Coronavirus-Ticker 16. März: Sachsens Kabinett berät am Dienstag über Einschränkungen

Das Coronavirus sorgt deutschlandweit für erhebliche Einschränkungen. Zahlreiche Läden müssen schließen. Für Touristen gibt es keine Hotel-Angebote mehr, Restaurants dürfen nur verkürzt öffnen. Grenzen zu mehreren Nachbarländern sind weitgehend geschlossen.

Die Kabinettsmitglieder sitzen zu Beginn der ersten Sitzung des neuen Kabinetts in der Sächsischen Staatskanzlei auf ihren Plätzen.
Das sächsische Kabinett will am Dienstag beraten (Archivbild) Bildrechte: dpa

22:50 Uhr | Ticker am Montag endet

Wir schließen hiermit für Montag den Ticker zum Coronavirus und informieren Sie wieder ab 7 Uhr zu den neuesten Entwicklungen. Wir danken für Ihr Interesse.

22:36 Uhr | Frankreich - 100.000 Polizisten sollen Ausgangssperre durchsetzen

Frankreich will 100.000 Polizisten mobilisieren, um die weitgehende Ausgangssperre im Land durchzusetzen. Das teilt das Innenministerium mit.

22:26 Uhr | Köpping: Sachsens Kabinett berät am Dienstag über Einschränkungen

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping berichtet im Interview mit MDR AKTUELL, dass die Regierung des Freistaats am Dienstag über die Umsetzung der von Bund und Ländern vereinbarten Einschränkungen des öffentlichen Lebens berät. Ob die Maßnahmen bereits am Dienstag oder erst später greifen, könne sie noch nicht sagen, auf jeden Fall werde es in dieser Woche sein.

22:18 Uhr | Eine Einschätzung zu den geplanten Einschränkungen

Hauptstadtkorrespondent Tim Herden zu den von Bund und Ländern vereinbarten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

22:16 Uhr | Menschlichkeit in Zeiten der Krise

Ein Beispiel aus dem Pflegeheim St. Laurentius in Freyburg an der Unstrut.

21:28 Uhr | Amazon will in USA 100.000 Mitarbeiter einstellen

Der Versandhändler Amazon will in den USA 100.000 Mitarbeiter einstellen, um den Anstieg der Online-Bestellungen wegen der Coronavirus-Epidemie zu bewältigen. Das Unternehmen erklärte, es werde 350 Millionen Dollar investieren, um die Stundenlöhne der Beschäftigten in den USA um zwei Dollar und in Europa um etwa zwei Euro zu erhöhen. In den USA haben die Mitarbeiter derzeit einen Stundenlohn von 15 Dollar.

21:07 Uhr | Trump ruft zu Verzicht auf Restaurantbesuche und Reisen auf

US-Präsident Donald Trump hat alle US-Bürger aufgerufen, in den kommenden 15 Tagen Gruppen von mehr als zehn Menschen zu meiden. Das sei nötig, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, sagte Trump am Montag im Weißen Haus. Die Menschen sollten zudem nicht mehr in Bars und Restaurants gehen und von verzichtbaren Reisen Abstand nehmen. Verpflichtend sind diese Anweisungen allerdings nicht. Laut den Zahlen der Johns-Hopkins-University sind in den USA 4.138 Menschen mit dem Virus infiziert. 73 Menschen starben bislang.

20:51 Uhr | Frankreich verhängt Ausgangssperre

Frankreich versucht, mit noch drastischeren Maßnahmen als Deutschland die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Ab Dienstagmittag gilt eine 14-tägige Ausgangssperre. Menschen sollten nur in dringenden Fällen das Haus verlassen, sagte Präsident Emmanuel Macron am Montagabend in einer Fernsehansprache. Zulässig seien nur Einkäufe, Gesundheitsversorgung und der Weg zur Arbeit, wenn keine Heimarbeit möglich sei. Macron kündigte zugleich an, dass sämtliche von ihm geplante Reformen ausgesetzt werden, allen voran die umstrittene Rentenreform. Die Regierung und das Parlament müssten sich nun auf den Kampf gegen die Epidemie konzentrieren. In Frankreich sind mit 5.400 Menschen etwas weniger infiziert als in Deutschland. Die Zahl der Toten liegt mit 127 deutlich höher.

20:31 Uhr | Börsen stürzen weiter ab

20:28 Uhr | Einschätzung zur Lage

19:52 Uhr | Zahl der Infizierten in Deutschland steigt auf über 6.000

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bis zum Montagabend auf 6.012 gestiegen. Damit zählte das Institut 1.174 Infizierte mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten gab das RKI mit 13 an. Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität ging zur selben Zeit von mehr als 7.100 bestätigten Infektionen und 14 Todesfällen in Deutschland aus.

