Coronavirus-Ticker 8. März: Erstes deutsches Todesopfer

Ein Deutscher in Ägypten ist nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Das teilten die ägyptischen Behörden mit. Indes rief Bundesgesundheitsminister Spahn dazu auf, Großveranstaltungen in Deutschland abzusagen. Der Bundesliga drohen Geisterspiele ohne Fans. In Sachsen gab es am Sonntag mehrere neue Ansteckungen. Weite Teile Norditaliens wurden abgeriegelt.

Strandbereich eines Hotels in Hurghada
Hurghada ist eine ägyptische Stadt am Roten Meer, die wegen ihrer Sandstrände bei Touristen beliebt ist. Bildrechte: imago/Eibner

Redaktionsschluss 22:45 Uhr / Ab Montagmorgen tickern wir wieder rund um die Uhr.

22:05 Uhr | Deutsche dürfen aus Norditalien ausreisen

Bundesbürger dürfen aus den abgeriegelten Gebieten in Norditalien nach Deutschland zurückkehren. Das hat das Auswärtige Amt klargestellt. Zugleich wurden die Sicherheitshinweise auf weitere Regionen in Italien ausgeweitet. Die Regierung in Rom bestätigte am Abend, Touristen könnten ausreisen und sollten das schnell tun. Sie hatte zuvor ein weitgehendes Reiseverbot für rund 16 Millionen Menschen in den nördlichen Risikoregionen bis zunächst 3. April angeordnet.

21:40 Uhr | Frankreich verbietet Großveranstaltungen

Die französische Regierung hat Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern untersagt. Das teilte Gesundheitsminister Olivier Véran am Sonntagabend nach einem Krisentreffen mit. Ausnahmen soll es für Demonstrationen sowie öffentliche Verkehrsmittel geben. In Frankreich gibt es es bislang 1.100 bestätigte Infektionen und 19 Todesopfer.

21:10 Uhr | Bundesliga-Spiele ohne Zuschauer?

Die Corona-Epidemie hat Folgen für anstehende Fußballspiele in Nordrhein-Westfalen und anderen betroffenen Regionen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kündigte an, den Rat zu befolgen, Großveranstaltungen vorerst auszusetzen. Das würde etwa das Nachholspiel zwischen M'gladbach und Köln am Mittwoch betreffen sowie das Derby BVB gegen Schalke am Samstag. Die Partien könnten eventuell ohne Fans stattfinden. Unklar sind Auswirkungen auf die Champions-League-Spiele Leipzig gegen Tottenham am Dienstag und FC Bayern gegen Chelsea am 18. März  sowie auf das DFB-Länderspiel gegen Italien am 31. März.

20:13 Uhr | Lage in Italien dramatisch

In Italien ist die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus seit gestern um 133 auf 366 gestiegen. Damit liegt Italien bei den Todesopfern durch Covid-19 weltweit auf Platz zwei hinter dem Ursprungsland China. Die Zahl der bestätigten Infektionen kletterte um fast 1.500 auf 7.375. Um die Epidemie einzudämmen, ordnete der Zivilschutz den Kauf von 22 Millionen Atemschutzmasken an.

19:20 Uhr | Lauterbach fordert Virus-Tests an Schulen

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert an allen Schulen massenhafte Stichproben-Tests, um infizierte Kinder zu ermitteln. Schließlich breche bei jüngeren Infizierten die Krankheit nicht aus, sie übertrügen aber das Coronavirus. Zugleich unterstützte Lauterbach den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach Absage aller Großevents mit vielen Besuchern. Er sagte der "Bild"-Zeitung: "Jeder, der jetzt nicht solche Veranstaltungen verbietet, muss sich in ein paar Wochen fragen lassen, ob er nicht für eine neue Welle an Infektionen und Todesfälle verantwortlich ist."

18:49 Uhr | Sieben neue Infektionen in Sachsen

In Sachsen gibt es weitere Corona-Infizierte. Das Sozialministerium meldete am Sonntagabend drei neue Fälle in Ostsachsen. Es handle sich um Kontaktpersonen zu einer Frau aus dem Landkreis Bautzen, deren Erkrankung am Samstag bekannt geworden war. Dazu kommt ein Rentnerpaar aus Dresden sowie ein aus Osteuropa stammender Fernfahrer. Außerdem wurde ein Arzt aus Sachsen positiv getestet und unter häusliche Quarantäne gestellt. Insgesamt sind im Freistaat damit elf Fälle bestätigt.

