Coronavirus-Ticker 6. Juni: Lufthansa verspricht "Rückhol-Garantie" für Urlauber

Die Lufthansa will mit einer "Home-Coming-Garantie" die Sorgen vor Flugreisen in der Corona-Krise nehmen. Nach Corona-Ausbrüchen in Nerzfarmen werden in den Niederlanden mehr als 10.000 Tiere getötet. Bundesinnenminister Seehofer hofft auf einen Corona-Impfstoff noch dieses Jahr, eine Impfpflicht lehnt er aber ab. Sachsen hat seit heute viele Corona-Auflagen gelockert. Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus im Ticker.

Lufthansa-Maschinen auf Rollfeld
Die Lufthansa verspricht eine "Rückhol-Garantie", um Urlaubern die Angst vor einer Flugreise in der Corona-Krise zu nehmen. Bildrechte: imago images / Sven Simon

Unser Ticker am Sonnabend endet hiermit. Vielen Dank für Ihr Interesse. Aktuelle Meldungen zum Coronavirus und zu Covid-19 finden Sie ab dem Morgen in unserem Ticker vom Sonntag.

22:17 Uhr | Dänemark öffnet Fitnessstudios früher

Die Dänen dürfen ab Montag wieder ins Fitnessstudio oder ins Schwimmbad. Die Regierung von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und die weiteren Parlamentsparteien einigten sich darauf, dass Hallenbäder, Fitnessstudios und andere überdachte Freizeit- und Sportstätten zum Start der neuen Woche wieder öffnen dürfen. Richtlinien dafür sollen bis dahin folgen. Bislang konnten diese Einrichtungen erst ab August mit einer Wiedereröffnung rechnen. Sie sind seit fast drei Monaten geschlossen.

21:26 Uhr | Lufthansa wirbt mit "Rückflug-Garantie" um Kunden

Mit einer "Rückflug-Garantie" will die Lufthansa die Angst vor Flugreisen in der Corona-Krise nehmen. Konzernchef Carsten Spohr sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", man führe eine "Home-Coming-Garantie" ein. Wer zurück wolle nach Deutschland, den bringe die Lufthansa zurück. Spohr versprach: "Sei es, weil er wegen erhöhter Temperatur am Zielort nicht einreisen darf, er dort in Quarantäne müsste oder weil im Gastland das Virus ausbricht – für alle diese Fälle wird es eine abgesicherte Rückflug-Garantie geben." Weitere Details zur "Rückflug-Garantie" nannte Spohr nicht.

Die Lufthansa ist in der Corona-Krise schwer unter Druck geraten. Seit Monaten ist kaum noch Flugverkehr möglich. Tausende Jobs stehen im Konzern auf der Kippe. Die Bundesregierung hat ein Hilfspaket über neun Milliarden Euro geschnürt.

19:39 Uhr | Schloss Versailles wieder geöffnet

Mit Schloss Versailles kann eine der beliebtesten Touristenattraktionen Frankreichs wieder besucht werden. Erstmals nach fast drei Monaten Pause wegen der Corona-Pandemie bummelten am Sonnabend wieder Besucher durch das Schloss der "Sonnenkönige".

Schloss Versailles
Bildrechte: imago/viennaslide

Wegen der Pandemie gelten strenge Auflagen. So ist die Zahl der Besucher im Schloss pro Tag auf 4.500 beschränkt – normalerweise kommen sechs Mal so viele Besucher. In den Räumen gilt eine Maskenpflicht. Auch andere französische Schlösser habe bereits wieder geöffnet, etwa die berühmten Paläste Chambord und Chenonceau an der Loire. Weitere französische Sehenswürdigkeiten sollen bis Juli folgen. Das Louvre-Museum öffnet am 6. Juli seine Pforten. Für den Eiffelturm steht noch kein Termin fest. EU-Bürger müssen sich mit gedulden: Die Mitgliedsstaaten wollen die Reisebeschränkungen erst im Laufe des Monats aufheben.

18:04 Uhr | 350 Gottesdienst-Besucher in Vorpommern in Quarantäne

In Vorpommern sind rund 350 Menschen in häusliche Isolation geschickt worden. Wie der Landkreis Vorpommern-Rügen mitteilte, hatten sie Pfingsten an insgesamt vier katholischen Gottesdiensten in Stralsund und Grimmen teilgenommen. Nach den Gottesdiensten war ein katholischer Priester positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Danach wurden sieben Gottesdienst-Besucher ebenfalls positiv getestet. Die unter Quarantäne stehenden Menschen dürfen in den kommenden 14 Tagen ihre Wohnung nur mit Zustimmung des Gesundheitsamts verlassen.

