Coronavirus-Pandemie Ticker: Moderna: Impfstoff schützt vor Virus-Mutationen

Der Impfstoff von Moderna bietet nach Angaben des Unternehmens Schutz vor den Virus-Mutationen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verlangt vom Impfstoffhersteller Astrazeneca die Einhaltung seiner Lieferzusagen. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Britta Ernst, hält Schulöffnungen Anfang Februar für denkbar. Die Hilfsorganisation Oxfam warnt vor einer wachsenden sozialen Ungleichheit. Die aktuellen Entwicklungen zur Pandemie im Ticker.

Kartons mit dem Corona-Impfstoff des US-Biotech-Unternehmens Moderna
Der Impfstoff des US-Unternehmens Moderna Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Montag, 25. Januar 2021, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

21:16 Uhr | Israel mit Impfergebnissen zufrieden

Der israelische Gesundheitsdienstleister Maccabi hat die ersten Ergebnisse der Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer als "sehr ermutigend" bezeichnet. Von etwa 128.600 Menschen, die beide Impfungen erhalten hätten, seien 20 später an Covid-19 erkrankt - weniger als 0,02 Prozent. In Israel leben neun Millionen Menschen. Mehr als 2,6 Millionen von ihnen haben bislang eine Impfdosis erhalten und etwa 1,2 Millionen bereits die zweite.

20:47 Uhr | Thüringen verschärft Corona-Regeln

Thüringen hat den Corona-Lockdown mit Schulschließungen und massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens bis Mitte Februar verlängert. Eine entsprechende Verordnung erließ die Landesregierung am Abend. Gesundheitsministerin Heike Werner sprach von einer "ernsten Lage", die Infektionszahlen lägen in Thüringen immer noch deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Neu ist, dass FFP2 oder OP-Masken in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen, aber auch in Arztpraxen und bei Versammlungen getragen werden müssen. Zudem soll das Pflegepersonal in Altenheimen jetzt drei Mal pro Woche auf das Coronavirus getestet werden.

20:03 Uhr | EU will Exporte von Impfstoffen überwachen

Die EU reagiert auf den Streit um verzögerte Lieferungen von Corona-Impfstoffen mit neuen Vorgaben: Hersteller der Impfstoffe sollen sich den Export der Vakzine aus der EU künftig genehmigen lassen. Geplant ist, dafür ein sogenanntes Transparenzregister einzuführen. Darin werden die Meldungen der Unternehmen über ihre geplanten Exporte erfasst.

19:20 Uhr | Großbritannien kommt beim Impfen voran

Fast 80 Prozent der über 80-Jährigen in Großbritannien haben bereits eine erste Corona-Impfdosis bekommen. 78,7 Prozent dieser Gruppe habe eine Impfung erhalten, teilte Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag in London mit. Insgesamt sind im Land mittlerweile 6,6 Millionen Menschen mit der ersten Dosis geimpft worden. Laut Hancock hat auch Großbritannien derzeit Nachschub-Probleme beim Impfstoff. Es sei nicht an der Zeit, den aktuellen harten Lockdown zu lockern. "Es sind derzeit mehr Menschen an Beatmungsgeräten als zu jedem anderen Zeitpunkt in dieser Pandemie", sagte Hancock. Der staatliche Gesundheitsdienst NHS stehe weiter extrem unter Druck. Pro 100.000 Einwohnern zählte Großbritannien in den vergangenen sieben Tagen rund 390 Neuinfektionen.

16:54 Uhr | Moderna-Impfstoff wirksam gegen Mutation

Der US-Biotechkonzern Moderna geht davon aus, dass sein Covid-19-Impfstoff auch gegen die ansteckendere britische und südafrikanische Variante des Coronavirus schützt.

Das Unternehmen teilte mit, das Vakzin erzeuge virusneutralisierende Antikörper auch gegen die beiden neuen Varianten. Zwar sei bei der südafrikanischen Variante eine sechsfache Reduzierung der neutralisierenden Titer festgestellt worden. Ihr Niveau liege aber immer noch deutlich über den Werten, die als schützend angesehen würden. Es sei daher davon auszugehen, dass der Impfstoff nach der Verabreichung von zwei Dosen gegen die bisher nachgewiesenen Varianten wirke.

16:00 Uhr | Arme Menschen mit höherem Risiko

Männer in gering qualifizierten Berufen oder in Dienstleistungsbereichen haben ein höheres Risiko, an Covid-19 zu sterben. Das ist das Ergebnis einer Auswertung von im Zusammenhang mit Covid-19 gestorbenen Menschen in England und Wales. Nach Angaben des britischen Statistikamtes ONS gehören dazu etwa Arbeiter in der Verarbeitenden Industrie, Sicherheitskräfte, Köche und Taxifahrer. So würden unter den in die Analyse einbezogenen Fabrikarbeitern im Schnitt 143,2 von 100.000 Männern im Alter zwischen 20 und 64 Jahren sterben. Über alle Berufe liege die Quote bei 31,4.

