Coronavirus-Pandemie Ticker: Gericht in Bayern kippt Grillverbot an der Isar

Immer wieder prüfen Gerichte, ob Verbote in der Corona-Pandemie verhältnismäßig sind. Jetzt muss das Land Bayern ein Grillverbot an öffentlichen Plätzen zurücknehmen. Derweil hat die Stadt Leipzig erlaubt, dass RB-Leipzig sein Auftaktspiel in der neuen Fußball-Bundesliga-Saison vor über 8.000 Zuschauern austragen darf. Bundespräsident Steinmeier denkt nicht, dass die Gesellschaft durch die Pandemie gespalten wird. Die aktuellen Entwicklungen im Ticker.

Gruppe junger Leute beim Grillen am Flaucher an der Isar
Eine Gruppe junger Leute beim Grillen am Flaucher an der Isar. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Dienstag, 1. September 2020, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:03 Uhr | Infektionszahl in USA übersteigt die Sechs-Millionen-Marke

In den USA haben sich mittlerweile mehr als sechs Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte das US Center for Disease Control and Prevention (CDC) am Dienstag mit. Das sind gut 1,8 Prozent der Gesamtbevölkerung in den USA. Allein in den vergangenen 24 Stunden hatte es laut CDC insgesamt 32.087 Neuinfektionen gegeben.

Die USA sind mit Abstand das am stärksten von der Pandemie betroffene Land - sowohl bei den Infektions- als auch bei den Todesfällen. Die Zahl der Todesopfer stieg den Angaben zufolge auf 183.050. Die Corona-Krise hat enorme Auswirkungen auf die US-Wirtschaft. Rund 22 Millionen Menschen haben ihren Job verloren.

21:09 Uhr | Gericht: Grillverbot ist unverhältnismäßig

Der bayerische Verwaltungsgerichtshof hat das bayernweite Grillverbot auf öffentlichen Plätzen etwa in Parks oder Grünanlagen gekippt. Das Gericht entschied am Dienstag, ohne eine Differenzierung etwa der Teilnehmerzahl oder der konkreten Umstände sei ein derartiges Verbot unverhältnismäßig. Gegen die seit Juni geltende Regelung hatte nach Angaben des Bayerischen Rundfunks ein 45-Jähriger Mann. In seiner Klage hatte der Mann geltend gemacht, im Bereich der Isar in München grillen zu wollen - dort treffen sich bei schönem Wetter oft hunderte Menschen und grillen. Mit dem Gerichtsbeschluss ist Grillen an öffentlichen Plätzen in Bayern ab Mittwoch wieder erlaubt, sofern die allgemeinen Corona-Auflagen und die Abstandsregeln eingehalten werden.

20:53 Uhr | Österreich hofft auf Impfstoff Anfang 2021

Die österreichische Regierung hält erste Impfungen gegen das Coronavirus ab Januar für möglich. Gesundheitsminister Rudolf Anschober sagte am Dienstag, man hoffe, bis zum Jahreswechsel 600.000 Impfdosen für 300.000 Menschen zu erhalten. Bei den ersten Impfungen sollen seinen Angaben zufolge Beschäftigte im Gesundheitswesen und in der Pflege bevorzugt werden. Vergangene Woche hatte Österreich seine Teilnahme an einer EU-weiten Vereinbarung mit dem Pharmakonzern AstraZeneca bekanntgegeben. Die Europäische Union und die EU-Kommission verhandeln auch noch mit anderen Herstellern über Vorverträge, um verschiedene Impfstoffe zur Verfügung zu haben

18:57 Uhr | Steinmeier: "Nicht völlig verrückt machen lassen"

Trotz der teils gewaltsamen Demonstrationen gegen die Corona-Auflagen geht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nicht davon aus, dass die Gesellschaft durch die Pandemie gespalten wird. Man dürfe sich "nicht völlig verrückt machen lassen von dem, was wir da sehen", sagte er am Dienstag dem RBB-Sender Radioeins. Mit Blick auf die Umfragen betonte Steinmeier, dass 80 Prozent der Menschen "trotz aller Belastungen, trotz des Ärgers und obwohl der Mundschutz nervt, nach wie vor einverstanden sind mit den beschränkenden Maßnahmen." Zugleich gebe es Ablehnung gegenüber Politik und Demokratie. Die Politik müsse immer wieder versuchen, den Kontakt zu den Kritikern der Maßnahmen halten. Bei den Protesten am Wochenende in Berlin hatten Demonstranten die Treppen des Reichtstagsgebäudes gestürmt.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trifft Polizistinnen und Polizisten
Bundespräsident Steinmeier hatte am Montag Polizisten getroffen, die am Wochenende in Berlin im Einsatz waren. Bildrechte: dpa

