Coronavirus-Pandemie Corona-Ticker: Altmaier: Corona-Hilfen notfalls auch länger

Bundeswirtschaftsminister Altmaier stellt bei einer Verlängerung des Teil-Lockdowns neue Hilfen in Aussicht. Vor dem Weihnachtsfest mahnt Kanzleramtsminister Braun zu Disziplin. Schulen sollten die Hygieneregeln verschärfen. Der Virologe Kekulé fordert die Freigabe von Schnelltests. Die Krankenkassen erwarten einen Sprung bei den Zusatzbeiträgen. Außerdem gibt es Demonstrationen in Leipzig. Die Entwicklungen zur Pandemie im Überblick.

Peter Altmaier
Peter Altmaier verspricht, bei einer Verlängerung des Teil-Lockdowns werde man "niemanden im Regen stehen lassen". Bildrechte: dpa

Unser Ticker am Sonnabend, 21. November 2020, endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen und Hintergründe zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie unter mdr.de/coronavirus.

22:35 Uhr | Der Demo-Tag in Leipzig im Überblick

21:28 Uhr | Portugal verbietet Inlandsreisen

Portugal hat ein mehrtägiges Verbot von Inlandsreisen angekündigt. Außerdem werden die Schulen Ende November und in der ersten Dezemberwoche geschlossen. So soll verhindert werden, dass sich unmittelbar vor Weihnachten das Virus im Land noch stärker ausbreitet.

21:02 Uhr | Griechenland meldet Höchststand an Todesfällen

Griechenland hat am Sonnabend 108 weitere Corona-Tote vermeldet, so viele wie noch nie binnen eines einzigen Tages. Insgesamt wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörden bislang 90.121 Infektionen und 1.527 Todesfälle bestätigt. Eine Aufhebung des aktuell geltenden Lockdowns am 1. Dezember scheint kaum noch realistisch. Ein Regierungssprecher hatte dies bereits am Freitag angedeutet.

20:32 Uhr | Demonstranten in Leipzig abgezogen

In Leipzig hat sich die eingekesselte Demonstration von Gegnern der Corona-Auflagen aufgelöst. Wie MDR-Reporter berichten, hat die Polizei den Demonstranten einen Weg durch die Gegendemonstranten gesichert und sie dann in kleinen Gruppen aus dem eingekesselten Bereich zur S-Bahn-Station am Markt geschickt. Sie wurden aufgefordert, von dort aus die Heimreise anzutreten.

Polizeieinsatz in einer Straße in Leipzig
Die Große Fleischergasse ist wieder leer. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

19:41 Uhr | US-Seuchenbehörde rät von Thanksgiving-Reisen ab

Die US-Seuchenbehörde rät dringend von Reisen zum bevorstehenden Thanksgiving-Fest ab: "Wir sind alarmiert durch den exponentiellen Anstieg an Fällen und Krankenhauseinweisungen." Die Behörde meldete am Sonnabend 192.673 Neuansteckungen binnen 24 Stunden. Die Zahl der Toten stieg imn selben Zeitraum um 1.885 auf insgesamt 253.600.

Thanksgiving wird in den USA am vierten Donnerstag im November gefeiert und gilt im Land als das wichtigste Familienfest.

18:53 Uhr | Lage in Leipzig weiter angespannt

Die Lage rund um die Proteste von Gegnern der Corona-Politik in Leipzig bleibt angespannt. MDR Reporter berichten von Tumulten und Beschimpfungen in Richtung Polizei. Diese hat den wegen der Corona-Bestimmungen ungenehmigten Aufzug gestoppt und die Demonstranten eingekesselt. Laut Polizei hat es mehrere Durchbruchsversuche und Rangeleien gegeben. Die Polizei forderte die Teilnehmer auf, die Demo in kleinen Gruppen zu verlassen. Es werde keine Identitätsfeststellung geben.