15:02 Uhr | Hygiene-Maßnahmen verhindern weitere Infektionen

Die Corona-Beschränkungen wirken sich in Sachsen-Anhalt auf andere Erkrankungen aus. Nach Angaben der Krankenkasse DAK sind Windpocken, Grippe oder Infektionen mit dem Norovirus im vergangenen Jahr nur noch etwas mehr als halb so oft aufgetreten wie im Vorjahr. Für 2019 meldete die Kasse rund 27.000 und für 2020 rund 15.000 Fälle. Beim Norovirus habe es sogar einen Rückgang um zwei Drittel gegeben. DAK-Chef Meyrich Steffen sagte, die Hygiene-Maßnahmen hätten auch andere gefährliche Krankheiten verhindert.

Auch in Sachsen meldete die Krankenkasse DAK einen Rückgang anderer Infektionskrankheiten in den letzten Monaten. Das ergebe sich aus Daten des Robert Koch-Instituts, die für die Analyse von meldepflichtigen Krankheiten und Erregern genutzt worden seien. Demnach sind Grippeinfektionen um knapp zwölf Prozent zurückgegangen, Keuchhusten und Rotavirus-Infektionen jeweils um 80 Prozent.

13:55 Uhr | Von der Leyen verlangt Lieferversprechen von Astrazeneca

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vom Impfstoffhersteller Astrazeneca die Einhaltung seiner Lieferzusagen verlangt. Dies habe von der Leyen am Montag in einem Telefonat mit Astrazeneca-Chef Pascal Soriot deutlich gemacht, teilte ein Sprecher mit. Die EU habe "beträchtliche Summen" in das Unternehmen investiert. Der Impfstoff von Astrazeneca ist in der EU noch nicht zugelassen. Am Freitag könnte die EU-Arzneimittelbehörde EMA aber grünes Licht geben. Es wäre nach Biontech/Pfizer und Moderna der dritte Impfstoff, der in der EU eingesetzt werden könnte. Der britisch-schwedische Pharmakonzern hatte jedoch am Freitag mitgeteilt, dass er der EU wegen Problemen in "einem Werk in unserer europäischen Lieferkette" zunächst weniger Corona-Impfdosen liefern könne als vorgesehen.

13:45 Uhr | Rückschlag bei Impfstoff-Entwicklung

Der Pharmakonzern Merck und das französische Pasteur-Institut stoppen ihr gemeinsames Forschungsprojekt, wie beide Seiten am Montag mitteilten. Erste Tests hätten eine zu geringe Wirksamkeit ergeben, erklärte das Pasteur-Institut. Das Mittel sollte auf der Basis eines Impfstoffs gegen Röteln entwickelt werden. Das Pasteur-Institut will sich nun nach eigenen Angaben auf andere Mittel gegen das Coronavirus konzentrieren, die aber noch in der Anfangsphase sind. Im Dezember hatte bereits der französische Pharmakonzern Sanofi Probleme bei der Impfstoff-Forschung eingeräumt.

13:05 Uhr | Ministerium präzisiert Pläne für Tests zu Hause

Bei den geplanten Corona-Heimtests geht es nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums um neue, einfache Verfahren, die so bisher noch nicht verfügbar sind. Ein Sprecher erklärte, es gehe um "Selbsttests, die einfacher zu handhaben sind". Die Produkte müssten sowohl aussagekräftig genug als auch so von Laien praktizierbar sein, dass die Gefahr falscher Ergebnisse relativ gering sei. Noch gebe es keine Schnelltests, die so zertifiziert seien und in der Menge verfügbar wären, dass sie für eine Verordnung in Frage kämen. Das Bundesgesundheitsministerium plant Medienberichten zufolge, die "Medizinprodukte-Abgabeverordnung" für einen Heimtest zu ändern.

13:05 Uhr | Österreich führt FFP2-Pflicht ein

In Österreich gilt seit heute eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln. Ausnahmen gibt es nur für schwangere Frauen und aus anderen medizinischen Gründen. Zusätzlich gilt nun ein auf zwei Meter ausgeweitetes Abstandsgebot.

12:49 Uhr | Freiwillige Helfer für Tests in Pflegeheimen gesucht

Die Bundesregierung sucht Freiwillige, die Tests in Pflegeheimen übernehmen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte in Berlin, dass die Einrichtungen dafür Personal bräuchten. Daher helfe in einem ersten Schritt die Bundeswehr. Derzeit stünden rund 1.400 Soldaten zur Verfügung. In einem zweiten Schritt sollten Freiwillige eingesetzt werden, die zuvor geschult würden.

Die Hotline für Freiwillige ist unter 0800/4555532 erreichbar und von montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr besetzt.