17:16 Uhr | Sachsen will Lücken bei Bundes-Hilfen schließen

Sachsen will mit einem eigenen Konjunkturprogramm Lücken in den Corona-Hilfen des Bundes schließen. Das kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer bei einer Diskussion mit Vertretern des Gastgewerbes in Plauen an. Sachsens Regierung will Anfang kommender Woche auf einer Klausur in Meerane über das Konjunkturprogramm für den Freistaat sprechen. Kretschmer räumte ein, dass die Landesregierung noch nicht weiß, welche Einnahmeausfälle die vom Bund geplanten Maßnahmen für Sachsen bedeuten.

16:20 Uhr | Nach Corona-Infektionen – Niederlande töten tausende Nerze

Nach Corona-Ausbrüchen in mehreren Nerz-Farmen in den Niederlanden werden alle Tiere in den betroffenen Farmen getötet. Am Sonnabend begann die Tötung von rund 1.500 Nerzen mit ihren Jungen auf einer Farm in Deurne im Osten des Landes. Das Landwirtschaftsministerium hatte die Tötung von mehr als 10.000 Tieren auf mehreren Farmen in der südöstlichen Provinz Brabant unweit der deutschen Grenze angeordnet.

Ein Nerz in einem Käfig.
Bildrechte: IMAGO

Die Behörden befürchten, dass die Farmen ein dauerhafter Infektionsherd sind. Ihren Angaben zufolge hatten sich zwei an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankte Mitarbeiter von Nerzfarmen wahrscheinlich bei den Tieren angesteckt. Die Nerze werden mit Kohlenmonoxid getötet und die Kadaver anschließend von einer Spezialfirma entsorgt.

Zwei Tierrechtsgruppen waren zuvor mit Klage gegen die Tötung gescheitert. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO könnte es sich um die "ersten bekannten Fälle einer Übertragung" des neuartigen Coronavirus von Tier zu Mensch handeln. Die ersten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus wurden im Dezember in China bekannt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Erreger auf einem Tiermarkt in Wuhan auf Menschen übertragen wurde.

15:40 Uhr | Lehrer fordern Maskenpflicht bei Regel-Schulbetrieb

Schulalltag in der Corona-Pandemie: Schüler eines Gymnasiums sitzen mit Mundschutz und mit viel Abstand im Klassenraum
Bei einer Rückkehr zum Regelschulbetrieb sollen Schüler eine Maske tragen. Bildrechte: imago images / Jörg Halisch

Der Deutsche Lehrerverband fordert eine Maskenpflicht für Schüler im Unterricht, wenn die Schulen zu einem normalen Betrieb zurückkehren. Präsident Heinz-Peter Meidinger sagte der "Bild"-Zeitung, wenn wieder alle Schüler einer Klasse in einem Raum sitzen, sei eine Maskenpflicht auch während des Unterrichts sinnvoll. Er räumte aber ein, dass dadurch der Unterricht erschwert wird. Meidinger nannte einen höchstmöglichen Gesundheitsschutz für Lehrer, Schüler und deren Angehörige als Bedingung für eine umfassende Schulöffnung. Dafür müssten Klassen und Lerngruppen den ganzen Schultag über getrennt werden. Außerdem schlug Meidinger regelmäßige Corona-Tests von Lehrern und Schülern vor sowie Notfallpläne im Fall von ansteigenden Infektionen. Die Kultusminister der Länder hatten am Freitag eine schnelle Rückkehr zum Regelbetrieb in den Schulen gefordert.

14:53 Uhr | Kreis Sonneberg bekommt Hilfe durch die Bundeswehr

Der in der Corona-Krise zuletzt besonders betroffene Thüringer Landkreis Sonneberg hat Unterstützung von der Bundeswehr bekommen. Wie das Landratsamt mitteilte, kamen in den vergangenen Tagen eine Ärztin und eine Hygienikerin des Bundeswehr-Standortes Erfurt sowie ein Bundeswehr-Epidemiologe aus Karlsruhe in den Landkreis. Auch zwei Ärzte des Robert Koch-Instituts seien zur einmaligen Unterstützung vor Ort gewesen. Das Bundeswehr-Team solle dagegen bis auf Weiteres regelmäßig im Kreis tätig sein. Den Angaben zufolge tauschten sich die Fachleute mit dem Krisenstab des Landratsamts aus, besuchten Einrichtungen der kritischen Infrastruktur und gaben Handlungsempfehlungen.

