Coronavirus 1. August: Corona-Ausbruch auf Hurtigruten-Schiff

Nach einem Corona-Ausbruch auf einem norwegischen Hurtigruten-Schiff müssen 380 Passagiere in Quarantäne. In Berlin wurde eine Anti-Corona-Demo vorzeitig beendet, weil sich die Teilnehmer nicht an Hygiene-Regeln hielten. Russland kündigte Corona-Massenimpfungen für den Herbst an. An Sachsens Flughäfen können sich Reise-Rückkehrer ab sofort kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Derweil wurden erstmals wieder über 1.000 Neuinfektionen pro Tag registriert. Mehr aktuelle Infos im Ticker.

31.07.2020, Norwegen, Tromsö: Die MS Roald Amundsen, die die  Hurtigruten bereist, kommt mit Corona-Infizierten an.
Nach mehreren Corona-Infektionen unter Besatzungsmitgliedern liegt das norwegische Hurtigruten-Schiff "Roald Amundsen" im Hafen von Tromsø. Bildrechte: picture alliance/dpa

Unser Ticker am Samstag, 1. August 2020, endet hiermit. Weitere Informationen finden Sie im Ticker vom Sonntag, 2. August 2020. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:40 Uhr | Kritik an Corona-Demos in Berlin

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Proteste gegen die Corona-Schutzregeln in Berlin scharf kritisiert. Auf Twitter schrieb der CDU-Politiker, Demonstrationen müssten möglich sein - aber nicht so. Abstand, Hygieneregeln und Alltagsmasken dienten dem Schutz aller. SPD-Chefin Saskia Esken warf den Demonstranten vor, unverantwortlich zu handeln. Sie gefährdeten die bisherigen Erfolge im Kampf gegen die Pandemie. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil schrieb, angesichts der neuen Infektionszahlen finde er diese Anti-Hygiene-Demo hochgradig abstoßend.

20:41 Uhr | Salzburger Festspiele mit strengen Corona-Auflagen eröffnet

Unter strengen Hygiene-Auflagen sind die Salzburger Festspiele eröffnet worden. Die Besucher dürfen ihre Maske nur auf den Sitzplätzen abnehmen.

Besucher sitzen anlässlich der Eröffnung der Salzburger Jubiläumsfestspiele 2020 während der Freiluft-Übertragung der Premiere der Oper «Elektra» von Richard Strauss in der Felsenreitschule auf dem Kapitelplatz.
Besucher verfolgten die Open-Air-Übertragung der Oper "Elektra" zum Auftakt der Festspiele. Bildrechte: dpa

Die Zahl der Tickets wurde begrenzt, um die Abstandsregeln einhalten zu können. Statt rund 240.000 Karten wurden nur 76.000 Karten verkauft. Die Stücke werden ohne Pause gespielt. Die Buffets sind geschlossen. Fast alle sonst üblichen Events wurden abgesagt. Bis zum 30. August will das bedeutendste Klassikfestival der Welt nach eigenen Angaben zeigen, dass trotz Corona-Krise Kunst und Kultur möglich sind. Es ist eines der wenigen Musikfestivals in Europa, das nicht abgesagt wurde.

19:29 Uhr | Rekordwerte an Corona-Infektionen in Polen

Polen hat den dritten Tag in Folge einen neuen Rekordwert an Corona-Fällen registriert. Am Sonnabend verzeichneten die Behörden 658 Neu-Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Wegen der steigenden Zahlen erwägt die Regierung schärfere Maßnahmen. Sie prüft unter anderem eine erneute Quarantäne für Reisende aus Ländern mit hohem Infektionsgeschehen. In Polen gilt eine Maskenpflicht in Bus und Bahn sowie in öffentlichen Gebäuden.

18:23 Uhr | Zahlreiche Infizierte auf Hurtigruten-Schiff

Auf einem norwegischen Hurtigruten-Schiff haben sich 33 Besatzungsmitglieder mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Reederei mitteilte, seien 120 der insgesamt 158 Besatzungsmitglieder der "MS Roald Amundsen" negativ auf das Virus getestet worden. Vier infizierte Besatzungsmitglieder seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Sie seien bereits auf dem Schiff für mehrere Tage isoliert worden, weil sie Krankheitssymptome gezeigt hätten. Passagiere befinden sich nicht mehr an Bord. Die letzten hatten am Freitag das Schiff im Hafen von Tromsø verlassen. Sie wurden über den Ausbruch informiert. Die Passagiere der letzten 14 Tage müssten für zehn Tage in Quarantäne. Dabei soll es sich um 380 Menschen handeln.