18:05 Uhr | Kekulé: Große Fortschritte bei Corona-Behandlung

Der Virologe Alexander Kekulé sieht bei den Behandlungsmethoden gegen Covid-19 große Fortschritte. Er sagte im Podcast von MDR AKTUELL, die Intensivmedizin rette inzwischen deutlich mehr Menschenleben als zu Beginn der Pandemie. Als Grund nannte er Erkenntnisse zur besseren Behandlung. Dabei gehe es zum Beispiel um den vermehrten Einsatz von Blutverdünnern, die einen deutlichen Effekt brächten. Besorgt äußerte sich der Virologe über die Lage in Frankreich. Dort sei die Zahl der Fälle zuletzt innerhalb einer Woche um 74 Prozent gestiegen. Die Lage sei außer Kontrolle geraten, das Coronavirus breite sich landesweit aus.

17:58 Uhr | Drosten: Quarantänezeit stark verkürzen

Der Berliner Virologe Christian Drosten hat sich für eine Verkürzung der Quarantänezeit von 14 auf 5 Tage ausgesprochen. Mit diesem Vorschlag gehe er "bis an die Schmerzgrenze der Epidemiologie", sagte Drosten am Dienstag im NDR-Podcast. Es sei zwar eine "steile These" zu sagen, dass die Infektiosität nach fünf Tagen vorbei sei. Doch vermutlich gebe es keine Alternative, wolle man "nicht alle möglichen Schulklassen und Arbeitsstätten unter wochenlange Quarantäne stellen". Drosten regte zudem an, die fünf Tage "nicht für Tests zu verschwenden", sondern erst nach Ablauf zu testen, ob die Betroffenen infiziert waren und noch infektiös sind.

Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin
Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin: Christian Drosten. Bildrechte: dpa

16:26 Uhr | EU-Kommission rügt Ungarn wegen Grenzschließung

Die EU-Kommission hat Ungarn wegen seiner Grenzschließungen für europäische Bürger kritisiert. Die ungarische Regierung setzte am heutigen Dienstag ein Einreiseverbot für ausländische Staatsbürger in Kraft. Budapest verwies dabei auf den jüngsten Anstieg der Infektionszahlen in vielen Ländern. Die Reisebeschränkungen sollen zunächst einen Monat lang gelten. Ausnahmen gibt es jedoch für die Partner der sogenannten Visegrad-Gruppe, mit der Ungarn sich in Fragen der EU-Politik eng abstimmt. Polen, Tschechen und Slowaken können damit einreisen, wenn sie einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als fünf Tage ist. Die EU-Kommission sieht darin eine Diskriminierung gegenüber den anderen EU-Bürgern.

15:13 Uhr | Kabinett von Sachsen-Anhalt stellt neue Verordnung vor

In Sachsen-Anhalt soll es künftig verstärkt Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr und Geschäften geben. Man wolle sich dabei mit den Landkreisen und kreisfreien Städten absprechen, hieß es auf der Pressekonferenz der Landesregierung am Dienstagnachmittag. Sachsen-Anhalt ist das einzige Bundesland, das bei Verstößen gegen die Maskenpflicht kein Bußgeld verhängt.

Zugleich gibt es angesichts des niedrigen Infektionsgeschehen im Land weitere Lockerungen. In Gaststätten muss künftig kein Mindestabstand mehr eingehalten werden, wenn die Gäste durch Trennvorrichtungen voneinander getrennt sind. Auch müssen die Gaststätten keine Anwesenheitslisten mehr führen. Bei Veranstaltungen, Feiern und beim Besuch von Sportstätten sind die Listen aber weiter Pflicht. Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind bis zu 500 Besucher zugelassen, für Open-Air-Veranstaltungen bis zu 1.000 Personen. Clubs und Diskotheken dürfen ab 1. November wieder öffnen. Voraussetzung ist, dass ihre vorlegten Hygienekonzepte vom betreffenden Gesundheitsamt genehmigt werden. Auch Weihnachtsmärkte dürfen mit einem Hygienekonzept in Sachsen-Anhalt öffnen, sofern es die pandemische Lage zulässt. Die neue Verordnung soll am 15. September verabschiedet werden und zwei Tage später in Kraft treten.

