Coronavirus Erneut Rekord an Neuansteckungen in den USA

Die USA haben einen weiteren Rekord an Neuinfektionen innerhalb eines Tages seit Beginn der Corona-Pandemie verzeichnet: 66.627 neue Corona-Fälle wurden am Samstag gemeldet.

Passanten tragen Mundschutz, um eine Verbreitung des Coronavirus zu verhindern während sie an einem Wandgemälde eines wiedereröffnetes Geschäfts vorbei gehen.
Wieder haben die USA einen Höchststand an Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Bildrechte: dpa

Die Johns-Hopkins-Universität (JHU) hat am Samstag 66.627 Neuinfektionen innerhalb eines Tages in den USA gemeldet. Das ist einer neuer Rekordwert. Seit Beginn der Pandemie haben sich laut JHU 3,2 Millionen Menschen in den USA mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 134.000 starben.

Freizeitparks öffnen trotz Corona

Ein großer Teil der Neuinfektionen wird aus den südlichen und westlichen Bundesstaaten gemeldet. So gab es in Florida laut Behörden mehr als 10.000 Neuinfektionen an einem Tag.

Trotz der steigenden Zahlen öffnet der Freizeitpark "Walt Disney World". Als Vorsichtsmaßnahme müssen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, am Eingang soll die Temperatur der Besucher gemessen werden.

Trump zeigt sich mit Maske

Bei dem Besuch eines Militärkrankenhauses trat US-Präsident Donald Trump erstmals mit einem Mundschutz vor Kameras auf. Zwar hatte Trump im April die Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC verkündet, zu denen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gehört. Doch hatte der Präsident abgelehnt, selbst eine Maske zu tragen.

Vor Journalisten sagte Trump nun, er fände es großartig eine Maske zu tragen. Er sei nie gegen Masken gewesen. Aber er glaube, es gebe eine Zeit und einen Ort dafür.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 12. Juli 2020 | 07:15 Uhr

7 Kommentare

mattotaupa vor 4 Wochen

"Die Infizierten sind doch egal," ist das so? etliche der angeblich genesenen plagen sich immer noch mit infektionsfolgen und bislang weiß niemand, ob daraus langzeitfolgen werden. mal abgesehen davon, daß es nur corona-tote gibt, wenn es zuvor corona-infizierte gab. verhindert man corona-infektionen, verhindert man corona-tote. demnach sind die infizierten eben nicht egal. ps: die pharma-industrie verdient an der behandlung von langwierigen chronischen erkrankungen am meisten (weit mehr als an impfungen). die verharmlosung von krankheiten, welche langfristigen behandlungserfordernissen führen, ist also durchaus im interesse der pharma-industrie. wieso decken sich ihre interessen mit denen der pharma-industrie?

mattotaupa vor 4 Wochen

"warum wird immer über andere Länder wegen negativen Ereignissen berichtet?" warum sollte es nur noch inlandsnachrichten geben? warum ist es negativ, wenn das "stabile genie" nun doch endlich einsieht, daß masken gar nicht so falsch sind? "haben in Deutschland genug vor der eigenen Tür zu kehren!" bestreitet der artikel doch gar nicht. nur weil die polizei noch nicht alle mörder gefangen hat, darf sie sich doch trotzdem um laden- oder autodiebe kümmern. nur weil es hierzulande auch probleme gibt, darf ein journalist trotzdem nachrichten aus dem ausland vermelden.

Peter vor 4 Wochen

Na mein Lieber, schauem wir mal auf die Toten.
134.000 in den USA heißt bezogen auf die Einwohnerzahl das Vierfache im Verhältnis zu Deutschland.
Man kann daraus durchaus schlussfolgern, wer seine Mitbürger gut bzw. grottenschlecht durch die Corona-Krise geführt hat.