18:05 | Corona-Ausbruch in dänischem Schlachthof

In Dänemark sind in einem Schlachthof mehr als 60 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben des Fleischverarbeiters Danish Crown wurden bislang knapp 600 der 900 Angestellten des Betriebes in Ringsted getestet. Die restlichen Mitarbeiter sollen am Montag getestet werden. Im Schlachthof wurde inzwischen ein mobiles Testzentrum eingerichtet. In ihm sollen alle Mitarbeiter in den kommenden sieben Wochen wöchentlich auf Corona getestet werden.

17:21 Uhr | Hunderte Urlauber nutzen Teststationen an Autobahnen

30.07.2020, Bayern, Bergen: Mitarbeiter vom Bayerischen Roten Kreuz nehmen an einem Corona-Testzentrum an der Autobahn 8 (A8) an der Rastanlage Hochfelln-Nord einen Abstrich.
Für den Test müssen Autofahrer nicht aussteigen. Bildrechte: dpa

Mehr als 2.800 Reisende haben sich seit Donnerstag an den bayerischen Teststationen an der Grenze zu Österreich auf das Coronavirus testen lassen. Nach Angaben des bayerischen Roten Kreuzes war am Sonnabend wegen der vielen Urlaubsrückkehr besonders viel los. In Spitzenzeiten habe die Wartezeit aber nicht mehr als eine halbe Stunde betragen. Das Rote Kreuz betreibt die drei Teststationen nahe den Grenzübergängen Kiefersfelden, Walserberg und Pocking: An der A93 an der Rastanlage Inntal-Ost, an der A8 an der Rastanlage Hochfelln-Nord und an der A3 an der Raststätte Donautal-Ost.

16:45 Uhr | Update: Moskau will ab Oktober gegen Coronavirus impfen

Russland bereitet sich auf eine erste Massenimpfung gegen das Corona-Virus vor. Mehrere Nachrichtenagenturen verweisen dabei auf Aussagen von Gesundheitsminister Michail Muraschko. Ihm zufolge hat das staatliche Forschungsinstitut in Moskau inzwischen die klinischen Versuche dazu abgeschlossen. Nun werde der Zulassungsantrag vorbereitet. Die ersten Impfungen sollen dann im Oktober stattfinden. Zuerst sollen Ärzte und Lehrer geimpft werden,. dann schrittweise der Rest der Bevölkerung.

Bereits im Mai hatte das staatliche Gamalaja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau mitgeteilt, einen Impfstoff entwickelt zu haben. Dieser habe bei allen Testpersonen eine Immunität gegen Corona erzeugt, ohne dass negative Nebenwirkungen aufgetreten seien. Wissenschaftliche Daten zu dem Impfstoff hat Russland bislang aber nicht veröffentlicht.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO wird weltweit an mehr als 100 möglichen Corona-Impfstoffen geforscht. Vier davon würden zurzeit schon an Menschen getestet. Der Impfstoff aus Russland wird dabei nicht erwähnt.

15:25 Uhr | Update: Anti-Corona-Demo in Berlin vorzeitig beendet

Eine Anti-Corona-Demonstration mit mehreren Tausend Teilnehmern in Berlin ist vorzeitig beendet worden. Das teilte die Berliner Polizei auf Twitter mit. Der Veranstalter habe den Protest beendet. Zuvor hatte die Polizei wegen Nicht-Einhaltung der Hygieneregeln durch die Teilnehmer eine Strafanzeige gegen den Veranstalter angefertigt. Die Polizei löste auch eine Kundgebung auf, weil hier der Veranstalter nicht dafür sorgen konnte, dass die Hygieneregeln eingehalten wurden. Sie hatte berichtet, dass sich die Demonstranten nicht an Abstandsregeln gehalten und die wenigsten einen Mundschutz getragen hätten.

An dem Protestzug und der Kundgebung auf dem Boulevard "Unter den Linden" hatten sich nach neuesten Angaben der Polizei bis zu 20.000 Menschen beteiligt. Im Internet verbreitete höhere Zahlen bestätigte sie ausdrücklich nicht. Die Demonstranten hatten unter dem Motto "Das Ende der Pandemie – Tag der Freiheit" gegen die Corona-Schutzmaßnahmen protestiert. Trotz steigender Infektionszahlen fordern sie ein Ende der Corona-Auflagen.