14:57 Uhr | Für Bundesliga-Spiel von RB Leipzig über 8.000 Zuschauer zugelassen

RB Leipzig darf beim Auftaktspiel in die neue Saison der Fußball-Bundesliga offenbar einen Teil seiner Fans ins Stadion lassen. Wie mehrere Agenturen berichten, hat das örtliche Gesundheitsamt zur ersten  Partie gegen den FSV Mainz 05  den Einlass von 8.400 Fans genehmigt. Damit würden rund 20 Prozent der Plätze der gesamten Red-Bull-Arena belegt. Die Genehmigung soll allerdings abhängig vom aktuellen Infektionsgeschehen sein, sie könnte bei einem Negativ-Trend auch wieder kassiert werden. Die Tickets für das Spiel sollen unter Dauerkarten-Inhabern verlost werden und nicht in den freien Verkauf kommen. Das Spiel ist für den 20. September angesetzt.

14:11 Uhr | Auch in Polen hat neues Schuljahr begonnen

Auch in Polen hat das neue Schuljahr begonnen. Die Schüler werden wieder in den Schulen unterrichtet. Eltern dürfen die Schulen nicht betreten. Wie die Vorkehrungen in Zeiten von Corona sind und wie Familien reagieren, berichtet Jan Pallokat im Audio.

13:52 Uhr | Künftig Maskenpflicht bei Demonstrationen in Berlin

Der Berliner Senat verhängt eine generelle Maskenpflicht bei Demonstrationen. Das teilte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci nach einer Sitzung mit. Die Pflicht gilt per Rechtsverordnung für Demonstrationen und Versammlungen von mehr als 100 Menschen. Damit folgt der Senat einer Initiative von Innensenator Andreas Geisel. Die Verschärfung der Auflagen ist eine Reaktion auf die Demonstrationen am Wochenende. Zehntausende hatten in Berlin gegen die geltenden Corona-Maßnahmen protestiert. Abstände wurden von den Teilnehmern nur vereinzelt eingehalten, auch Masken wurden kaum getragen.

Verschärft hat der Berliner Senat auch die Regelungen bei privaten Feiern. Ab 50 Personen müssen dafür jetzt Hygiene- und Schutzkonzepte vorliegen, egal ob die Feier drinnen oder draußen stattfindet.

12:03 Uhr | WHO rechnet nicht mit vollständigen Lockdowns in Europa

Die WHO rechnet nicht damit, dass es in Europa wegen der Corona-Pandemie erneut zu vollständigen Lockdows kommt. Der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, sagte, er erwarte in den kommenden Monaten keine großen Ausgangssperren, um eine zweite Infektionswelle zu vermeiden. Lokale Lockdowns könne man aber nicht ausschließen. Kluge betonte, der Tag, an dem die Pandemie besiegt werde, sei nicht unbedingt, wenn man den Impfstoff habe. Er sei vielmehr dann, wenn man lerne, mit dem Virus zu leben.

11:11 Uhr | Wirtschaft erholt sich

Die Bundesregierung geht davon aus, dass der Wirtschaftseinbruch infolge der Corona-Krise weniger stark ausfällt als zunächst befürchtet. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte in Berlin, nach einer neuen Prognose werde das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in diesem Jahr um 5,8 Prozent sinken. In Ihrer Frühjahrsprognose im April war die Bundesregierung noch von einem Minus in Höhe von 6,3 Prozent ausgegangen. Altmaier sagte, der Aufholprozess der Wirtschaft nach dem Lockdown im Frühjahr habe eingesetzt. Für das kommende Jahr geht Altmaier von einem Wachstum von 4,4 Prozent aus. Bisher hatte die Bundesregierung mit einem Plus 5,2 Prozent gerechnet.



10:22 Uhr | Schulstart in Frankreich unter Corona-Bedingungen

In Frankreich hat für Millionen von Kindern und Jugendlichen das neue Schuljahr mit Corona-Regeln begonnen. Bildungsminister Jean-Michel Blanquer sagte, alle Schulen hätten ihre Türen geöffnet, es gebe keine Ausnahmen. Nach seinen Angaben ist der Schulstart gut vorbereitet. Der Unterricht solle so normal wie möglich ablaufen. Schüler ab elf Jahren müssen eine Maske tragen. Staatschef Emmanuel Macron schrieb bei Twitter, die Herausforderungen des neuen Schuljahres seien zwar zahlreich, aber endlich seien alle wieder zusammen.

