu vor dem Digitalen bringt Wiete Fay gut durch die Zeit.
Neues Lernen und keine Scheu vor dem Digitalen bringt Wiete Fay gut durch die Zeit. Bildrechte: Wiete Fay

Nicht einrosten, das ist für die 59-Jährige wichtig und ihr Tipp an andere. Kraft gebe ihr außerdem „das zufällige Leben in einem Staat, der sich um seine Einwohner kümmert, die vielfältigen Informationsmöglichkeiten, die Möglichkeiten der Mitwirkung als kleines Rädchen des großen Getriebes“. Die Beendigung des täglichen Dauerlaufes und des Hamsterrades habe sie zu alten und neuen Hobbys gebracht. „Probleme waren und sind für mich immer Lösungen in Arbeitshosen!“

Digitaler Kontakt hilft und gibt Kraft

Barbara Thiel aus Radebeul ist als Ingenieurin seit 1985 mit IT vertraut. Ihr Wissen nutzt sie jetzt im Lockdown – und zieht ihre Kraft daraus.

Als Rentnerin habe ich Zeit, meinen 11-jährigen Enkel via Internet im Homeschooling zu betreuen.

MDRfragt-Teilnehmerin Barbara Thiel aus Radebeul
Die Schulaufgaben des 11-jährigen Enkels halten Barbara Thiel fit.
Die Schulaufgaben des 11-jährigen Enkels halten Barbara Thiel fit. Bildrechte: Barbara Thiel

Es sei eine tägliche, aber erfüllende Aufgabe. Bereits vor 8 Uhr morgens ruft der Enkel an und dann geht es los. „Wir machen das über WhatsApp oder Discord. Mein Enkel fotografiert seine Aufgaben ab und schickt sie mir. Wenn er einen Text über ein Office-Programm schreibt, kann ich das direkt sehen.“ Die Digitalisierung hilft Barbara Thiel auch dabei, fit zu bleiben. Ihr Sohn hat ihr eine alte Wii eingerichtet, mit der sie virtuell trainieren kann. „20 bis 30 Minuten täglich mache ich Balanceübungen, Yoga und Aerobic.“ Das sei so wichtig, weil alle Arten von Vereinssport ausfallen.

Positive Rituale im Tagesablauf

Der Leipziger Detlef S. versucht es mit Gelassenheit. Dem 64-Jährigen ist die körperliche und mentale Gesundheit wichtig. „Sport, Ernährung, Kommunikation – all das ist doch trotz Lockdown möglich, wenn auch anders als vor einem Jahr“, sagt er. Bereits vor der Pandemie habe er sich damit beschäftigt, wie man gut durchs Leben und schwierige Situationen kommt. „Zwei Bücher haben mir die Augen geöffnet: ‚Jetzt. Die Kraft der Gegenwart‘ von Eckhart Tolle und ‚Die Sieben Wege zur Effektivität‘ von Stephen Covey.“ Die Prinzipien, die er daraus gelernt habe, könne er nun anwenden. Etwa positive Rituale in den Tagesablauf einzubauen. „Ich sage mir jeden Tag, dass es mir gut geht. Ich schaue aus meiner Wohnung auf den Elstermühlgraben, das ist ein Privileg, das ich jeden Tag wertschätze.“

Halt in der Familie finden

Rocco Stade ist im Lockdown auf den Hund gekommen. Von einem Tierhilfeverein hat er einen Mittelspitz zu sich geholt – und der Vierbeiner gibt ihm Halt und Kraft. „Ich habe endlich ausreichend Zeit für Haus, Hof und Tiere.“ Der 48-Jährige aus Martinroda in Thüringen pflegt neben dem neuen Hund auch noch eine Streuobstwiese, eine Heuwiese, Hühner und Kaninchen. Das alles sei ein guter Ausgleich zu seiner Arbeit als Servicetechniker und der Ersatz für das Darts-Spielen im Verein, das wegen des Lockdowns nicht möglich ist.

Gute Balance aus Nähe, Tagesrhythmus und Freiraum

Kraft schöpft Kathleen Wiedenhöft vor allem aus ihrer Familie, aus einem festen Tagesablauf und gemeinsamen Erlebnissen.  „Wir haben Skat in der Familie eingeführt und versuchen regelmäßig, an die frische Luft zu gehen“, sagt die 43-Jährige aus Erfurt. Wichtig seien gemeinsame Mahlzeiten.