17:55 Uhr | Erster Deutscher an Covid-19 gestorben

Erstmals ist ein deutscher Staatsbürger nachweislich an dem neuartigen Coronavirus gestorben. Wie das ägyptische Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte, handelt es sich um einen 60 Jahre alten Mann. Er sei vor einer Woche nach Ägypten eingereist und habe erst die Stadt Luxor und dann den Strandort Hurghada besucht. Dort sei er mit Fieber ins Krankenhaus eingeliefert und positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Den Angaben zufolge wurde der Deutsche auf der Intensivstation behandelt und weigerte sich, in eine andere Klinik verlegt zu werden. Sein Zustand habe sich zunehmend verschlechtert, am Sonntag sei er gestorben. Aus welchem Bundesland der Mann stammt und wo er sich ansteckte, blieb zunächst unklar.

17:15 Uhr | Fast 950 Infektionen in Deutschland

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland hat sich auf fast 950 erhöht. Das Robert-Koch-Institut bestätigte am Sonntagnachmittag bundesweit 902 Fälle. Hinzu kommen weitere 45 Fälle aus Bayern und Baden-Württemberg, die in der Statistik noch nicht erfasst sind. Damit stieg die Zahl der Infektionen seit Samstagnachmittag um 152. Die meisten Fälle gibt es in Nordrhein-Westfalen mit knapp 400.

16:51 Uhr | Besucherschwund bei Thüringen-Ausstellung

Die Thüringen-Ausstellung auf dem Messegelände in Erfurt hat in diesem Jahr nur rund 45.000 Besucher angelockt. Der Veranstalter meldeten ein Minus bei den Gästen um gut ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Zum Abschluss der 30. Auflage der Verbrauchermesse sagte Geschäftsführerin Constanze Kreusert, einzige Ursache für den Rückgang sei die Angst vor dem neuartigen Coronavirus.

16:05 Uhr | DFL will Liga-Spiele durchziehen

Die Fußballspiele der Bundesliga und 2. Liga sollen wie geplant stattfinden. Die Deutsche Fußball Liga teilte mit, es stehe "außerfrage, dass die Saison wie vorgesehen bis Mitte Mai zu Ende gespielt werden muss, um Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln". Nur so erhielten Vereine und DFL Planungssicherheit. Die Clubs würden sich mit den zuständigen Behörden an den jeweiligen Standorten eng abstimmen. Notfalls müssten Partien ohne Zuschauer ausgetragen werden. Die DFL kündigte ein Krisentreffen mit der Proficlubs an.

16:00 Uhr | Rom greift zu drastischen Maßnahmen

15:24 Uhr | Spahn: Veranstaltungen über 1.000 Besucher absagen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie dazu aufgerufen, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Aus Sicht von Spahn geschieht das zu zaghaft und sollte angesichts der Dynamik der letzten Tage ausgeweitet werden. Betroffen wären vor allem Sportveranstaltungen wie Fußballspiele oder größere Kulturevents.

14:59 Uhr | Virusalarm in Klinik in Sachsen-Anhalt

Ein Mitarbeiter der "Helios Klinik" in Zerbst im Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ein Kliniksprecher bestätigte MDR AKTUELL, ein Arzt aus Sachsen habe leichte Krankheitssymptome. Der Mann sei jüngst in Südtirol gewesen. Aus Sicherheitsgründen verschärfte die Klinik ihre Vorsichtsmaßnahmen: Die Notaufnahme wird am Montag und Dienstag geschlossen. Notfälle werden auf umliegende Kliniken verteilt, Operationen verschoben. Der Sprecher betonte, die Klinik sei nicht geschlossen. Besucher könnten unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen Angehörige treffen. Sachsen-Anhalt ist bislang das einzige Bundesland ohne bestätigte Sars-CoV-2-Infektion.

14:45 Uhr | Infizierte in Bayern mit schweren Symptomen

In Bayern sind zwei Covid-19-Patienten schwer erkrankt. Gesundheitsministerin Melanie Huml zufolge handelt es sich bei einem um einen älteren Mann, der bisher "sehr fit" gewesen sei. Der andere Patient habe Vorerkrankungen. Beide zeigten "schwerste" Symptome. Bayern ist nach Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg in Deutschland am stärksten betroffen mit aktuell 157 Infektionen.

14:08 Uhr | Moskau droht mit Haft bei Quarantäne-Verstößen

Die russische Hauptstadt Moskau hat ihren Bürgern mit bis zu fünf Jahren Haft gedroht, wenn sie gegen Quarantäne-Vorschriften verstoßen. Das teilte die Verwaltung mit. Wer aus besonders vom Coronavirus betroffenen Ländern zurückkehre, müsse zwei Wochen lang zu Hause bleiben und sich selbst isolieren. Zu den Ländern zählen unter anderem China, Südkorea, der Iran, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien. In Russland sind bislang 15 Infektionen bestätigt.