Der Südthüringer Landkreis ist ein Brennpunkt der Corona-Epidemie im Freistaat. Die Rate der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag am Sonnabend nach Angaben des Landratsamts bei 29,3. Thüringenweit lag der Wert laut Staatskanzlei am Samstag bei 3,4.

14:13 Uhr | Virologe Kekulé hat wenig Hoffnung bei Malaria-Mittel Hydroxychloroquin

Das Malaria-Mittel Hydroxychloroquin galt als ein mögliches Medikament im Kampf gegen das Coronavirus Sars-CoV-2. Doch während die eine Studie Hoffnung machte, warnte eine andere vor gefährlichen Nebenwirkungen. Der Hallenser Virologe Alexander Kekulé bezweifelt, dass sich weitere Studien zu einer möglichen Hydroxychloroquin-Prophylaxe gegen Corona lohnen könnten.

13:48 Uhr | Ungarn hebt Reisebeschränkungen für Deutsche auf

Ungarn hebt alle Beschränkungen im Personenverkehr mit Deutschland auf, die das Land Mitte März wegen der Corona-Pandemie verhängt hatte. Wie der ungarische Außenminister Peter Szijjarto auf seiner Facebook-Seite bekannt gab, können deutsche Staatsbürger ab Sonntag (7. Juni), 8 Uhr, ohne Auflagen wieder in Ungarn einreisen. Ungarische Staatsbürger, die aus Deutschland zurückkehren, brauchen sich dann auch nicht mehr einer 14-tägigen Heimquarantäne zu unterziehen.

13:22 Uhr | Polizei löst Corona-Party in Weimar auf

Im thüringischen Weimar hat die Polizei eine lautstarke Feier von etwa 20 Jugendlichen aufgelöst, die gegen die Corona-Auflagen verstoßen hatten. Als zwei Streifenwagen-Besatzungen die Party am Weimarhallenpark in der Nähe der Innenstadt auflösen wollten, wurden sie von den Jugendlichen beleidigt, bedroht und körperlich attackiert. Nach Angaben eines MDR-Reporters rückten daraufhin Bereitschaftspolizisten zur Verstärkung an. Die Polizei sprach Platzverweise aus und schrieb Anzeigen wegen Beleidigung, versuchter Körperverletzung und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

12:18 Uhr | Knapp unter 500 Neuinfektionen

In Deutschland haben die Landkreise und kreisfreien Städte am gestrigen Freitag 491 Neuinfektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet. Das geht aus der Datenbank des am Karlsruher Institut für Technologie angesiedelten Projekts "Risklayer" hervor. 88 Prozent der Kreise und Städte haben demnach aktuelle Fallzahlen gemeldet.

Institutionen wie "Risklayer" oder die Johns-Hopkins-Universität stützen sich auf die durch die Gesundheitsämter oder andere staatliche Behörden vermeldeten Infektionsfälle. Diese Daten sind aktueller als jene des Robert Koch-Instituts, das seine Daten über eine längere Meldekette erfasst und nur einmal am Tag aktualisiert veröffentlicht.

11:18 Uhr | Neue Corona-Lockerungen in Sachsen

Sachsen hat am Samstag weitere Corona-Auflagen gelockert. So sind wieder Besuche in Pflegeheimen erlaubt. Schwimmhallen und Saunen dürfen öffnen. Auch Familienfeiern oder Busreisen dürfen wieder stattfinden. Verboten bleiben Jahrmärkte, Sportveranstaltungen mit Publikum, Discobesuche und Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern.

09:56 Uhr | Seehofer gegen Impfpflicht

Bundesinnenminister Horst Seehofer hofft auf einen Corona-Impfstoff noch in diesem Jahr. Der CSU-Politiker sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: "Es heißt, das könne bis Jahresende gelingen. Ich habe die Hoffnung, dass es vielleicht auch schneller geht." Zur Überwindung der Pandemie sei die Entwicklung eines Impfstoffs der wichtigste Faktor.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU)
Bundesinnenminister Seehofer ist beim Thema Corona-Impfstoff optimistisch. Bildrechte: dpa

Eine Corona-Impfpflicht lehnte Seehofer erneut ab. Er sei davon überzeugt, dass die große Mehrheit der Bürger geimpft werden möchte. Deshalb sollte keine Impfung vorgeschrieben werden.

Seehofer kündigte zugleich eine Reform des Bundesamts für Bevölkerungsschutz an. Es sei unverständlich, dass das Amt nur für den Spannungs- und Verteidigungsfall zuständig sei. Eine solche Behörde könne auch bei einer Pandemie oder anderen Katastrophen helfen. Dem Innenminister zufolge muss das aber noch rechtlich sowie auch mit den Ländern geklärt werden.