17:51 Uhr | Merkel wirbt bei G20 für Impfstoff-Initiative und WHO

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim G20-Gipfel für die Unterstützung der internationalen Impfstoff-Initiative Covax und eine Stärkung der Weltgesundheitsorganisation im Kampf gegen die Corona-Pandemie geworben. Eine globale Herausforderung wie die Corona-Pandemie könne nur mit einer globalen Kraftanstrengung überwunden werden, sagte Merkel, die im Kanzleramt in Berlin gemeinsam mit Finanzminister Olaf Scholz zu den Beratungen geschaltet war.

16:54 Uhr | Bautzen bittet Bundeswehr um mehr Hilfe

Der Landkreis Bautzen hat für ein weiteres Pflegeheim die Bundeswehr um Hilfe gebeten. Wie das Landratsamt am Sonnabend mitteilte, geht es um ein von zahlreichen Infektionen betroffenes Pflegeheim in Lohsa. Im Landkreis sind bereits mehr als 60 Soldaten an verschiedenen Orten im Einsatz - als Kontaktermittler im Auftrag der Gesundheitsämter, als Abstrichteam und zur Unterstützung von Ärzten und Pflegekräften in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen. Der Inzidenzwert om Landkreis Bautzen liegt aktuell bei 379,67 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner.

16:32 Uhr | Altmaier: Corona-Hilfen notfalls auch länger

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier stellt im Fall einer Verlängerung und Verschärfung der Corona-Beschränkungen weitere Wirtschaftshilfen in Aussicht. "Als Wirtschaftsminister stehe ich dafür ein, dass wir den Betroffenen dann auch ein akzeptables Hilfsangebot machen", sagt der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Altmaier ließ aber offen, ob die November-Hilfen eins zu eins auch im Dezember gewährt würden. Dies könne erst nach den Bund-Länder-Beschlüssen am kommenden Mittwoch geklärt werden. "Aber es wird so sein, dass wir niemanden im Regen stehenlassen."

16:17 Uhr | Demo von Corona-Gegnern geplatzt

Die Kundgebung der Gegner der Corona-Maßnahmen in Leipzig ist noch vor dem Start beendet worden. Als Grund gab die Polizei an, dass der Versammlungsanmelder ein unvollständiges Attest zur Maskenbefreiung gehabt habe. Der Versammlungsleiter habe daraufhin Anmeldung zurückgezogen. Wie MDR-Reporter mitteilten, sind anschließend viele der Teilnehmenden in die Innenstadt gezogen. Es habe sich ein Demonstrationszug aus mehreren Hundert Menschen gebildet. Derzeit sind in Sachsen nur stationäre Kundgebungen erlaubt.

15:02 Uhr | Russland meldet Höchststand an Neuinfektionen

In Russland hat die Zahl der Neuinfektionen einen neuen Höchststand erreicht. Die Gesundheitsbehörden verzeichneten am Samstag 24.822 Ansteckungen binnen 24 Stunden. Auch die Zahl der im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldeten Todesfälle lag mit 476 höher als an allen bisherigen Tagen. Die meisten Neuinfektionen wurden in Moskau (7.168) und St. Petersburg (2.476) registriert. Die russische Regierung schließt striktere Einschränkungen bislang aus, um die Wirtschaft nicht weiter zu schwächen. Der Kreml nannte die Lage "besorgniserregend", erklärte jedoch, die Situation weiter unter Kontrolle zu haben.

14:15 Uhr | Demos in Leipzig gestartet

In Leipzig haben mehrere Demonstrationen begonnen. Nach Angaben eines MDR-Reporters versammelten sich auf dem Augustusplatz etwa 1.000 Teilnehmer zu einer Kundgebung des Bündnisses "Leipzig nimmt Platz". Die Demo richtet sich gegen die Gegner der Corona-Maßnahmen. Diese haben sich auf dem Kurt-Masur-Platz versammelt, dem Reporter zufolge bislang weniger als 100 Teilnehmer. Die Innenstadt gilt laut Polizei als Kontrollbereich. Bis zum Abend können dort anlasslos Personen kontrolliert werden. Beamte aus mehreren Bundesländern sind im Einsatz. Stadt und Polizei haben angekündigt, Verstöße gegen die Corona-Regeln und Auflagen konsequent zu ahnden.