12:29 Uhr | Bund rechnet mit Astrazeneca-Zulassung bis Freitag

Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass die Zulassung des Impfstoffs von Astrazeneca in Europa noch in dieser Woche erfolgt. Ein Sprecher sagte, man rechne für Freitag damit. Dann würden mehrere Millionen Impfstoff-Dosen zusätzlich zur Verfügung stehen. Astrazeneca hatte allerdings Ende vergangener Woche erklärt, dass die bis Ende März zugesagte Liefermenge wegen Produktionsengpässen nicht eingehalten werden könne.

11:36 Uhr | OP-Masken für Fahrgäste in Halle

Mitarbeiter der Halleschen Verkehrsbetriebe verteilen seit heute kostenlose OP-Masken an Fahrgäste. Wie die HAVAG mitteilte, werden in den kommenden zwei Wochen Teams im gesamten Liniennetz unterwegs sein. Die Stadt Halle stelle 30.000 medizinische Mund-Nasen-Schutze zur Verfügung. Wer nur eine einfache Stoffmaske trage, werde darauf hingewiesen und bekomme ebenfalls einen kostenlosen medizinischen Schutz. Seit heute gilt in Sachsen-Anhalt eine neue Corona-Schutzverordnung, die unter anderem das Tragen von medizinischen Masken im Einzelhandel sowie in Bussen und Bahnen vorschreibt.

10:50 Uhr | KMK-Präsidentin hält teilweisen Schulstart ab Anfang Februar für möglich

Die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst, hält erste Schulöffnungen Anfang Februar für möglich. Der "Rheinischen Post" sagte die brandenburgische Ministerin, bei entsprechender Infektionslage könnte beispielsweise Wechselunterricht stattfinden. Allerdings könne das anfangs auch nur für Abschlussklassen und die ersten Klassenstufen gelten. Die SPD-Politikerin mahnte, Distanzunterricht über einen langen Zeitraum tue insbesondere den Grundschulkindern nicht gut.

Kein Land sollte auf ein anderes warten müssen, um seine Schulen zu öffnen.

KMK-Präsidentin Britta Ernst

Dabei verwies Ernst auf ein sehr unterschiedliches Infektionsgeschehen in den Bundesländern. So geht Thüringens Kultusminister Helmut Holter davon aus, dass die Schulen im Freistaat noch bis Ostern geschlossen bleiben, wenn die Inzidenz so hoch bleibt.

10:16 Uhr | Oxfam-Studie: Pandemie verschlimmert soziales Ungleichgewicht

Die Corona-Pandemie verschärft einer Studie zufolge weltweit die soziale Ungleichheit. Die Untersuchung der Hilfsorganisation Oxfam zeigt, dass etwa in Deutschland die zehn reichsten Menschen ihr Gesamtvermögen im vergangenen Jahr auf rund 200 Milliarden Euro gesteigert haben, ein Plus von 35 Prozent. Gleichzeitig hätten rund 40 Prozent der Erwerbstätigen durch die Pandemie Einkommen verloren. Oxfam hatte für den Bericht fast 300 Wirtschaftsexperten in 79 Ländern befragt.

09:30 Uhr | SPD-Gesundheitsexpertin begrüßt Kauf von Antikörper-Medikamenten

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sabine Dittmar, hält den Kauf von Antikörper-Medikamenten gegen Covid-19 für sinnvoll. Dittmar sagte MDR AKTUELL, eines der Medikamente habe eine Notfallzulassung in den USA. In der dritten Phase der klinischen Studie habe sich gezeigt, dass sich damit bei Risikopatienten wirklich schwere Krankheitsverläufen verhindern ließen. Auch das Robert Koch-Institut und das Paul-Ehrlich-Institut sähen darin eine vielversprechende Therapie-Option. Gesundheitsminister Jens Spahn hatte gestern mitgeteilt, dass der Bund 200.000 Dosen der neuen Medikamente erworben hat.

08:11 Uhr | Stiko-Experte: Noch mehr Abstand halten

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hält ein Überdenken der Impfstrategie wegen der neuen Coronavirus-Varianten für verfrüht. Dazu seien zunächst biologische Tests nötig, die etwas länger dauerten und im Labor schwieriger durchzuführen seien, sagt Mertens im ZDF. Allerdings müsse eine im Labor festgestellte Verminderung der Antikörperwirksamkeit gegen diese Varianten nicht unbedingt bedeuten, dass die Impfung beim Menschen wirkungslos sei.

Zur Eindämmung der Virus-Mutanten müssten die Schutzmaßnahmen noch ernster genommen werden. Vor allem dem Abstandhalten komme eine besondere Bedeutung zu. "Im Grunde genommen können wir eigentlich nur das tun, was wir bisher tun. Wir müssen es nur noch konsequenter tun", so Mertens. Im Einzelfall müsse man noch mehr Abstand halten.

