Coronavirus-Pandemie Ticker: Magdeburg ist Corona-Risikogebiet

Magdeburg ist Corona-Risikogebiet. Kanzlerin Merkel will mit den Länderchefs über weitere Beschränkungen beraten. In Tschechien gilt ab Mittwoch eine nächtliche Ausgangssperre. Nürnberg sagt den Christkindlesmarkt ab. Die Krankenhäuser stellen sich wieder darauf ein, planbare Operationen zu verschieben. Und die CDU hat ihren geplanten Parteitag verschoben. Die aktuellen Entwicklungen in unserem Ticker.

Blick auf den menschenleeren Alten Markt in Magdeburg, im Hintergrund das Alte Rathaus.
Magdeburg ist nun auch Risikogebiet Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Unser Ticker am Montag, 26. Oktober 2020, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:25 Uhr | Tschechien verhängt nächtliche Ausgangssperre

Angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen hat Tschechien eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Wie Gesundheitsminister Roman Prymula nach einer Kabinettssitzung bekanntgab, dürfen die Menschen von Mittwoch an zwischen 21 Uhr und 4:59 Uhr ihre Häuser nicht mehr verlassen. Eine weitere Maßnahme sieht vor, dass die noch geöffneten Geschäfte wie Supermärkte sonntags schließen müssen. Bereits seit anderthalb Wochen sind die Menschen aufgerufen, möglichst zu Hause zu bleiben. In Tschechien gilt seit Anfang Oktober der Notstand.

22:20 Uhr | Sachsen-Anhalts CDU verschiebt Parteitag und Kandidatenwahl

Die CDU Sachsen-Anhalt will die Wahl ihrer Landtagskandidaten wegen der Corona-Krise vorziehen. Wie Parteichef Holger Stahlknecht und Generalsekretär Sven Schulze nach einer Telefonkonferenz des Landesvorstandes mitteilten, soll die ursprünglich für den 21. November geplante Landesvertreterversammlung in Dessau-Roßlau nun schon am 8. November stattfinden.

Der ursprünglich für Januar 2021 angesetzte Landesparteitag mit der Wahl des neuen Landesvorstands soll demnach auf Oktober 2021 verschoben werden.

21:25 Uhr | Merkel will über weitere Beschränkungen beraten

Bundeskanzlerin Angela Merkel zieht ihr ursprünglich für Freitag geplantes Treffen mit den Ministerpräsidenten zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie auf Mittwoch vor. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte, will sich die CDU-Politikerin in einer Videokonferenz mit den Länderchefs beraten. Nach Angaben aus Regierungskreisen soll es dabei um neue Beschränkungen gehen.

Merkel hatte nach Angaben von Teilnehmern in mehreren Schalten mit CDU-Politikern am Wochenende und am Montag in dramatischen Worten den Ernst der Lage betont. Bundesregierung und Ministerpräsidenten hatten demnach geäußert, Schulen, Kitas und Betriebe möglichst nicht wieder dicht zu machen. Der Blick richte sich daher verstärkt auf Bars, Restaurants sowie Veranstaltungen. Es seien aber noch keine Festlegungen getroffen worden, hieß es.

Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, Merkel plane eine Art "Lockdown Light". Dabei sollten Lokale schließen, Schulen und Kitas aber möglichst geöffnet bleiben.

20:17 Uhr | Sachsen-Anhalts SPD verschiebt Landesparteitag

Sachsen-Anhalts SPD hat wegen der schnell steigenden Corona-Infektionszahlen ihren ursprünglich für nächste Woche geplanten Parteitag verschoben. Das teilte die Landespartei nach einer Videoschalte des Landesvorstands mit. Der Parteitag, auf dem die Sozialdemokraten eigentlich ihr Programm für die Landtagswahl im kommenden Jahr beschließen wollten, soll nun Anfang 2021 nachgeholt werden. Dafür werde auch die Möglichkeit eines digitalen Parteitags geprüft, hieß es. Ursprünglich hatte der Parteitag mit 120 Delegierten am Samstag kommender Woche in Magdeburg stattfinden sollen.

19:00 Uhr | Rücknahme von Beherbergungsverbot in Sachsen-Anhalt gefordert

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Sachsen-Anhalt hat die Landesregierung aufgefordert, das Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Risikogebieten zurückzunehmen. Es stelle eine starke Wettbewerbsverzerrung da und habe eine "Stornierungswelle höchsten Ausmaßes" verursacht. Die Landesregierung solle die Regelung zurücknehmen, bevor ein Gericht darüber entscheidet.

Die Vorschriften zur Beherbergung von Gästen aus Risikogebieten stehen seit Wochen bundesweit in der Kritik. In einigen Ländern hatten Gerichte die Regelung kassiert, in anderen Ländern kippten die Landesregierungen das Verbot. In Sachsen-Anhalt müssen Reisende aus Risikogebieten nach wie vor einen höchstens 48 Stunden alten negativen Coronatest vorlegen, um absteigen zu dürfen.