13:57 Uhr | WHO-Chef lobt Italien

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat die Maßnahmen Italiens im Kampf gegen das neuartige Coronavirus gelobt. Auf Twitter schrieb Ghebreyesus, die Regierung und die Menschen in Italien unternähmen "kühne, mutige Schritte", um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Sie brächten "wahre Opfer".

12:49 Uhr | Drei neue Coronafälle in Sachsen

In Sachsen sind drei weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, handelt es sich um ein Rentnerpaar aus Dresden und einen Fernfahrer aus Osteuropa. Das Paar sei in häuslicher Quarantäne und habe seit der Rückkehr aus dem Urlaub in Norditalien nur wenige Kontakte zu anderen Personen gehabt.

Auch der Fernfahrer sei auf seiner Route durch Norditalien gekommen. Er werde im Leipziger Klinikum St. Georg stationär behandelt. Sein Zustand sei stabil. Sachsenweit gibt es damit nun sieben Infektionsfälle.

12:22 Uhr | Iran meldet 6.566 Infizierte

Arbeiter desinfizieren den Schrein des schiitischen Heiligen Imam Abdulazim, als Maߟnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus.
Arbeiter im Iran desinfizieren den Schrein des schiitischen Heiligen Imam Abdulazim. Bildrechte: dpa

Im Iran ist die Zahl der Infektionen mit dem neuen Coronavirus inzwischen auf 6.566 gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium dem staatlichen Fernsehen zufolge mitteilte, starben bisher 194 Menschen an einer Ansteckung mit dem Virus.

Der Iran ist neben China, Südkorea und Italien am stärksten von der Epidemie betroffen.

12:05 Uhr | Zahl der Toten nach Hoteleinsturz in China gestiegen

In China ist die Zahl der Toten nach dem Einsturz eines Hotels auf zehn gestiegen. Dem chinesischen Staatssender CCTV zufolge wurden 23 Menschen noch vermisst. In dem Hotel waren Menschen zur Quarantäne untergebracht, die aus anderen Provinzen kamen.

11:51 Uhr | Apotheker rechnen mit Lieferengpässen bei Medikamenten

Wegen der Corona-Epidemie rechnet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit Lieferengpässen bei Medikamenten. Verbandspräsident Friedemann Schmidt sagte der "Bild am Sonntag", man werde die ausgefallenen Lieferungen aus China sicherlich im Laufe des Jahres zu spüren bekommen. Die Engpässe bei Desinfektionsmitteln seien dagegen bald behoben.

11:14 Uhr | Teilnehmer von konservativer Politik-Konferenz in den USA infiziert

In den USA ist ein Teilnehmer einer konservativen Politik-Konferenz positiv getestet worden, an der auch Präsident Donald Trump und Vizepräsident Mike Pence teilgenommen haben. Nach Angaben der Veranstalter hat die betroffene Person jedoch nicht mit den beiden Spitzenpolitikern interagiert.

10:49 Uhr | Tschechien fordert Reiseverbot für Italiener

Der tschechische Premierminister Andrej Babis hat Italien aufgefordert, seinen Bürgern Reisen durch Europa zu untersagen. In der Tschechischen Republik gibt es bislang 26 bestätigte Virus-Fälle. Die meisten davon kamen entweder selbst aus Italien oder hatten Kontakt mit jemandem, der dort war.

10:35 Uhr | Deutlicher Anstieg der Infektionen in Österreich

In Österreich ist die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus bis Sonntagfrüh auf 104 Fälle gestiegen. Am Freitagabend hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz noch von 63 bestätigten Fällen gesprochen.

Kurz hatte auch angekündigt, dass sämtliche Direktflüge nach Mailand, Bologna, Südkorea und in den Iran für zwei Wochen eingestellt werden. Zudem sollen an der Grenze zu Italien punktuell Gesundheitschecks durchgeführt werden.

10:07 Uhr | Erste Fälle in Bulgarien und Moldawien

Bulgarien hat die ersten vier bestätigten Infektionsfälle gemeldet. Nach Angaben des Nationalen Zentrums für Infektionskrankheiten handelt es sich um zwei Männer aus der nördlichen Stadt Pleven und zwei Frauen aus der zentralbulgarischen Stadt Gabrovo.

