Ein Hubkapazitätskran in der Nähe der Margaretenbrücke auf der Donau, hebt das gesunkene Schiffswrack auf.
Ein Hubkapazitätskran in der Nähe der Margaretenbrücke auf der Donau, hebt das gesunkene Schiffswrack auf. Bildrechte: dpa

Nach Unglück auf Donau Erste Leichen aus Schiffswrack geborgen

Mit einem Spezialkran wird am Dienstag in Budapest ein vor fast zwei Wochen gesunkenes Schiff geborgen. Wegen der starken Strömung konnten Taucher nicht an das Wrack heran, um die Leichen der insgesamt acht Vermissten aus dem Wasser zu holen.

Ein Hubkapazitätskran in der Nähe der Margaretenbrücke auf der Donau, hebt das gesunkene Schiffswrack auf.
Ein Hubkapazitätskran in der Nähe der Margaretenbrücke auf der Donau, hebt das gesunkene Schiffswrack auf. Bildrechte: dpa

Nach dem tödlichen Schiffsunglück auf der Donau in Budapest hat die Polizei mit der Bergung des Schiffswracks und der darin eingeschlossenen Leichen begonnen. Wie die Polizei mitteilte, wird es voraussichtlich sechs Stunden dauern, um das Schiff aus dem Wasser zu heben.

Auch Taucher im Einsatz

Damit Taucher nach weiteren Vermissten suchen können, soll die Bergungsaktion in regelmäßigen Abständen unterbrochen werden. Die ersten Leichen der insgesamt acht Vermissten wurden bereits aus dem Wasser geholt.

33 Passagiere aus Südkorea an Bord

Das Ausflugsboot war Ende Mai auf der Donau im Stadtzentrum mit einem viel größeren Flusskreuzfahrtschiff zusammengestoßen und innerhalb weniger Sekunden gesunken. An Bord waren 33 Passagiere aus Südkorea und zwei Besatzungsmitglieder. Sieben Insassen überlebten, 20 Menschen konnten bislang nur noch tot geborgen werden.

Starke Strömung verhinderte Bergung

Wegen der starken Strömung war es Tauchern bisher nicht gelungen, in das Wrack vordringen. Gegen den Kapitän des Kreuzfahrtschiffs wird inzwischen wegen einer Gefährdung des Schiffsverkehrs mit Todesfolge ermittelt.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL FERNSEHEN | 11. Juni 2019 | 10:55 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Juni 2019, 13:12 Uhr