19:47 Uhr | Russland schließt Grenzen

Russland schließt seine Grenzen für Ausländer. Dies gelte von diesem Mittwoch an bis zum 1. Mai, teilte Ministerpräsident Michail Mischustin mit. Nach Angaben Mischustins bleiben Diplomaten und Menschen mit ständigem Wohnsitz in Russland von der Regelung ausgenommen.

19:28 Uhr | Thüringen setzt Einschränkungen ab Mittwoch um

Thüringen setzt die von Bund und Ländern beschlossenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens ab Mittwoch um. Das teilte die Staatskanzlei in Erfurt mit. Unter anderem Bars, Clubs, Familienzentren und Kinos müssen ab Mittwoch schließen.

19:22 Uhr | EU-Staaten entscheiden am Dienstag über Einreisestopp

Der von der EU-Kommission vorgeschlagene Einreisestopp in die EU sollen die Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedsländer am Dienstag bei einer Videokonferenz beschließen. Das teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit. Der Einreisestopp soll 30 Tage gelten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte erklärt, ausgenommen seien Bürger der EU, der EFTA-Staaten Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein sowie Großbritanniens. Nach Aussage von der Leyens ebenfalls nicht betroffen sind Personen mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung, Diplomaten, Ärzte, Krankenpfleger, Forscher und Experten. Auch Menschen, die wichtige Güter transportierten, und Pendler in Grenzregionen dürften weiter in die EU kommen.

19:09 Uhr | Wie Schweden mit der Corona-Krise umgeht

19:08 Uhr | Zahl der Toten in Italien steigt auf über 2.000

Die Zahl der Toten durch die Coronavirus-Pandemie ist in Italien um etwa 250 auf 2158 gestiegen. Das teilte der Zivilschutz mit. Bis Montag zählten die Behörden insgesamt 27.980 Infizierte im ganzen Land. Das waren rund 3.000 mehr als am Vortag

18:51 Uhr | EU unterstützt Tübinger Firma bei Impfstoff-Entwicklung

Das Tübinger Pharmaunternehmen CureVac soll von der EU Kredite von "bis zu 80 Millionen Euro" erhalten, um die Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus zu beschleunigen. Wie die EU-Kommission mitteilte, soll die finanzielle Unterstützung über ein mit einer EU-Garantie abgesichertes Darlehen der Europäischen Investitionsbank ( EIB ) erfolgen. Den Angaben zufolge hat CureVac bereits ein Entwicklungsprogramm zu einem Impfstoff gegen Covid-19 laufen und will klinische Tests im Juni starten. Die Firma wurde am Wochenende bekannt, weil die USA versucht haben soll, sich die Tübinger Forschungsergebnisse exklusiv zu sichern. Mehrheitseigner Dietmar Hopp hatte das abgelehnt.

18:30 Uhr | Bundeskanzlerin Merkel äußert sich zu Einschränkungen

In einer Pressekonferenz hat Bundeskanzlerin Merkel noch einmal zusammengetragen, auf welche Einschränkungen sich Bund und Länder geeinigt haben.

Demnach müssen zahlreiche Geschäfte und praktisch alle Freizeiteinrichtungen schließen. Restaurants dürfen nur verkürzt öffnen. Auch Gottesdienste werden untersagt. Merkel forderte, die Deutschen sollten auf Urlaubsreisen im In- und Ausland verzichten. Übernachtungsangebote etwa in Hotels soll es nur zu "notwendigen und ausdrücklich nicht touristischen Zwecken geben". Für Krankenhäuser und Pflegeheime sollen Besuchsregelungen erlassen werden.

17:57 Uhr | Bundeswehr beendet Großmanöver "Defender Europe 2020"

Wegen der Coronavirus-Pandemie beendet die Bundeswehr das Großmanöver "Defender Europe 2020" in Deutschland. Das teilte die Bundeswehr mit. Unterstützungsleistungen für die bereits in Deutschland befindlichen Soldaten der Verbündeten würden aber sichergestellt.

An dem Großmanöver, das in Deutschland, Polen und den baltischen Staaten abgehalten werden sollte, sollten rund 37.000 Soldaten aus 18 Nato-Staaten teilnehmen. Die USA wollten mehr als 20.000 Soldaten nach Europa entsenden.

17:47 Uhr | Thüringen will Kita- und Hortgebühren erstatten

In Thüringen können Eltern von Kindergarten- und Schulkindern damit rechnen, dass sie für die Zeit der angeordneten Schließung von Kitas und Horten keine Gebühren zahlen müssen. Bildungsminister Helmut Holter sagte, es sei zwar innerhalb der Landesregierung noch nicht abschließend geklärt, wie den Eltern die Kosten erstattet werden sollen. Er halte es aber für selbstverständlich, dass diese Gebühren nicht mehr erhoben werden.

