Mehrere Matrjoschka-Puppen und Fußbälle vor den Türmen der Moskauer Basilius-Kathedrale.
"Liebesgrüße aus Moskau" - der tägliche Podcast von der Fußball-WM. Bildrechte: Colourbox.de, mdr.de

Liebesgrüße aus Moskau Das Tagebuch zur FIFA WM als Podcast

Fußball. Weltmeisterschaft. Russland. Zeit für Spiele, Spannung, Ergebnisse – aber vor allem Zeit für Geschichten. Was erlebt ein Fußballreporter, wenn er berichtet und vor allem nicht berichtet? Was wird er erzählen, wenn er nach Hause kommt und seine Freunde ihn fragen? So lange wollten wir nicht warten und haben deshalb unsere WM-Reporter gebeten, ein Tagebuch zu führen, aus dem sie täglich "vorlesen". Sie nennen es "Liebesgrüße aus Moskau".

Mehrere Matrjoschka-Puppen und Fußbälle vor den Türmen der Moskauer Basilius-Kathedrale.
"Liebesgrüße aus Moskau" - der tägliche Podcast von der Fußball-WM. Bildrechte: Colourbox.de, mdr.de

Das MDR AKTUELL WM-Tagebuch

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Philipp Weiskirch ist zum ersten Mal beruflich bei einer Fußball-WM dabei. Er wird die meiste Zeit in Moskau im IBC sein - dem International Broadcast Centre. Es ist das Medienzentrum, wo etliche Journalisten aus der ganzen Welt arbeiten.

Spektakulär ist dieses IBC in der Regel nicht, sondern eher so: quadratisch, betonlastig, fensterlos und arschkalt.

Philipp Weiskirch, Reporter und Redakteur
Philipp Weiskirch wird aus dem Medienzentrum IBC berichten Bildrechte: MDR/Karsten Möbius

Die ARD hat dort einen eigenen Bereich mit kleinen Radio-Studios, Sprecher-Kabinen, Mischpulten und Schreibtischen. Philipp Weiskirch ist dort Teil der Aktuell-Redaktion, die die Radiowellen mit Nachrichten und Berichten zum WM-Geschehen beliefert: Spielberichte, Ergebnisse, Teamnachrichten, Sportpolitisches und Kurioses aus den sozialen Netzwerken. Hinzu kommen auch mal Interviews und Berichte aus den Stadien.

Ganz nah dran in Watutinki

Thomas Kunze ist bereits ein alter Hase, es ist seine dritte Fußball-WM als Reporter. Aber dieses Mal eine besondere.

Bei dieser Fußball-WM bin ich ganz nah dran an denen, die den Adler tragen.

Das hatte Thomas Kunze vor der WM gesagt, bevor er direkt aus dem WM-Quartier der deutschen Mannschaft berichtet hat. Die Fragen waren: Wie bereiten sich die Spieler vor, wie geht’s ihnen nach den Spielen? Und dann kam das Aus für die deutsche Mannschaft. Insofern wirklich eine besondere Fußball-WM auch für Thomas Kunze. Denn genau wie das DFB-Team ist er abgereist aus Watutinki. Aber sein Tagebuch schreibt er weiter, auch wenn es nicht mehr direkt ein Liebesgruß aus Moskau sein wird.

Thomas Kunze vor Champions League
Thomas Kunze als Reporter in Porto beim Champions-League-Auswärtsspiel von RB Leipzig Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK


Die Themen sind bei ihm wie auch bei Philipp Weiskirch die eher abseitigen von der großen Event-Berichterstattung sein. Im Wechsel präsentieren sie, was sie so erlebt haben, worauf sie während und nach ihrer Arbeit gestoßen sind.

Persönlich Eindrücke mit akustischem Augenzwinkern

Thomas Kunze sagt: "Es wird weiter um persönliche Begegnungen und Eindrücke gehen. Ich habe so viel erlebt in Russland und speziell in Watutinki, das fließt in mein Tagebuch ein und wird mit einem akustischen Augenzwinkern präsentiert."

Tür auf ins IBC

Philipp Weiskirch will in seinen Tagebucheinträgen die Hörer die Arbeit des Reporters miterleben lassen: "Ich will die Leute mit ins IBC nehmen, sie ein bisschen wie durch das Schlüsselloch gucken lassen. Aber auch bei mir sollen die kleinen Geschichten am Rande nicht zu kurz kommen. Worüber unterhalten sich die Menschen, die einheimischen und die ausländischen, auf der Straße? Was hat Moskau zu bieten während der WM - kultureller, kulinarischer, kurioser Art? Die Sicht auf Russland und die WM durch 'meine' Brille."

Zu hören gibt es das WM-Tagebuch "Liebesgrüße aus Moskau" bis zum 16. Juli 2018 von Montag bis Freitag jeden Morgen im Frühprogramm des Nachrichtenradios MDR AKTUELL.

Sie können es auch als Podcast abonnieren. Dann verpassen sie keinen Teil und können zuhören, wann sie wollen – starten Sie ganz einfach hier:

Zuletzt aktualisiert: 29. Juni 2018, 12:29 Uhr

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