13:30 Uhr | PEI bürgt für Qualität von Corona-Impfstoff

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) sieht Warnungen unbegründet, dass die schnelle Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid-19 zu Lasten der Qualität gehen könnte. Präsident Klaus Cichutek sagte der "tageszeitung",  die Vorgehensweise sei die gleiche wie bei anderen Humanimpfstoffen. Die vergleichsweise schnelle Entwicklung erklärt er damit, dass bestimmte Untersuchungen, die sonst vorher stattfinden, jetzt parallel zu den klinischen Tests erfolgten. Das Paul-Ehrlich-Institut überwacht in Deutschland die Wirksamkeit und Sicherheit  von Impfstoffen.

12:25 Uhr | Kanzleramt mahnt zur Disziplin vor Weihnachten

Angesichts der nahenden Weihnachtszeit mahnt die Bundesregierung zur Disziplin beim Infektionsschutz. Kanzleramtschef Helge Braun sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, für ihn sei das Fest ohne Großeltern nicht vorstellbar. Daher sei im Vorfeld besondere Sorgfalt nötig bei der Kontaktreduzierung und den Hygieneregeln. Vor den Weihnachtsfeiern mit Familienangehörigen sollte streng geprüft werden, dass niemand Covid-19-Symptome habe.  

Zugleich sollte versucht werden, Feiern und Treffen mit vielen Freunden und Reisen zu vermeiden. Braun sprach sich auch dafür aus, den Infektionsschutz an Schulen zu verschärfen. Wegen der weiterhin hohen Ansteckungszahlen sollte mehr digital unterrichtet werden. Mehr dazu im Tickereintrag von 10:05 Uhr.

11:55 Uhr | Clubs wollen mit Schnelltests wieder öffnen

Mehrere Club- und Kulturstätten in Leipzig denken über Corona-Schnelltests am Einlass nach. Das Livekommbinat, ein Zusammenschluss von zwölf Leipziger Club- und Kulturstätten, und der Livekomm-Bundesverband wollen die Idee der Politik vorschlagen. Sie hoffen, dass damit Clubs und Kulturstätten wieder öffnen können. Vom Leipziger Livekommbinat hieß es auf Anfrage von MDR AKTUELL, mit den Schnelltests könne eine viel größere Testkapazität erreicht werden, ohne die Gesundheitsämter zu belasten. Wer die Tests bezahlen soll, blieb offen.

10:45 Uhr | Kekulé wirbt für private Schnelltests

Der Virologe Alexander Kekulé hat die schnelle Zulassung von Corona-Antigentests zur Privatnutzung gefordert. Schnelltests für alle könnten viel Freiheit und Sicherheit bringen, sagte Kekulé der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Apotheken sollten Schnelltests rezeptfrei verkaufen dürfen, sofern ausreichend Tests für Pflegeheime und deren Besucher verfügbar seien.

Warnungen, bei Rachenabstrichen von Laien würden viele Infizierte unentdeckt bleiben, wies Kekulé als "Quatsch" zurück. Ein Abstrich sei so einfach wie Zähneputzen. Wer sich den Selbsttest nicht zutraue, sollte das in jeder Apotheke machen lassen können. Der Professor der Uni Halle-Wittenberg kündigte an, seine Familie werde sich mit Schnelltests vor dem Weihnachtsfest absichern: "Wir werden uns eine Woche vorher in Quarantäne begeben und uns vor dem Fest selbst durchtesten." Ein negatives Ergebnis gebe für 24 Stunden eine hohe Sicherheit. Alexander Kekulé beantwortet auch im MDR-Podcast ihre Fragen rund um die Pandemie.