Wir versuchen, viel zusammen zu sein, damit jeder seine Sorgen, Nöte aber auch schöne Erlebnisse vom Tag erzählen kann.

MDRfragt-Teilnehmerin Kathleen Wiedenhöft aus Erfurt
Die Familie von Kathleen Wiedenhöft hat im Lockdown eine Passion fürs Skatspielen entwickelt.
Die Familie von Kathleen Wiedenhöft hat im Lockdown eine Passion fürs Skatspielen entwickelt. Bildrechte: Barbara Thiel


Eine gute Balance aus Nähe, Tagesrhythmus und Freiraum zu finden, sei die Herausforderung. „Da wir zu dritt in einem Reihenhaus wohnen, hat jeder genug Platz, um seinen eigenen Interessen nachzugehen - Nähen, Video-Spiele, Modelleisenbahn, Sport und ähnliches.“ Außerdem hat die Familie verschiedene Filmreihen für sich entdeckt, schaut Natur- und Reisedokus. „Das gibt Kraft, denn auch Urlaubsziele sollen irgendwann wieder gefunden werden. Das gibt Perspektive.“

Zurück zu den Wurzeln tut gut

Michaela Fritzsche hat im Lockdown die Liebe zum Lesen wieder aufflammen lassen. „Wir sind sonst eine sehr aktive Familie, wir gehen viel ins Theater, in Konzerte, treffen Freunde. Aber zum Lesen bin ich in den vergangenen zehn Jahren fast gar nicht gekommen.“ Das hat sich nun geändert, erzählt die 44-jährige Magdeburgerin, die als Schulsekretärin arbeitet.

In meinem Regal warteten viele Bücher, die ich geschenkt bekommen habe. Meine Familie musste sich erst mal dran gewöhnen, dass ich mich so in ein Buch versenke.

Michaela Fritzsche ist MDRfragt-Teilnehmerin aus Magdeburg

„Back to the roots“, also zurück zu den Wurzeln, sei das momentane Motto. „Der Lockdown hat uns auf uns zurückgeworfen und das tut uns gut, obwohl die Lage insgesamt schlimm ist.“ Sonst lasse man sich viel berieseln, nun müsse man selbst aktiv werden. „Mein Mann fährt jetzt wieder Fahrrad“, erzählt Michaela Fritzsche.

Familie Fritzsche kann der Ruhe derzeit einiges abgewinnen
Familie Fritzsche kann der Ruhe derzeit einiges abgewinnen Bildrechte: Michaela Fritzsche

Das „Was-gibt-uns-Kraft-ABC“ der MDRfragt-Gemeinschaft

Mehr als 6.000 MDRfragt-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer haben uns geschrieben, was ihnen in der aktuellen Zeit Kraft gibt. Die Antworten sind vielfältig und machen Mut. Darum haben wir aus den Antworten ein „Was-gibt-uns-Kraft-ABC“ erstellt. Für den Hausgebrauch in der Coronakrise.

A – Ausmisten

Aufräumen, entrümpeln, Fotos ordnen, Bücher aussondern, persönliche Unterlagen ordnen und ausmisten, Bank und Versicherungsunterlagen prüfen, Steuererklärung tätigen, Dateien im Laptop ordnen und löschen, Auto mal richtig innen reinigen, usw.

Teilnehmerin aus Jena

B – Basteln / Backen / Bewegung / Beten / Bartpflege

Da die Friseure und Barbiere geschlossen sind, habe ich mir geschworen, seit März 2020 Haare und Bart lang wachsen zu lassen und es macht schon viel Freude, wenn man sieht, wie schnell doch alles wächst, vielleicht auch über die Zeit nach Corona hinaus. Haar- und Bartpflege sind meine neuen Rituale, auch wenn andere es anders sehen.

Teilnehmer aus Halle

Mir hilft mein Glaube durch den Lockdown zu kommen. Freude bereiten mir mein Glaube und die Beschäftigung damit.

Teilnehmer aus Leipzig

Ich habe das Kochen, Backen und selber herstellen von Lebensmitteln für mich entdeckt. Man hat ja mehr Zeit, um sich der Küchenarbeit zu widmen.

Teilnehmerin aus dem Landkreis Leipzig

C – Chorproben online

Besonders positiv und überraschend ist der Zusammenhalt im Kirchenchor mit digitalen Proben und eigener Whatsapp Gruppe.

Teilnehmerin aus Zwickau

D – Darts spielen

Ich spiele Dart zu Hause, damit ich überhaupt etwas anderes machen kann, als ich gern würde.

