Flugverkehr Boeing: Neues Software-Problem in 737 Max

Beim Krisenflieger 737 Max von Boeing ist ein neues Software-Problem entdeckt worden. Die Maschinen dürfen seit März weltweit nicht mehr starten. Bei zwei Abstürzen waren insgesamt 346 Menschen gestorben.

Eine Boeing 737 Max 8, die für Oman Air gebaut wurde, fährt auf dem Boeing Field an einem Hangar von Boeing vorbei.
Bei der Boeing 737 Max gibt es weiterhin Probleme. Bildrechte: dpa

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat ein neues Software-Problem beim Krisenflieger 737 Max gefunden. Nach Angaben des Konzerns werden die notwendigen Updates vorgenommen. Dabei arbeite man mit der Luftfahrt-Aufsicht zusammen.

Monitor fuhr nicht richtig hoch

Laut unbestätigten Berichten betrifft das neue Problem eine Software, die den korrekten Betrieb von Monitoren sicherstellen soll. Bei einem Test sei einer dieser Monitore nicht richtig hochgefahren worden. Die Software gilt als entscheidend für die Wiederzulassung der Maschine. Dieses Verfahren könnte sich dadurch noch länger hinziehen. Die Luftfahrt-Aufsichtsbehörde erklärte, es gebe keinen Zeitplan darüber, wann die Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme abgeschlossen würden.

Die 737 Max darf seit vergangenem März weltweit nicht mehr abheben. Bei zwei Abstürzen der indonesischen und äthiopischen Fluggesellschaften Lion-Air und Ethiopian Airlines waren wegen fehlerhafter Steuer-Software insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 18. Januar 2020 | 05:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. Januar 2020, 09:17 Uhr

1 Kommentar

maheba vor 11 Wochen

In dieses Flugzeug setzt sich doch kein Mensch mehr rein und fliegt damit.