17:40 Uhr | Erster Thüringer Covid-19-Patient wieder genesen

In Thüringen ist der erste an der Lungenkrankheit Covid 19 Erkrankte wieder genesen. Insgesamt sind laut Erfurter Staatskanzlei in Thüringen 55 Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert. Vier von ihnen sind in den vergangenen 24 Stunden hinzugekommen. Fünf Patienten müssten stationär behandelt werden. Schwere Verläufe der Erkrankung mit dem Virus seien in Thüringen derzeit nicht bekannt.

17:22 Uhr | Schweiz erklärt Notstand - Beschränkungen auch in Moskau

Die Schweizer Regierung hat den Notstand erklärt. Ab Mitternacht müssten alle Geschäfte und Lokale sowie Unterhalstungs- und Freizeitbetriebe geschlossen werden, teilte die Regierung mit. Dies gelte bis zum 19. April. Zudem bewilligte die Regierung den Einsatz der Armee.

Auch in Moskau wird das öffentliche Leben eingeschränkt. Laut Bürgermeister Sergej Sobjanin sind Veranstaltungen mit mehr als 50 Menschen künftig verboten. Zudem sollen ab dem 21. März die Schulen und Universitäten schließen. Bislang wurden in Russland offiziellen Angaben zufolge 93 Infektionsfälle registriert.

16:58 Uhr | Sachsens Landtag tagt wegen Beharren der AfD

Der Sächsische Landtag kommt am Mittwoch zu einer Sitzung zusammen. Ein Parlamentssprecher sagte, einen Vorschlag von Landtagspräsident Matthias Rößler, nur ein sogenanntes Notparlament aus einigen wenigen Abgeordneten tagen zu lassen, habe die AfD-Fraktion abgelehnt. AfD-Fraktionschef Jörg Urban erklärte, man brauche die Landtagssitzung, um die Regierung zu bewegen, den Katastrophenfall auszurufen. Es müssten alle Bürger geschützt werden, nicht nur die Parlamentarier. Bei den anderen Fraktionen stieß die Haltung der AfD auf Kritik. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Stephan Meyer, sagte, eine Plenarsitzung sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht verantwortungsvoll.

16:52 Uhr | Harzer Schmalspurbahn stellt Betrieb weitgehend ein

Die Harzer Schmalspurbahn stellt den Betrieb ab Dienstag auf den meisten Strecken ein. Nur der Verkehr zwischen Nordhausen Nord und Ilfeld Neanderklinik werde aufrechterhalten, teilte der Betreiber mit - allerdings mit eingeschränktem Angebot. Normal sollen die Bahnen erst wieder fahren, wenn öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kitas in Sachsen-Anhalt wieder geöffnet werden.

16:40 Uhr | Neuer Podcast auf MDR AKTUELL - Kekulés Corona-Kompass

Ab sofort erörtert MDR AKTUELL täglich mit dem Virologen Prof. Alexander Kekulé in einem Podcast die neuesten Meldungen rund um das neuartige Coronavirus. Der renommierte Seuchen-Experte schätzt die inzwischen getroffenen Maßnahmen ein und beantwortet Fragen.

16:38 Uhr | Fragen und Antworten zum Coronavirus-Test

16:31 Uhr | Sachsens Hochschulen verschieben Sommersemester

An den sächsischen Hochschulen und der Berufsakademie beginnen Vorlesungen und andere Präsenzveranstaltungen frühestens am 4. Mai. Darauf haben sich das Wissenschaftsministerium und die Landesrektorenkonferenz Sachsen verständigt. Sämtliche Einrichtungen und die Lesesäle der Bibliotheken werden bis dahin geschlossen.

16:25 Uhr | EU-Kommission schlägt Einreisestopp in die EU vor

Die EU-Kommission schlägt einen Einreise-Stopp in die EU vor. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, dies solle für alle nicht absolut notwendigen Reisen und zunächst für 30 Tage gelten. Einen entsprechenden Vorschlag für "nicht notwendige Reisen" werde sie den EU-Staats- und Regierungschefs unterbreiten.

16:18 Uhr | Thüringen schließt Bars, Clubs und Kinos

Die Thüringer Landesregierung lässt Bars, Clubs und Kinos schließen. Ein entsprechender Erlass solle am Mittwoch in Kraft treten, teilte die Thüringer Staatskanzlei mit.

