Pazifik-Inselstaat Mehr als 20 tote Kinder bei Masern-Epidemie in Samoa

Im Südpazifik-Inselstaat Samoa ist eine Masern-Epidemie ausgebrochen. Mehr als 20 Kleinkinder sind bereits gestorben. Die Zahl der Erkrankten hat sich in der vergangenen Woche auf fast 1.650 verdoppelt. Unicef und Australien schicken Hilfen.

Masernvirus
Unicef schickte 11.000 zusätzliche Masern-Impfdosen nach Samoa. Bildrechte: imago/Science Photo Library

In Samoa sind bei einer Masern-Epidemie bereits mehr als 20 Kleinkinder gestorben. Das teilte die Regierung des Südpazifikstaates mit. Die Zahl der erkrankten Menschen verdoppelte sich in der vergangenen Woche auf fast 1.650 Fälle.

Unicef schickt 11.000 zusätzliche Masern-Impfdosen

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) lieferte zusätzliche 11.000 Impfdosen. Außerdem arbeitet Unicef mit der Regierung Samoas daran, die weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern. Auch Australien sandte ein Expertenteam nach Samoa.

Der Inselstaat im Südpazifik hat nur 200.000 Einwohner. Die Behörden hatten nach ersten Todesfällen Ende Oktober zu ersten Mal von einer Masern-Epidemie gesprochen. Mitte November rief die Regierung den Notstand aus.

Masern sind hochansteckend

Masern werden durch das Einatmen infektiöser Tröpfchen (Sprechen, Husten, Niesen) sowie durch Kontakt mit infektiösen Sekreten aus Nase oder Rachen übertragen. Das Masernvirus führt bereits bei kurzem Kontakt mit infektiösen Tröpfchen zu einer Infektion und löst bei über 95 Prozent der ungeschützten Infizierten Krankheitssymptome aus.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 23. November 2019 | 09:30 Uhr

9 Kommentare

Strafrechts-Profit-eur vor 33 Wochen

Es steht da, dass, wenn der übliche Masernverlauf komplikationsfrei verläuft, dass dann bei den äußert seltenen Ausnahmefällen mit Komplikationen, die Masern nicht oder nicht allein ursächlich sein können. Das ist das 1x1 wissenschaftlicher Arbeitsweise.
Dass der Masernvirus temperaturempfindlich ist, steht im RKI-Ratgeber Masern. Das andere ist bekannt.

Ansonsten dürfen Sie folgende Arbeit zur Kenntnis nehmen:
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Alexander S. Kekulé Institut für Biologische Sicherheitsforschung, Halle (Saale): "MASERN-SCHUTZIMPFUNG IN DEUTSCHLAND: EPIDEMIOLOGISCHE LÜCKEN UND HANDLUNGSOPTIONEN"
Freigegebene Vorabversion, 22. Oktober 2019
Sie ist ins Internet gestellt.

Beim PEI sind allein 22450 schwerwiegende Fälle und davon 391 Todesfälle bei einer außerordentlich hohen Dunkelziffer angegeben.
google "Datenbank mit Verdachtsfällen von Impfkomplikationen (DB-UAW)"

Tote, bei denen AUCH Masern festgestellt wurden, gibt es nur ca. 1 / Jahr (RKI Ratgeber Masern).


MDR-Team vor 33 Wochen

Lieber Strafrechts-Profit-eur,
wir haben nichts falsch verstanden. Sie können gern selbst nachrecherchieren. Woher beziehen Sie Ihre Behauptungen? Gibt es seriöse Quellen?
Des Weiteren weist das Robert-Koch-Institut im Übrigen darauf hin, dass das Stillen keinen Schutz ge­gen Ma­sern beim Säugling bewirkt.
Beste Grüße die MDR.de-Redaktion.

Strafrechts-Profit-eur vor 33 Wochen

Und nochmals
Massern verlaufen völlig harmlos, wie im RKI-Ratgeber Masern nachzulesen.

Nur bei ca. 1 von 1000 Fällen kommt es zu Komplikationen.

Das heißt nichts anderes, als dass bei diesen statistischen Ausreißern nicht allein die Masern ursächlich sein können, sondern weitere Faktoren hinzugekommen sein müssen, oder die weiteren Faktoren sogar die alleinige Ursache für die Komplikationen sind.

Solche weiteren Faktoren sind
- Behandlungsfehler, z.B. Fiebersenkungen oder vorangegange Impfungen bei bestehen einer Erkrankung
- unzureichende soziale Verhältnisse, wie unzureichend beheizte Wohnungen und Mangelernährung
- Altersschwäche

Diese Masern-Kampagen nehmen nun so einen Komplikationsfall, verschweigen die Ursachen der Komplikationen und setzen darauf eine Zwangsbehandlungs-Kampagne.
So sind sie unsere Contergans.

Und Heribert54 hat es auch Jahrzehnte nach NS-Zwangsbehandlungsprogrammen, nach Contergan, Lipobay, Pandemrix, Leukotomien und und und nichts verstanden.