09:48 Uhr | Arbeitslosigkeit im August weiter gestiegen

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August erneut gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte, waren 2,95 Millionen Menschen ohne Job. Das waren 45.000 mehr als im Juli und 636.000 mehr als im August vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote stieg binnen Monatsfrist um 0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent. Auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurden mehr Erwerbslose registriert. Auch für die Kurzarbeit legte die Bundesagentur für Arbeit neue Zahlen vor, allerdings für den Monat Juni. Danach ging die Kurzarbeit im Vergleich zum Mai zurück.

07:52 Uhr | Reiseverband gegen Ende der Vorkasse

Der Deutsche Reiseverband hat Anzahlungen bei Pauschalreisen verteidigt. Verbandssprecher Torsten Schäfer sagte MDR AKTUELL, auch während der Corona-Pandemie seien Kunden rechtlich gegen die Insolvenz des Reiseveranstalters abgesichert. Zudem gingen Reiseveranstalter oft selbst in Vorkasse. Das mache Anzahlungen von Kunden grundsätzlich notwendig. Schäfer betonte, Reiseveranstalter seien mit am stärksten von der Pandemie betroffen. Die Branche habe 20 Milliarden Euro Umsatz eingebüßt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte Anzahlungen bei Pauschalreisen kritisiert. Das System sei gerade während der Corona-Krise nicht mehr verantwortbar.

07:12 Uhr | Ärzte gegen Mundschutzpflicht in Praxen

Die sächsische Landesärztekammer hat sich gegen eine grundsätzliche Maskenpflicht in Arztpraxen ausgesprochen. Ärztekammer-Chef Eric Bodendieck sagte MDR AKTUELL, viele Patienten hätten Krankheitszustände, in denen das Tragen einer Maske problematisch sei. Daher müsse in jeder Situation einzeln entschieden werden. Wenn auch Ärzte bei der Behandlung keine Maske trügen, sollten Patienten das laut Bodendieck ansprechen. Bislang gibt es in vielen Bundesländern keine expliziten Regeln zur Maskenpflicht in Arztpraxen. In Sachsen gibt es von der Berufsgenossenschaft lediglich Vorgaben für Physiotherapeuten. Dort müssen Therapeut und Patient Mundschutz tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

07:05 Uhr | Tarifverhandlungen in der Corona-Krise

In Potsdam beginnen heute die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Die Gewerkschaft Verdi fordert für die rund zwei Millionen Beschäftigten 4,8 Prozent mehr Lohn. Der mitteldeutsche Verdi-Bezirksleiter, Oliver Greie, sagte MDR AKTUELL, bislang hätten die Kommunen für harte Zeiten gespart. Die Corona-Pandemie sei eine harte Zeit. Laut dem Präsidenten des sächsischen Arbeitsgeberverbands, Michael Harig, ist die Forderung unrealistisch. Den Kommunen würden durch die Pandemie Steuereinnahmen wegbrechen.

06:52 Uhr | Schule in Russland beginnt wieder - ohne Maskenpflicht

Nach mehr als fünf Monaten Pause beginnt in Russland wieder die Schule. Viele der rund 17 Millionen Schüler hatten im März zum letzten Mal Unterricht in ihren Klassenräumen. Wegen der Corona-Pandemie hatte Russland damals auf Fernunterricht umgestellt. Nach Angaben des Bildungsministeriums in Moskau sollen die Schüler nicht mehr die Klassenräume wechseln und morgens zeitversetzt in den Schultag starten, damit es auf den Fluren nicht zum Gedränge kommt. Zudem soll morgens bei allen Schülern die Temperatur gemessen werden. Eine Maskenpflicht für Schüler und Lehrer im Unterricht gibt es nicht.

06:45 Uhr | Neue Corona-Schutzverordnung in Sachsen in Kraft

In Sachsen gilt ab heute die neue Corona-Schutzverordnung. Sie bleibt voraussichtlich bis 2. November in Kraft. Neu ist, dass ein Bußgeld von 60 Euro fällig werden kann, wenn man beim Einkaufen oder in Bussen und Bahnen keine Schutzmaske trägt. Familienfeiern dürfen mit bis zu 100 Personen stattfinden. Auch Großveranstaltungen wie Kongresse, Jahrmärkte und Weihnachtsmärkte mit mehr als 1.000 Besuchern sind wieder erlaubt. Voraussetzungen sind ein Hygienekonzept und dass sich die Kontakte nachverfolgen lassen. Unverändert bleibt die Abstandsregelung.

Die Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 01. September 2020 | 20:30 Uhr