Jan Frodeno aus Deutschland und Sebastian Kienle aus Deutschland jubeln auf dem Podium des Hawaii Ironman Triathlons.
Ironman-Weltmeister Jan Frodeno jubelt nach seinem dritten Triumph auf Hawaii. Neben ihm auf dem Podest der US-Amerikaner Tim O'Donnel und der deutsche Altmeister Sebastian Kienle (r.). Bildrechte: dpa

Hawaii Deutscher Doppelsieg beim Ironman

Bei der Ironman-WM auf Hawaii hat es zwei Mal Gold für Deutschland gegeben. Anne Haug sicherte sich als erste deutsche Triathletin überhaupt den Titel. Bei den Männern siegte Jan Frodeno – bereits zum dritten Mal in seiner Karriere und in neuer Rekordzeit.

Jan Frodeno aus Deutschland und Sebastian Kienle aus Deutschland jubeln auf dem Podium des Hawaii Ironman Triathlons.
Ironman-Weltmeister Jan Frodeno jubelt nach seinem dritten Triumph auf Hawaii. Neben ihm auf dem Podest der US-Amerikaner Tim O'Donnel und der deutsche Altmeister Sebastian Kienle (r.). Bildrechte: dpa

Beim Ironman auf Hawaii haben die deutschen Teilnehmer einen historischen Doppelsieg gefeiert. Anne Haug gewann als erste deutsche Triathletin den WM-Titel. Bei den Männern triumphierte Jan Frodeno.

Anne Haug triumphiert nach ihrem Sieg beim Ironman auf Hawaii
Anne Haug gelang als erster deutscher Triathletin der Triumph auf Hawaii. Bildrechte: dpa

"Das ist fantastisch, ich kann es selbst kaum glauben", sagte Haug. Die 36-jährige Bayreutherin bewältigte die 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und gut 42 Kilometer Laufen in 8:40:10 Stunden. Dabei gelang es ihr, beim Marathon mehr als acht Minuten Rückstand aufzuholen.

Silber ging an die Britin Lucy Charles, Bronze an Sarah Crowley aus Australien. Im vergangenen Jahr hatte Haug bei ihrem Debüt auf Hawaii Platz drei belegt.

Frodeno zum dritten Mal Ironman

Fast eine Stunde weniger benötigte Jan Frodeno für die Strecke: Er kam nach 7:51:13 Stunden ins Ziel und war damit so schnell wie kein Mensch zuvor bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii.

Jan Frodeno beim Radfahren beim Ironman auf Hawii.
Jan Frodeno holte den WM-Titel zum dritten Mal. Für die Deutschen war es der insgesamt zehnte Sieg auf Hawaii. Bildrechte: dpa

Frodeno holte sich nach 2015 und 2016 den Titel zum dritten Mal in seiner Karriere. Der 38-Jährige gewann vor dem US-Amerikaner Tim O'Donnell und dem Deutschen Sebastian Kienle, Sieger von 2014.

"Rekorde sind mir egal. Ich habe hier gewonnen, im Wimbledon unseres Sports. Das ist ein großartiges Gefühl", sagte der Olympiasieger von 2008 nach dem Triathlon. "Die letzten Meter haben mir nochmal einiges abgefordert. Aber die Fans haben mich ins Ziel geschrien."

Mit Frodenos Sieg ging der begehrte Titel zum sechsten Mal hintereinander nach Deutschland. Vorjahressieger Patrick Lange war auch an den Start gegangen, musste aber wegen Fieber und Schwindel aufgeben.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 13. Oktober 2019 | 06:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2019, 07:09 Uhr