16:04 Uhr | Schließung von Geschäften und Spielplätzen

Bund und Länder haben im Kampf gegen das Coronavirus eine weitgehende Schließung von Geschäften in Deutschland vereinbart. Ausgenommen seien unter anderem Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Banken und Tankstellen, hieß es in einem Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder. Außerdem sollen öffentliche und private Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios sowie ausdrücklich auch Spielplätze für den Publikumsverkehr zu sperren.

15:55 Uhr | Keine Hotel-Übernachtungen für Touristen

Bund und Länder wollen mit drastischen Einschränkungen für Tourismus und Freizeitangeboten die Verbreitung des Coronavirus bremsen. So sieht ein Beschluss von Bundesregierung und Länderchefs vor, dass es deutschlandweit keine Übernachtungsangebote für Touristen mehr gibt, sondern nur noch zu notwendigen Zwecken. Restaurants sollen spätestens um 18 Uhr schließen und frühestens um 06 Uhr öffnen. Zudem werden Busreisen, Vereinstreffen und Gottesdienste verboten.

15:40 Uhr | Sachsen schließt Kitas und Schulen

Nachdem Sachsen bisher nur die Schulpflicht aufgehoben hat, schließt der Freistaat ab Mittwoch bis zum Ende der Osterferien alle Kitas und Schulen. Kultusminister Christian Piewarz erklärte, eine Notbetreuung gebe es für Kinder aus Familien, in denen beide Elternteile in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. Dazu gehörten unter anderem medizinisches Personal und Polizisten. Eine komplette Liste der Berufe wird am Nachmittag veröffentlicht.

15:22 Uhr | Regierung schlägt Schließung von Läden vor

Die Bundesregierung schlägt den Ländern im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus die Schließung einer Vielzahl von Geschäften vor. Supermärkte und andere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, sollten demnach allerdings offen bleiben, berichtet die Deutsche Presse-Agentur am Montag unter Berufung auf Regierungskreise. Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich um 18 Uhr in einer Pressekonferenz äußern.

15:20 Uhr | Dresdner Zoo schränkt Angebot ein

Der Dresdner Zoo hat am Montag sein Angebot eingeschränkt. Zwar bleibe der Zoo weiterhin geöffnet, teilte der Tierpark mit, zu sehen seien aber nur die Zootiere auf den Außenanlagen. Alle Tierhäuser, der Streichelzoo und der Zooshop seien bis auf Weiteres geschlossen. Auch kommentierte Fütterungen und Zootouren entfallen vorsorglich. Laut Zoodirektor Karl-Heinz Ukena gelten die Einschränkungen zunächst 14 Tage. Der Eintrittspreis wird dafür reduziert.

15:13 Uhr | ÖPNV-Fahrplan in Leipzig unverändert

In Leipzig sollen Busse und Straßenbahnen vorerst wie gewohnt weiterfahren. Eine Fahrplanänderung sei nicht absehbar, sagte der Sprecher der Leipziger Verkehrsbetriebe, Marc Backhaus. Die Lage rund um die Ausbreitung des Coronavirus werde aber ständig beobachtet. Wie Backhaus sagte, hat die Nachfrage nach öffentlichem Nahverkehr spürbar abgenommen.

15:05 Uhr | Spielbetrieb in Bundesliga und 2. Liga weiter ausgesetzt

Die Fußball-Bundesliga und die 2. Liga pausieren vorerst weiter. Das Präsidium der Deutschen Fußball-Liga beschloss, den 27. Spieltag (20.-22. März) auszusetzen. Weitere Entscheidungen würden nach der Länderspielpause am 30. März getroffen. Nach derzeitigem Stand geht die DFL aber nicht davon aus, dass Anfang April wieder gespielt wird.

14:40 Uhr | Opel-Mutterkonzern PSA schließt Werke

Der Opel-Mutterkonzern PSA schließt in den kommenden Tagen 15 Autofabriken in Europa. In Deutschland sind vom morgigen Dienstag an die Standorte Rüsselsheim und Eisenach betroffen, wie der Hersteller am Montag in Rueil-Malmaison bei Paris mitteilte. Die Schließungen sollen bis zum 27. März dauern.

Der Peugeot-Hersteller führte als Gründe Unterbrechungen in der Zulieferkette und einen deutlichen Rückgang auf den Automobilmärkten an. Betroffen sind auch Standorte in Spanien, Frankreich, Portugal, Großbritannien und in der Slowakei.

13:53 Uhr | Antragsfrist für Isolvenzen soll ausgesetzt werden

Die Bundesregierung bereitet nach Angaben des Justizministeriums einen Insolvenzschutz für Unternehmen vor, die unter den Folgen der Pandemie leiden. "Wir wollen verhindern, dass Unternehmen nur deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen", erklärte am Montag Justizministerin Christine Lambrecht. Die reguläre Drei-Wochen-Frist der Insolvenzordnung sei für diese Fälle zu kurz bemessen. Daher werde diese Antragspflicht bis Ende September ausgesetzt.