Im südosteuropäischen Moldawien ist zudem eine 48-jährige Frau positiv auf das Virus getestet worden. Dem Gesundheitsministerium zufolge kam sie nach ihrer Ankunft aus Italien ins Krankenhaus.

09:36 Uhr | Robert Koch Institut meldet 847 Infektionen

In Deutschland ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten auf 847 gestiegen. Das teilte das Robert Koch Institut am Morgen mit. Am stärksten betroffen ist weiterhin Nordrhein-Westfalen mit 392 Fällen, gefolgt von Baden-Württemberg (182) und Bayern (148). In allen anderen Ländern sind es bislang weniger als 30 oder die Zahl liegt sogar im einstelligen Bereich. Sachsen-Anhalt hat als einziges Land keinen nachgewiesenen Infektionsfall.

08:51 Uhr | Anstieg der Infektionen in Südkorea verlangsamt

Mediziner in Schutzkleidung bringen einen Patienten aus einem Krankenwagen in das Kyungpook National University Hospital.
Mediziner in Schutzkleidung bringen einen Patienten aus einem Krankenwagen in das Kyungpook National University Hospital. Bildrechte: dpa

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus ist in Südkorea auf mehr als 7.100 gestiegen. Am Samstag wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörden 367 Menschen mehr positiv getestet. Der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zufolge war es das erste Mal seit dem 26. Februar, dass weniger als 400 neue Fälle an einem Tag erfasst wurden.

Bisher wurden 50 Todesfälle dort in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19 in Verbindung gebracht.

08:08 Uhr | Spahn will Meldepflicht für alle Coronavirus-Tests

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will eine Meldepflicht für alle Coronavirus-Tests unabhängig vom Ergebnis einführen. Der CDU-Politiker sagte der "Bild am Sonntag", damit könne die Lage besser eingeschätzt werden. Bislang müssten nur positive Tests gemeldet werden.

07:42 Uhr | Sachsen-Anhalt fehlen Ärzte

In Sachsen-Anhalts Gesundheitsämtern sind mehr als 30 Arztstellen unbesetzt. Das Landesverwaltungsamt in Halle erklärte, angesichts der Masern-Impfpflicht und des neuen Coronavirus würden die Ärzte dringend gebraucht. Die Lage werde sich weiter verschärfen, da viele Ärzte in den kommenden vier bis fünf Jahren in den Ruhestand gingen, aber der Nachwuchs fehle.

Indes ist Sachsen-Anhalt weiterhin das einzige Bundesland, in dem alle Tests auf das Coronavirus negativ ausfielen.

07:14 Uhr | Quarantäne-Hotel in China eingestürzt

In der südostchinesischen Küstenstadt Quanzhou sind durch den Einsturz einer Quarantäne-Unterkunft mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, wurden 42 Personen aus den Trümmern gerettet, darunter fünf Schwerverletzte.

Insgesamt wurden 71 Menschen eingeschlossen. Das 2018 eröffnete Hotel mit rund 80 Zimmern war genutzt worden, um Ankömmlinge aus anderen Provinzen unter Quarantäne zu stellen und zu beobachten. Renovierungsarbeiten am Gebäude sollen mutmaßlich den Einsturz verursacht haben.

06:52 Uhr | Italien riegelt Lombardei und weitere Gebiete ab

Um die Coronavirus-Epidemie einzudämmen, riegelt die italienische Regierung größere Gebiete im Norden des Landes ab. Das kündigte Ministerpräsident Giuseppe Conte am frühen Morgen an. Demnach wird für die wirtschaftsstarke Region Lombardei ein Aus- und Einreiseverbot verhängt. Dazu zählt auch die Millionenmetropole Mailand. Dasselbe gilt für 14 weitere Gebiete, darunter Venedig und Parma in der Region Emilia-Romagna. Mehr als zehn Millionen Menschen sind betroffen.

Medienberichten zufolge gelten die neuen Sperrgebiete zunächst bis zum 3. April. Mit 5.883 bestätigten Infektionen und 233 Todesfällen ist Italien europaweit am stärksten betroffen vom Coronavirus.

06:45 Uhr | Städtetag fordert Hilfsfonds

Der Deutsche Städtetag hat einen Hilfsfonds für Unternehmen und Selbstständige gefordert, die von der Ausbreitung des neuen Coronavirus betroffen sind. Städtetags-Präsident Burkhard Jung sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sollten Bundesmittel in einen Fonds fließen. Wer zur Eindämmung des Virus beitrage und dadurch wirtschaftlichen Schaden habe, brauche Hilfe.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 06. März 2020 | 06:30 Uhr