Auch Kekule forderte schärfere Anti-Corona-Maßnahmen an weiterführenden Schulen. Dort sollten die Klassen sofort geteilt werden und auf Wechselunterricht umgestellt werden. Zudem sollten die Weihnachtsferien bundesweit eine Woche vor dem 24. Dezember beginnen – auch, um die außerschulischen Kontakte zu reduzieren. Das große Problem sei nicht der Kontakt im Unterricht selbst, sondern unkontrollierte Kontakte nach Schulende. Dabei werde das Virus massiv verbreitet. Kitas und Grundschulen könnten hingegen unter Beobachtung durchgängig geöffnet bleiben. Es sei erwiesen, dass "Kinder bis zehn, zwölf Jahren das Virus selbst bei einer Ansteckung kaum weitergeben".

10:05 Uhr | Braun: Infektionsschutz an Schulen verbessern

Angesichts unverändert hoher Fallzahlen fordert Kanzleramtschef Helge Braun, die Hygienemaßnahmen an Schulen zu verschärfen. Der CDU-Politiker sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, Jugendliche trügen wesentlich zur Verbreitung der Infektion bei. Man müsse prüfen, ältere Schüler vermehrt zu Hause zu unterrichten und bei der Suche nach großen Unterrichtsräumen auf Bürgerhäuser oder Kinosäle auszuweichen. Auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt forderte, an den Schulen auf Wechselunterricht oder Digitalunterricht umzustellen. Bund und Länder beraten am Mittwoch über das weitere Vorgehen.

09:20 Uhr | Acht Demos in Leipzig angemeldet

Heute sind in Leipzig acht Versammlungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie geplant. Die sogenannte "Querdenken"-Bewegung und Anhänger sowie Gegendemonstranten haben zu Kundgebungen aufgerufen. Bei Demos Anfang November kam es zu Ausschreitungen. Inzwischen wurden die Corona-Regeln für Versammlungen in Sachsen verschärft. Die Stadt Leipzig und die Polizei haben angekündigt, "jegliche Verstöße konsequent" zu ahnden.

08:45 Uhr | Erneut mehr als 23.000 Neuinfektionen

Mit mehr als 23.000 Neuansteckungen am Freitag bleibt die Infektionslage in Deutschland angespannt. Das Risklayer-Projekt am Institut für Technologie in Karlsruhe erfasste bundesweit 23.450 neue Infektionen mit Sars-CoV-2, das lag nur knapp unter dem Vortagsniveau.

In Mitteldeutschland stiegen die Zahlen deutlich: Etwa 2.500 Neuinfektionen bedeuten ein Plus binnen 24 Stunden um mehr als 600. In Sachsen wurden etwa 1.513 neue Fälle erfasst  (+325), in Thüringen 648 (+226) und in Sachsen-Anhalt 359 (+68). Hotspots sind Ost- und Mittelsachsen, der Erzgebirgsraum sowie die Kreise Hildburghausen und Sonneberg in Thüringen.

07:49 Uhr | Krankenkassen erwarten Sprung bei Zusatzbeiträgen

Die Techniker Krankenkasse erwartet als Folge der Corona-Pandemie einen massiven Anstieg der Zusatzbeiträge. TK-Chef Jens Baas sage der "Rheinischen Post", ohne Staatshilfe drohe eine Verdoppelung des Zusatzbeitrags. 2022 werde das Loch im Gesundheitsfonds "weit größer sein als 16 Milliarden Euro, und alle Reserven sind verbraucht".

Baas geht davon aus, dass die TK schon nächstes Jahr den Zusatzbeitrag anpassen müsse. Dabei seien die eigentlichen Behandlungskosten von Covid-19-Patienten für die Kassen finanzierbar. Doch Kosten für staatliche Beschlüsse wie breit angelegte Corona-Tests, der Aufbau von Intensivbetten und der Kauf von Schutzausrüstung dürften nicht einseitig bei den Beitragszahlern hängen bleiben.

Bundesgesundheits- und Finanzministerium wollen die Milliardenlasten der Corona-Pandemie für die gesetzlichen Krankenkassen unter anderem durch höhere Zusatzbeiträge bewältigen. Zudem soll der Bundeszuschuss an die Kassen um fünf Milliarden Euro angehoben werden. Auch sollen Krankenkassen einmalig Finanzreserven in Milliardenhöhe abführen.