13:45 Uhr | Großes Bedürfnis nach Informationen

In der Coronavirus-Krise suchen die Menschen in großer Zahl nach verlässlichen Informationen. Das äußert sich etwa in den Einschaltquoten der Fernsehnachrichten. Die Tagesschau um 20 Uhr verzeichnete am Sonntag mit 17,41 Millionen Zuschauern beispielsweise die mit Abstand höchste Reichweite des Jahres.

Alle Informationssendungen des MDR sowie alle Ausgaben von MDR AKTUELL sehen Sie in der MDR-Mediathek.

Fragen und Antworten zum Coronavirus haben wir in diesem Artikel gebündelt:

13:38 Uhr | Dresdner Corona-Ambulanz muss Menschen wegschicken

Am Dresdner Universitäts-Klinikum hat die Corona-Ambulanz am Morgen einen Ansturm erlebt. Ein Sprecher sagte, man habe Menschen nach Hause schicken müssen. Die Test-Kapazitäten seien für heute erschöpft. Die Menschen hätten bis auf die Straße hinaus angestanden, um sich testen zu lassen. Die Ambulanz war vor einer Woche eingerichtet worden. In der Einrichtung werden auch Tests von anderen Krankenhäusern ausgewertet.

13:30 Uhr | Hunderte Freiwillige für Bundeswehr-Sanitätsdienst

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr hat auf seinen Aufruf an Reservisten wegen der Corona-Krise seit Freitag 730 Anfragen erhalten. "Davon können recht zeitnah 380 Reservistinnen und Reservisten beim Sanitätsdienst der Bundeswehr eingesetzt werden", sagte ein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Es habe sich auch Fachpersonal gemeldet, das vorher nicht in der Bundeswehr gearbeitet habe. Diese Interessenten seien an zivile Hilfsorganisationen, wie das Rote Kreuz oder die Johanniter verwiesen worden.

13:18 | Robert-Koch-Institut rät von Privatpartys ab

Der Club hat dicht, also steigt die Party zu Hause? Von solchen Überlegungen rät das RKI vehement ab. Ein solches Verhalten sei gegen die Bestrebungen gerichtet, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. "Bitte tun Sie das nicht. Bleiben Sie möglichst zu Hause, und schränken Sie ihr Gesellschaftsleben so weit wie möglich ein", sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade am Montag in Berlin.

13:09 | mdrFRAGT zum Coronavirus

Das MDR-Meinungsbarometer mdrFRAGT hat eine Umfrage zum Coronavirus gestartet. Wir möchten gerne von Ihnen wissen, wie sich ihre Einstellung zum Coronavirus entwickelt hat, wie Sie sich informiert fühlen und was Sie von den Maßnahmen der Regierung denken. Alle Informationen zur Umfrage gibt es hier:

13:05 | Knapp 15.000 Infizierte im Iran

Im Iran meldet das Gesundheitsministerium einen Anstieg der bestätigten Infektionen von 1.053 auf 14.991 und einen Zuwachs der Todesfälle um 129 auf 853.

13:01 | Fast 300 Todesfälle in Spanien

In Spanien melden die Gesundheitsbehörden nun 8.744 bekannte Infektionen, rund einhundert mehr als am Sonntag. 297 Menschen seien bislang im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

12:52 Uhr | Warnung vor Fake News

In sozialen Netzwerken und über Messenger verbreiten sich noch immer eine Menge Falschmeldungen zum Coronavirus. Patrick Gensing vom Faktenfinder der Tageschau sagte MDR AKTUELL, es kursierten so viele Fake News, wie er es noch nie erlebt habe. Im Interview klärt er über die häufigsten Falschinformationen auf.

12:10 Uhr | Regierungen auf der ganzen Welt ergreifen Maßnahmen

Nach Zählung der US-amerikanischen John Hopkins Universität hat sich der Coronavirus aktuell in 148 Ländern ausgebreitet. Fast 170.000 Menschen seien infiziert, über 6.500 gestorben. Regierungen rund um den Globus versuchen die Verbreitung des Virus einzudämmen und die wirtschaftlichen Folgen abzufedern. Unsere Korrespondenten fassen die Reaktionen auf die Pandemie zusammen:

11:56 Uhr | 4.838 bestätigte Fälle in Deutschland

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland mittlerweile 4.838 laborbestätigte Fälle einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Das seien 1.043 mehr als noch am Sonntag registriert, sagt RKI-Vize-Präsident Lars Schaade in Berlin. Bislang seien zwölf Menschen in Deutschland an dem Virus gestorben. Die Zahl der neu Infizierten steige nach wie vor "relativ rasch" an.