17:29 Uhr | Sperrstunden in NRW sind rechtens

Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat die Sperrstunden für Gaststätten und Bars in Risikogebieten des Bundeslandes für rechtens erklärt. Wie das OVG in Münster mitteilte, dient das Verbot des Alkoholverkaufs zwischen 23 und 6 Uhr dem legitimen Zweck, die Weiterverbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die Sperrstunden würden einen Beitrag zur Kontaktreduzierung leisten und eine weitere Virusausbreitung durch die "enthemmende Wirkung von Alkohol" verhindern. Die Entscheidung fiel in einem sogenannten Normenkontroll-Eilverfahren von 19 Antragstellern, die in NRW Gaststätten betreiben. Der Beschluss ist nicht anfechtbar (Az.: 13 B 1581/20.NE).

16:31 Uhr | Magdeburg ist Corona-Risikogebiet

Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg ist jetzt auch Corona-Risikogebiet. Magdeburgs Amtsarzt Eike Hennig sagte, aktuell sei eine Zahl von 79 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und Woche erreicht. Er halte eine weiter steigende Tendenz für möglich und wahrscheinlich. Oberbürgermeister Lutz Trümper sagte, zur deutlich steigenden Zahl der Infektionen habe eine oktoberfestartige Veranstaltung mit mehr als 120 Teilnehmern beigetragen. Dabei hätten sich bis jetzt 35 Menschen infiziert. Trümper kündigte eine Verschärfung der Corona-Regeln ab Mittwoch an. Es werde auch mehr kontrolliert.

16:22 Uhr | Haseloff verteidigt regionale Regel-Unterschiede

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat sich bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie erneut für regional angepasste Einschränkungen ausgesprochen.

Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, im Landtag.
Haseloff ist gegen landesweit geltende Einschränkungen. Bildrechte: dpa

Der CDU-Politiker sagte, in Dörfern, die kaum Infektionen verzeichneten, könnten nicht die gleichen Regeln gelten wie etwa in Halle mit seinen engen Straßen und der belebten historischen Innenstadt. Mit den Änderungen der Corona-Landesverordnung, die das Kabinett am Dienstag beschließe, werde die Landesregierung den Rechtsrahmen, auf den sich die Kreise bei ihren Schutzmaßnahmen stützen könnten, noch mal klar benennen. Verschiedene Kommunalpolitiker wie Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper hatten sich hingegen für landesweit einheitliche Regeln ausgesprochen.

15:51 Uhr | Nürnberg sagt Christkindlesmarkt ab

Blick auf den Nürnberger Christkindlesmarkt bei Nacht
Der Christkindlmarkt in Nürnberg im vergangenen Jahr. Bildrechte: dpa

Der weltberühmte Christkindlesmarkt in Nürnberg fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Das teilte die fränkische Stadt mit. Ursprünglich hatte Nürnberg geplant, den traditionellen Markt dezentraler und mit einem strengen Hygiene-Konzept stattfinden zu lassen. Oberbürgermeister Marcus König sagte, angesichts der steigenden Zahlen halte die Stadt dieses nun für ein falsches Signal. In Nürnberg bewegt sich die Zahl der Neuansteckungen pro Woche und 100.000 Einwohner um die 100.

14:56 Uhr | Gesundheitsministerien raten von Halloween-Touren ab

Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen haben mehrere deutsche Gesundheitsministerien davor gewarnt, zu Halloween von Tür zu Tür ziehen. Aus Nordrhein-Westfalen hieß es, in Corona-Zeiten das Grundstück anderer Menschen zu betreten und ihnen - zuweilen ungefragt - eine Begegnung "aufzudrängen", bei der der Mindestabstand vermutlich nicht eingehalten werde, erscheine wenig verantwortungsvoll.

Auch Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher riet von Umzügen am 31. Oktober ab. Angesichts der steigenden Corona-Zahlen stellten die Klingeltouren von Haustür zu Haustür ein zu hohes Infektionsrisiko dar, so die Grünen-Politikerin.

Der ursprünglich irische und später in den USA zum Massenevent aufgestiegene Halloween-Brauch ist inzwischen auch in Deutschland verbreitet. Am Abend des 31. Oktober, der hierzulande eigentlich als Reformationstag begangen wird, ziehen Kinder in gruseligen Kostümen von Haus zu Haus und fordern mit dem Spruch "Süßes oder Saures!" Süßigkeiten ein.

