Coronavirus 6. August: Virologe Kekulé hält weiteren Lockdown für vermeidbar

Einen neuen Corona-Lockdown wird es nach Ansicht des Virologen Kekulé nur geben, wenn die Politik ihre Aufgaben nicht macht. In Deutschland gilt ab Samstag eine Corona-Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten, doch es gibt weiter Streit über die Kosten. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung will Urlauber selbst zahlen lassen. Indes stieg die Zahl der Neuansteckungen am Mittwoch wieder über die Marke von 1.000. Neue Meldungen zur Pandemie im Überblick.

Unser Ticker am Donnerstag, 6. August 2020, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

20:55 Uhr | Mehrere Länder verschärfen wieder Reisebeschränkungen

Wegen steigender Corona-Zahlen schränken immer mehr Länder Reisen von und in andere Länder wieder stärker ein. Finnland führt für Menschen aus den Niederlagen, Belgien und Andorra wieder Grenzkontrollen ein. Reisende aus diesen Staaten werden aufgerufen, für 14 Tage in Quarantäne zu gehen und Kontakte mit anderen Menschen zu vermeiden. Deutsche könnten trotz steigender Zahlen hierzulande weiter einschränkungsfrei einreisen, hieß es. Dänemark gab eine Reisewarnung für Spanien und Andorra heraus. Zuvor hatte Dänemark bereits von unnötigen Reisen nach Rumänien, Bulgarien und Luxemburg abgeraten. In Norwegen müssen sich Reisende aus Frankreich, Monaco, der Schweiz, Tschechien und einigen schwedischen Regionen für zehn Tage in Quarantäne begeben.

20:14 Uhr | Corona-Entwarnung auf zwei Kreuzfahrtschiffen

Die Sorge vor Corona-Ausbrüchen auf Kreuzfahrtschiffen aus Norwegen haben sich nicht bestätigt. Nach Angaben der Hamburger Sozialbehörde können die Passagiere der bislang unter Corona-Verdacht stehenden "Fridtjof Nansen" am Freitag regulär in der Hansestadt von Bord gehen. Sie würden nicht unter Quarantäne gestellt. Während einer 15-tägigen Seereise hatten vier Besatzungsmitglieder Erkältungssymptome gezeigt. Alle daraufin erfolgtten Covid-19-Testse seien negativ gewesen.

Das Unternehmen SeaDream Yacht Club teilte mit, alle Passagiere und Besatzungsmitglieder auf der "SeaDream 1" seien negativ auf das Virus getestet worden. Das Schiff mit mehr als 160 Menschen an Bord war zuvor im Hafen der norwegischen Stadt Bodø vor Anker gegangen, weil ein Passagier einer vorherigen Kreuzfahrt auf dem Schiff nach der Heimkehr nach Dänemark positiv auf das Virus getestet worden war. Das Schiff darf nun weiterfahren.

19:49 Uhr | 60 Infizierte auf Hamburger Werft

Auf der Hamburger Traditionswerft Blohm+Voss ist bislang bei 60 Beschäftigten das Coronavirus nachgewiesen worden. Wie das Institut für Hygiene und Umwelt in Hamburg mitteilte, seien etwa 1.000 Werft-Mitarbeiter sowie Beschäftigte von Fremdfirmen getestet worden. Mit weiteren Ergebnissen werde in den nächsten Tagen gerechnet. Die Infizierten stammen den Angaben zufolge aus Hamburg, den umliegenden Bundesländern und möglicherweise aus weiteren Regionen. Die IG Metall vermutet, dass der Corona-Ausbruch mit unzureichenden Wohnbedingungen von osteuropäischen Arbeitern zusammenhängt. Ihren Informationen zufolge sollen unter den Infizierten kaum Mitarbeiter der Stammbelegschaft sein. Infiziert seien dagegen viele Mitarbeiter von Subunternehmen, die mit Werkverträgen auf dem Gelände arbeiten würden.

19:32 Uhr | Steigende Infektionszahlen in zwei sächsischen Heimen

Nach einem Corona-Ausbruch in einem Behindertenheim im Landkreis Görlitz ist die Zahl der Betroffenen weiter gestiegen. Den Behörden zufolge wurden inzwischen 30 Bewohner und zehn Mitarbeiter positiv getestet. In einem weiteren Behindertenheim in Reichenbach im Vogtlandkreis wurde ebenfalls getestet. Die Ergebnisse stehen aber noch aus. Bei einem Bewohner war das Virus festgestellt worden. In beiden Heimen wurde Quarantäne angeordnet.

