Hass und Gewalt Fremdenfeindliche Gewalt in Osteuropa

Mitglieder einer Bürgerwehr patrouilliert in der Stadt Gyongyospata in Ungarn.
Gyöngyöspata, Ungarn Ostern 2011 begann eine neofaschistische Bürgerwehr namens "Für eine bessere Zukunft" eine mehrwöchige Belagerung des von Roma bewohnten Dorfes Gyöngyöspata in Ungarn... Bildrechte: IMAGO
Mitglieder einer Bürgerwehr patrouilliert in der Stadt Gyongyospata in Ungarn.
Gyöngyöspata, Ungarn Ostern 2011 begann eine neofaschistische Bürgerwehr namens "Für eine bessere Zukunft" eine mehrwöchige Belagerung des von Roma bewohnten Dorfes Gyöngyöspata in Ungarn... Bildrechte: IMAGO
Roma in Gyöngopasta
Gyöngyöspata, Ungarn Die Mitglieder der Bürgerwehr übernahmen die Polizeigewalt im Dorf und spielten sich als Staatsgewalt auf. Sie terrorisierten die Roma und hielten schließlich noch eine Wehrsportübung hinter dem Dorf ab. Die Polizei griff nicht ein und die Regierung in Budapest rechtfertigte die Untätigkeit der Sicherheitskräfte mit dem Hinweis auf die von der Verfassung garantierte "Versammlungsfreiheit". Der amerikanische Geschäftsmann Richard Field evakuierte mit Hilfe des "Roten Kreuz" die Frauen und Kinder des Ortes. Bildrechte: IMAGO
Fackelzug der rechtsradikalen Partei JOBBIK und diverser paramilitaerischer Organisationen im Rahmen ihrer volksverhetzenden Kampagne gegen Zigeunerkriminalitaet.
Hejoszalonta, Ungarn Im April 2011 versetzten die rechtsnationale Partei Yobbik und andere paramilitärische Organisationen die in dem Dorf Hejoszalonta wohnenden Roma in Angst und Schrecken. Bildrechte: IMAGO
Fackelzug der rechtsradikalen Partei JOBBIK und diverser paramilitaerischer Organisationen.
Hejoszalonta, Ungarn Stundenlang marschierten die Rechtsnationalen durch die Straßen des Dorfs. Die Sicherheitskräfte schritten nicht ein. Die Roma mussten das gespenstische Treiben bis weit in die Nacht hinein geduldig ertragen. Bildrechte: IMAGO
Anhänger der rechtsextremen Partei DSSS greifen eine Roma-Unterkunft im tschechischen Ostrava an. Die Polizei kann den Übergriff unter Tränengaseinsatz verhindern.
Ostrava, Tschechien Im September 2013 versuchten Anhänger der rechtsextremen Partei DSSS in Ostrava eine Roma-Unterkunft zu stürmen. Nur ein Großaufgebot der Polizei konnte die Erstürmung der Unterkunft verhindern. Die Neonazis skandierten: "Tschechien den Tschechen!" und "Zigeuner - geht arbeiten!" Bildrechte: IMAGO
Dinko Valev
Yambol, Bulgarien Dinko Valev aus dem kleinen Städtchen Yambol an der bulgarisch-türkischen Grenze hat es als Menschenjäger zu beträchtlicher Popularität gebracht. Nacht für Nacht patroulliert er im Frühsommer 2016 mit seiner Bürgerwehr "zum Schutz des Glaubens und der Frauen" am Grenzstreifen und machte Jagd auf Migranten, die den Grenzstreifen illegal überschritten. Die selbsternannten "Patrioten" legten den Migranten Fesseln an und schleppten sie zum Polizeiposten der Stadt. "Ich habe mich mit den Burschen unterhalten", kommentierte Bulgariens Ministerpräsident Borissov die Umtriebe der Yamboler Bürgerwehr, "und habe ihnen gesagt, jede Hilfe für die Polizei und die staatlichen Behörden ist willkommen." Bildrechte: dpa
Romadorf in Ungarn
Ungarn Zwischen 2008 und 2009 verübten Rechtsextreme in Ungarn landesweit zehn Anschläge auf Roma. Sechs Menschen starben bei den Terrorakten, 55 Menschen wurden teils schwer verletzt. Die drei Haupttäter wurden 2013 festgenommen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Bildrechte: IMAGO
Ein Wohnblock aufgenommen am 22.06.2013 im Stadtteil Lunik 9 in Kosice, Slowakei. Ab der Fertigstellung 1970 wurden in dem Stadtteil Roma angesiedelt. Heute leben dort mehr als 6000 Menschen.
Kosice, Slowakei Lunik 9 ist eine Plattenbausiedlung in der slowakischen Stadt Kosice. 6.000 Roma leben hier unter ärmlichsten Verhältnissen. 2013, Kosice war gerade Kulturhauptstadt Europas, veranlasste die Stadtverwaltung den Bau einer Mauer um die Siedlung herum. Grund für die Erichtung des Bauwerks waren Klagen der in der Nachbarschaft wohnenden Slowakenen, die sich duch die Roma belästigt fühlten. Proteste der EU nützten nichts. Bildrechte: IMAGO
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Mitglieder einer Bürgerwehr patrouilliert in der Stadt Gyongyospata in Ungarn.
Gyöngyöspata, Ungarn Ostern 2011 begann eine neofaschistische Bürgerwehr namens "Für eine bessere Zukunft" eine mehrwöchige Belagerung des von Roma bewohnten Dorfes Gyöngyöspata in Ungarn... Bildrechte: IMAGO