07:08 Uhr | Hilfswerke fordern sofortige Unterstützung für arme Bevölkerung

Ein Bündnis aus 36 Gewerkschaften und Verbänden dringt wegen der Corona-Pandemie "schnellstmöglich" auf mehr Geld für Hartz-IV-Empfänger. Demnach soll der Regelsatz auf mindestens 600 Euro angehoben werden. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs "Soforthilfe für die Armen - jetzt!", der heute in Berlin veröffentlicht wurde, gehören die Gewerkschaft Verdi, die Arbeiterwohlfahrt, der Sozialverband VdK und die Diakonie.

Bereits im ersten Lockdown seien vonseiten der Bundesregierung keine zusätzlichen Hilfen zur Verfügung gestellt worden, damit Hartz-IV-Bezieher etwa Desinfektionsmittel hätten kaufen oder das wegfallende Schulessen für ihre Kinder hätten ausgleichen können, so die Verbände.

Der Hartz-IV-Regelsatz liegt derzeit für Alleinstehende bei 446 Euro. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hatte wegen der Pandemie jüngst einen Zuschuss für Empfänger von Grundsicherung sowie Bezugsscheine für medizinische Masken angekündigt.

06:41 Uhr Uhr | Verschärfte Maskenpflicht gilt in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt gelten ab heute verschärfte Corona-Regeln. Eine überarbeitete Verordnung des Landes ist in Kraft getreten. Die Änderungen orientieren sich an den Beschlüssen von Bund und Ländern aus der vergangenen Woche. So müssen beim Einkaufen sowie im öffentlichen Nahverkehr FFP2- oder OP-Masken getragen werden. Außerdem werden Arbeitgeber stärker verpflichtet, ihren Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen. In Thüringen sollen die Regelungen der neuen Corona-Schutzverordnung am Dienstag in Kraft treten, in Sachsen am Donnerstag.

06:25 Uhr | Diakonie: Kita-Personal bei Coronaschutz vernachlässigt

Die sächsische Diakonie sieht das Kita-Personal beim Corona-Schutz vernachlässigt. Kita-Referentin Inga Blickwede sagte MDR AKTUELL, als nahezu einzige Berufsgruppe seien die Erzieherinnen und Erzieher dem Infektionsrisiko schutzlos ausgesetzt. Sie wünschten sich eine Gleichbehandlung mit den Lehrern in den Schulen. Die Diakonie-Sprecherin forderte vor allem wöchentliche Schnelltests, die Verteilung von Schutzmasken und einen raschen Zugang zu Impfungen. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey versprach zwar, die Testkapazitäten für das Kita-Personal auszuweiten. Mit einem Impfstart für diese Berufsgruppe rechne sie jedoch nicht vor Mai.

06:20 Uhr | Krawalle in den Niederlanden

In mehreren niederländischen Städten sind bei Protesten gegen verschärfte Corona-Einschränkungen Krawalle ausgebrochen. Im Zentrum von Amsterdam setzte die Polizei Wasserwerfer, Hunde und berittene Beamte ein. Einsatzkräfte wurden nach eigenen Angaben mit Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen. In Eindhoven plünderten Demonstranten Geschäfte und legten Brände. Landesweit wurden mehr als 200 Menschen festgenommen. Die niederländische Regierung hatte die Corona-Maßnahmen zuletzt verschärft und eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.

06:05 Uhr | Städte- und Gemeindebund Sachsen-Anhalt gegen Steuererhöhungen

Der Städte- und Gemeindebund Sachsen-Anhalt sieht Gebühren- oder Steuererhöhungen während der Corona-Pandemie skeptisch. Landesgeschäftsführer Jürgen Leindecker sagte MDR AKTUELL, Gebühren für Müllabfuhr oder Wasserversorgung einfach hochzuschrauben, um beispielsweise Steuerverluste auszugleichen, sei nicht möglich. Das Kommunalabgaberecht verbiete solche Querfinanzierungen. Auch bei anderen kommunalen Angeboten wie Schwimmbädern oder Theatern sei eine Gebührenerhöhungen eher schwierig. Denn dann gehe keiner mehr dorthin.

Der stellvertretende Geschäftsführer des Sächsischen Städte- und Gemeindebundes, Ralf Leimkühler, fügte hinzu, um coronabedingte Steuerausfälle auszugleichen, seien die Kommunen auch dieses Jahr auf zusätzliche Hilfe von Bund und Land angewiesen. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten ihren Städte und Gemeinden im vergangen Jahr mit mehr als 600 Millionen Euro unterstützt.

06:00 Uhr | Der Ticker am Montag, 25. Januar 2021

Guten Morgen, auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier. Unsere Ticker der vergangenen Tage finden Sie direkt hier unten.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 25. Januar 2021 | 06:00 Uhr