14:07 Uhr | Krankenhäuser verschieben Operationen

Wege der Zunahme der Erkrankungen durch das Coronavirus stellen sich Kliniken in Deutschland wieder darauf ein, planbare Operationen zu verschieben. Es sei damit zu rechnen, dass "nicht notfallmäßige Eingriffe in besonders belasteten Regionen und Krankenhäusern wieder verschoben werden müssen", sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum. Nach seinen Angaben hat sich die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen seit Anfang Oktober von 373 auf 1.296 mehr als verdreifacht. Davon seien am Wochenende 578 Patienten beatmet worden. Als zentrales Problem sehe auch die Krankenhausgesellschaft den Engpass beim Pflegepersonal. Betten seien genug vorhanden.

13:20 Uhr | CDU sagt Parteitag im Dezember ab

Die CDU wird Anfang Dezember keinen Parteitag abhalten und auch keinen neuen Vorsitzenden wählen. Das hat der Vorstand am Vormittag aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen beschlossen. Wie Generalsekretär Paul Ziemiak sagte, sollen stattdessen die Möglichkeiten für einen digitalen Parteitag ausgelotet werden.

13:10 Uhr | Viele Fälle in Seniorenhaus in Erfurt

In Erfurt sind 29 Bewohner eines Seniorenhauses positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Stadt mitteilte, werden elf von ihnen stationär im Krankenhaus behandelt. Zudem sei eine Mitarbeiterin infiziert. Eine Einsatzgruppe der Kassenärztlichen Vereinigung solle weitere Tests vornehmen. Das Seniorenheim hat rund 260 Bewohner und ebenso viel Personal. Aktuell sind in Erfurt mehr als 150 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Stadt verschärft deshalb ihre Corona-Schutzauflagen. Vorerst bis Ende November gelten in der Innenstadt eine Maskenpflicht sowie eine Sperrstunde zwischen 23 und 5 Uhr. Außerdem dürfen sich nur noch höchstens zehn Menschen aus zwei verschiedenen Haushalten treffen. Der Weihnachtsmarkt wurde abgesagt.

12:17 Uhr | Aktuelle Entwicklungen in Thüringen

Erstmals hat in Thüringen ein Landkreis den Inzidenzwert von 100 kurze Zeit überschritten. Im Saale-Holzland-Kreis lag er am Sonnabend nach Angaben des Robert Koch-Insituts bei 100,1 und damit so hoch wie nirgends sonst in dem Bundesland. Mittlerweile ist er wieder unter 100 gesunken. Die Waldkliniken Eisenberg verhängten trotzdem jetzt ein weitgehendes Besuchsverbot. Zudem melden die MDR-Kollegen aus Thüringen, dass sich in Altenburg 18 Chorsänger infiziert haben.

11:31 Uhr | Faktischer Lockdown im Landkreis Rottal-Inn

Im niederbayerischen Kreis Rottal-Inn gelten ab Mitternacht strikte Ausgangsbeschränkungen. Das sagte ein Sprecher des Landratsamts dem Bayerischen Rundfunk. Demnach werden Kindertageseinrichtungen und Schulen geschlossen, Restaurants, Freizeit- und Kultureinrichtungen. Grund ist die hohe Zahl an Coronavirus-Infektionen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises bei 260, was der bundesweit aktuell höchste Wert war.

10:57 Uhr | Wirtschaft wird skeptischer

Die steigende Zahl von Neuinfektionen drückt die Stimmung der Unternehmen in Deutschland. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel im Oktober auf 92,7 Punkte, nach 93,2 Zählern im September und damit das erste Mal nach fünf Anstiegen in Folge in den Monaten zuvor. "Angesichts der steigenden Infektionszahlen nehmen die Sorgen der deutschen Wirtschaft zu", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

10:40 Uhr | Handel für dauerhafte Mehrwertsteuer-Senkung

Der Handelsverband HDE hat eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer gefordert, "bis die Pandemie zuverlässig überwunden ist". HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth sagte der Zeitung "Die Welt", die Rückkehr zu den alten Sätzen zum Jahreswechsel "ist aus unserer Sicht nicht sinnvoll". Derzeit würden viele Kunden die Innenstädte und den Einkäufe meiden, um Kontakte zu reduzieren. Deshalb müsse der Konsum weiter gestützt werden.

10:13 Uhr | Mehr Intensiv-Patienten in Mitteldeutschland

Laut einem Hörfunk-Beitrag von MDR AKTUELL ist die Zahl der Intensiv-Patienten in Mitteldeutschland zwar deutlich gestiegen, noch aber wird die Kapazität der Krankenhäuser als ausreichend eingeschätzt.

09:23 Uhr | CDU könnte auch per Briefwahl abstimmen

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat dem CDU-Präsidium vorgeschlagen, den am 4. Dezember geplanten Parteitag zu verschieben. Demnach soll am 16. Januar erneut beraten werden, ob und wann ein Bundesparteitag mit der Wahl einer neuen Parteiführung stattfinden kann. Wenn dann die Pandemie-Lage immer noch nicht zu überschauen sei, müsse man über eine Briefwahl nachdenken (siehe auch unten).

