Australien Buschbrände: Ausnahmezustand für Sydney verhängt

Die australischen Behörden haben den Ausnahmezustand für die Metropole Sydney und den Bundesstaat New South Wales verhängt. Grund sind schwere Buschbrände in der Region.

Wegen der schweren Feuer haben die Behörden einen siebentägigen Ausnahmezustand verhängt. Die Regierungschefin von New South Wales, Gladys Berejiklian, erklärte, Grund seien die "katastrophalen Wetterbedingungen". Mit der Verhängung des Ausnahmezustandes haben die Behörden nun die Möglichkeit, besonders schnell Geld bereitzustellen oder Einsatzkräfte zu mobilisieren. Außerdem können Strom- und Gasversorgung unterbrochen werden.

Hitze bis 46 Grad erwartet

Für Teile des Bundesstaates wurden für Donnerstag Temperaturen von rund 45 Grad Celsius vorhergesagt. Am Wochenende soll das Quecksilber dann sogar 46 Grad anzeigen.

Rauchschwaden über Sydney

Nördlich von Sydney wütet ein riesiger Buschbrand. Die Rauchschwaden ziehen in die Stadt. Wegen der giftigen Dämpfe sprechen Mediziner von einem öffentlichen Gesundheitsnotfall.

Bei den Buschbränden der vergangenen Monate kamen bisher sechs Menschen ums Leben. In ganz Australien brannten mindestens drei Millionen Hektar Land nieder.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 19. Dezember 2019 | 01:00 Uhr