Katzen in der Eremitage in St. Petersburg
In St. Petersburgs Eremitage leben dutzende Katzen Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Weltkatzentag Sankt Petersburg: Warum in der Eremitage dutzende Katzen leben

In dem weltberühmten Palastkomplex im Herzen der Stadt leben dutzende Katzen. Grund ist die Katzenliebe des Stadtgründers Peters des Großen.

Katzen in der Eremitage in St. Petersburg
In St. Petersburgs Eremitage leben dutzende Katzen Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Schon Zar Alexej Michailowitsch war von Katzen begeistert. Dank ihm ist das weltweit erste Katzengemälde entstanden. "Die Ruhige" – so der Titel des Porträts seiner Katze, eine Anspielung auf die Sanftmut des Zaren.

Sein Sohn, Peter der Große, soll dagegen grausam gewesen sein. Nicht aber zu den Katzen! So soll er angeordnet haben, die Straßenkatzen von Sankt Petersburg zu füttern und gut zu behandeln. Und auch bei Peters Tochter Elisabeth bricht die Liebe zu den Samtpfoten nicht ab.

Lebenslanges Wohnrecht für Katzen

Sie bestellte 1745 die erste Katze aus Kasan an den Petersburger Hof. Bis heute haben sie in der Eremitage lebenslanges Wohnrecht. Und damit nicht genug: in Sankt Petersburg wurde den Katzen sogar ein Denkmal gesetzt.

Es erinnert an jene Katzen, die während des Zweiten Weltkriegs die Stadt vor einer Rattenplage bewahrt haben. Die jüngste Katzen-Skurrilität Sankt Petersburgs: Die „Katzenrepublik“ – Europas erstes Katzen-Café.

Katzen in der Eremitage in St. Petersburg 3 min
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In der weltberühmten Eremitage von Sankt Petersburg leben dutzende Katzen. Grund ist die Katzenliebe des Stadtgründers Peter der Große.

Fr 17.11.2017 16:31Uhr 02:56 min

https://www.mdr.de/nachrichten/osteuropa/land-leute/katzen-eremitage-russland-102.html

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Über dieses Thema berichtete MDR auch im: TV | 05.11.2017 | 09:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. August 2019, 17:00 Uhr