11:50 Uhr | Weiterer EU-Sondergipfel am Dienstag

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus halten die EU-Staats- und Regierungschefs am Dienstag per Video-Konferenz einen weiteren Sondergipfel ab. Wie EU-Ratspräsident Charles Michel am Montag via Twitter mitteilte, geht es um das weitere Vorgehen bei der Eindämmung der Epidemie. Er nannte als wichtige Ziele eine ausreichende Versorgung mit medizinischer Ausrüstung, die Förderung der Forschung und "die Begrenzung der wirtschaftlichen Folgen" der Epidemie.

11:44 Uhr | Homeoffice-Scherze bei Twitter

Viele Menschen in Deutschland arbeiteten inzwischen von zu Hause aus. Unter dem Hashtag #Homeoffice verbreiten sich dazu diverse Scherze und lustige Eindrücke:

11:29 Uhr | Blutspenden werden knapp

Das Rote Kreuz ruft zu Blutspenden auf. Derzeit könne die Versorgung mit lebensrettenden Blutpräparaten "noch auf niedrigstem Niveau gesichert" werden. Dies könne sich aufgrund der weiteren Ausbreitung des Erregers und den zunehmenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens in vielen Teilen des Landes aber "in kurzer Zeit grundlegend ändern". Gerade in der derzeitigen Frühphase der Epidemie in Deutschland seien zahlreiche Spenden wichtig.

11:23 Uhr | "Drive-In"-Teststationen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt sind seit heute mobile Corona-Testzentren unterwegs. Menschen, die in Sorge sind, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben, können dort Abstriche vornehmen lassen. Die Landkreise empfehlen jedoch, sich vorerst beim jeweiligen Gesundheitsamt zu melden, um den Standort abzufragen.

Die mobilen Zentren können unterschiedliche Formen haben. In Schönebeck wird zum Beispiel auf einem Parkplatz ein provisorisches "Drive-In" für Corona-Tests eingerichtet.

Schild mit der Aufschrift ''CORONA DRIVE IN'', darunter ein Richtungspfeil.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

11:07 Uhr | Zu Gast beim Corona-Test

Wie läuft ein Corona-Test ab? Grit Hasselmann hat einen Arzt in Weimar besucht, der Abstriche macht.

11:00 Uhr | Universität Jena verschiebt Prüfungen

Die Universität Jena verschiebt alle schriftlichen Prüfungen um mindestens 14 Tage. Das hat der Krisenstab der Hochschule beschlossen. Ausnahmen gelten für nicht aufschiebbare Abschlussprüfungen. Sie finden statt, aber unter neuen Hygieneauflagen.

10:49 Uhr | Chinesische Wirtschaft eingebrochen

In China ging die Industrieproduktion in den ersten beiden Monaten des Jahres um 13,5 Prozent zurück. Die Investitionen sanken um fast 25 Prozent. Der Einzelhandel meldete ein Minus von mehr als 20 Prozent.

10:46 Uhr | Erster Corona-Fall beim ZDF

Das ZDF hat einen ersten Corona-Fall im Sender und schickt seine Belegschaft deshalb weitgehend ins Homeoffice. Alle Kontaktpersonen hätten ihre Arbeitsplätze unmittelbar verlassen und seien nach Hause geschickt worden, teilte die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt am Sonntagabend in Mainz mit.

10:20 Uhr | Bayern sperrt Spiel- und Sportplätze

Bayern verschärft nochmals seine Maßnahmen gegen das Coronavirus. Ministerpräsident Markus Söder rief am Montagvormittag bei einer Pressekonferenz in München den Katastrophenfall aus und kündigte unter anderem die Sperrung von Spiel- und Sportplätzen ab Dienstag an. Restaurants und Betriebskantinen in Bayern dürften nur noch von 6 bis 15 Uhr öffnen. Bei den Stichwahlen der bayerischen Kommunalwahlen in knapp zwei Wochen werde es außerdem keine Wahllokale geben. Es könne nur per Briefwahl abgestimmt werden.

Um die Wirtschaft zu unterstützen, will der Freistaat außerdem bis zu zehn Milliarden Euro Sondervermögen bereitstellen. "Wir lassen niemanden allein", sagte Söder. Darüber hinaus werde die Schuldenbremse in dem Bundesland außer Kraft gesetzt.

10:06 Uhr | Gastro-Personal als Erntehelfer?