18:34 Uhr | Stuttgart erhöht Strafen für Maskenverweigerer

Maskenverweigerer müssen in Stuttgart künftig ein deutlich höheres Bußgeld zahlen als bisher. Nach Angaben der Stadt beträgt die Mindeststrafe jetzt 75 Euro. Bislang lag sie bei 25 Euro. Für Menschen im gewerblichen Bereich – beispielsweise für Kellner – liege die Mindeststrafe nun bei 150 Euro. Für Wiederholungstäter sind bis zu 250 Euro Strafe vorgesehen.

17:58 Uhr | Kekulé: Neuer Corona-Lockdown ist vermeidbar

Der Virologe Alexander Kekulé hält einen zweiten Corona-Lockdown für vermeidbar. Kekulé sagte im MDR-AKTUELL-Podcast, neue Lockdowns im Herbst werde es nur geben, wenn die Politik ihre Hausaufgaben nicht mache. Dazu gehöre es, dass es genügend Schnelltests für die Menschen gebe. Laut Kekulé gibt es dabei noch Defizite. Mit Blick auf die zahlreichen Corona-Neuinfektionen derzeit sprach der Virologe von einer bedrohlichen Situation. Es bestehe die Gefahr eines erneuten exponentiellen Wachstums bei der Zahl der Fälle. Dabei hänge viel vom Verhalten der einzelnen Menschen ab.

17:00 Uhr | Mehrere Bulgarien-Urlauber in Thüringen positiv getestet

In Thüringen sind mehrere Bulgarien-Urlauber nach ihrer Rückkehr positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Im Landkreis Greiz sind zwei Menschen infiziert, die am Goldstrand am Schwarzen Meer Urlaub gemacht hatten. Im Saale-Orla-Kreis wurde das Virus bislang bei drei Mitgliedern einer Reisegruppe nachgewiesen. Alle Infizierten haben im selben Hotel ihren Urlaub verbracht. Das Erfurter Gesundheitsamt meldete ebenfalls vier Infektionen bei Reise-Rückkehrern.

16:40 Uhr | Sächsische Flughäfen von Testpflicht nicht berührt

Auf den sächsischen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden spielen verpflichtende Corona-Tests vorerst keine Rolle. Eine Sprecherin der Mitteldeutschen Flughafen AG sagte, momentan habe man keine Flugverbindungen in Risikogebiete. Für Rückkehrer aus solchen Regionen hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn heute eine Testpflicht ab Sonnabend bekanntgegeben. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen ließen sich am Airport Leipzig/Halle in den vergangen fünf Tagen über 1.100 Personen freiwillig testen. Bei neun Reisenden gab es einen positiven Befund. Am Flughafen Dresden wurden bei rund 850 Tests bislang keine Infektionen nachgewiesen.

15:38 Uhr | Polizei Berlin: Behandeln alle Demonstrationen gleich

Die Polizei Berlin hat sich gegen Vorwürfe verwehrt, bei Demonstrationen mit zweierlei Maß zu messen. Sprecher Thilo Cablitz sagte MDR AKTUELL, nach der Black-Lives-Matter-Demo Anfang Juni habe man die Lage neu bewertet und für größere Versammlungen eine Maskenpflicht eingeführt. Für die Anti-Corona-Demo letzten Samstag habe es also eine andere Rechtsgrundlage gegeben. Das polizeiliche Einschreiten sei bei beiden Demonstrationen identisch gewesen, so Cablitz. Wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen sei man an die jeweiligen Veranstalter herangetreten. Diese hätten jedoch sehr unterschiedlich reagiert. Die Organisatoren des Anti-Rassismus-Protests hätten die Versammlung freiwillig aufgelöst, als sie keine Kontrolle mehr über das Geschehen gehabt hätten. Bei der Corona-Demo habe die Polizei erst ein Strafverfahren gegen die Versammlungsleitung einleiten müssen.

