Russland Spezialeinheit übernimmt Schutz der Nationalteams bei der Fußball-WM

Mitglied der russischen Spezialeinheit Sobr bei einer Schießübung auf Scheiben
Sobr hatte zur WM auch einen Heimvorteil, denn das Sondereinsatzkommando verfügt in allen wichtigen russischen Städten über eigene Einheiten. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Mitglieder der russischen Spezialeinheit Sobr
Russland hat 2018 zum ersten Mal eine Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen. Besonderes Augenmerk galt der Sicherheit. Dafür setzte der Kreml auf seine Spezialkräfte. Für die Sicherheit aller 32 teilnehmenden Nationalmannschaften sorgte die russische Eliteeinheit Sobr, vergleichbar den Sondereinsatzkommandos (SEK) in den deutschen Bundesländern. Bildrechte: IMAGO
Mitglied der russischen Spezialeinheit Sobr bei einer Schießübung auf Scheiben
Sobr hatte zur WM auch einen Heimvorteil, denn das Sondereinsatzkommando verfügt in allen wichtigen russischen Städten über eigene Einheiten. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
zwei Spezialkräfte in dunklen Uniformen schießen in einen Raum, einer hält einen Schild
Die Spezialkräfte von Sobr bereiteten sich intensiv vor. Den Verantwortlichen war es wichtig, sich gut gerüstet zu präsentieren – und ließen Journalisten beim Training dieser Spezialkräfte zusehen. Das war in der Vergangenheit nicht selbstverständlich. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Mitglied der russischen Spezialeinheit Sobr, maskiert, mit Schild, leuchtende Armbinde
Manche von ihnen wie Leonid hätten gerne noch realitätsnäher geübt, etwa mit richtigen Granaten: "Dann hat man den Nebel, den Staub." Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
russischer General in Uniform vor roter Wandzeitung
Neben Sobr sollten zahlreiche Spezialeinsatzkommandos und Einheiten der Bereitschaftspolizei eingesetzt werden. Verantwortlicher General war Sergej Melikow. Er bezeichnete die WM als Mammutprojekt und betonte: Überall, wo Menschenmassen zusammenkämen, herrsche Terrorgefahr. Und es ließen sich leicht Unruhen anstacheln. "Das gilt es unbedingt zu verhindern." Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
junger Mann im dunklen Sweatshirt sitzt vor Notebook
Sicherheitsexperte Ruslan Lewijew vom regierungsunabhängigen Conflict Intelligence Team teilte diese Einschätzung. Die Anschlagsgefahr in Russland sei hoch, das Land für Terroristen aus Syrien und radikale Islamisten ein noch wichtigeres Ziel als der Westen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Rettungskräfte und Polizei auf einem PLatz in St.Petersburg
Der bisher jüngste Terroranschlag in Russland ereignete sich am 3. April 2017 in der Metro von Sankt Petersburg. 14 Menschen kamen ums Leben, als sich ein Selbstmordattentäter in die Luft sprengte. Bildrechte: dpa
Anschlag Wolgograd 2013
Und dass die Anschlagsgefahr bei großen Sportereignissen enorm steigt, mussten die Russen zu den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi am eigenen Leib erfahren: Bei einer Anschlagsserie kamen sechs Wochen vor den Spielen in Wolgograd insgesamt 40 Menschen ums Leben. Bildrechte: dpa
Das Fischt-Stadion in Sotschi
Wolgograd und Sotschi waren bei der Fußball-WM zwei von elf Austragungsorten. Im Bild: das olympische Fischt-Stadion in Sotschi am Ufer des Schwarzen Meeres.
(Über dieses Thema berichtet MDR Aktuell auch im TV: 09.02.2018 | 17:45 Uhr.)
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