09:00 Uhr | Schule in Sachsen-Anhalt beginnt

In Sachsen-Anhalt hat am Montag wieder die Schule begonnen, vor dem Hintergrund einer deutlich verstärkten Pandemie nach dem Ende der Herbstferien. Einzelne Landkreise, darunter der Burgenlandkreis , haben Maskenpflichten verhängt. Nur im Unterricht dürfen die Masken abgelegt werden. Maskenpflicht an Schulen gilt auch in Halle. 

08:58 Uhr | Frankreich fürchtet 100.000 Infektionen am Tag

In Frankreich könnte die Zahl täglicher Neuinfektionen auf 100.000 anwachsen. Das sagte Jean-François Delfraissy, Leiter des Ausschusses von Wissenschaftlern, der die Regierung berät, dem Sender RTL: "Es wird wahrscheinlich mehr als 50.000 Fälle pro Tag geben", eine Zahl die gestern aus Paris gemeldet wurde. Es sei eher zu vermuten, "dass es mehr in die Richtung von 100.000 pro Tag gehen wird."

08:20 Uhr | Die aktuellen Entwicklungen in Sachsen

Die MDR-Kollegen aus Sachsen melden heute unter anderem, dass Seniorenheime in Mügeln und Grimma unter Quarantäne gestellt worden sind, dass in Leipzig bei Kontrollen kaum Verstöße gegen die Maskenpflicht in Straßenbahnen und Bussen festgestellt worden sind, während in Annaberg-Buchholz eine private Feier aufgelöst wurde.

07:48 Uhr | Bericht über "robuste Immunreaktion"

Phase-III-Studien-Ergebnisse einer von der Universität Oxford mit dem britischen Pharmakonzern Astra-Zeneca entwickelten Schutzimpfung sind nach einem Bericht der "Financial Times" erfolgsversprechend. Bei einer Gruppe mit dem höchsten Risiko schwerer Krankheitsverläufe sei eine "robuste Immunreaktion" entstanden, berichtet das Blatt.

07:00 Uhr | Warnung vor Aufgabe der Kontaktverfolgung

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat davor gewarnt, im Kampf gegen die Viren-Ausbreitung die Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter aufzugeben. Vorsitzender Eugen Brysch sagte der "Rheinischen Post", so könne Deutschland die Pandemie-Bekämpfung ganz entgleiten. Es müsse stattdessen geklärt werden, warum es nicht gelinge, den öffentlichen Gesundheitsdienst krisenfest zu machen.

06:49 Uhr | CDU-Wahlparteitag vor Absage

Der für 4. Dezember geplante CDU-Parteitag mit mehr als 1.000 Teilnehmern in Stuttgart ist vom Tisch. Das meldet die dpa nach gut fünfstündigen Beratungen der Parteispitze am Sonntagabend in Berlin. Demnach wurde für die Wahl eines neuen Parteivorsitzenden das weitere Vorgehen besprochen, was die aktuelle Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer heute den CDU-Gremien vorstellen werde.

Endgültige Entscheidungen gab es demnach aber noch nicht, die müssten im CDU-Vorstand fallen, der heute tagt. Offen war laut dpa weiter, ob es eine Verschiebung des Parteitags geben soll oder einen an mehreren Standorten, bei dem in Präsenz und virtuell gewählt würde.

06: 35 Uhr | Studenten sehen schlechtere Berufschancen

Die Pandemie wirft einer Umfrage zufolge die beruflichen Pläne vieler Studenten über den Haufen. Demnach gehen mehr als 40 Prozent davon aus, dass sich ihre Berufsaussichten verschlechtert haben. Laut der "Studierendenstudie" des Beratungsunternehmens EY hat ein gutes Viertel der jungen Leute schon Pläne geändert, will etwa länger studieren, die Branche wechseln oder sich doch nicht selbstständig machen. Zwar seien 79 Prozent der Befragten trotz allem "zufrieden" oder "sehr zufrieden" mit ihrer persönlichen Situation. Im Vergleich zur Erhebung 2018 sei das aber ein deutlicher Rückgang.

06:01 Uhr | Merkel äußert sich "sehr besorgt"

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich erneut "sehr besorgt" über die rasante Ausbreitung des Coronavirus geäußert. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung sagte sie, es stünden sehr schwere Monate bevor. Sie habe "kein gutes Gefühl" und so könne es nicht weitergehen. Laut "Bild" sagte sie das im Gespräch mit Landtags-Fraktionschefs der Union.

06:00 Uhr | Der Ticker am 26. Oktober 2020

Guten Morgen! Auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Die Ticker der vergangenen Tage finden Sie direkt hier unten. 

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 26. Oktober 2020 | 06:00 Uhr