Tagelange Beeinträchtigungen Sahara-Sandsturm behindert Flugverkehr auf Kanaren

Auf den Kanarischen Inseln hat ein Sandsturm den Flugverkehr durcheinander gewirbelt. Auf den Flughäfen von Gran Canaria und Teneriffa ging zwischenzeitlich gar nichts. Flüge mussten auf andere Inseln umgeleitet werden.

Menschen in Puerto del Rosario auf Fuerteventura schützen sich gegen Sandsturm
In Puerto del Rosario auf Fuerteventura schützen sich die Menschen gegen den Sandsturm. Bildrechte: imago images/Agencia EFE

Ein Sandsturm aus der Sahara hat auf den Kanarischen Inseln den Flugverkehr durcheinander gewirbelt. Auf den Flughäfen von Gran Canaria und Teneriffa konnten seit Samstagnachmittag wegen schlechter Sichtverhältnisse keine Maschinen mehr starten und landen. Die Flugaufsicht bemühte sich, Flüge auf die Flughäfen von anderen Inseln des Archipels umzuleiten. Inzwischen ist der Flugverkehr auf den Inseln wieder angelaufen, teilte der spanische Flughafenbetreiber Aena mit.

Sturmböen bis 120 Kilometer pro Stunde

Auch die Inseln Lanzarote und Fuerteventura sind nach Behördenangaben von dem Sandsturm betroffen. Die Regionalregierung warnte vor starkem Wind mit Sturmböen von bis zu 120 Stundenkilometern. Der Sturm, bei dem der heiße Wind feinen Sandstaub aus der Sahara in Nordafrika mitbringt, könne mehrere Tage anhalten, hieß es. Die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln liegen rund 140 Kilometer vor der Küste von Marokko im Atlantik.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 23. Februar 2020 | 09:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2020, 18:40 Uhr