Beschäftigte der Gastronomie könnten nach Ansicht von Bundesagrarministerin Julia Klöckner als Saisonarbeiter in der Landwirtschaft aushelfen. "Ob diejenigen Mitarbeiter, die in der Gastronomie leider immer weniger zu tun haben, in der Landwirtschaft einspringen können und möchten - auch so etwas müssen wir überlegen", sagte Klöckner der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Ministerin erklärte, dass in der Erntezeit normalerweise viele Saisonarbeitskräfte aus dem Ausland kämen. Ihre Einreise dürfte nun zum Problem werden.

09:51 Uhr | Banken und Sparkassen schließen Filialen

Die Sprakassen in Deutschland sowie die Hypo-Vereinsbank und Commerzbank schließen vorläufig Filialen. Die Hypo-Vereinsbank erklärte, von den deutschlandweit 337 Standorten würden bis morgen rund 100 zusperren. Die Filial-Teams arbeiteten dann von zu Hause, Kunden würden vor allem über Telefon oder Internet kontaktiert. Selbstbedienungszonen seien weiter geöffnet. Die Commerzbank will mehrere hundert Filialen schließen. Es gehe vor allem um kleinere Standorte. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband sprach von Filialschließungen in einzelnen Fällen.

09:31 Uhr | Geändertes Fernsehprogramm für Kinder

Die öffentlich-rechtlichen Sender stellen ihr Programm wegen der Schul- und Kitaschließungen um.

Der Kinderkanal Kika sendet ab sofort beispielsweise am Vormittag um 11:05 Uhr eine zweite Ausgabe seines Nachrichtenmagazins "logo!". Danach folgen täglich wechselnde Wissensmagazine wie "Wissen macht Ah!" oder "Löwenzahn". Ab Mittwoch gibt es täglich um 13.30 Uhr "Die beste Klasse Deutschlands-Spezial". Die gesamte Programmumstellung läuft unter dem Motto @gemeinsamzuhause.

Im WDR wird "Die Sendung mit der Maus" ab Mittwoch täglich vormittags aussgestrahlt. Der BR kündigte an, montags bis freitags unter dem Motto "Schule daheim" zwischen 9 und 12 Uhr auf ARD-alpha ausgesuchte Lernformate zu zeigen. Das Digitalprogramm NDR Info Spezial bietet im Radio vormittags eine Extra-Ausgabe der Kindersendung "Mikado".

09:12 Uhr | Dax fällt weiter

Der Deutsche Aktienindex (Dax) ist am Montagmorgen erstmals seit 2016 unter die Schwelle von 9.000 Punkten gefallen. Im Vergleich zum Schlusstand am Freitag fiel der Leitindex um mehr als fünf Prozent. Offenbar konnten die Geldspritzen internationaler Notenbanken und die zahlreichen Hilfsankündigungen der Regierungen die internationalen Anleger nicht überzeugen.

Europas Finanzminister wollen derweil am Nachmittag in einer Video-Konferenz über das weitere Vorgehen beraten. Absehbar ist, dass die Schuldengrenzen für die Staatshaushalte und der Euro-Stabilitätspakt kein Maßstab mehr sind, wie Lothar Lenz vor dem Treffen berichtet.

08:40 Uhr | Sachsens Ministerpräsident Kretschmer beantwortet die wichtigsten Fragen zur aktuellen Lage im Land

08:23 Uhr | TUI beantrangt Staatshilfen, Airlines streichen Verbindungen

Der Touristikkonzern TUI stoppt den größten Teil seines Geschäfts und beantragt zur Überbrückung Staatshilfe. Alle Pauschalreisen und Kreuzfahrten fänden wegen der Vorgaben vieler Regierungen zur Eindämmung des Virus vorerst nicht statt, teilte das Unternehmen mit. Hotels würden geschlossen.

Immer mehr Fluggesellschaften informieren derweil über drastische Einbrüche. Die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines informierte, dass sie im März 1,5 Milliarden Dollar weniger Umsatz erzielen werde als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. In einer Mitteilung erklärte United, dass es die Flugkapazität um etwa 50 Prozent reduziere. British Airways und Air France-KLM kündigte sogar eine Reduktion der Kapazitäten um 75 beziehungsweise 90 Prozent an.

08:18 Uhr | Bundespräsident ruft zu Solidarität auf

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat um Verständnis für die drastischen Einschränkungen im täglichen Leben geworben. "Was wir heute tun, dient vor allem dem Schutz der Älteren und der Schwächeren unter uns" sagte Steinmeier im Interview "t-online.de".

Unsere Selbstbeschränkung heute kann morgen Leben retten.