15:08 Uhr | Weiter Teilnehmer für "Corona-Konzert" in Leipzig gesucht

Für die Corona-Studie mit Popmusiker Tim Bendzko werden noch immer Teilnehmer gesucht. Gut drei Wochen vor Beginn der Studie haben sich mehr als 1.400 Teilnehmer gefunden. Gut 4.000 Probanden werden für das Konzert mit dem Berliner Musiker in der Arena Leipzig am 22. August gesucht. Dabei wollen Forscher der Universitätsmedizin Halle herausfinden, wie Großveranstaltungen in Corona-Zeiten durchgeführt werden können. Interessierte sollten gesund und zwischen 18 und 50 Jahren alt sein. Sie können sich über den Internetauftritt des Projektes "Restart-19" anmelden.

14:45 Uhr | Update: Tausende protestieren gegen Corona-Auflagen

In Berlin demonstrieren Tausende Menschen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Nach neuen Angaben der Polizei ziehen rund 15.000 Menschen über den Boulevard „Unter den Linden“. Mit so vielen Teilnehmern hatte die Polizei erst zur Abschlusskundgebung am Nachmittag gerechnet.

Unter dem Motto "Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit" fordern die Teilnehmer ein Ende der Corona-Auflagen, trotz steigender Infektionszahlen. Sie riefen "Widerstand" und "Freiheit". Die Polizei wies die Teilnehmer auf ausreichende Abstände und Mund-Nasen-Schutz hin. Reporter berichteten aber, dass kaum jemand habe sich an die Corona-Regeln hält.

An mehreren Stellen schirmte die Polizei den Protestzug von Gegendemonstranten ab. Gegendemonstranten haben ebenfalls eine Veranstaltung unter dem Motto "Kein Fußbreit den Verschwörungstheoretikern" angemeldet.

Tausende ziehen bei der Demonstration gegen Corona-Maßnahmen über die Friedrichstraße.
Laut Polizei hatten sich bis zum Mittag rund 10.000 Demonstranten versammelt. Bildrechte: dpa

12:48 Uhr | Erstmals seit Mai mehr als 1.000 Neuinfektionen am Tag

Am Freitag wurden mehr als 1.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Das gab es zuletzt Anfang Mai. Alle Details im Überblick:

11:03 Uhr | Holter: Thüringen gut für neues Schuljahr gerüstet

Thüringens Kultusminister Helmut Holter sieht die Schulen im Freistaat nach den coronabedingten Einschränkungen gut für den Neustart nach den Sommerferien gerüstet. Der Linke-Politiker sagte MDR AKTUELL, man habe ein Ampel-System vorbereitet. Bei niedrigen Infektionszahlen werde es einen Normalbetrieb mit vorbeugendem Infektionsschutz geben. Bei lokalen Infektionen werde auf einen eingeschränkten Regelbetrieb mit erhöhten Schutzmaßnahmen gewechselt. Bei einem größeren Ausbruch seien wieder Schulschließungen geplant. Holter sagte, für jede Phase gebe es eine Checkliste, was zu tun sei. Die Schulen könnten nun konkrete Pläne erarbeiten.

10:26 Uhr | Russland will im Oktober mit Massenimpfung beginnen

Russland will einem Medienbericht zufolge bereits im Oktober mit einer Massenimpfung gegen das neuartige Coronavirus Sars-Cov-2 beginnen. Wie Gesundheitsminister Michail Muraschko laut der Nachrichtenagentur RIA sagte, laufen die Vorbereitungen für die Kampagne bereits. Ärzte und Lehrer sollten demnach als erste geimpft werden. Einzelheiten zu dem Impfstoff nannte der Minister nicht.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte kürzlich von einem Insider erfahren, dass die russischen Behörden noch im August den ersten Impfstoff zulassen wollen. Das Mittel, das von einer staatlichen Einrichtung entwickelt werde, solle kurz danach dann den Beschäftigten im Gesundheitswesen zur Verfügung gestellt werden.

09:28 Uhr | Mittelstandspräsident: Zweiten Lockdown unbedingt verhindern

Mittelstandspräsident Mario Ohoven appelliert an die Politik, auch im Falle steigender Infektionszahlen einen zweiten Lockdown wegen der wirtschaftlichen Schäden zu verhindern.