Nachrichten

01.08.2020, Berlin: Dicht gedrängt und ohne die Abstandsregeln zu beachten stehen Tausende bei einer Kundgebung gegen die Corona-Beschränkungen auf der Straߟe des 17. Juni. 8 min
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14:42 Uhr | Türkische Ärztevereinigung: Offizielle Corona-Zahlen zu niedrig

Der Chef der türkischen Ärztevereinigung Sinan Adiyaman zweifelt die offiziellen Corona-Fallzahlen der Regierung an. Adiyaman sagte der Deutschen Presseagentur, die Zahlen spiegelten die Wirklichkeit nicht wider. Die Regierung habe zuletzt einen Anstieg auf mehr als 1.000 Fälle pro Tag gemeldet. Die Ärztevereinigung habe aber die Rückmeldungen ihrer Mitgliedsverbände aus 25 Provinzen. Diese zeigten, dass es weit mehr Neuinfektionen gebe. Besonders stark betroffen seien die Hauptstadt Ankara und der Südosten des Landes. In einigen Krankenhäusern seien bereits alle Intensivbetten belegt. Gesundheitsminister Fahrettin Koca sprach von haltlosen Vorwürfen.

13:40 Uhr | WHO: Virus-Ausbreitung in Afrika ungebremst

Die Corona-Pandemie breitet sich in Afrika nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation weiter stark aus. Die Zahl der bestätigten Ansteckungen auf dem Kontinent hat demnach fast die Millionenmarke erreicht. Der WHO-Regionaldirektorin zufolge gibt es etwa 900.000 bestätigte Ansteckungen und mehr 21.000 Todesfälle. Zum Vergleich: Weltweit sind etwa 4,8 Millionen Infektionen bestätigt. Dabei geht die WHO von einer hohen Dunkelziffer aus, da in vielen afrikanischen Ländern Testkapazitäten fehlen. Mehr als die Hälfte der Fälle hat allein Südafrika gemeldet.

 12:55 Uhr | Brandenburg prüft Streichung von Ferien und Samstag-Unterricht

Wegen möglicher Bildungslücken bei den Schülern behält sich Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst vor, Ferientage zu streichen und Pflichtunterricht anzuordnen. Die SPD-Ministerin sagte, durch die coronabedingten Einschränkungen im vergangenen Schuljahr gebe es sicherlich Nachholbedarf. Daher solle in den ersten drei Wochen des neuen Schuljahres der Lernstand der Schüler in den Kernfächern ermittelt werden. Nach der Auswertung Mitte September könnte man dann über freiwillige Angebote in den Herbstferien entscheiden oder über Unterricht an Samstagen. Bis Ende November wisse man dann, ob Pflichtunterricht in den Osterferien notwendig sei - insbesondere für Abschlussklassen. Ernst bat die Eltern, eventuelle Urlaubspläne bis dahin zu verschieben.

11:30 Uhr | Pflichttests für Risiko-Urlauber bei Androhung hoher Geldstrafe

Einreisende aus Risikogebieten müssen sich ab Sonnabend bei der Rückkehr in Deutschland auf das Coronavirus testen lassen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sprach von einem "zumutbaren" Eingriff. Dafür soll es an den Flughäfen Teststationen geben, auch bei der Einreise mit Bahn oder Auto sollen Testmöglichkeiten geschaffen werden.

Um bei Einreisen auf dem Landweg die Regeln durchzusetzen, setzt Spahn auf Stichproben. Die Höhe von Strafen bei Verstößen bestimmen demnach die Behörden vor Ort. Es seien Geldstrafen von bis zu 25.000 Euro möglich. Bereits jetzt können sich Rückkehrer binnen drei Tagen kostenlos testen lassen.

Als Risikogebiete eingestuft sind fast alle Staaten außerhalb der EU. Im EU-Raum wies das Robert Koch-Institut zuletzt auch die belgische Region Antwerpen und einige Regionen Nordspaniens als Risikogebiete aus. Auch vier türkische Küstenprovinzen, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amts mehr gilt, sind weiterhin als Risikogebiete eingestuft.

10:40 Uhr | Wieder mehr als 1.000 Neuinfektionen

Die Kreise und Städte in Deutschland haben für Mittwoch 1.024 Neuinfektionen mit dem Virus Sars-Cov-2 gemeldet. Das geht aus der Datenbank des am Karlsruher Institut für Technologie angesiedelten Projekts "Risklayer" hervor. Die meisten Neuansteckungen gab es in Nordrhein-Westfalen mit 416, gefolgt von Bayern mit 150 und Berlin mit 91 neuen Fällen. In Sachsen wurden am Mittwoch 17 neue Ansteckungen gemeldet, in Sachsen-Anhalt acht und in Thüringen vier.

Die gemeldeten Neuinfektionen stiegen im 7-Tage-Schnitt auf 756 täglich. Seit dem 12. Juli steigt dieser Wert, über 750 lag der Wochenschnitt zuletzt Mitte Mai.

