Coronavirus-Pandemie Ticker: Neue Risikogebiete in elf Ländern

Die Bundesregierung hat für ganz Belgien und Island sowie weitere Teile Frankreichs, Irlands und erstmals auch Großbritanniens eine Reisewarnung ausgesprochen. Tschechien und die Slowakei haben den Ausnahmezustand ausgerufen. Sachsen will den kleinen Grenzverkehr nach Tschechien dennoch aufrechterhalten. In Dessau wird eine Schule geschlossen.

Menschen mit Mund-Nasen-Schutz gehen durch das neue Covid-19-Testzentrum am Brüsseler Flughafen
Bislang warnte die Bundesregierung lediglich vor Reisen in Belgiens Hauptstadt Brüssel, nun gilt die Warnung für das gesamte Land. Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Mittwoch, den 30. September 2020, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zur Pandemie und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

23:47 Uhr | Viele neue Risikogebiete in Europa

Nach Belgien hat die Bundesregierung weitere Länder und Regionen in Europa als Risikogebiete eingestuft. Das teilte das Robert Koch-Institut am Mittwochabend mit. So gilt inzwischen eine Reisewarnung für ganz Island. Frankreich gilt mit Ausnahme der Region Grand-Est als Risikogebiet. In Großbritannien wurden Nordirland und Wales zu Risikogebieten erklärt, in Irland das Grenzgebiet zu Nordirland. In Ungarn gelten nun auch die Regionen Csongrad, Vas und Pest mit der Hauptstadt Budapest als Risikogebiete. In Rumänien wurden die Regionen Alba und Cluj auf die Liste gesetzt, in Slowenien die Region Korosk. In Estland stufte das RKO die Region Idu-Viru als Risikogebiet ein, in Litauen die Region Siauliu. Zuvor war schon ganz Belgien zum Risikogebiet erklärt worden. Die Reisewarnungen erfolgen, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen einer Woche die Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner übersteigt.

21:59 Uhr | Weihnachtsmarkt in Nordhausen soll stattfinden

In Nordhausen wird es in diesem Jahr trotz der Pandemie einen Weihnachtsmarkt geben. Wie Bürgermeisterin Jutta Krauth am Mittwoch mitteilte, findet er vom 4. bis 20. Dezember statt. Das Weihnachtsmarktgelände rund um das Rathaus werde allerdings umzäunt. Außerdem dürften sich dort maximal 800 Menschen zeitgleich aufhalten. Besucher müssen eine Schutzmaske tragen. Speisen und Getränke dürfen nicht direkt an den Ständen konsumiert werden. Auch auch die Stadt Erfurt konkretisierte ihre Pläne. Dort sollen die Buden an verschiedenen Stellen der Stadt aufgestellt werden, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Das Konzept wird laut Stadt weiter erarbeitet. Sollte die Zahl der Infektionen stark steigen, könne der Markt aber noch abgesagt werden, sagte Amtsärztin Winnie Melzer. Fest stand bereits, dass keine Spirituosen ausgeschenkt werden sollen, Glühwein hingegen schon.

21:27 Uhr | Reisewarnung für Belgien

Die Bundesregierung hat wegen steigender Corona-Infektionszahlen für ganz Belgien eine Reisewarnung ausgesprochen. Das geht aus den am Mittwochabend aktualisierten Reisehinweisen des Auswärtigen Amts hervor. Zuletzt wurde lediglich die Hauptstadt Brüssel als Corona-Risikogebiet geführt. Die Ausweitung auf das ganze Land betrifft nun auch Grenzregionen zu Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

20:19 Uhr | Womöglich extreme Dunkelziffer in Indien

Indien könnte einer Studie zufolge bereits mehr als 60 Millionen Corona-Fälle haben und damit etwa zehnmal mehr als offiziell angegeben. Wie die Zeitung "Indian Express" am Mittwoch berichtete, zeigen jüngste Erhebungen zum Antikörper-Status in der Bevölkerung eine Positiv-Rate von 6,6 Prozent. Für die Studie hatte der Indian Council of Medical Research (ICMR), das höchste Gesundheitsgremium im Land, im August mehr als 29.000 Inder untersucht. Bei einer Untersuchung im Mai lag die Positiv-Rate bei nur 0,73 Prozent. Nach Angaben des ICMR sind insbesondere die städtischen Armenviertel des Landes betroffen. Hier hätten Schätzungen zufolge mehr als 15 Prozent der Bewohner Corona-Antikörper.

Coronavirus in Indien
Cortonatest in Indien. Bildrechte: dpa

In dem Land mit 1,3 Milliarden Einwohnern steigen die Infektionszahlen derzeit so schnell wie nirgendwo sonst. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus lag dort zuletzt bei über 97.000.