"Es wäre unverantwortlich, die deutsche Wirtschaft durch einen weiteren Lockdown in den Ruin zu treiben", sagte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Auch wenn lokale Ausbrüche zu partiell erhöhten Infektionszahlen führen, darf daraus kein zweiter Shutdown entstehen", forderte Ohoven. Die wirtschaftlichen Auswirkungen einer solchen Maßnahme seien nicht abzusehen, zumal die Bundesregierung mit dem Corona-Hilfspaket von 1,2 Billionen Euro "ihr Pulver verschossen" bereits verschossen habe. Zuvor hatten bereits führende Ökonomen vor einem zweiten Lockdown gewarnt.

08:25 Uhr | Kekulé empfiehlt Testen, Testen, Testen

Singen im Chor, Tanzen im Verein und Laufen in der Gruppe – mit welchem Hygienekonzept geht das? Auf welche Labordaten ist bei einer möglichen Corona-Infektion zu achten? Und: Ist Achterbahnfahren ein Risiko? Der neuste Corona-Kompass vom Virologen Prof. Alexander Kekulé gibt Antworten.

07:05 Uhr | Ab heute Corona-Tests an Sachsens Flughäfen

An den sächsischen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden können sich ab heute Reise-Rückkehrer kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Eine Sprecherin des Gesundheitsamtes Nordsachsen sagte dem MDR, das Angebot richte sich an Rückkehrer aus Risikogebieten. Alle anderen Reiserückkehrer können sich freiwillig innerhalb von 72 Stunden bei den Gesundheitsämtern testen lassen.

07:00 Uhr | Führende Ökonomen warnen vor zweitem Lockdown

Führende Wirtschaftswissenschaftler warnen vor einem zweiten Lockdown. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, sagte der Rheinischen Post, eine zweite Welle könnte wirtschaftlich schädlicher sein als die erste Welle. Viele Unternehmen seien angeschlagen, hätten hohe Schulden und kaum mehr Rücklagen. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, erklärte, ein zweiter Lockdown sei wegen der ökonomischen und sozialen Kollateral-Effekte nicht zu verantworten.

06:50 Uhr | Altmaier will härtere Strafen bei Corona-Verstößen

Peter Altmaier
Wirtschaftsminister Altmaier fordert härtere Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Auflagen. Bildrechte: dpa

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich für härtere Strafen bei Verstößen gegen Corona-Regeln ausgesprochen. Der CDU-Politiker sagte der Deutschen Presseagentur, wer andere absichtlich gefährde, sollte damit rechnen müssen, dass dies für ihn gravierende Folgen habe. Der gerade beginnende Aufschwung dürfe nicht durch einen erneuten Anstieg der Infektionen gefährdet werden. Altmaier machte aber gleichzeitig deutlich, dass sich die große Mehrheit der Bevölkerung verantwortlich verhalte.

06:40 Uhr | Deutsche Firmen entwickeln Corona-Plattform für EU

Die Corona-Warnapps der EU-Mitgliedsstaaten sollen zusammengeführt werden. Mit der Entwicklung der neuen Plattform beauftragte die EU-Kommission das deutsche Softwareunternehmen SAP und die Telekom-Tochter T-Systems. Bisher können die verschiedenen Apps der EU-Staaten nicht miteinander kommunizieren. Ein Nutzer der italienischen App wird also nicht vor einem infizierten Nutzer der deutschen App gewarnt - und umgekehrt. Das soll sich nun ändern. Mehreren Berichten zufolge werden nur Apps beteiligt, die Nutzerdaten dezentral auf den Smartphones speichern. Dazu gehören unter anderem die Programme aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und Dänemark. Frankreich und Ungarn bleiben ausgeschlossen. Die Entwicklung der Plattform soll Ende des Sommers abgeschlossen sein.

06:30 Uhr | Familiennachzug durch Corona-Pandemie eingebrochen

In der Corona-Pandemie ist der Nachzug von Familienangehörigen aus dem Ausland deutlich zurückgegangen. Zwischen März und Juni vergaben deutsche Auslandsvertretungen weniger als 2.800 Visa zum Familiennachzug. Das teilte das Auswärtige Amt mit. In den vergangenen drei Jahren seien es pro Jahr mehr als 100.000 Einreisegenehmigungen gewesen. Grund für den Rückgang seien Reisebeschränkungen, Flugverbote und Einschränkungen des öffentlichen Lebens in den Herkunftsländern. Deutsche Staatsbürger und Bürger mit einer Aufenthaltserlaubnis können grundsätzlich Ehepartner und gemeinsame minderjährige Kinder nach Deutschland holen. Bei Minderjährigen gilt das für ihre Eltern.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 30. Juli 2020 | 06:00 Uhr