Ohne Flecken und Streifen Natürliche Bräune: So wird Selbstbräuner richtig aufgetragen

Gerade im Winter sehnen sich viele nach einer sonnengeküssten Haut. Selbstbräuner sind eine Alternativ zum Solarium. Was Cremes, Tücher oder Lotions können und welche Fehler man vermeiden sollte, weiß Kosmetikexpertin Tina Pfau.

Eine Frau trägt sich Selbstbräuner mit einem Tuch auf.
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Schön gebräunt auch im Winter?

Ein gebräunter Teint sieht gesund und frisch aus. Doch im Winter ist das mit der sonnengeküssten Haut gar nicht so einfach. Der letzte Urlaub im Süden ist vielleicht schon einige Zeit her, die Sommerbräune schon verblasst. Doch die Kosmetikindustrie hat dagegen einiges auf den Markt gebracht: Selbstbräuner-Cremes, Tücher, Lotions und mehr. Diese Produkte sollen schnell und unkompliziert zur gebräunten Haut verhelfen.

Wie sollte man die Haut vorbereiten?

Bevor Sie zum Selbstbräuner greifen, sollten Sie ein Peeling machen, damit das Ergebnis nicht fleckig wird. Aber gönnen Sie Ihrer Haut nach dem Peeling etwas Ruhe, tragen Sie nicht sofort danach den Selbstbräuner auf. Außerdem sollten Sie den Selbstbräuner nicht direkt nach dem Baden oder Joggen benutzen, denn auf feuchter Haut wird die Farbe ungleichmäßig.

Auf rasierter Haut bringt der Selbstbräuner ein besseres Ergebnis. Am besten cremen Sie sich zuvor mit einer Lotion ein, besonders an den Knien und Ellbogen, dann lässt sich das Selbstbräuner-Produkt einfacher verteilen.

Wie sollte der Selbstbräuner aufgetragen werden?

Ziehen Sie unbedingt Handschuhe an, während Sie den Selbstbräuner auftragen. Beachten Sie die Anwendungshinweise des Herstellers. Versuchen Sie, das Produkt in kreisenden Bewegungen aufzutragen.

Beginnen Sie bei den Beinen und arbeiten Sie sorgfältig, damit Sie keine Stelle vergessen. Bei Knien, Knochen und Ellbogen können Sie noch etwas Bodylotion untermischen, da diese Körperstellen verhornter sind und die Farbe dort intensiver angenommen wird.

Was tun, wenn etwas schief gegangen ist?

Duschen Sie warm und versuchen Sie, die Stelle mit einem Schwamm zu reinigen oder greifen Sie auch hier wieder zum Peeling. Funktioniert das nicht, können Sie die Flecken mit Zitronensaft behandeln.

Wie lange hält die Bräune?

Selbstbräuner wirken nur oberflächlich – anders als bei UV-Strahlen, die die Haut tiefer bräunen. Deshalb hält die Bräune auch nur kurz an. Von unserer oberen Hautschicht lösen sich täglich unzählige Hautschüppchen, somit lösen sich auch die Farbpigmente des Selbstbräuners. Je nachdem, wie stark sich die Haut schuppt, hält die Farbe fünf bis sieben Tage.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR um 4 | 27. Januar 2020 | 17:00 Uhr