07:01 Uhr | Spahn: Exponentielle Ausbreitung gebrochen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht den Teil-Lockdown als Erfolg im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Der CDU-Politiker sagte der Zeitung "Die Welt", der Wellenbrecher funktioniere. Das exponentielle Wachstum sei gebrochen. Mit Blick auf weiter hohe Infektionszahlen räumte Spahn aber ein, dass das noch nicht reiche. Oberstes Ziel sei, die Kliniken vor Überlastung zu schützen. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt forderte weitere Verschärfungen der Maßnahmen, gerade mit Blick auf die Schulen. Bund und Länder beraten am Mittwoch über das weitere Vorgehen in der Pandemie. Die Gesundheitsämter meldeten am Freitag erneut etwa  23.000 neue Infektionen.

06:45 Uhr | Protest in München bleibt verboten

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat in letzter Instanz das Verbot einer "Querdenken"-Kundgebung heute in München bestätigt. Angesichts der bisherigen Erfahrungen mit Versammlungen der Bewegung habe die Stadt zu Recht entschieden, dass die geplante Großkundgebung aus Sicht des Infektionsschutzes nicht vertretbar sei. In Leipzig und Hannover dürfen hingegen heute "Querdenken"-Demos stattfinden.

06:25 Uhr | CDU-Vizechefin: Querdenker laute Minderheit

Die CDU-Vizevorsitzende Silvia Breher verlangt von Bund und Ländern in der Corona-Politik Geschlossenheit: "Wenn wir von den Menschen Einschränkungen erwarten, dann muss die Politik auch mit einer Stimme sprechen und die Maßnahmen einheitlich vertreten.“ Breher sagte, das erwarte sie auch von dem nächsten Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten. Zum zunehmend radikalen Protest rund um die "Querdenken"-Szene sagte sie: "Das ist nicht die Mehrheit, sondern eine laute Minderheit. Die große Mehrheit trägt die Maßnahmen mit."

Zuletzt hatte es im Bundeskanzleramt und unter den Länderchefs unterschiedliche Auffassungen gegeben, wie es mit den Corona-Regeln weitergehen soll. Am Mittwoch will die Ministerpräsidentenkonferenz neue Beschlüsse fassen, die bis ins neue Jahr reichen könnten.

Ein Teilnehmer einer Demonstration der Stuttgarter Initiative «Querdenken» auf dem Augustusplatz hält einen "Coronavirus". 8 min
Bildrechte: dpa

06:10 Uhr | Infektionsschutz: Keine Mülltrennung in Quarantäne

Die Corona-Pandemie hat auch Folgen für die Mülltrennung. Der Verband kommunaler Unternehmen rief Infizierte und Kontaktpersonen in Quarantäne auf, ihren Müll nicht zu trennen. Vizepräsident Patrick Hasenkam sagte MDR AKTUELL, stattdessen solle der gesamte Abfall möglichst doppelt verpackt in der Restmülltonne entsorgt werden. Ziel sei es, Nachbarn, Hausmeister und Müllentsorger vor möglichen Ansteckungen zu schützen. Der Verband folgt damit einer Empfehlung des Bundesumweltministeriums. Bundesweit befinden sich derzeit rund 720.000 Menschen in Corona-Quarantäne.

06:05 Uhr | UN fordert faire Impfstoff-Verteilung

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die 20 führenden Wirtschaftsnationen der Welt zu einer gerechten Verteilung von Corona-Impfstoffen aufgerufen.  Die Impfstoffe müssten nach ihrer Zulassung für alle Menschen erhältlich und erschwinglich sein. Alle G20-Mitglieder sollten sich deshalb der internationalen Corona-Impf-Initiative Covax anschließen. Mehr als 150 Staaten haben das bereits getan, darunter Deutschland. Die G20-Gruppe will am Wochenende über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten.

06:00 Uhr | Der Ticker am Sonnabend, 21. November 2020

Guten Morgen! Auch heute halten wir Sie in diesem Ticker über die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier, die Ticker der vergangenen Tage finden Sie direkt unterhalb.

Die Corona-Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 20. November 2020 | 06:00 Uhr