Menschen legen Blumen und Karten an einem Gedenkort nieder und zünden Kerzen an.
Menschen gedenken der Opfer des Attentats auf einem Straßburger Weihnachtsmarkt. Bildrechte: dpa

Straßburg Fünf Festnahmen nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt

Sieben Wochen nach dem Anschlag auf einen Straßburger Weihnachtsmarkt hat die Polizei fünf Verdächtige festgenommen. Sie sollen dem Attentäter die Waffe beschafft haben, mit der er fünf Menschen tötete.

Menschen legen Blumen und Karten an einem Gedenkort nieder und zünden Kerzen an.
Menschen gedenken der Opfer des Attentats auf einem Straßburger Weihnachtsmarkt. Bildrechte: dpa

Im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Straßburger Weihnachtsmarkt sind am Dienstag im Elsass fünf Verdächtige festgenommen worden.

Französischen Medien zufolge werden die Festgenommenen verdächtigt, dem Attentäter Chérif Chekatt die Waffe beschafft zu haben, mit der dieser fünf Menschen tötete. Ermittlerkreise hätten einen Bericht der Zeitschrift "Le Point" bestätigt. Demnach sind alle fünf Festgenommenen Mitglieder derselben Familie und wurden in Gewahrsam genommen.

Polizei tötete Attentäter

Der mehrfach vorbestrafte Chekatt hatte am 11. Dezember in der Nähe des Straßburger Weihnachtsmarkts auf Passanten geschossen und fünf Menschen getötet.

Nach einer zweitägigen Großfahndung wurde der 29-jährige Attentäter von der Polizei erschossen. Er hatte vor seiner Tat der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) die Treue geschworen.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 29. Januar 2019 | 10:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 29. Januar 2019, 10:37 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

2 Kommentare

29.01.2019 16:20 Fragender Rentner 2

@Brennabor zu 1
Hatte schon wieder alles vergessen. Aber vermutlich geht es vielen so wie mir ?!

Das liegt am Menschen und so etwas ist nie gut, es weckt nur böse Erinnerungen.

Schlimm wird es nur wenn wir davon auch noch krank usw. werden.

29.01.2019 11:49 Brennabor 1

Hatte schon wieder alles vergessen. Aber vermutlich geht es vielen so wie mir ?!