Ab Mitte Dezember Keine Maut mehr in Österreich auf grenznahen Autobahnen

Österreich erhebt ab Mitte Dezember auf grenznahen Autobahnabschnitten keine Maut mehr. Davon profitieren vor allem Grenzpendler und Touristen. Das Nachbarland erhofft sich eine Verkehrsentlastung auf Landstraßen.

Ein Verkehrsschild weist auf der Autobahn 8 in Richtung Österreich auf die in Österreich geltende Maut auf Schnellstraßen und Autobahnen hin
In Österreich gibt es die Autobahnmaut für Pkw, die deutschen Pläne dazu sind vorerst gescheitert. Bildrechte: dpa

Die Mautbefreiung auf fünf grenznahen Autobahnabschnitten in Österreich ist beschlossene Sache. Der österreichische Bundesrat stimmte am Donnerst einer entsprechenden Gesetzänderung zu. Das Gesetz tritt zum 15. Dezember in Kraft.

Davon profitieren viele Grenzpendler und Touristen. Ziel ist auch, den Ausweichverkehr auf Landstraßen zu verringern. Viele Fahrer nutzen auf ihrem Weg nach oder durch Österreich die Landstraßen, um die Mautgebühr zu sparen. Über die Mautbefreiung wurde in Österreich und Bayern bereits seit vielen Jahren diskutiert.

Beschluss rechtzeitig zur neuen Ski-Saison

Die Ausnahmen beziehen sich jeweils nur auf wenige Kilometer von der Grenze ins Landesinnere. Beispiele sind:

  • Westautobahn (A1) zwischen dem Walserberg und der Anschlussstelle Salzburg Nord
  • Inntalautobahn ( A12 ) zwischen der Grenze und der Anschlussstelle Kufstein-Süd  
  • Rheintal/Walgau-Autobahn A14 bis Anschlussstelle Hohenems

Eine Vignette kostet im kommenden Jahr in Österreich für zehn Tage 9,40 Euro, für das ganze Jahr 91,10 Euro.

 

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 05. Dezember 2019 | 16:38 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Dezember 2019, 18:12 Uhr