Teilnehmer aus dem Vogtlandkreis

E – Enkel

Kraft gibt mir, dass ich mit meinem Enkel Schule mache, um meine Tochter zu entlasten.

Teilnehmerin aus Zwickau

F – Familie & Freunde / Fahrrad fahren / Fotografieren

Mein Mann und ich freuen uns auf wärmere Temperaturen, denn dann geht's wieder aufs Fahrrad wie die Jahre vorher auch. Bewegung an der frischen Luft ist toll. Schön ist es für mich, draußen zu sein und etwas für mein Wohlbefinden zu tun - egal welches Wetter. Natürlich ist es bei Sonnenschein schöner als bei grauem Wetter.

Teilnehmerin aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Ich habe Freude am Fotografieren der Natur entdeckt.

Teilnehmerin aus Dessau-Roßlau

G – Glaube & Gelassenheit / Gartenarbeit / Gartensauna

Wir haben aufgrund von Corona mehr Zeit füreinander und das genießen wir sehr! Zudem hilft wöchentliche Entspannung in unserer eigenen Gartensauna, die wir uns wegen Corona gebaut haben! Am Ende sollte man immer positiv denken und sich an den kleinen Dingen des Alltags erfreuen und glücklich sein, dass man selbst noch gesund ist!

Teilnehmerin aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Freude haben wir jetzt an der Vogelfütterung und Beobachtung. Hab jetzt einen Meisennistkasten gekauft und hoffe, dass die Vögel im Frühjahr drin brüten.

Teilnehmerin aus Magdeburg

Wir haben Gott sei Dank einen Garten und da gibt es genügend zu tun. Im April oder Mai sind bestimmt die Baumärkte wieder offen.

Teilnehmer aus Chemnitz

H – Humor / Hilfsbereitschaft / Haustiere / Handarbeiten

Immer versuchen auch zu lachen, denn trotz allem geht's im Leben nicht ohne Humor und dankbar sein, was man im Leben schon erleben durfte.

Teilnehmer aus dem Vogtlandkreis

Die familiäre und nachbarliche Hilfe und auch dazu allgemeine Hilfsbereitschaft der meisten Mitmenschen gibt mir Kraft.

Teilnehmerin aus Magdeburg

Meine Haustiere (2 Zwergkaninchen, 1 Katze und 1 Hund) bereiten mir tagsüber, wenn ich ohne meine Partnerin bin, große Freude und Beschäftigung. Ohne sie alle ginge es mir deutlich schlechter.

Teilnehmerin aus Erfurt

I – Internet

Ich wohne auf dem Dorf mit eigenem Grundstück und habe genügend Möglichkeiten, mich sinnvoll zu beschäftigen. Außerdem hilft mir das schnelle Internet, um Kontakte zur "Außenwelt" zu pflegen.

Teilnehmer aus Zwickau

Heute hatten wir eine Online-Weinprobe. Das war super toll und hat selbst ohne Corona so viele Vorteile. Ich hoffe, dass wir bald die vollen Potentiale der Digitalisierung nutzen können. Nicht, weil ich nicht auf analog stehe, im Gegenteil, sondern weil es manche Lücken der analogen Welt erfolgreich schließen kann.

Teilnehmerin aus Meißen

J – Joggen

Kraft gibt mir die Natur. Egal, bei Wind und Wetter joggen oder walken gehe ich fast jeden Tag.

Teilnehmerin aus dem Saale-Holzland-Kreis

K – Kochen & Klavier spielen

Ich lerne zu Hause Klavier spielen autodidaktisch.

Teilnehmer aus Dresden

Man hat mehr Zeit miteinander, man kocht öfter leckeres Essen, probiert verschiedene neue Rezepte aus und man genießt Spaziergänge wesentlich intensiver.

Teilnehmer aus Nordhausen

L – Lesen

Sich mit Dingen zu beschäftigen, die man früher eher weniger gemacht hat, z.B. mehr lesen

Teilnehmer aus Gera

M – Malen / Mediatheken / Musik

Zwar habe ich kein neues Hobby angefangen, aber ich habe meine Liebe für das Malen wiederentdeckt, so dass ich mich wann immer möglich vor die Leinwand setze und anfange zu malen. Dabei kann ich gut abschalten und all die Sorgen, Nöte und Ängste während dieser harten Zeit zumindest für eine kurze Zeit vergessen.