19:57 Uhr | Niederlande empfehlen Masken im öffentlichem Raum

Die Regierung der Niederlande fordert die Bevölkerung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit auf, wenn Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Ministerpräsident Mark Rutte sagt im Parlament: "Wir wollen den ganzen Niederlanden einen klaren, dringenden Rat geben: Tragen sie von jetzt an nicht-medizinische Mund-Nasen-Masken in öffentlichen Raum."

18:37 Uhr | Spahn appelliert ebenfalls

Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, besucht mit Atemschutzmaske das Medizinische Zentrum er Radboud-Universität, Niederlande.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Bildrechte: dpa

Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich hinter den Appell von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Durchhalten in der Corona-Krise gestellt. "Das waren harte Monate für viele Deutsche", sagte Spahn am Mittwoch in Berlin nach Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder.

Es waren Zumutungen für viele im persönlichen Bereich.

Jens Spahn, CDU Bundesgesundheitsminister

Er nannte Eltern, Kinder, Menschen in Kurzarbeit, schwer getroffene Wirtschaftszweige wie die Gastronomie und die Veranstaltungsbranche. Unter Verzicht und mit vielen Härten sei Deutschland gut durch die Krise gekommen. Jetzt sei man es sich selbst schuldig, das nicht zu verspielen.

18:11 Uhr | Ausnahmezustand auch in der Slowakei

Auch die slowakische Regierung ruft im Kampf gegen das Virus den Ausnahmezustand aus. Dieser gelte ab Donnerstag, sagte Ministerpräsident Igor Matovic. Er soll zunächst 45 Tage währen und der Regierung mehr Befugnisse geben, um strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie durchzusetzen. "Dann werden wir entscheiden, ob wir weitermachen oder ob wir zur Normalität zurückkehren können." Am Mittwoch hatte auch Tschechien den Ausnahmezustand verhängt.

Die Slowakei hat die erste Welle der Pandemie im März und April mit wenigen Fällen und einer niedrigen Todesrate überstanden. Doch die Zahl der Infektionen stieg im September sprunghaft und erreichte am Dienstag den Tagesrekord von 567.

17:27 Uhr | Deutschland sagt UN weitere Millionen zu

Deutschland beteiligt sich mit zusätzlichem Geld am internationalen Kampf gegen die Pandemie. Die Bundesregierung werde zusätzliche 100 Millionen Euro zum Zurückdrängen von Covid-19 bereitstellen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch per zugeschaltetem Video bei einer Konferenz am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Das Geld addiert sich zu 675 Millionen Euro, die Deutschland schon vorher zugesagt hatte.

Empfänger der Gelder soll das Programm "ACT Accelerator" der UN sein. Das Programm soll sicherstellen, dass insbesondere ärmere Länder schnellstmöglich medizinische Instrumente und Medikamente gegen Covid-19 erhalten.

16:41 Uhr | Maskenpflicht nach den Ferien in Schleswig-Holstein

Nach den Herbstferien müssen Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein ab der fünften Klasse zwei Wochen lang auch im Unterricht Masken tragen. "Das ist ein vertretbarer Weg aus Fürsorge für die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler", sagte Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Mittwoch.

15:50 Uhr | Tschechien verhängt Ausnahmezustand

Die tschechische Regierung hat wegen der Corona-Krise den Ausnahmezustand verhängt, um weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschließen zu können. Dies sei notwendig, damit das Gesundheitssystem nicht überfordert werde, sagte Gesundheitsminister Roman Prymula am Mittwoch im Parlament in Prag.

Das Land mit seinen 10,7 Millionen Einwohnern hatte am Dienstag die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden mit 1.965 angegeben. Nach Spanien steigen die Werte damit in Tschechien europaweit am schnellsten.

An weiteren Eindämmungsmaßnahmen schlug Minister Prymula vor, die Zahl der Teilnehmer bei öffentlichen Veranstaltungen draußen auf 20 und in Räumen auf zehn zu begrenzen. Ab Montag sollen weiterführende Schulen geschlossen werden. Medizinstudenten sollen sich bereit halten, in Krankenhäusern zu helfen.

Dessen ungeachtet möchte die sächsische Regierung den kleinen Grenzverkehr zu Tschechien aufrechterhalten. Pendler und Tagestouristen sollen nicht in Quarantäne müssen.