Frank-Walter Steinmeier Bundespräsident

8:00 Uhr | USA und Deutschland streiten über Impfstoff-Firma

Außenminister Heiko Maas hat den mutmaßlichen Versuch der US-Regierung kritisiert, das Tübinger Pharma-Unternehmen CureVac zu einem Standortwechsel zu bewegen. Deutsche Forscher seien führend an der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen beteiligt. Man könne nicht zulassen, dass sich andere ihre Forschungsergebnisse exklusiv aneignen wollten, sagte Maas den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

US-Präsident Donald Trump soll versucht haben, das Unternehmen mit hohen finanziellen Zuwendungen nach Amerika zu locken oder das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern. US-Botschafter Richard Grenell bezeichnete entsprechende Bericht auf Twitter als unwahr. Allerdings bestätigten auch Bundesinnenminister Horst Seehofer und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier den Vorgang.

07:50 Uhr | Die Lage in Mitteldeutschland

Die Bundesländern reagieren zum Teil unterschiedlich auf die Pandemie. Die aktuelle Lage in den einzelnen Ländern können Sie hier verfolgen:


Einen Überblick über die Maßnahmen der mitteldeutschen Länder sehen Sie im Video:

07:45 Uhr | Spahn garantiert Grundversorgung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat betont, dass die Grundversorgung sichergestellt bleibt. Spahn sagte im ZDF, Supermärkte, Apotheken und Banken würden auf jeden Fall offen bleiben - auch wenn das öffentliche Leben weiter heruntergefahren werde. Der Minister sagte zudem, er könne nicht ausschließen, dass es zu weiteren Maßnahmen komme. Bei der Coronavirus-Pandemie sei Deutschland noch relativ am Anfang der Entwicklung. Es werde im Land leider noch mehr Tote durch die Lungenkrankheit Covid-19 geben.

07:37 Uhr | Stau an polnischer Grenze

An der deutsch-polnischen Grenze ist es zu kilometerlangen Staus gekommen. Autofahrer mussten nach Angaben der Bundespolizei auf der A4 am Grenzübergang im sächsischen Ludwigsdorf am Abend bis zu acht Stunden warten. Hauptsächlich wollten polnische Staatsbürger über die Grenze. Deutsche seien abgewiesen worden.

07:19 Uhr | Auswärtiges Amt rät von Reisen ab

Wegen der Coronavirus-Pandemie rät das Auswärtige Amt von nicht notwendigen Auslandsreisen ab. Bundesaußenminister Maas sagte, es gebe ein hohes Risiko, dass die Menschen ihre Rückreisen nicht mehr antreten könnten. Im internationalen Reiseverkehr müsse mit zunehmenden drastischen Einschränkungen gerechnet werden. Hinzu kämen Quarantänemaßnahmen und das eingeschränkte öffentliche Leben in vielen Ländern. Bisher hatte das Auswärtige Amt nur von Reisen in besonders betroffene Länder wie Italien oder Iran abgeraten. Eine Reisewarnung gibt es für die chinesische Provinz Hubei.

07:16 Uhr | Arbeitsagenturen minimieren Kundenkontakte

Die Arbeitsagenturen und Jobcenter reduzieren ab sofort persönliche Kontakte zu den Kunden. Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte, sollen sie nur im Notfall in die Dienststelle kommen. Damit solle ein Beitrag zum Gesundheitsschutz und zum Eindämmen der Coronavirus-Pandemie geleistet werden. Alle persönlichen Gesprächstermine entfielen ohne Rechtsfolgen für die Arbeitslosen. Anträge könnten formlos per Mail gestellt oder in den jeweiligen Hausbriefkasten geworfen werden. Arbeitslosmeldungen seien telefonisch möglich.

07:08 Uhr | Deutschlandweite Einschränkungen

Wegen der Coronavirus-Pandemie schließt Deutschland ab 8 Uhr die Grenzen zu fünf Nachbarländern weitgehend. Bundesinnenminister Horst Seehofer kündigte Kontrollen der Bundespolizei an den Übergängen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, der Schweiz und Dänemark an. Warenverkehr, Berufspendler und rückreisende Deutsche würden durchgelassen. Auch die norddeutschen Urlaubsinseln werden ab heute gesperrt. Darauf haben sich die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen geeinigt. Sie begründeten die Maßnahme damit, dass die medizinischen Kapazitäten auf den Inseln begrenzt seien. In zahlreichen Bundesländern bleiben Schulen und Kindertagesstätten ab heute geschlossen. Einzelne Länder wie Sachsen lassen Schulen zwar vorerst geöffnet, setzen die Schulpflicht aber aus. Die Regelungen gelten in den meisten Ländern bis Mitte oder Ende April.

Die Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 16. März 2020 | 00:30 Uhr