Bruch eines Bergbaudamm auf dem Fluss Seiba in der Nähe des Dorfes Shchetinkino (Kreis Kuragino, Gebiet Krasnojarsk, Russland)
Durch den Dammbruch wurden Unterkünfte von Minen-Arbeitern überflutet. Bildrechte: imago images/ITAR-TASS

Region Krasnojarsk Mehrere Tote durch Dammbruch in Sibirien

In der sibirischen Region Krasnojarsk ist ein Damm nahe einer Goldmine gebrochen. Wassermassen überfluteten die Wohnungen von Minen-Arbeitern. Mehrere von ihnen starben oder wurden verletzt. Rettungskräfte suchen nach Vermissten.

Bruch eines Bergbaudamm auf dem Fluss Seiba in der Nähe des Dorfes Shchetinkino (Kreis Kuragino, Gebiet Krasnojarsk, Russland)
Durch den Dammbruch wurden Unterkünfte von Minen-Arbeitern überflutet. Bildrechte: imago images/ITAR-TASS

Bei einem Dammbruch sind in Sibirien mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. 14 Menschen wurden nach Angaben des russischen Katastrophenschutzministeriums verletzt, 13 Personen gelten als vermisst.

Der Damm gehört zu einer Goldmine in der sibirischen Region Krasnojarsk. Warum er in der Nacht zu Samstag brach, ist noch unklar. Derzeit wird ermittelt, ob eventuell gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen wurde.

Den Behörden zufolge wurden mehrere Wohngebäude für Minenarbeiter überflutet. Gouverneur Alexander Uss sagte im russischen Fernsehen, in den provisorischen Unterkünften für die Arbeiter hätten rund 80 Menschen gelebt.

Nach offiziellen Angaben sind knapp 300 Helfer im Einsatz, um nach den Vermissten zu suchen und Opfer zu bergen. Bewohner umliegender Dörfer wurden in Sicherheit gebracht.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 19. Oktober 2019 | 10:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2019, 11:50 Uhr