09:25 Uhr | RKI-Zahlen belegen gestiegenes Infektionsrisiko

Zahlen vom RKI widerlegen Behauptungen, wonach der Anstieg der Corona-Neuinfektionen in jüngster Zeit vor allem auf die Ausweitung der Tests zurückzuführen sei. Das wird von Kritikern der deutschen Corona-Politik behauptet, die die Infektionsschutzmaßnahmen für überzogen halten. MDR-Journalist Fabian Held hat dazu Zahlen des Robert Koch-Instituts zu den wöchentlichen Tests in Deutschland und zu Neuinfektionen verglichen.  Demnach stieg die Zahl der Tests in den vergangenen beiden Wochen um etwa sechs Prozent, die Zahl der positiven Tests in dem Zeitraum hingegen um 60 Prozent. Das belegt ein gestiegenes Infektionsrisiko, was Experten vor allem auf die Missachtung der AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) und den Ferien-Reiseverkehr zurückführen.

08:20 Uhr | Industrie erholt sich in Rekordtempo

Die Auftragsbücher der deutschen Industrie füllen sich nach dem coronabedingten Einbruch wieder. Die Bestellungen stiegen im Juni um 27,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Demnach haben die Auftragseingänge wieder ein Niveau von gut 90 Prozent der Bestellungen vor der Pandemie im vierten Quartal 2019 erreicht. Allerdings hinkten die Aufträge aus dem Ausland der Entwicklung im Inland hinterher.

07:05 Uhr | Lufthansa mit Milliardenminus

Die Lufthansa meldet im zweiten Quartal coronabedingt Verluste von rund 1,5 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte die größte deutsche Airline von April bis Juni noch 226 Millionen Euro Gewinn gemacht. Vorstandschef Carsten Spohr sprach von einer "Zäsur des globalen Luftverkehrs". Der staatlich gestützte Konzern schließt betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus. Weltweit sollen rund 22.000 Vollzeitstellen abgebaut werden.

06:30 Uhr | Kulturszene kämpft ums Überleben

Wegen der Coronakrise bangen in Mitteldeutschland viele kleinere Kultureinrichtungen um ihre Existenz. Der Geschäftsführer des Leipziger Kabaretts Pfeffermühle, Dieter Richter, sprach bei MDR AKTUELL von einem Sterben auf Raten. Die 15.000 Euro Soforthilfe des Bundes seien für sein Haus letztendlich nur ein Almosen gewesen – bei 30.000 Euro Fixkosten im Monat. Es fehlten vor allem die Touristen als Gäste. Auch die Club-Szene kämpft ums Überleben. So versucht der Leipziger Musikclub "Institut für Zukunft" sich mit einem Biergarten und Soli-Aktionen über Wasser zu halten. Die Programmkinos dagegen melden langsam steigende Besucherzahlen.

06:00 Uhr | Weiter Streit um Kosten für Corona-Tests für Urlauber

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, kritisiert kostenlose Corona-Tests für Reiserückkehrer. Der CDU-Politiker sagte der "Rheinischen Post", "verantwortungsvolles Reisen beginnt bereits mit der Urlaubsplanung, die in diesen Zeiten eben auch einen Corona-Test umfasst". Die Kosten für einen Test gehörten grundsätzlich zu den Reisekosten und müssten nicht ersetzt werden. Gesundheitsminister Jens Spahn hat kostenlose und freiwillige Tests für alle Einreisende angekündigt.

05:30 Uhr | Weniger Abschiebungen

Die Zahl der Abschiebungen aus Deutschland ist in der ersten Jahreshälfte auf einen Tiefstand gesunken. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, geht das aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums an die Linkspartei hervor. Demnach wurden von Januar bis Juni 4.616 Menschen in die Herkunftsländer zurückgeschickt. Im Vorjahreszeitraum seien es mehr als doppelt so viele gewesen. Hauptgrund für den Rückgang sei die Corona-Pandemie.

05:00 Uhr |Mexiko mit hoher Todesrate

In Mexiko stieg die Zahl der Coronavirus-Fälle binnen 24 Stunden laut Gesundheitsministerium um 6.139 auf 456.100. Das Land meldet weitere 829 Todesfälle. Insgesamt sind damit nach offiziellen Angaben knapp 50.000 Infizierte gestorben, das ist die weltweit dritthöchste Zahl an Todesopfern nach den USA und Brasilien. In den USA kletterte laut Johns Hopkins University die Zahl der Ansteckungen um etwa 55.000 auf knapp 4,83 Millionen sowie auf 158.249 Todesfälle.

Die Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 06. August 2020 | 06:00 Uhr