Blick auf Buenos Aires.
Auch in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires fiel der Strom aus (Archivbild). Bildrechte: dpa

Argentinien und Uruguay Stromausfall in Südamerika - 48 Millionen Menschen betroffen

Eine massive Störung im Stromnetz hat in Teilen Südamerikas für einen Stromausfall gesorgt. Bis zu 48 Millionen Menschen in Argentinien und Uruguay waren betroffen. Auch in Brasilien, Chile und Paraguay gab es Ausfälle.

Blick auf Buenos Aires.
Auch in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires fiel der Strom aus (Archivbild). Bildrechte: dpa

In Teilen Südamerikas ist am Sonntag der Strom ausgefallen. Wie der argentinische Energieversorger Edesur Argentina mitteilte, waren Argentinien sowie ganz Uruguay ohne Elektrizität. In den beiden Ländern leben zusammen 48 Millionen Menschen.

Auch Brasilien, Chile und Paraguay betroffen

Medienberichten zufolge gab es Stromausfälle in der Hauptstadt Buenos Aires sowie verschiedenen anderen Provinzen des Landes. Auch Teile Brasiliens, Chiles und Paraguays sollen von den Ausfällen betroffen gewesen sein.

In Buenos Aires begann der Strom nach einigen Stunden wieder zu fließen. Laut Edesur sollte die Normalisierung aber mehr als sechs Stunden dauern.

Massive Störung im Stromnetz

Als Grund für den Stromausfall wurde eine massive Störung im Stromnetz angegeben. Der uruguayische Anbieter UTE erklärte, das Problem sei am Morgen kurz nach 7 Uhr Ortszeit im argentinischen Netz aufgetreten. Es habe danach in ganz Uruguay sowie in einer Reihe argentinischer Provinzen einen Stromausfall verursacht.

Laut UTE war die Versorgung in Uruguay nördlich des Río Negro, an Teilen der Südküste und im Großraum Montevideo nach rund drei Stunden wieder hergestellt.

Gemeinsamer Staudamm

Argentinien und Uruguay teilen sich ein Stromnetz, das vom gemeinschaftlich betriebenen Staudamm Salto Grande ausgeht. Dieser befindet sich rund 450 Kilometer nördlich von Buenos Aires und rund 500 Kilometer nördlich von Uruguays Hauptstadt Montevideo.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 16. Juni 2019 | 14:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 16. Juni 2019, 20:40 Uhr