Herbst 2016: Eine neue Hülle für Tschernobyl Notlösung für 100 Jahre

Arbeiter in Tschernobyl
Mit den Arbeiten an der Ummantelung waren Tausende Arbeiter beschäftigt. Um die Strahlenbelastung für sie so gering wie nur irgend möglich zu halten, wurde die Ummantelung 180 Meter entfernt vom Unglücksreaktor angefertigt. Bildrechte: IMAGO
Tschernobyl: gigantische Schutzhülle aus Stahl über dem Unglücksreaktor.
7.000 Tonnen Stahl und 400.000 Kubikmeter Beton waren 1986 eilends auf den havarierten Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl geschüttet worden. 25 Jahre dürfte der Sarkophag der enormen Strahlenbelastung standhalten, prognostizierten sowjetische Wissenschaftler damals hoffnungsvoll. Er bröckelte aber schon etliche Jahre früher und drohte einzustürzen. Eine neue Hülle musste her. Und zwar schnell. Bildrechte: IMAGO
Arbeiter in Tschernobyl
Mit den Arbeiten an der Ummantelung waren Tausende Arbeiter beschäftigt. Um die Strahlenbelastung für sie so gering wie nur irgend möglich zu halten, wurde die Ummantelung 180 Meter entfernt vom Unglücksreaktor angefertigt. Bildrechte: IMAGO
Tschernobyl: gigantische Schutzhülle aus Stahl über dem Unglücksreaktor
100 Jahre soll das Meisterwerk der Ingenieurskunst halten. Und diese Zeit wird man auch brauchen, erklären Wissenschaftler, um den Rückbau des 1986 explodierten Reaktors zu bewerkstelligen. Noch weiß freilich niemand, wie dieser Rückbau tatsächlich vonstatten gehen könnte. Denn unter dem neuen Wahrzeichen von Tschernobyl liegen noch an die 200 Tonnen strahlendes Material ...
(Über dieses Thema berichtete MDR AKTUELL auch im TV: 29.11.2016 | 21:45 Uhr.)
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