Teilnehmer aus Leipzig

Um dem Blues zu entgehen, verbinden wir den täglichen 5-Uhr-Tee mit einer "Home-Kultur-Veranstaltung", suchen uns ein Thema aus, zu dem wir gern etwas mehr wissen möchten. Viel Inspiration liefert dazu das umfangreiche Angebot der Mediatheken. Oft wirkt das dann den restlichen Tag und darüber hinaus noch nach.

Teilnehmer aus Leipzig

Fast vergessene Schätze wurden wieder aktiviert (Schallplatten, Musikkassetten, CD u. DVD) dabei wurden Erinnerungen wieder wach.

Teilnehmer aus dem Vogtlandkreis

N – Nähen

Ich habe mein Hobby "Nähen" verstärkt und mir eine Overlock-Maschine zugelegt. Ich fertige Kleidungsstücke für die gesamte Familie an. Das hält mich seelisch und moralisch "bei der Stange".

Teilnehmerin aus Stendal

O – Oma und Opa

Als neues Ritual hat sich für mich das allabendliche Gutenachtgeschichte-Vorlesen über die bildgebenden Medien herauskristallisiert. Meine Enkelin freut sich sehr und Oma kann trotzdem etwas für sie tun. Beide freuen sich jeden Abend zu Sehen und den Tag zu Beenden.

Teilnehmerin aus Dessau-Roßlau

P – Podcasts hören

Ich versuche jeden Tag mindestens eine Stunde zu lesen und habe dadurch ein altes Hobby neu entdeckt. Ich höre sehr viel Musik und Podcasts.

Teilnehmerin aus Halle

Q – Quatschen

Freunde sind sehr wichtig. Wir unterhalten uns per Telefon oder Videochat.

Teilnehmer aus Leipzig

R – Renovieren / Rätseln

Wir hoffen,dass wir bald wieder unsere Freunde und Bekannten treffen können. Bis dahin halten wir uns mit Kreuzworträtsel, lesen und Brettspielen am Leben.

Teilnehmerin aus dem Harz

S – Spaziergänge / Sprachen lernen / Schaumbad / Sport / Stricken / Schach

Regelmäßig treffe ich mich online mit Freundinnen zum Sport und gemeinsamem Austausch danach.

Teilnehmerin aus Leipzig

Als ehemaliger selbständiger Handwerksmeister mit großem Anwesen und den anfallenden Renovierungen und Gartenarbeiten habe ich zum Glück genug Ablenkung.

Teilnehmer aus dem Erzgebirgskreis

T –Trampolin springen

Wir sind froh, dass wir ein Eigenheim mit großem Grundstück haben. Unser Haus hat genügend Platz für Rückzugsmöglichkeiten und das Grundstück bietet mit Trampolin und Spielplatz Ausgleich für die Kinder.

Teilnehmerin aus dem Landkreis Bautzen

U – Urlaub planen

Ich habe ein Ziel, unser gebuchter gemeinsamer Urlaub mit unserem Sohn und unserer Schwiegertochter im August ins Salzburger Land und hoffe, dass bis dahin eine gewisse "Normalität" eingetreten ist. Einem Kurzurlaub Ende April ins Alte Land dagegen sehe ich sehr skeptisch entgegen.

Teilnehmerin aus Stendal

V – Videospiele

Ich telefoniere oft mit Freunden in Bayern und spiele gerne Videospiele mit Ihnen, online natürlich.

Teilnehmer aus der Börde

W – Wandern

Wandern in der Näheren Umgebung helfen in der Situation auch weiter. Wir wohnen im Elbsandsteingebirge.

Teilnehmerin aus der Sächsischen Schweiz

Da wir Rentner sind gehen wir sehr viel wandern und entdecken sogar in unserer näheren Umgebung neue Wanderwege.

Teilnehmerin aus dem Kyffhäuserkreis

Y – Yoga

Ich habe wieder mit Yoga begonnen per DVD, da Reha Sport derzeit nicht möglich ist.

Teilnehmerin aus dem Kreis Hildburghausen

Z – Zusammenhalt / Zwischenmenschlichkeit

Der soziale Zusammenhalt im Kleinen gibt mir Kraft, diesen Wahnsinn zu überstehen.

Teilnehmer aus Chemnitz

Meine Familie rückt enger zusammen und wir kompensieren so den Mangel an sonstigen zwischenmenschlichen Kontakten!

Teilnehmerin aus Erfurt

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 16. Februar 2021 | 21:30 Uhr

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