Blick auf das Auspuffrohr eines Diesel-LKW.
Lkw und Busse verursachen etwa ein Viertel der CO2-Emissionen im Straßenverkehr. Bildrechte: dpa

Verbindliche Emissionsziele EU-Staaten beschließen CO2-Grenzwerte für Lkw und Busse

Bislang gibt es in der EU nur für Pkw Grenzwerte zu Kohlendioxidausstoß. Nach langem Ringen billigten die Mitgliedsländer nun auch verbindliche Vorgaben für Lastkraftwagen und Busse. Bis 2030 sollen die Emissionen des Klimagases um 30 Prozent sinken.

Blick auf das Auspuffrohr eines Diesel-LKW.
Lkw und Busse verursachen etwa ein Viertel der CO2-Emissionen im Straßenverkehr. Bildrechte: dpa

Für neue Lastkraftwagen und Busse gelten künftig EU-weit strengere Emissionsgrenzwerte. Die Mitgliedstaaten billigten abschließend eine schrittweise Absenkung der CO2-Emissionen. Demnach müssen die Hersteller den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid bis 2025 um 15 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent senken.

Die Unterhändler des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten hatten sich im Februar nach langem Tauziehen auf Grenzwerte geeinigt. Sie gelten jeweils für die gesamte Flotte eines Herstellers. Geplant sind zudem Anreize für die Produktion von Fahrzeugen mit niedrigen bis Null-Emission.

Späte Regelung für schwere Nutzfahrzeuge

Bisher hatte die Europäische Union lediglich CO2-Reduktionsziele für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge festgelegt. Lkw und Busse verursachen nach Angaben der EU-Kommission etwa ein Viertel der CO2-Emissionen im Straßenverkehr und rund sechs Prozent der gesamten CO2-Emissionen in der EU.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 13. Juni 2019 | 17:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. Juni 2019, 18:51 Uhr

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8 Kommentare

14.06.2019 15:32 007 / Mut zur Wahrheit! 8

@ 7) 007 ... Zur Nachfrage MDR Redaktion.

Zuerst einmal danke, dass sie die von mir aufgezeigten wissenschaftlich unterlegten Fakten zur Erdatmosphäre sowie deren Gasse u CO² Molekülketten nach dem zweiten Versuch veröffentlicht haben.

Selbstverständlich handelt es sich bei meinem Post, wie sie wissen, IMMER um Fakten u knallharte Tatsachen. Nebenbei gesagt liebes MDR Team, geb ich nur ungern meine Quellen preis. Weil always be up to date viel Zeit- Aufwand- u Recherche verlangen. Sei"s drum, sie haben mich freundlich gebeten aus meinen Quellen schöpfen zu dürfen. Eine meiner Quellen ist das Portal Google. Unter der einfachen Frage "Aus was besteht unsere Erdatmosphäre" finden sie genau meine Fakten u Zahlen wieder wie im Post Nr 7 von mir veröffentlicht ...

MfG 007 ...

14.06.2019 09:54 007 / Mut zur Wahrheit! 7

Nochmal, Fakten u Wahrheit haben es heuer in DE sichtlich schwer!!!

Extra für die Öko-Jünger u Greta Anhänger ein paar nackte Zahlen.

Die Erdatmosphäre besteht zu 78,08% aus Stickstoff u zu 20,95% aus Sauerstoff (= etwa 99%). Argon, Dämpfe u Spurengase machen 0,93% aus. N-U-R 0,2% (4 000 von 10 000 000 MOLEKÜLE) ist CO². Davon sind nur 0,0012% vom Menschen gemacht. Und von diesen 0,0012% sind 0,00003% (DREI MOLEKÜLE - VON ZEHN MILLIONEN) von Deutschland gemacht. Das entspricht bildlich gesehen die Erdatmosphäre- der Pariser Eiffelturm, zu dem deutschen CO² Anteil- einem Blatt Papier.

Diese Zahlen zeigen eindeutig, dass diese Klima Hysterie jeglicher Vernunft u wissenschaftlicher Grundlage entbehrt. Es ist ein ausgemachter Schwindel u nur Panikmache. Wir Deutschen haben "gigantische" 0,00003% Anteil an unserem Klima.
Das hieße in 1000 Jahren maximal +1 Grad Celsius mehr u das ist nicht mal messbar ...

[Lieber User, danke für die aufschlussreiche Aufzählung. Haben Sie Belege für diese Zahlen? Für die Diskussion bzw. Auseinandersetzung wäre es hilfreich, die Quellen zu kennen. Danke und liebe Grüße aus der MDR.de-Redaktion]

14.06.2019 06:05 Wo geht es hin? 6

Mich würde mal interessieren, ob die technischen Möglichkeiten für solche Motoren überhaupt realisierbar sind und wenn ja, ob diese erst noch erfunden werden müssen oder schon da sind.

13.06.2019 21:39 Gerd Müller 5

Ergo, alles wird noch teurer, es wird Zeit den Kontinent zu verlassen oder man wird Politiker.

13.06.2019 20:39 JÖRG 4

Typisch Politiker beschließen Sachen die am Ende den Bürger wieder irgendwo belasten Hauptsache die Politiker lassen sich für treffen und irgendwelche Konferenzen und Austausch Gespräche um die Welt fliegen

13.06.2019 19:56 Bernd L. 3

Die EU schreitet voran im Kampf gegen die Autoindustrie.
Macht nichts, wir werden mit Gender- und Politikwissenschaften unseren Wohlstand sichern.

13.06.2019 19:40 frank d 2

Grenzen verwirren mich mal sind sie gar nicht gut sollen auf jeden Fall offen nach oben und durchlässig sein zu kontrollieren sind sie ja eh nicht. Andere Grenzen können gar nicht niedrig genug sein. so das ein Großstädter die gleiche Luft hat wie der Bewohner eines Luftkurortes. Wie das gehen soll interessiert keinen Erstmal verabschieden und die Gerichte sollen dann was draus machen den Legislativen ist das doch egal. Warum eigentlich noch Busse? Mobilität verursacht Emissionen also bleibt zuhause. Am Schlimmsten ist die Informelle Umweltverschmutzung und die wird auch noch Zwangsalimentiert. Sapere Aude

13.06.2019 19:25 mattotaupa 1

"Geplant sind zudem Anreize für die Produktion von Fahrzeugen mit niedrigen bis Null-Emission." null-emission? also aus baumstämmen und steinwalzen wie bei fred feuerstein? jeder andere produktionsvorgang oder jede andere betriebsart verursachen emissionen! ps: eisen und bauxit für verbrenner brauchen weniger sklavenarbeiter in afrikanischen minen als batterien für schwerere batteriefahrzeuge, die noch mehr gummiabrieb verursachen (stichwort microplastik).