15:43 Uhr | Lufthansa will vorerst keine neuen Piloten ausbilden

Die Lufthansa lässt die Ausbildung neuer Piloten an der Verkehrsfliegerschule in Bremen auslaufen. Rund 700 Flugschüler wurden am Dienstag in einem Online-Video dringend aufgefordert, sich einen neuen Berufsweg zu suchen und jetzt die Schule ohne finanzielle Verpflichtungen zu verlassen. Auf Jahre hinaus gebe es bei den Airlines der Lufthansa keinen Bedarf an Nachwuchspiloten, begründete ein Sprecher des Schulbetreibers Lufthansa Aviation Training (LAT) den Appell.

15:06 Uhr | Mehr psychiatrische Notfälle in Sachsen-Anhalt

Die Corona-Pandemie hat die psychiatrische Versorgung in Sachsen-Anhalt in den vergangenen Monaten verschlechtert. Der Vorsitzende des Psychiatrieausschusses des Landes, Hans-Henning Flechtner, sagte am Mittwoch in Magdeburg, dass viele Einrichtungen die Zahl der Patienten während des Lockdowns massiv heruntergefahren hätten. Bis heute seien sie nicht wieder voll belegt.

Wir haben explodierende Wartelisten und mehr Fälle in den Notaufnahmen.

Hans-Henning Flechtner Psychiatrieausschuss Sachsen-Anhalt

Es handele sich etwa um suizidale Patienten und Menschen mit Psychosen. Oftmals spitzten sich Fälle zu. Es komme nicht mehr zu einer geplanten Aufnahme, sondern zu einem Notfall.

14:47 Uhr | Gaststättenverband kritisiert geplantes Bußgeld in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holsteins Pläne für ein hohes Bußgeld bei vorsätzlich falschen Kontaktangaben beim Restaurantbesuch stößt auf scharfe Kritik. Der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga im Norden, Stefan Scholtis, sagte, man halte die Höhe für nicht zielführend. Man rede hier von Gaststätten und nicht von einem "hochsensiblen Bereich, in dem man den Ausweis vorzeigen muss".

Die Landesregierung von Schleswig-Holstein plant ein Bußgeld von 1.000 Euro und hatte argumentiert, dass es sich hier nicht um ein "Kavaliersdelikt" handelt. Bund und Länder hatten sich am Dienstag auf ein Mindestbußgeld von 50 Euro verständigt, mit dem Gäste bestraft werden sollen, die falsche Daten angeben. Sachsen-Anhalt will bei dieser Regelung nicht mitmachen.

14:30 Uhr | Schule in Dessau geschlossen

In Dessau-Roßlau bleibt eine Schule wegen einer Corona-Infektion ab sofort geschlossen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wurde eine Lehrerin der Gemeinschaftsschule Zoberberg positiv getestet. Lehrer und Schüler müssten deshalb bis Ende kommender Woche in Quarantäne. Ab morgen sollen alle Schüler, Lehrkräfte und Beschäftigte auf das Virus getestet werden. Eine Notbetreuung an der Zoberberg-Schule gebe es nicht.

13:38 Uhr | Sonderregelung für kleinen Grenzverkehr mit Tschechien

Die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping hält es für wichtig, dass für Tschechien besondere Quarantäneregeln gelten. Danach müssen Deutsche, die weniger als 48 Stunden in Tschechien waren, nicht in Quarantäne. Köpping sagte MDR AKTUELL, man wolle so den kleinen Grenzverkehr aufrechterhalten. Es gebe jede Menge Pendler und viele Menschen, die sich im Nachbarland medizinisch behandeln ließen oder dort Familie hätten. Auch Wandern oder Einkaufen in Tschechien solle weiter möglich sein.

Seit vergangener Woche zählt ganz Tschechien wegen hoher Infektionszahlen als Corona-Risikogebiet. Die aktuelle Quarantäneverordnung sieht dabei eigentlich vor, dass man sich bei der Rückkehr aus einem Risikogebiet 14 Tage in Quarantäne begeben muss und sie erst nach einem negativen Testergebnis beenden darf.

12:38 Uhr | 250 Euro Bußgeld bei falschen Kontaktangaben

Bei falschen Namensangaben auf Gästelisten müssen Gastronomiebesucher in Nordrhein-Westfalen künftig mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Ein falscher Namenseintrag sei "kein Kavaliersdelikt", sagte der Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf. Wenn sich ein Eintrag auf den Listen als falsch herausstelle, solle der Gast "mit 250 Euro belangt werden".

Wer einen falschen Namen auf diesen Listen eintrage, begehe eine "bewusste Täuschung", sagte Laumann. Daher empfinde er ein Bußgeld von 250 Euro angemessen. Kontrolliert werden sollen die Gästelisten in Nordrhein-Westfalen nach den Worten Laumanns durch behördliche Stichproben. Schleswig-Holstein will falsche Angaben sogar mit 1.000 Euro ahnden, Sachsen-Anhalt verzichtet derzeit ganz auf Kontaktlisten.