08:35 Uhr | Kekulé-Spezial: Der Virologe beantwortet Ihre Fragen

Erhöhte Gefahr für ältere Menschen in Fitnessstudios? Können Viren vor dem Auftreten von Symptomen nachgewiesen werden? Wie gefährlich ist Erdbeerkuchen vom Bäcker? Diese und andere Fragen beantwortet der Hallenser Virologe Alexander Kekulé in einer Spezial-Ausgabe seines Corona-Kompasses.

08:07 Uhr | Viele Wirtschaftsexperten sehen Mehrwertsteuersenkung positiv

Die im Konjunkturpaket der Bundesregierung beschlossene Mehrwertsteuersenkung bewerten viele Wirtschaftsexperten positiv. Der Wirtschaftsprofessor der Universität Magdeburg, Karl-Heinz Paqué, sagte MDR AKTUELL, es sei wahrscheinlich, dass der Wettbewerb dafür sorge, dass Preisnachlässe auch an die Kunden weitergegeben würden. Der stellvertretende Leiter des Dresdner ifo-Instituts, Joachim Ragnitz, erklärte, weniger wohlhabende Haushalte, die eine hohe Konsumquote hätten, würden wirklich entlastet. Dagegen rechnet der Steuerexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Stefan Bach, nach eigenen Angaben nicht damit, dass die Steuersenkung komplett bei den Konsumenten ankommt. Die Bundesregierung hatte in ihrem milliardenschweren Konjunkturpaket unter anderem eine Senkung der Mehrwertsteuer bis Ende des Jahres beschlossen.

07:25 Uhr | Auch Brasilien droht mit Rückzug aus WHO

Nach den USA droht nun auch Brasilien mit einem Rückzug aus der Weltgesundheitsorganisation WHO. "Die USA sind schon ausgetreten. Entweder die WHO arbeitet ohne ideologische Voreingenommenheit oder wir sind auch draußen", sagte der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro dem Sender CNN Brasil. "Wir brauchen keine Leute von außerhalb, die uns Tipps bei der Gesundheit hier geben." Bereits Ende Mai hatten die USA sich aus der WHO zurückgezogen. Während die Vereinigten Staaten allerdings einer der größten Geldgeber der WHO gewesen waren, hatte Brasilien einem Zeitungsbericht zufolge bereits 2019 mit der Zahlung seiner Beiträge aufgehört. Demnach stehen seither noch 33 Millionen US-Dollar aus.

04:30 Uhr | Chef der Innenministerkonferenz: Auf zweite Corona-Welle vorbereiten

Der Chef der Innenministerkonferenz, der Thüringer Innenminister Georg Maier, hat dazu aufgefordert, sich für eine zweite Corona-Infektionswelle zu wappnen. Unter anderem müssten die nationalen Reserven an kritischen Artikeln wie Schutzkleidung und Medikamente aufgefüllt werden. Maier sagte, im Herbst müsse mit einem Wiederaufflammen des Virus gerechnet werden, da man sich dann beispielsweise wieder häufiger in geschlossenen Räumen aufhalte.

04:00 Uhr | Umfrage: Corona könnte stärker spalten als Flüchtlingskrise

Eine Mehrheit der Deutschen glaubt offenbar, die Corona-Pandemie könne das Land stärker spalten als die Flüchtlingskrise. Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey gaben knapp 60 Prozent der Befragten an, sie glaubten, die Corona-Krise könne zur stärksten Polarisierung der Gesellschaft in den vergangenen zehn Jahren führen. Nur rund 27 Prozent glaubten das nicht oder eher nicht, gut 13 Prozent waren in der Frage unentschieden.

03:18 Uhr | WHO befürwortet nun das Tragen von Gesichtsmasken

Die Weltgesundheitsorganisation hat ihren Standpunkt zum Tragen von Gesichtsmasken in der Corona-Krise geändert. Zur Eindämmung von Infektionen empfiehlt sie nun ihre Nutzung in überfüllten öffentlichen Einrichtungen. Zugleich warnte die UN-Organisation jedoch, Masken könnten das Erkrankungsrisiko sogar erhöhen, wenn Menschen diese mit schmutzigen Händen berührten. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte: "Masken können auch ein falsches Gefühl der Sicherheit vermitteln." Der Massengebrauch wurde von der WHO bislang nicht empfohlen.

Die Ticker der vergangenen Tage:

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 06. Juni 2020 | 01:00 Uhr