Sicherheitsmitarbeiter stehen auf einer von Wasser überfluteten Straße.
Die stärksten Niederschläge seit Jahrzehnten sorgen vielerorts für überflutete Straßen. Bildrechte: dpa

Japan Taifun "Hagibis" trifft auf Land - mindestens zwei Tote

Ein außergewöhnlich starker Wirbelsturm hat am Samstag die japanische Halbinsel erreicht. Extreme Regenfälle haben vielerorts zu Überflutungen und Erdrutschen geführt. Mehrere Menschen gelten als vermisst.

Sicherheitsmitarbeiter stehen auf einer von Wasser überfluteten Straße.
Die stärksten Niederschläge seit Jahrzehnten sorgen vielerorts für überflutete Straßen. Bildrechte: dpa

Der starke Taifun "Hagibis" hat am Samstag Japan erreicht. Der Wirbelsturm sei bei der südwestlich von Tokio gelegenen Izu-Halbinsel kurz vor 19 Uhr (Ortszeit) auf Land getroffen, teilte die japanische Wetterbehörde mit. Durch schwere Überflutungen und Erdrutsche wurde ersten Berichten zufolge ein Mensch getötet und mehr als 80 verletzt, einige von ihnen schwer. Mehrere Menschen gelten als vermisst. Bereits durch die ersten Ausläufer des Taifuns waren ein Mensch getötet und mehrere verletzt worden.

Erdbeben der Stufe 5,7 erschüttert Tokio

Der Wirbelsturm legte das öffentliche Leben in der japanischen Hauptstadt Tokio lahm. Flüge wurden gestrichen, in Tausenden Haushalten fiel der Strom aus. Kurz nach dem Eintreffen des Taifuns erschütterte dann auch noch ein Erdbeben der Stärke 5,7 die japanische Hauptstadt.

Die Straßen Tokios waren wie ausgestorben, weil die Behörden vor dem stärksten Wirbelsturm seit 60 Jahren gewarnt hatten. Im gesamten Land waren mehr als sechs Millionen Menschen aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Noch geben die Behörden keine Entwarnung. Die starken Regenfälle könnten zu Überflutungen führen, warnte ein Experte.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 12. Oktober 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2019, 10:59 Uhr

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