11:45 Uhr | Opposition kritisiert Corona-Politik der Bundesregierung

Die Oppositionsparteien im Bundestag haben die Generaldebatte über den Haushalt genutzt, um die Corona-Politik der Bundesregierung zu kritisieren. AfD-Fraktionschefin Alice Weidel sprach mit Blick auf die Unterstützungsmaßnahmen der Regierung von "Corona-Sozialismus". FDP-Chef Christian Lindner erklärte, es müssten jetzt konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um einen zweiten Stillstand des Landes zu verhindern. Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigte die Politik der Regierung und mahnte eindringlich, die Corona-Regeln einzuhalten.

10:42 Uhr | Acht Fälle an Gymnasium Bad Salzungen

An einem Gymnasium in Bad Salzungen im Wartburgkreis gibt es inzwischen acht nachgewiesene Coronafälle. Wie das "Freie Wort" berichtet, sorgt das für Kritik am Landratsamt. Grund sei, dass die Kinder nach dem positiven Test bei einer Lehrerin Mitte September nur in Quarantäne geschickt, aber nicht getestet wurden. In einem offenen Brief haben sich nun Eltern an Landrat Reinhard Krebs gewandt. In einer Klasse sind bisher sieben von 29 Schülern positiv getestet worden. Die Eltern kritisieren, das sie die Tests ihrer Kinder beim Gesundheitsamt erkämpfen mussten, da nur ausschließlich Kinder getestet wurden, die Symptome zeigten. Einige Kinder hätten jedoch keine und oder nur geringe Anzeichen einer Corona-Infektion gehabt.

10:37 Uhr | Zahl der Arbeitslosen im September gesunken

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September gesunken. Die Bundesagentur für Arbeit registrierte knapp 2,85 Millionen Menschen ohne Job. Das sind 108.000 weniger als im August. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,2 Prozent. Auch in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ging die Arbeitslosigkeit zurück. Bundesagentur-Vorstand Daniel Terzenbach sagte, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt seien nach wie vor deutlich sichtbar. Es zeigten sich aber leichte Zeichen der Besserung.

07:11 Uhr | Curevac-Impfstoff in zweiter Probephase

Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac kommt nach eigenen Angaben mit der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs voran. Dem Unternehmen zufolge hat die zweite Probephase begonnen. Der erste Teilnehmer sei geimpft worden. Laut Curevac wird die Studie in Peru und Panama vorgenommen, mit insgesamt 690 gesunden Probanden. Erste Daten werden in den nächsten Wochen erwartet.

Es gibt noch zwei weitere Hersteller, die bei der Impfstoffentwicklung von der Bundesregierung gefördert werden. Dabei handelt es sich um die Biontech aus Mainz und die IDT Biologika aus Dessau-Roßlau.

06:52 Uhr | Polizei: Kontrollen bei Privatfeiern schwierig

Die Gewerkschaft der Polizei sieht kaum Möglichkeiten, bei zu großen Privatfeiern in Wohnungen einzugreifen. GdP-Vize René Klemmer sagte MDR AKTUELL, wenn die Polizei über einen möglichen Corona-Verstoß informiert werde, komme es auf die konkrete Situation an. Wenn die Beamten davon ausgehen müssten, dass ein Corona-Infizierter in der Wohnung sei, könne man ein Betreten mit Gefahr in Verzug begründen. Ansonsten werde aber ein Eingreifen schwierig bis gar unmöglich. Bund und Länder hatten sich gestern auf strengere Corona-Regeln verständigt. Danach soll bei hoher Infektionslage das Feiern in öffentlichen und angemieteten Räumen auf 50 Personen begrenzt werden. Für Partys in Privaträumen werden dann maximal 25 Menschen empfohlen.

06:41 Uhr | Disney streicht Tausende Arbeitsplätze

Der US-Konzern Disney entlässt wegen der Corona-Krise rund 28.000 Mitarbeiter. Nach Angaben des Unternehmens sind vor allem Beschäftigte in Freizeitparks und auf Kreuzfahrtschiffen betroffen. Bei rund zwei Dritteln von ihnen handele es sich um Teilzeitkräfte. Disney erklärte, der Schritt sei notwendig, weil etwa die Corona-Auflagen in Kalifornien eine Wiedereröffnung des dortigen Disneylands weiterhin nicht zuließen. Außerdem wisse man nicht, wie lange die Pandemie noch andauere. Vor der Krise hatte Disney mehr als 100.000 Beschäftigte.

06:30 Uhr | Der Ticker vom Mitwoch

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie unten. 

Die Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 29. September 2020 | 06:00 Uhr